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Coronaschutzimpfung

Collage aus 5 Fotos von Menschen, die einen hochgekrempelten Oberarm zeigen, zum Teil mit Pflaster
Sachsen krempelt die #Ärmelhoch  © Bundesgesundheitsministerium

Aktuelles

Nachfrage nach Booster-Impfungen sprunghaft gestiegen - Freistaat Sachsen stockt staatliche Impfangebote erneut auf

Jeder, dessen Zweitimpfung mindestens sechs Monate her ist, kann sich eine Auffrischungsimpfung verabreichen lassen. Und diese Auffrischungsimpfung ist besonders wichtig für Menschen, die über 70 Jahre alt sind oder die Vorerkrankungen aufweisen. Außerdem empfiehlt die Sächsische Impfkommission bereits vier Wochen nach der Grundimmunisierung mit Johnson&Johnson eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis. Grund ist der geringere Impfschutz im Vergleich zu den übrigen Impfstoffen.

Durch die jüngste Empfehlung der unabhängigen Sächsischen Impfkommission (SIKO), dass sich nun alle Menschen ab 18 Jahre boostern lassen dürfen, kommt es seit Anfang November zu einem Ansturm auf die Hausarztpraxen und auf die mobilen Impfangebote. 

Angesichts der geänderten Rahmenbedingungen hat Sachsen innerhalb kurzer Zeit die Kapazität des staatlichen Zusatz-Impfangebotes zum 1. Dezember auf 9.000 Impfungen pro Tag verdreifacht. Vorgesehen ist eine weitere stufenweise Anhebung auf bis zu 20.000 Impfungen pro Tag in staatlichen Impfstellen und bei den mobilen Teams. Damit könnte eine Impfkapazität wie bereits im Mai und Juni 2021 in den Impfzentren geschaffen werden.

Das Impfen von Kindern soll neben dem Angebot bei Kinderärzten als ergänzendes staatliches Angebot ebenfalls ermöglicht werden. Geplant sind zusätzliche Impfmöglichkeiten an zentralen Orten, separat von Impfangeboten für Erwachsene.

Coronaschutzimpfung ist in Arztpraxen, Krankenhäusern, bei Impfaktionen mit mobilen Teams und auch wieder in neuen festen Impfstellen erhältlich

Seit Oktober sind die Hausärzte die Hauptakteure des Impfprozesses, unterstützt durch mobile Teams, Krankenhäuser sowie Fach-, Kinder- und Betriebsärzte. Damit ist die Coronaschutzimpfung ins medizinische Regelsystem übergegangen, wie dies auch bei anderen Impfungen sowie in anderen Bundesländern üblich ist. Die mobilen Teams werden nunmehr vorrangig an festen Stellen konzentriert, um ein verlässliches staatliches Impfangebot zu schaffen. Viele feste Impfstellen haben bereits eröffnet, weitere sind in Vorbereitung. Mobile Impfaktionen gibt es weiterhin.

Mehr als die Hälfte der sächsischen Bevölkerung ist inzwischen vollständig geimpft (58,4 % Stand 3. Dezember 2021). Doch das genügt noch nicht. Es sollten sich noch viele noch nicht geimpfte Menschen zu einer Impfung gegen COVID-19 entscheiden, damit die Infektionszahlen nicht noch weiter ansteigen. Das Gesundheitssystem ist bereits stark belastet.

Nutzen Sie die Möglichkeit zur Coronaschutzimpfung! Je umfangreicher alle vorhanden Impfstoffe in Anspruch genommen werden, desto schneller kann ein guter Gemeinschaftsschutz im Freistaat Sachsen erreicht werden. Auch angesichts hochansteckender Virus-Varianten des Coronavirus ist ein schnelles Impfen vieler Bürgerinnen und Bürger enorm wichtig.

Lesen Sie hier nach, wo Sie sich in Sachsen gegen COVID-19 impfen lassen können: Impfen in Sachsen

Hier finden Sie den aktuellen Stand der Coronaschutzimpfungen in Sachsen: Statistik

Es ist wichtig, dass wir jetzt vor allem die impfen, die besonders gefährdet sind, zum Beispiel ältere Menschen über 70 oder Menschen mit Vorerkrankungen. Deswegen sollten wir diesen Gruppen zuerst die Chance geben, ihren Impfschutz auffrischen zu lassen.

Gesundheitsministerin Petra Köpping

Neueste Impfempfehlungen der Impfkommission

Die Sächsische Impfkommission (SIKO) hat ihre Impfempfehlung am 1. Dezember 2021 aktualisiert. Eine klare Empfehlung zur Impfung von Kindern zwischen 5 und 11 Jahren gibt sie für Kinder mit entsprechenden Vorerkrankungen, für die eine COVID-19-Erkrankung ein besonderes Risiko bedeutet sowie für Kinder, die Kontakt zu Risikopatienten haben. Alle anderen Kinder können geimpft werden. Der Impfstoff in der für Kinder angepassten Zubereitung ist frühestens Mitte Dezember in Deutschland verfügbar.

Nach der Empfehlung der Sächsischen Impfkommission sind Auffrischungsimpfungen ohne Einschränkung für alle Menschen ab 18 Jahre möglich. Frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung kann demnach eine so genannte Booster-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff verabreicht werden. Neueste Daten belegen demnach eindrucksvoll eine Risikoreduktion für alle Altersgruppen. Gemäß dem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz sind Auffrischungsimpfungen in Sachsen grundsätzlich seit schon September 2021 möglich. Die Auffrischungsimpfungen werden zuerst vor allem in vollstationären Dauerpflegeeinrichtungen durchgeführt. Hier koordiniert die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen den Einsatz von niedergelassenen Ärzten. Die Booster-Impfung kann nach Empfehlung der SIKO nach ärztlichem Ermessen parallel mit der saisonalen Grippeschutzimpfung verabreicht werden.

Die SIKO empfiehlt grundsätzlich allen Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren eine Impfung gegen das Coronavirus. Auch die Ständige Impfkommission (STIKO) hat sich im August für Coronaschutzimpfungen für alle Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren ausgesprochen. Eine ärztliche Aufklärung (auch der Eltern) wird sichergestellt. 

Die Sächsische Impfkommission empfiehlt seit 1. Dezember 2021 außerdem die Impfung gegen SARS-CoV-2 für alle Kinder zwischen 5 und 11 Jahren, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf oder Kontakt zu Menschen mit einem erhöhten Risiko haben.

Ebenfalls wird allen ungeimpften Schwangeren ab dem 2. Trimenon und ungeimpften Stillenden eine Impfung gegen COVID-19 empfohlen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat im September eine Impfempfehlung gegen das Coronavirus für bisher ungeimpfte Schwangere und Stillende ausgesprochen. Die SIKO hatte eine entsprechende Empfehlung bereits im Mai veröffentlicht. Die STIKO empfiehlt mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs im Abstand von drei bis sechs (Biontech) bzw. vier bis sechs Wochen (Moderna). Wenn die Schwangerschaft nach der Erstimpfung festgestellt wurde, sollte die Zweitimpfung erst ab dem 2. Trimenon erfolgen.

Es gibt nur sehr wenige medizinische Gründe, weshalb sich jemand dauerhaft oder vorübergehend nicht gegen COVID-19 impfen lassen kann. Personen mit Immundefizienz können zwar geimpft werden, möglicherweise ist die Impfung bei ihnen aber weniger wirksam. Die Impfung immundefizienter Personen ist jedoch besonders wichtig, da sie ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19-Verläufe haben. 

Impfen ohne vorherige Anmeldung: Sonderimpfaktionen in Sachsen

Die Impfaktionen der mobilen Teams bieten weiterhin niederschwellige Impfangebote vor Ort an - und Impfmöglichkeiten ohne vorherige Terminreservierung. Nähere Informationen zu den Sonderimpfaktionen des DRK Sachsen in Kooperation mit der Kassenärtzlichen Vereinigung und den Landkreisen bzw. Kreisfreien Städten finden Sie unter der Rubrik Sonderimpfaktionen in Sachsen

Weiterführende Informationen zur Coronaschutzimpfung in Sachsen

Statistik

Jemand mit blauen medizinischen Handschuhen sticht eine Spritze mit dem Anti-Corona-Impfstoff in den Oberarm einer Person. Es handelt sich um eine Detailaufnahme des Impfvorganges.

© dpa/Robert Michael

Impfen in Sachsen

Mitarbeiter zieht eine Spritze auf

© dpa

»Ich hab's getan«

Zwei Frauen werden vor der Aktionswand mit der Aufschrift »Ich hab's getan« fotografiert

© SMS

Weiterführende Informationen

Screenshot der Website Zusammen gegen Corona

© Zusammen gegen Corona

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© Inclusion Europe
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