Hauptinhalt

FAQ

An dieser Stelle beantworten wir Fragen, die öfter gestellt werden. Die Seite wird laufend aktualisiert.

  • Die Landesrektorenkonferenz hat sich in Abstimmung mit dem Wissenschaftsministerium darauf verständigt, dass Prüfungen (hier sind keine Staatsexamen gemeint) , soweit es geht, verschoben werden. Soweit sie nicht verschiebbar sein sollten, sollen sie nur noch unter besonderen Hygienebedingungen durchgeführt werden. Zudem ist eine Fristüberschreitung bei Prüfungsverfahren, die ein Studierender nicht zu vertreten hat, nicht bei der Berechnung der Fristen einzubeziehen. Die Studienzeit, die durch eine Fristüberschreitung entsteht, wird nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet. Wir gehen davon aus, dass die Hochschulen vor Ort die jeweiligen spezifischen Möglichkeiten jedes einzelnen Studienganges prüfen werden. Die einzelnen Bedingungen, die für die jeweiligen Prüfungen gelten, legen die Hochschulen in ihren Prüfungsordnungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen eigenverantwortlich fest.   
  • Das Wissenschaftsministerium ist zwar für die Hochschulen im Freistaat Sachsen und damit grundsätzlich auch für die Studiengänge an diesen Hochschulen zuständig. Eine Ausnahme sind jedoch diejenigen Studiengänge, die mit einer Staatsprüfung abschließen (also z. B. Rechtswissenschaften, Medizin, Pharmazie). Die fachliche Verantwortung für diese Staatsprüfungs-Studiengänge obliegt dem jeweils zuständigen Fachministerium.
  • Medizinstudierende an sächsischen Universitäten führen Prüfungen zum zweiten Staatsexamen planmäßig durch Zur Pressemittelung des Sozialministeriums
  • Zum Staatsexamen Lehramt siehe hier https://www.coronavirus.sachsen.de/faq-lehrerausbildung-5486.html und https://www.lapo.sachsen.de/p/ 
    Die mündlichen Prüfungen können frühestens ab 04.05.20 geplant werden. Alle Prüfungen, die bis 30.04.20 geplant waren, wurden verlagert. Die neuen Termine können Sie dem Onlineportal entnehmen, sobald die erforderlichen Abstimmungen mit den Prüfern erfolgen konnten.  
    Die schriftliche Prüfung wird voraussichtlich auf die zweite Junihälfte oder Anfang Juli verschoben.
    Ziel aller Bemühungen ist es zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch, Ihre Abschlüsse zu den vorgesehenen Terminen zu sichern und die Anschlüsse z. B. in den Vorbereitungsdienst weiter zu ermöglichen.

 

Die Semestergebühren werden nicht erstattet. Das hat folgenden Grund: Das Sommersemester hat für viele Studierende bereits begonnen bzw. beginnt in den nächsten Tagen, d. h. der Lehr- und Lernbetrieb läuft formal weiter. Natürlich mit der klaren Einschränkung, dass Präsenzveranstaltungen (klassische Vorlesungen in Hörsälen, Arbeit in Projektgruppen vor Ort) derzeit nicht stattfinden können. (zunächst bis 04.05.)  Allerdings arbeiten alle Hochschulen in Sachsen mit Hochdruck an „Online-Varianten“ zur Vermittlung der Lehrinhalte. Dabei greifen sie auf unterschiedliche Plattformen und Formate zurück, wie etwa Vorlesungen als Video-Stream. Es findet ein enger Austausch zwischen den Lehrenden und Studierenden statt. Entsprechend findet das Sommersemester also statt, wenn auch in anderer Form als gewohnt.

Das Bundeskabinett hat am 8.4. 2020 ein weiteres Gesetzespaket beschlossen, mit dem die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wissenschaft abgemildert und Anreize für BAföG-Geförderte geschaffen werden sollen, sich während der COVID-19-Pandemie in systemrelevanten Bereichen zu engagieren.

Beim BAföG will die Bundesregierung den Hinzuverdienst aus allen "systemrelevanten Branchen und Berufen" komplett von der Anrechnung auf die Auszahlungssumme ausnehmen. Wer in der aktuellen Krise "unsere Gesellschaft unterstützt, behält damit auch die volle BAföG-Förderung", sagte Karliczek . 

Zur Pressemitteilung des BMBF

zurück zum Seitenanfang