Portalthemen

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    Aktuelle Infektionszahlen in Sachsen

    Die Tabelle zu Infektionszahlen in Sachsen wird täglich aktualisiert. Im Freistaat sind bislang 5.299 Infektionsfälle durch Labortests bestätigt (Stand 30. Mai 2020, 12:00 Uhr).

    Infektionsfälle in Sachsen
    Virus. © istock / 4x-image

    Pressebriefing der Sächsischen Staatsregierung vom 28. Mai 2020

    Die Sächsische Staatsregierung informierte u. a. zum aktuellen Stand des Coronavirus in Sachsen sowie geplanten Lockerungen im Sportbereich (Gebärdensprache verfügbar).

    Alle Videos und Medieninformationen im Newsroom

    Amtliche Bekanntmachungen

    Weitere Lockerungen in Sachsen

    Am 15. Mai 2020 tritt die neue Corona-Schutz-Verordnung in Kraft sowie verschiedene Allgemeinverfügungen u. a. für Schule, Kita, Krankenhäuser, Tagespflege, Hygieneauflagen.

    Amtliche Bekanntmachungen
    Bücher und ein Tablet liegen übereinander auf einem Tisch. © Pixabay

    Fragen und Antworten zur Corona-Schutz-Verordnung

    Neue Corona-Schutz-Verordnung ab 15. Mai 2020

    Weitere Lockerung der Maßnahmen in Sachsen: Die neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung gilt vom 15. Mai 2020 bis einschließlich 5. Juni 2020.

    Häufige Fragen & Antworten
    Eine Lupe unter der häufig das Wort FAQ steht.

    Corona-Schutz-Verordnung

    Die Corona-Schutz-Verordnung ist auch in folgenden Sprachen verfügbar: عربى Русский English Español Polski Čeština Français 汉语 Tiếng Việt فارسی

    Amtliche Bekanntmachungen
    Ausschnitt einer Weltkarte mit Fokus auf Europa, insbesondere Deutschland. © Pixabay

    Gesundheitsministerin Petra Köpping informiert zur Mund-Nasen-Bedeckung

    Gesundheitsministerin Petra Köpping erklärt, weshalb es wichtig ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und wie man diese richtig trägt.

    An alle Bürgerinnen und Bürger

    »Zu Hause bleiben schützt«

    Informationskampagne des Freistaates Sachsen

    Der Freistaat Sachsen informiert u. a. zu richtigem Verhalten bei Verdacht auf Ansteckung, Umgang mit erkrankten Personen und Maßnahmen für Arbeitgeber (Angebot mehrsprachig).

    zur Informationskampagne (mehrsprachig)
    Logo Zu Hause bleiben schützt #CoronaSN - Informationskampagne des Freistaates Sachsen

    Wichtige Telefonnummern

    Ab sofort können Sie sich an die Corona-Hotline 0800 1000214 wenden. Wir haben für Sie alle weiteren wichtigen Telefonnummern zusammengestellt.

    Telefonnummern
    Verschiedene Telefonnummern:

    So können Sie helfen!

    Helferinitiative www.teamsachsen.de

    Ob Einkaufsheld oder Nachbarschaftshelfer – Die Helfer-Website ist an engagierte Bürger adressiert, die sich in der aktuellen Lage rund um den Corona-Virus einbringen wollen.

    zur Helferinitiative teamsachsen.de
    Eine Person schiebt einen Einkaufswagen. © Adobe Stock / Dragana Gordic

    Hygienehinweise

    Abstand halten, regelmäßiges und gründliches Händewaschen – Wir haben wichtige Hygieneregeln für Sie zusammengestellt.

    Hygienehinweise
    Illustration: Abstand halten, Hände waschen, Helfen.
    Hauptinhalt

    Aktuelle Informationen für Sachsen

    +++ Ab 15. Mai 2020 weitere Lockerungen und Öffnung von Einrichtungen in Sachsen +++

    Amtliche Bekanntmachungen (Corona-Schutz-Verordnung und Allgemeinverfügungen)

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    Zentrale Corona-Hotline: 0800 100 0214 (Aktualisierte Erreichbarkeit ab 25.05.2020: Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr (außer Feiertage))

    Bitte schauen Sie in unseren umfangreichen FAQ, ob Sie dort eine Antwort auf Ihre Frage finden.

    Häufige Fragen zur Corona-Schutz-Verordnung und den Allgemeinverfügungen

    Ein eingeschränkter Regelbetrieb von Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ist ab dem 18. Mai 2020 wieder möglich. Eine entsprechende Allgemeinverfügung hat das sächische Kabinett am 12. Mai 2020 beschlossen. Danach ist der Besuch von Schulen einschließlich Schulen des zweiten Bildungsweges unter Beachtung strenger Hygieneregeln gestattet. Abweichend davon finden Unterricht und schulische Veranstaltungen für die Schüler der Klassenstufen 4 bis 9 in den Schulen mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung bis einschließlich 1. Juni 2020 nicht statt.

    Der Betreuungsanspruch gegenüber Kindertagesstätten und der Kindertagespflege besteht im Rahmen der Betreuungsverträge uneingeschränkt. Stehen jedoch Personal oder Räumlichkeiten nicht im erforderlichen Umfang zur Verfügung, kann der Einrichtungsbetrieb durch Verringerung der Betreuungszeiten eingeschränkt werden.

    Allgemeine Hygiene

    Zugang zu den Einrichtungen haben nur Personen ohne SARS-CoV-2-Infektion und ohne die bekannten Krankheitssymptome. Zeigt eine Person Symptome, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten, kann ihr der Zugang zur Einrichtung verweigert werden. Von allen Personen in den Einrichtungen wird erwartet, dass sie die bekannten Hygieneregeln, wie regelmäßiges Händewaschen und die Husten- und Niesetikette beachten.

    Schulbetrieb

    Für Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 der Grund- und Förderschulen (Primarstufe) sowie für Schüler der Unterstufe der Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (Klassenstufen 1 bis 3) findet der Unterricht im Klassenverband statt. 

    Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 (Sekundarstufe I) und Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 (Sekundarstufe II) einschließlich der berufsbildenden Schulen werden im Wechsel von Präsenzunterricht an der Schule und häuslicher Lernzeit unterrichtet. Die nähere Ausgestaltung dieses Wechsel-Modells obliegt der Schulleitung.

    Kindertagesstätten und Horte

    Regelungen zum Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Horten und Kindertagespflege
    Kinder werden in aller Regel an den Kindertageseinrichtungen sowie an den heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen während der üblichen Öffnungszeiten im Rahmen des jeweiligen Betreuungsvertrages betreut. Die Betreuung findet in festgelegten Gruppen im Rahmen des Möglichen durch stets dasselbe pädagogische Personal statt. 

    Die Hortbetreuung von Schülern der Grund- und Förderschulen sowie von Schülern der Unterstufe der Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung wird während der üblichen Hortzeiten gemäß dem jeweiligen Betreuungsvertrag sichergestellt. Hort und Schule stimmen die Betreuung von Schülern miteinander ab. Die Zusammensetzung des Klassenverbandes ist soweit als möglich bei der Bildung von Hortgruppen zu berücksichtigen. Hortgruppen sollen nicht aus Schülern mehrerer Klassenverbände zusammengesetzt werden. Abweichungen hiervon bleiben aber möglich.

    Geltungsdauer

    Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt am 18. Mai 2020 in Kraft und gilt bis zum 5. Juni 2020. 

    Die Sächsische Staatsregierung hat die erlassenen Beschränkungen und Verbote weiter gelockert und eine neue Corona-Schutz-Verordnung beschlossen. Demnach bleiben der Grundsatz der auf ein Mindestmaß zu reduzierenden allgemeinen Kontakte, das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern und die für bestimmte Bereiche erlassene Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung weiter bestehen.

    Welche Versammlungen sind erlaubt? Wer darf öffnen?

    Zusätzlich zu den bisherigen Kontaktmöglichkeiten ist künftig auch der Kontakt mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes erlaubt. Neu sind auch Zusammenkünfte von Schulkindern in der eigenen Wohnung mit bis zu drei weiteren Klassenkameraden, um gemeinsam lernen zu können. Das gilt auch für Treffen mit Kindern der eigenen festen Kita-Gruppe, damit Sorgeberechtigte sich die Kinderbetreuung teilen können. 

    Gottesdienste, Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen sind bei Einhaltung der Abstandsregeln gestattet. Versammlungen nach dem Versammlungsrecht sind erlaubt, wenn der Veranstalter sicherstellt, dass die Teilnehmer während der gesamten Versammlung den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten, Teilnehmer eine Mund-Nasen-Bedeckung verwenden, und sichergestellt ist, dass durch die Einhaltung von Sicherheitsabständen zwischen der Versammlung und dem sonstigen öffentlichen Raum der Schutz der übrigen Bevölkerung beachtet wird. Möglich wird der Besuch von Fahr-, Flug- und Bootsschulen. 

    Öffnen können künftig Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte und Opernhäuser, sofern ein von der kommunalen Behörde genehmigtes Hygienekonzept vorliegt. Angebote in Literaturhäusern, Kleinkunst-Spielstätten, Soziokultur und Gästeführungen sind ebenso möglich.

    Geöffnet und besucht werden dürfen Einrichtungen für Fachberatungen im sozialen und psychosozialen Bereich, Seniorentreffpunkte und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit ohne Übernachtung, wenn ein mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmtes Konzept zur Hygiene vorliegt sowie professionellen Betreuung sichergestellt ist. 

    Auch Tanzschulen, Fitness- und Sportstudios, Sportstätten ohne Publikum, Freibäder, sofern ein vom Gesundheitsamt genehmigtes Hygienekonzept vorliegt, Spielbanken, Spielhallen, Wettannahmestellen sowie Freizeit- und Vergnügungsparks, sofern ein genehmigtes Hygienekonzept vorliegt, dürfen wieder öffnen. Die Nutzung von Sportstätten im Innen- und Außenbereich ohne Publikum ist wieder zulässig, wenn die durch die Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vorgegebenen Hygienevorschriften beachtet werden. Dies gilt auch für die Vorbereitung und Durchführung von Sportwettkämpfen. 

    Gaststätten, Hotels und Pensionen sowie Hotels und Beherbergungsbetriebe dürfen wieder öffnen, wenn Hygiene- und Schutzvorschriften eingehalten werden. Die zuständige kommunale Behörde kann das Hygienekonzept auf seine Einhaltung überprüfen. Auch der Betrieb von Einzelhandelsgeschäften ist wieder ohne Reduzierung der Verkaufsfläche erlaubt. 

    Was muss weiterhin geschlossen bleiben? Was ist noch nicht erlaubt?

    Geschlossen bleiben weiterhin Badeanstalten in geschlossenen Räumen, Saunen und Dampfbäder, Messeveranstaltungen, Spezialmärkte, Volksfeste, Jahrmärkte, Diskotheken, Clubs, Musikclubs, Reisebusreisen und Prostitutionsstätten sowie die Vermittlung von Prostitution. 

    Bestehen bleibt grundsätzlich das Besuchsverbot für Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Alten- und Pflegeheime, Einrichtungen und ambulant betreute Wohngemeinschaften sowie Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen, stationäre Einrichtungen und Wohnstätten der Kinder- und Jugendhilfe. Ausnahmen können durch die zuständigen Landkreise und zuständigen Kreisfreien Städte im Einvernehmen mit dem Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt auch in besonders gelagerten Einzelfällen erteilt werden, soweit dies infektionsschutzrechtlich vertretbar ist.

    Neue Handlungsgrenze

    Um trotz der Lockerungen in Gebieten mit einem erhöhten Infektionsrisiko konkret räumlich reagieren zu können, ergreifen die Landkreise und Kreisfreien Städte künftig Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens spätestens dann, wenn 50 bestätigte Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auftreten. Für den Fall eines konkreten räumlich begrenzten Anstiegs der Infektionszahlten werden entsprechend regional oder auf einzelne Einrichtungen begrenzte Maßnahmen ergriffen.

    Geltungsdauer

    Fast alle Regelungen der neuen Corona-Schutz-Verordnung treten mit dem 15. Mai 2020 in Kraft. Die Verordnung tritt mit Ablauf des 5. Juni 2020 außer Kraft. 

    Ab dem 04. Mai dürfen in Sachsen bestimmte kulturelle Einrichtungen wieder öffnen. Dazu zählen Museen, Ausstellungen, Galerien, Ausstellungshäuser, Gedenkstätten, Fachbibliotheken, Bibliotheken (ausschließlich zur Medienausleihe) sowie Archive. Bedingung ist die Einhaltung strenger Hygieneauflagen, wie etwa das Tragen eines Mundschutzes, die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,50 m sowie eine Beschränkung der Besucheranzahl auf eine Person pro 20 qm². 

    Weiterhin geschlossen bleiben müssen unter anderem Theater, Musiktheater, Filmtheater, Kinos (außer Autokinos), Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Opern, Angebote in Literaturhäusern, Stadtteilkulturzentren, Bürgerhäuser, Planetarien sowie Volkshochschulen, Musik- und Tanzschulen.

    Die Regelungen gelten bis einschließlich 20. Mai

    Die Sächsische Staatsregierung hat am 30. April 2020 weitere Lockerungen bestehender Coronabeschränkungen und die Öffnung von Einrichtungen beschlossen. Grundlage sind Abstimmungen der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin. Die Lockerungen setzen die Einhaltung hygienischer Auflagen voraus. Zur Vermeidung von Ansteckungen bleiben die bestehenden Kontaktbeschränkungen im Wesentlichen gültig. Diese Grundsätze gelten für alle Lebensbereiche, auch für Arbeitsstätten. 

    Kontaktbeschränkung sowie Mund-Nase-Bedeckungspflicht beim Einkaufen und in Bus und Bahn bleiben

    Um eine Ausbreitung des Virus zu reduzieren oder gar zu verhindern, gilt weiterhin die Aufforderung, auf private Reisen, Ausflüge und Besuche – auch von Verwandten – zu verzichten. Das trifft auch für überregionale tagestouristische Ausflüge zu. Erlaubt ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum mit Angehörigen des eigenen Hausstandes sowie mit einer weiteren nicht im Hausstand lebenden Person und, das ist neu, deren Partnerin bzw. Partner. Das gilt auch für die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts. 

    Dringend empfohlen wird, im öffentlichen Raum und insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Verpflichtend ist das Tragen dieser Mund-Nasen-Bedeckung weiterhin in Geschäften des Einzelhandels und beim Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel. 

    Welche Versammlungen sind erlaubt?

    Alle Versammlungen und sonstigen Ansammlungen von Menschen bleiben untersagt. Ausgenommen sind Zusammenkünfte mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und weiterer fünf Personen zur Begleitung Sterbender. Gottesdienste sind unter Einhaltung der bestehenden Hygienevorschriften und der Abstandsregelung erlaubt. Gestattet sind auch der Besuch von Kitas zur Notbetreuung, von öffentlichen und freien Schulen im Zusammenhang mit der geltenden Allgemeinverfügung sowie der Besuch von Bildungseinrichtungen und Berufsbildungszentren. Erlaubt sind auch ortsfeste Versammlungen unter freiem Himmel mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 50 Besuchern und einer zeitlichen Begrenzung auf 60 Minuten. Die Versammlungsteilnehmer müssen einen Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander einhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

    Wer darf öffnen?

    Einrichtungen und Angebote mit Publikumsverkehr bleiben grundsätzlich geschlossen und untersagt. Die bereits bestehenden Ausnahmen werden erweitert auf Gedenkstätten, Bibliotheken ausschließlich zur Medienausleihe, Archive, Museen, Ausstellungen, Galerien, Ausstellungshäuser und Außenanlagen von Tierparks, Botanischen sowie Zoologischen Gärten. In geschlossenen Räumen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Öffnen dürfen Fahrschulen. Allerdings dürfen sie noch keine Fahrstunden und praktische Fahrprüfungen für PKW anbieten. 

    Spielplätze dürfen bei Einhaltung eines speziellen hygienischen Nutzungskonzepts nach Genehmigung durch die Kommune wieder benutzt werden. Auch Außensportstätten sind zur Nutzung wieder zugelassen, wenn Abstandsregeln und Hygienevorschriften eingehalten werden. 

    Die Vorschriften für Geschäfte, Betriebe und Dienstleistungsbetriebe bleiben weitgehend bestehen. Einkaufszentren müssen zur Öffnung Konzepte vorlegen, die mit dem Gesundheitsamt abzustimmen sind. Möbelhäuser dürfen zusätzlich öffnen. Für den Einzelhandel ist weiterhin eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern erlaubt, die nunmehr auch durch Absperrung oder ähnliche Maßnahmen geschaffen werden kann. Öffnen dürfen künftig Friseure und artverwandte Dienstleistungen, wenn sie besondere Schutzmaßnahmen für Kunden und Beschäftigte anwenden. Gaststätten, Hotels und Beherbergungsbetriebe bleiben geschlossen.

    Was wird noch gelockert?

    Erlaubt sind künftig Dauercamping sowie die Eigenzutzung von Ferienwohnungen und Wohnmobilen. Wieder möglich sind Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit mit einem genehmigten Konzept zur Hygiene und der professionellen Betreuung.

    Was ist weiterhin untersagt?

    Die Besuchsverbote in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Wohngemeinschaften sowie Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen und stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bleiben mit den bereits bisher geltenden Ausnahmemöglichkeiten bestehen. 

    Geltungsdauer

    Die neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung tritt am 4. Mai 2020 in Kraft und gilt bis einschließlich 20. Mai 2020.

    Telefonhotline

    Für Fragen zur Corona-Schutz-Verordnung steht weiterhin die Hotline 0800 100 0214? Sie ist

    auch am Wochenende und an Feiertagen von 12 bis 18 Uhr besetzt.

    Weitere Regelungen

    In seiner Sitzung am 30. April 2020 hat das sächsische Kabinett zudem beschlossen, die Geltungsdauer der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung sowie der Allgemeinverfügungen »Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen«, »Tagespflege (SGB XI)«, »Alten-, Pflegeheime, ambulante Wohngruppen, Wohngruppen für Menschen mit Behinderung«, »Werkstätten für Menschen mit Behinderung«, »Stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche« bis einschließlich 20. Mai 2020 zu verlängern. Die vorgenommenen Änderungen dienen der Anpassung an die geänderte Sächsische Corona-Schutz-Verordnung.

    Die neue Verordnungen und Allgemeinverfügungen finden Sie bei dem Amtlichen Bekanntmachungen.

    Betreuungsangebote in der Kindertagespflege sind ab dem 4. Mai 2020 wieder möglich. Außerdem können die Schülerinnen und Schüler aller Vorabschlussklassen der Gymnasien, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen ab dem 6. Mai 2020 wieder ihre Schulen besuchen. Ebenfalls geöffnet werden die vierten Klassen an Grund- und Förderschulen. Das sieht die neue Allgemeinverfügung vor, die das Kabinett am 30. April 2020 beschlossen hat.

    Das Wichtigste im Überblick:

    • Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung bleiben mit Rücksicht auf das Infektionsrisiko ihrer Schülerschaft weiterhin geschlossen.
    • Für alle Schülerinnen und Schüler der nicht genannten Klassenstufen bleibt es in dieser Stufe der schrittweisen Schulöffnungen bei der häuslichen Lernzeit.
    • Mit der neuen Allgemeinverfügung ändert sich auch der Anspruch auf Betreuung oder Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen sowie Grund- und Förderschulen.
    • Für Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen gibt es neben dem Unterricht auch ein schulisches Betreuungsangebot zu den üblichen Unterrichts- und Betreuungszeiten am Standort der Grund- oder Förderschule im Rahmen der jeweiligen Betreuungsverträge.
    • Integrationskinder im Alter vor der Einschulung mit Anspruch auf Eingliederungshilfe haben nun auch Anspruch auf Notbetreuung, wenn die Personensorgeberechtigten die Betreuung auch unabhängig von ihrer beruflichen Tätigkeit nicht leisten können.

    Die neue Allgemeinverfügung tritt hinsichtlich der Anspruchsberechtigung für die Notbetreuung am 4. Mai, hinsichtlich der erweiterten schulischen Unterrichtung am 6. Mai in Kraft. Die Regelung und eine aktualisierte Übersicht der Personenberechtigten für die Notbetreuung sowie das dazu auszufüllende Formblatt finden Sie unter den Amtlichen Bekanntmachungen. 

    Für Fragen steht weiterhin die Hotline zur Verfügung: 0800 10 00 214.

    Private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, sollen den Haushaltsmüll nicht trennen. Das heißt, neben dem Restmüll sollen auch Verpackungsabfälle (gelber Sack) und Biomüll für die Dauer der Quarantäne über die Restmülltonne entsorgt werden. Damit sollen die Müllwerker, aber auch Nachbarinnen und Nachbarn, Hausmeisterinnen und -meister geschützt werden.

    Die genannten Abfälle sind in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke zu geben und Einzelgegenstände wie Taschentücher nicht lose in Abfalltonnen zu werfen. Abfallsäcke sind durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen. Spitze und scharfe Gegenstände sollen in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt werden. Müllsäcke sollen möglichst sicher verstaut werden. Damit soll vermieden werden, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird. 

    Nicht in den Restmüll von Quarantänehaushalten gehören jedoch weiterhin Altpapier, Altglas, Elektroschrott und Batterien. Gegebenenfalls müssen diese aufbewahrt werden, bis sie wieder entsorgt werden können.

    Handlungsempfehlungen zum Verhalten beim Auftreten von Coronavirus-Infektionen

    Bürgertelefone, Corona-Hotlines, Ärtzlicher Bereitschaftsdienst

    Ein rotes Telefon, neben dem der Hörer liegt.

    Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Umgang mit der Allgemeinverfügung

    Eine Lupe zeigt auf eine Fläche mit Fragezeichen. Im Lupenglas sind die Buchstaben FAQ abgebildet.

    Aktuelle Medieninformationen und Pressebriefings

    Eine Frau hält ein Smartphone in den Händen.

    Hygienehinweise zum Infektionsschutz

    Zwei Hände einer Frau, die einen Seifenspender betätigen.

    Informationen für Eltern, Schüler, Lehrkräfte und Erzieher

    Auf einem Tische liegt ein Stapel Bücher, auf diesem steht ein Apfel. Daneben befinden sich ABC-Bauklötze.

    Informationen für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Maßnahmen für Unternehmen

    Zwei Männer sitzen an einem Schreibtisch und arbeiten an Computerbildschirmen.

    Steuern, Finanzen und Informationen zur zinslosen Steuerstundung

    Eine 5-Eurobanknote in der Makroansicht.

    Gesundheit und Soziales, Antworten auf häufig gestellte Fragen

    Eine Krankenschwester mit Mundschutz.

    Informationen für Kultur, Tourismus und Beherbergung

    Blick auf einen angelandeten Elberaddampfer auf den Touristen zusteigen.

    Hinweise zum Weiterbetrieb von Schutzeinrichtungen

    Eine Frau und eine Mann halten sich die Hand.

    Wissenschaftseinrichtungen

    Ein Mikroskop in der Nahaufnahme.

    Informationen der Europäischen Union

    Ein EU-Flagge auf dem Dach eines alten Gebäudes.

    Zuwanderer

    Eine EU-Passkontrolle an einem Flughafen
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