Hauptinhalt

FAQ Infektionsschutz in Kita und Schule

Werden Genesene und Geimpfte von der Testpflicht ausgenommen?

Ja, für Genesene und Geimpfte kann der Selbsttest entfallen wenn sie die erfolgte Infektion bzw. Impfung durch ein geeignetes Dokument

  • Laborergebnis, 
  • ärztliches Attest über die erfolgte Infektion auf der Grundlage eines PCR-Tests
  • Absonderungsbescheid, in dem der PCR-Test als Begründung aufgeführt ist
  • Impfausweis

nachweisen können.

Genesene: Der Tag der Positiv-Testung muss mindestens 28 Tage und darf maximal sechs Monate zurückliegen. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.

Geimpfte: Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.

 

Besteht für Schülerinnen und Schüler Unfallversicherungsschutz während der Corona-Selbsttests?

Die im Zusammenhang mit den Schulöffnungen vorgesehenen Testungen sind Teil der nationalen Teststrategie und so auch  in der SächsCoronaSchVO geregelt.

Bei den verpflichtenden Selbsttestungen im organisatorischen Verantwortungsbereich der Schule besteht für alle Schülerinnen und Schüler der gesetzliche Unfallversicherungsschutz durch die Unfallkasse Sachsen.

Wann und wo kann sich pädagogisches Kita - Personal testen lassen?

Der Freistaat Sachsen stellt den Trägern der Kindertageseinrichtungen kostenlos Corona-Selbsttestkits zur Verfügung. Die Organisation und Durchführung der Tests übernehmen die jeweiligen Träger in Abstimmung mit den Gemeinden. Damit können sich ebenso wie die Pädagogen an Schulen auch Erzieher und weiteres Personal in der Kindertagesbetreuung zweinmal wöchentlich testen.

Wie erfolgt die Corona-Testung für Lehrkräfte und das sonstige pädagogisch tätige Personal an den Schulen im Präsenzunterricht?

Die Corona-Testung für Lehrkräfte wurde auf den sog. POC-Test (Antigen-Schnelltest) als Laienselbsttest umgestellt.
Folgende Beschäftigtengruppen werden-  neben den Lehrkräften - im hier relevanten Kontext zum pädagogisch tätigen Personal an den Schulen gezählt und sind damit zur Teilnahme an der Testung berechtigt:

  • Referendare
  • Pädagogische Fachkräfte im Unterricht
  • Erzieher an Landesschulen
  • Mentoren
  • lnklusionsassistenten
  • lnklusionshelfer, Einzelfallhelfer, Schulbegleiter
  • Schulsozialarbeiter
  • Allgemeine Schulassistenten
  • Teilnehmer des FSJ Pädagogik (sowie sonstige Auszubildende und
  • Praktikanten an den Schulen mit Unterrichtsbezug)
  • Hauptausbildungsleiter Lehrerbildung
  • Lehrkräfte für herkunftssprachlichen Unterricht (Honorarkräfte)
  • ,,Teach First"-Fellows

Zudem wird dem Beschäftigtenkreis der Schulverwaltungsassistenten eine Teilnahme an der Testung ermöglicht.

Wie ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Kitas und Schulen geregelt?

Die ab 1. April 2021 geltende Sächsische Corona-Schutz-Verordnung verpflichtet zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske oder FFP2-Maske oder vergleichbaren Atemschutzmaske, jeweils ohne Ausatemventil:

  1. vor dem Eingangsbereich von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, Schulen, Schulinternaten und heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen; dies gilt nicht für Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres,
  2. in Gebäuden und auf dem sonstigen Gelände von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung sowie bei deren Veranstaltungen; dies gilt nicht für in diesen Einrichtungen betreute Kinder sowie während der Betreuung und bei der Abnahme von Tests gemäß § 5a Absatz 4 für ihr Personal,
  3. in Schulgebäuden, auf dem sonstigen Gelände von Schulen, in Schulinternaten sowie bei schulischen Veranstaltungen; dies gilt nicht für Schülerinnen, Schüler, schulisches Personal und Hortpersonal,
    a) auf dem Außengelände von Schulen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird,
    b) in der Primarstufe innerhalb der Unterrichtsräume,
    c) in Horten innerhalb der Gruppenräume,
    d) auf dem Außengelände von Grund- und Förderschulen sowie Horten unter Beibehaltung der festen Klassen und Gruppen,
    e) im Unterricht an Förderschulen der Sekundarstufe I,
    f) im Unterricht der Werkstufe der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung,
    g) im inklusiven Unterricht für die Förderschwerpunkte Hören und Sprache,
    h) im Sportunterricht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird,
    i) zur Aufnahme von Speisen und Getränken im Schulgebäude und
    j) bei der Abnahme von Tests gemäß § 5a Absatz 4
    sowie
  4. wenn dies durch Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, von Schulen und Schulinternaten im Zusammenhang mit der Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie bestimmt wird.

Merkblatt für Schulleitungen zum Umgang mit medizinischem Mund-Nasen-Schutz

Wie können sich pädagogische Fachkräfte verhalten, wenn das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Kita durch die Eltern verweigert wird?

Grundsätzlich sollte in der Kommunikation mit den Eltern darauf hingewiesen werden, dass bei Auftreten von Infektionen mit dem Corona-Virus die Betreuung in der Kita eingeschränkt werden kann. Insofern ist die Einhaltung der bekannten Maßnahmen (z. B. AHA-Formel – Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen) durch die Eltern und Familien auch ein wichtiger Beitrag, um „Einschleppungen“ in die Einrichtungen zu vermeiden und die Infektionszahlen niedrig zu halten. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung, um die Kindertagesbetreuung und die Kindertagespflege aufrecht zu erhalten.

Schnupfen, Räuspern und Co: Mit welchen Symptomen können Kinder in der Kita betreut werden?

Wie bereits vor der Corona- Pandemie gilt, dass eindeutig kranke Kinder nicht in der Kita betreut werden dürfen! Bei der gesundheitlichen Einschätzung, ob ein Kind in der Kita betreut werden kann, sollte grundsätzlich folgendes beachtet werden:
Bei Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen, leichtem oder gelegentlichen Husten, Halskratzen oder Räuspern sowie bei ärztlich nachgewiesenen Grunderkrankungen wie z.B. Asthma, können Kinder die Kindertageseinrichtung besuchen.

Allgemeines Krankheitsgefühl, Fieber ab 38 Grad, Husten, Durchfall, Erbrechen, Geruchs- oder Geschmacksstörungen sind Symptome, die auch auf eine Covid-19 Erkrankung hinweisen können. Dann gilt: Eltern sind in der Verantwortung, die Symptome ärztlich abklären zu lassen. Bis das geklärt ist, darf das Kind nicht in der Kita betreut werden. Hat der Kinderarzt/ Hausarzt oder ärztliche Bereitschaftsdienst entschieden, keinen SARS-CoV-2 Test durchzuführen, bleibt das Kind zwei Tage zur Beobachtung zu Hause. Es darf die Einrichtung wieder besuchen, wenn es mindestens 24 Stunden fieberfrei und in einem guten Allgemeinbefinden ist.


Weitere Fragen und Antworten speziell zur Kindertagespflege finden Sie auf der Internetseite der Informations- und Koordinierungsstelle Kindertagespflege in Sachsen (IKS).

zurück zum Seitenanfang