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Corona-Hilfsprogramme

Übersicht Corona-Hilfsprogramme

Programm Rahmenbedingungen Weitere Informationen
Stabilisierungsfonds Sachsen
  • Antragsberechtigt sind mittelständische Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie produktionsnahe und technologieorientierte Dienstleistungsunternehmen.
  • Es werden stille Beteiligungen bis zu max. 800 T€ im Rahmen der Kleinbeihilfenregelung sowie größere Beteiligungen bis 2,4 Mio. EUR angeboten. Voraussetzung für die Finanzierung ist u. a. dass das Unternehmen 2019 nicht in Schwierigkeiten war, dass das Betriebs- und Jahresergebnis, Cash-Flow und Eigenkapital in den Jahren 2018 und 2019 positiv war und keine existenzgefährdenden Abhängigkeiten auf der Abnehmer- und Lieferantenseite bestehen.
Sächsische Beteiligungsgesellschaft
Corona Start-up Hilfsfonds (CSH)
  • Richtet sich an technologieorientierte Start-ups, die durch die Corona-Pandemie in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind.
  • Der Fonds ist mit insgesamt 30 Mio. EUR ausgestattet. Er kann Beteiligungen bis 800.000 EUR auf Grundlage der Bundesregelung Kleinbeihilfen an Start-ups ausreichen.
Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen

Technologiegründer-
fonds Sachsen
TGFS +

  • Der Fonds ist Anfang November um 15 Mio. EUR aufgestockt worden. Durch die verbesserte Mittelausstattung kann der Fonds Start-ups in seinem Bestand weiter unterstützen und neue Beteiligungen eingehen.
  • Ziel ist, Geschäftsmodelle und technologisches Know-how in Sachsen zu halten. Das private Kapitalangebot ist in Folge der Krise zurzeit deutlich eingeschränkt. Das erschwert es Start-ups, längerfristig ihre Liquidität aufrecht zu erhalten und in dem temporär unsicheren Marktumfeld weiter voranzukommen. Das zusätzliche Kapitalangebot des TGFS+ gibt diesen Start-ups eine Perspektive und stützt das Gründerökosystem in Sachsen.
Technologiegründerfonds Sachsen
Bürgschaftsprogramme Sachsen
  • In den Programmen der Bürgschaftsbank Sachsen gilt für KMU und im Bund-Länder-Bürgschaftsprogramm eine erhöhte Bürgschaftsquote von bis zu 90 %.
Bürgschaftsbank Sachsen
Wirtschaftsstabilisie-
rungsfonds des Bundes
  • Der Fonds unterstützt große Unternehmen, wenn eine klare eigenständige Fortführungsperspektive nach Überwindung der Pandemie besteht und das Ausscheiden des Unternehmens gravierende Folgen für den Arbeitsmarkt hätte.
  • Der WSF sieht zwei Stabilisierungsinstrumente vor (kombinierte Anwendung möglich):
    • Garantien des Bundes zur Absicherung von Krediten einschließlich Kreditlinien, und Kapitalmarktprodukten im Fremdkapitalbereich.
    • Rekapitalisierungen zur direkten Stärkung des Eigenkapitals.
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Überbrückungshilfe II 
des Bundes

  • Bei den Überbrückungshilfen handelt es sich um Zuschüsse zu bestimmten betrieblichen Fixkosten für Unternehmen mit hohem Corona-bedingten Umsatzausfall. Ziel des Programms ist die Sicherung der wirtschaftlichen Existenz von KMU. 
  • Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen (unabhängig von der Mitarbeiteranzahl)
    • mit entweder einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten, 
    • oder einem Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
  • Die Überbrückungshilfe II kann für maximal vier Monate (September, Oktober, November und Dezember 2020) beantragt werden. 
  • Die Förderhöhe bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Fördermonate September, Oktober, November und Dezember 2020 im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten im Vorjahr.
  • Keine Erstattung bei Umsatzeinbruch von weniger als 30 %.
  • Die maximale Förderung beträgt 50.000 Euro pro Monat (insgesamt maximal 200.000 Euro).
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie/
Bundesministerium der Finanzen
Überbrückungshilfe III
des Bundes
  • Die Überbrückungshilfe III hat eine Laufzeit von November 2020 bis Juni 2021.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro in Deutschland, die in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Diese Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche.
  • Es werden bestimmte Fixkosten anteilig erstattet, abhängig von der Höhe des Umsatzeinbruchs. Für Einzelhändler werden Wertverluste unverkäuflicher oder saisonaler Ware als erstattungsfähige Fixkosten anerkannt.
  • Förderhöchstsumme pro Monat 1,5 Mio. Euro, verbundene Unternehmen bis zu 3 Mio. Euro pro Fördermonat, Höchstbetrag innerhalb der Grenzen des europäischen Beihilferechts. 
  • Soloselbständige können eine einmalige Betriebskostenpauschale (»Neustarthilfe«) bis maximal 7.500 Euro beantragen. 
  • Die Antragstellung und die Abschlagzahlungen sind im Februar 2021 gestartet.
Fragen und Antworten Corona-Überbrückungshilfe III
November- und Dezemberhilfe
des Bundes
  • Von der Novemberhilfe bzw. Dezemberhilfe können alle Unternehmen, Solo-Selbstständige, Vereine und Einrichtungen profitieren, die auf Grundlage der Corona-Schutzverordnung seit 2. November 2020 ihren Betrieb einstellen mussten oder von den Schließungen indirekt oder über Dritte indirekt betroffen sind.
  • Es werden Zuschüsse in Höhe von 75 % des anteiligen monatlichen Umsatzes vom November 2019 gewährt.
  • Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. 
  • Antragsberechtigte, die erst nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, können als Vergleichsumsatz den Monatsumsatz vom Oktober 2020 oder den monatlichen Durchschnittsumsatz seit Gründung wählen. 
  • Die Antragstellung erfolgt durch Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Soloselbständige können bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro Anträge direkt stellen, ohne einen prüfenden Dritten einschalten zu müssen. Als Identitätsnachweis benötigen sie dazu die Elster-ID aus der elektronischen Steuererklärung. 
  • Seit Ende November werden in einem zweistufigen Verfahren zunächst Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 50 % der beantragten Novemberhilfe gewährt, höchstens jedoch bis zu 50.000 Euro pro Antragsteller.
  • Im Falle von Soloselbständigen, die einen Antrag im eigenen Namen (also ohne prüfenden Dritten) in Höhe von bis zu 5.000 Euro stellen, erfolgt die Abschlagszahlung grundsätzlich in Höhe der beantragten Novemberhilfe.

Antragstellung Novemberhilfe

Fragen und Antworten zur Novemberhilfe

Kontakt und Hotline

KfW-Schnellkredit 2020
  • Gefördert werden Selbstständige und Unternehmen unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind und in der Summe der Jahre 2017–2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben (sofern das Unternehmen bislang nur für einen kürzeren Zeitraum am Markt ist, wird dieser Zeitraum herangezogen).
  • Kredithöhe und Auszahlung:
    • Maximal 300.000 Euro pro Unternehmensgruppe bis einschließlich 10 Beschäftigte beim antragstellenden Unternehmen.
    • Maximal 500.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 10 bis einschließlich 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.
    • Maximal 800.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.
Antragstellung sowie Fragen und Antworten

Stand der Informationen: 10. März 2021

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