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FAQ Lehrerausbildung

Erste Staatsprüfungen

Die Erste Staatsprüfung im Sommersemester 2021 und im Wintersemester 2021/22 wird weiterhin alle regulären Bestandteile gemäß § 10 LAPO I umfassen (wissenschaftliche Arbeit, schriftliche Prüfung, mündliche Prüfungen). Aufgrund der andauernden COVID-19-Pandemie werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, die nicht nur einen sicheren Prüfungsablauf für alle Beteiligten garantieren, sondern auch den besonderen Umständen der Pandemie Rechnung tragen. Ziel ist es, den Studierenden den sachgerechten Ablauf und Abschluss der Ersten Staatsprüfung zu ermöglichen.

Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der nachfolgenden FAQ-Liste.

Oder unter: Erste Staatsprüfung auf www.lehrerbildung.sachsen.de

Fragen und Antworten zur Ersten Staatsprüfung

Zulassungsvoraussetzungen

Das Erbringen der Zulassungsvoraussetzungen für die endgültige Prüfungszulassung war für den 15. Mai 2021 angesetzt. Bleibt es bei diesem Termin?

Nur in begründeten Einzelfällen kann aufgrund der aktuellen Situation eine Fristverlängerung bis zum 15. Juni 2021 gewährt werden.

Ergebnisse von Modulprüfungen und Nachweise, die bis spätestens 15. Juni 2021 beim Prüfungsamt der Universität vorliegen, werden von diesem noch an das LaSuB nachgemeldet.

Nach Ablauf dieser Frist ist eine Nachmeldung von Leistungspunkten und Noten nicht mehr möglich.

Was ist, wenn ich die erforderlichen Zulassungsvoraussetzungen (Nachweise für Sprachkenntnisse, Nachweise für Sprachpraktika im Ausland, Nachweis des Deutschen Rettungsschwimmerabzeichens) aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht fristgerecht erbringen konnte?

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, die Zulassungsvoraussetzungen des § 9 Absatz 5 LAPO I innerhalb einer Ausschlussfrist von 18 Monaten gemäß § 9 Abs. 3 und 5 LAPO I zu erbringen. Entsprechend können Nachweise in dieser Frist vorgelegt werden.

Da das Sprachpraktikum im Ausland gegenwärtig pandemiebedingt nicht durchgeführt bzw. abgeschlossen werden kann, wird bei der Zulassung zur Ersten Staatsprüfung gemäß § 9 Abs. 6 LAPO I vom entsprechenden Nachweis abgesehen.

Gleiches gilt gemäß § 9 Abs. 7 LAPO I für den Nachweis des Deutschen Rettungschwimmabzeichens in Bronze.

Wissenschaftliche Arbeit

Wird die Bearbeitungszeit für die wissenschaftliche Arbeit verlängert, weil unter den gegebenen Umständen nicht die Möglichkeit besteht am Thema zu arbeiten?

Der Termin zur Abgabe der wissenschaftlichen Arbeiten war bisher der 13. April 2021.

Die Bearbeitungszeit wird einmalig bis zum 11. Mai 2021 verlängert.

Ein gesonderter Antrag muss dafür nicht gestellt werden.

Kann ich die wissenschaftliche Arbeit auf digitalem Weg an die Prüfenden übermitteln?

Gemäß § 11 Absatz 6 Satz 1 LAPO I müssen von der wissenschaftlichen Arbeit drei maschinenschriftliche und gebundene Exemplare sowie drei elektronische Datenträger angefertigt werden, von denen jeweils ein Exemplar an die jeweilige Prüferin oder den jeweiligen Prüfer und eines an das LaSuB zu übermitteln ist.

Sollte die reguläre Übergabe der maschinenschriftlichen und gebundenen Exemplare sowie des elektronischen Datenträgers an Ihre Prüferinnen oder Prüfer aufgrund der derzeitigen Lage erheblich erschwert sein, ist eine elektronische Übermittlung gemäß § 11 Absatz 6 Satz 5 LAPO I ausreichend. Bitte verständigen Sie sich dazu frühzeitig mit beiden Prüfenden.

An das LaSuB ist in jedem Fall eine gebundene Ausgabe sowie ein elektronischer Datenträger zu senden.

Wie erfahre ich von der Bewertung meiner wissenschaftlichen Arbeit?

Gemäß § 11 Absatz 8 Satz 3 LAPO I werden die Noten und Gutachten der Prüfenden innerhalb von sechs Wochen an das LaSuB übermittelt.

Sobald die Ergebnisse beider Prüfenden eingegangen sind, wird aus diesen die Benotung der wissenschaftlichen Arbeit ermittelt und ist im Anschluss im Online-Portal für Sie sichtbar.

Schriftliche Prüfung

Termine

Die Klausur in den Bildungswissenschaften ist wie folgt terminiert:

  • Chemnitz – 1. Juli 2021
  • Dresden – 2. Juli 2021
  • Leipzig – 3. Juli 2021

Welche Bedingungen gelten für den Zugang in die Klausurräume?

Für die Teilnahme an der Klausur besteht für Aufsichtspersonen und für Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer gemäß Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung eine Testpflicht.
Notwendig ist der Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 durch einen negativen Antigenschnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist und der durch fachkundig geschultes Personal (kein Selbsttest!) vorgenommen wurde.

Die Testpflicht gilt nicht für Personen,

  • die nachweisen, dass sie über einen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 verfügen;
  • die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind für sechs Monate ab Genesung oder
  • die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind und eine Impfdosis erhalten haben, wenn mehr als 14 Tage seit der Impfung vergangen sind.

Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der Gabe der letzten Impfdosis, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut für ein vollständiges Impfschema erforderlich ist, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mehr als 14 Tage vergangen sind.

Als Genesene gelten diejenigen Personen, die ein mindestens 28 Tage zurückliegendes positives PCR-Testergebnis oder eine ärztliche Bescheinigung der Infektion nachweisen können.

Zur Nachweisführung sind Test- oder Impfbescheinigungen gemeinsam mit einem Ausweisdokument, auf dem mindestens ein Lichtbild sowie der vollständige Name sichtbar sind, vorzulegen.

Wann sind meine Notenübersicht und mein Zeugnis verfügbar?

Die Übersicht zu den Noten in Form der vorläufigen Bescheinigung kann durch die Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer ab dem 31. Juli 2021 abgerufen werden.

Der Versand der Zeugnisse erfolgt in der 31. Kalenderwoche.

Ist der Anschluss in den Vorbereitungsdienst möglich?

Der Anschluss in den sächsischen Vorbereitungsdienst wird seitens der Schulaufsichtsbehörde ermöglicht.

Mit dem Nachweis der erfolgreich bestandenen Ersten Staatsprüfung ab 31.07.2021 sollte der Anschluss in den Vorbereitungsdienst in den anderen Bundesländern ebenfalls erreicht werden. Sachsen hat gegenüber anderen Ländern auf die Situation aufmerksam gemacht und auf der Basis der KMK-Beschlusslage um Unterstützung der sächsischen Bewerberinnen und Bewerber gebeten. Weitere Abstimmungen können unter Bezug auf den Mobilitätsbeschluss nur individuell im Austausch mit den zuständigen Bearbeiterinnen und Bearbeitern in den jeweiligen Ländern erfolgen.

Wird es einen Ersatztermin für die Schriftliche Prüfung geben?

Um für Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer, die unverschuldet den jeweiligen Klausurtermin wegen einer positiven Testung oder einer behördlich angeordneten Quarantäne nicht wahrnehmen können, unbillige Härten zu vermeiden, wird einmalig im Prüfungszeitraum Sommer 2021 eine Ersatzklausur vorgehalten.

Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmern, die krankheitsbedingt an der regulären Klausur nicht teilnehmen konnten, ist die Option eröffnet, den Ersatztermin ebenfalls wahrzunehmen.

Der Ersatztermin wird für den 28. Juli 2021 oder 30. Juli 2021 geplant. Abschließend wird dazu seitens der Schulaufsichtsbehörde informiert.

Welche Voraussetzungen bestehen bezüglich einer Teilnahme am Ersatztermin?

Die Teilnahme an der Ersatzklausur ist nur aus folgenden wichtigen Gründen möglich:

  • Erkrankung (auch eine nicht coronabedingte Erkrankung) zum Ersttermin gemäß § 20 Absatz 1 Satz 2 LAPO I, sofern das ärztliche Attest umgehend nachgewiesen wurde. Die Schulaufsichtsbehörde kann auch ein amtsärztliches Attest verlangen.
  • behördliche Anordnung einer Quarantäne, vorausgesetzt eine Kopie des Bescheides wird der Schulaufsichtsbehörde umgehend übermittelt. In berechtigten Ausnahmefällen kann die Vorlage des Originals des Bescheides innerhalb einer Nachfrist verlangt werden.

Hinsichtlich der Bedingungen für den Zugang in die Klausurräume gelten die Aussagen unter „Welche Bedingungen gelten für den Zugang in die Klausurräume?“.

Wann sind meine Notenübersicht und mein Zeugnis verfügbar, wenn ich den Ersatztermin wahrgenommen habe?

Die Übersicht zu den Noten in Form der vorläufigen Bescheinigung kann durch die Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer ab dem 16. August 2021 abgerufen werden.

Der Versand der Zeugnisse erfolgt in der 34. Kalenderwoche.

Ist der Anschluss in den Vorbereitungsdienst möglich?

Der Anschluss in den sächsischen Vorbereitungsdienst wird seitens der Schulaufsichtsbehörde ermöglicht.
Bezüglich des Anschlusses in anderen Ländern sind diese individuell zu kontaktieren.


Allgemeiner Hinweis zur Information

Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer mit Zughörigkeit zu einer Risikogruppe

Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer, die lt. Robert Koch-Institut ein höheres Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf oder ärztlich bestätigte nicht vertretbare coronabedingte Gesundheitsrisiken aufweisen, melden sich bitte vorab im Prüfungsreferat der Schulaufsichtsbehörde.

Die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe ist durch eine ärztliche Bescheinigung zu belegen.

Mündliche Prüfung

Welche Möglichkeit haben die Prüfungskandidatinnen oder Prüfungskandidaten, sich im Vorfeld der Prüfung mit den Prüfenden zu verständigen, wenn die Prüfungsvorbereitung wegen der aktuellen Umstände nur eingeschränkt stattfinden kann?

Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, mit den Prüfenden per E-Mail oder telefonisch Kontakt aufzunehmen.

Muss ich ein ärztliches Attest einreichen, sofern ich zu einer Prüfung nicht antrete?

Das Fernbleiben von einer Prüfung ist nur aus wichtigen Gründen möglich.

Im Fall einer Erkrankung ist dieses gemäß § 20 Absatz 1 Satz 2 LAPO I umgehend durch ärztliches Attest nachzuweisen. Die Schulaufsichtsbehörde kann auch ein amtsärztliches Attest von Ihnen verlangen.

Mit der behördlichen Anordnung einer Quarantäne liegt ein wichtiger Grund für das Fernbleiben vor, vorausgesetzt eine Kopie des Bescheides wird dem Prüfungsamt übermittelt. In berechtigten Ausnahmefällen kann die Schulaufsichtsbehörde die Vorlage des Originals des Bescheides innerhalb einer Nachfrist verlangen.

Finden die mündlichen Prüfungen vor Ort statt?

Die mündlichen Prüfungen finden in den Monaten April bis Juni 2021 als Präsenzprüfungen vor Ort statt, wenn es die Regelungen zum Infektionsschutz zulassen. Kann dies nicht gewährleistet werden, bestimmt die Schulaufsichtsbehörde die Umsetzung der mündlichen Prüfung in digitalem Format.

Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes gemäß § 12a Absatz 2 LAPO I zeigen Sie mit einem Antrag bei der Schulaufsichtsbehörde an, dass es für sie aus wichtigem Grund nur möglich ist, der Prüfung digital beizutreten. Die Schulaufsichtsbehörde entscheidet über den Antrag und informiert Sie sowie die Mitglieder der Prüfungskommission über das weitere Vorgehen.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig in Ihrem Online-Portal.

Welche Bedingungen gelten für den Zugang in die Prüfungsräume?

Für die Teilnahme an der mündlichen Prüfung besteht für die Mitglieder der Prüfungskommission und für die Prüfungsteilnehmerinnen und die Prüfungsteilnehmer gemäß Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung eine Testpflicht.

Notwendig ist der Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 durch einen negativen Antigenschnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist und der durch fachkundig geschultes Personal (kein Selbsttest!) vorgenommen wurde.

Die Testpflicht gilt nicht für Personen,

  • die nachweisen, dass sie über einen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 verfügen;
  • die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind für sechs Monate ab Genesung oder
  • die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind und eine Impfdosis erhalten haben, wenn mehr als 14 Tage seit der Impfung vergangen sind.

Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der Gabe der letzten Impfdosis, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut für ein vollständiges Impfschema erforderlich ist, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mehr als 14 Tage vergangen sind.

Als Genesene gelten diejenigen Personen, die ein mindestens 28 Tage zurückliegendes positives PCR-Testergebnis oder eine ärztliche Bescheinigung der Infektion nachweisen können.

Zur Nachweisführung sind Test- oder Impfbescheinigungen gemeinsam mit einem Ausweisdokument, auf dem mindestens ein Lichtbild sowie der vollständige Name sichtbar sind, vorzulegen.

Regelstudienzeit

Gilt die im Dezember 2020 ergänzte Regelung im Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetz (§ 114a), dass die Regelstudienzeit für Studierende, die im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/2021 immatrikuliert waren/sind, um zwei Semester verlängert wird, auch für Lehramtsstudierende?

Ja, diese Verlängerung der Regelstudienzeit gilt auch für Lehramtsstudierende, sofern sie in den besagten Semestern nicht beurlaubt waren/sind.

Anmeldung zur Prüfung

Das Online-Portal war in der Zeit vom 29.03.2021 bis zum 01.04.2021 für die Anmeldung zur Staatsprüfung geöffnet.

Zulassungsvoraussetzungen

Das Erbringen der Zulassungsvoraussetzungen für die endgültige Prüfungszulassung war für den 15. Mai 2021 angesetzt. Bleibt es bei diesem Termin?

Nur in begründeten Einzelfällen kann aufgrund der aktuellen Situation eine Fristverlängerung bis zum 15. Juni 2021 gewährt werden.

Ergebnisse von Modulprüfungen und Nachweise, die bis spätestens 15. Juni 2021 beim Prüfungsamt der Universität vorliegen, werden von diesem noch an das LaSuB nachgemeldet.

Nach Ablauf dieser Frist ist eine Nachmeldung von Leistungspunkten und Noten nicht mehr möglich.

Was ist, wenn ich die erforderlichen Zulassungsvoraussetzungen (Nachweise für Sprachkenntnisse, Nachweise für Sprachpraktika im Ausland, Nachweis des Deutschen Rettungsschwimmerabzeichens) aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht fristgerecht erbringen konnte?

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, die Zulassungsvoraussetzungen des § 9 Absatz 5 LAPO I innerhalb einer Ausschlussfrist von 18 Monaten gemäß § 9 Abs. 3 und 5 LAPO I zu erbringen. Entsprechend können Nachweise in dieser Frist vorgelegt werden.

Da das Sprachpraktikum im Ausland gegenwärtig pandemiebedingt nicht durchgeführt bzw. abgeschlossen werden kann, wird bei der Zulassung zur Ersten Staatsprüfung gemäß § 9 Abs. 6 LAPO I vom entsprechenden Nachweis abgesehen.

Gleiches gilt gemäß § 9 Abs. 7 LAPO I für den Nachweis des Deutschen Rettungschwimmabzeichens in Bronze.

Wissenschaftliche Arbeit

Wird die Bearbeitungszeit für die wissenschaftliche Arbeit verlängert, weil unter den gegebenen Umständen nicht die Möglichkeit besteht am Thema zu arbeiten?

Der Termin zur Abgabe der wissenschaftlichen Arbeiten ist der 5. Oktober 2021.

Ob eine einmalige Verlängerung der Bearbeitungszeit aufgrund der aktuellen Situation erforderlich sein wird, kann erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig in Ihrem Online-Portal.

Regelstudienzeit

Gilt die im Dezember 2020 ergänzte Regelung im Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetz (§ 114a), dass die Regelstudienzeit für Studierende, die im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/2021 immatrikuliert waren/sind, um zwei Semester verlängert wird, auch für Lehramtsstudierende?

Ja, diese Verlängerung der Regelstudienzeit gilt auch für Lehramtsstudierende, sofern sie in den besagten Semestern nicht beurlaubt waren/sind.

Was ist, wenn ich die erforderlichen Zulassungsvoraussetzungen (Nachweise für Sprachkenntnisse, Nachweise für Sprachpraktika im Ausland, Nachweis des Deutschen Rettungsschwimmerabzeichens) aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht fristgerecht erbringen konnte?

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, die Zulassungsvoraussetzungen des § 9 Absatz 5 LAPO I innerhalb einer Ausschlussfrist von 18 Monaten gemäß § 9 Abs. 3 und 5 LAPO I zu erbringen. Entsprechend können Nachweise in dieser Frist vorgelegt werden.

Da das Sprachpraktikum im Ausland gegenwärtig pandemiebedingt nicht uneingeschränkt durchgeführt bzw. abgeschlossen werden kann, wird bei der Zulassung zur Ersten Staatsprüfung gemäß § 9 Abs. 6 LAPO I vom entsprechenden Nachweis abgesehen.

Bis zum 30. November 2021 wird die Entscheidung, ob bei der Zulassung zur Ersten Staatsprüfung gemäß § 9 Abs. 7 LAPO I vom entsprechenden Nachweis des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens in Bronze gemäß § 39 Abs. 2 abgesehen wird, getroffen und veröffentlicht.

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