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FAQ Lehrerausbildung

Erste Staatsprüfungen

Die Erste Staatsprüfung im Wintersemester 2020/21 und im Sommersemester 2021 wird weiterhin alle regulären Bestandteile gemäß § 10 LAPO I umfassen (wissenschaftliche Arbeit, schriftliche Prüfung, mündliche Prüfungen). Aufgrund der andauernden und sich möglicherweise noch verschärfenden COVID-19-Pandemie werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, die nicht nur einen sicheren Prüfungsablauf für alle Beteiligten garantieren, sondern auch den besonderen Umständen der Pandemie Rechnung tragen. Ziel ist es, den Studierenden den sachgerechten Ablauf und Abschluss der Ersten Staatsprüfung zu ermöglichen.

Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der nachfolgenden FAQ-Liste.

Oder unter: Erste Staatsprüfung auf www.lehrerbildung.sachsen.de

Fragen und Antworten zur Ersten Staatsprüfung

Zulassungsvoraussetzungen

Das Erbringen der Zulassungsvoraussetzungen für die endgültige Prüfungszulassung war für den 16. November 2020 angesetzt. Bleibt es bei diesem Termin?

Nur in begründeten Einzelfällen wird aufgrund der aktuellen Situation eine Fristverlängerung bis zum 14. Dezember 2020 gewährt.

Ergebnisse von Modulprüfungen und Nachweise, die bis spätestens 14. Dezember 2020 beim Prüfungsamt der Universität vorliegen, werden von diesem noch an das LaSuB nachgemeldet.

Nach dem 14. Dezember 2020 ist eine Nachmeldung von Leistungspunkten und Noten nicht mehr möglich.

Was ist, wenn ich die erforderlichen Zulassungsvoraussetzungen (Nachweise für Sprachkenntnisse, Nachweise für Sprachpraktika im Ausland, Nachweis des Deutschen Rettungsschwimmerabzeichens) aufgrund der Corona-Pandemie nicht fristgerecht erbringen konnte?

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, die Zulassungsvoraussetzungen des § 9 Absatz 5 LAPO I innerhalb einer Ausschlussfrist von 18 Monaten gemäß § 9 Abs. 3 und 5 LAPO I zu erbringen. Entsprechend können Nachweise in dieser Frist erbracht werden.

Sofern das Sprachpraktikum im Ausland pandemiebedingt nicht durchgeführt bzw. abgeschlossen werden konnte, ist wegen der Gefahr für das gesundheitliche Wohlergehen und aufgrund von Einreisebestimmungen auswärtiger Staaten oder Reisewarnungen der zuständigen Obersten Bundesbehörde eine Sonderregelung durch eine entsprechende Änderung der Verordnung vorgesehen.

Für die betroffenen Studiengänge wird vom Nachweis des Sprachpraktikums im Ausland für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung abgesehen.

Sofern der Nachweis des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens in Bronze aufgrund von behördlichen Anordnungen des Infektionsschutzes in Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie nicht erbracht werden konnte, wird im Lehramt an Grundschulen vom Nachweis für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung abgesehen.

Für das Lehramt an Oberschulen, das Lehramt an Gymnasien und für das Lehramt Sonderpädagogik obliegt die entsprechende Regelung der Universität Leipzig.

Mündliche Prüfung

Welche Möglichkeit haben die Prüfungskandidatinnen oder Prüfungskandidaten, sich im Vorfeld der Prüfung mit den Prüfenden zu verständigen, wenn die Prüfungsvorbereitung wegen der aktuellen Umstände nur eingeschränkt stattfinden kann?

Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, mit den Prüfenden per E-Mail oder telefonisch Kontakt aufzunehmen.

Finden die mündlichen Prüfungen vor Ort statt?

Die mündlichen Prüfungen finden aus jetziger Sicht weiterhin als Präsenzprüfungen vor Ort statt.

Bei Prüfungen, die nur in begründeten Einzelfällen mit Videotelefonie stattfinden, muss sich die Prüfungskandidatin oder der Prüfungskandidat dennoch vor Ort befinden. Das gilt auch für die Prüfungsvorsitzende oder den Prüfungsvorsitzenden, um die Rechtssicherheit der Prüfungsverfahren zu sichern.

Die in den Hygienekonzepten der Universitäten ausgewiesene Orientierung, dass Präsenzprüfungen verschoben werden, gilt nicht für die staatlichen Lehramtsprüfungen.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig und unbedingt vor dem Antritt jeder Prüfung noch einmal im Online-Portal über mögliche Änderungen des Prüfungsraumes oder der Uhrzeit.

Bitte beachten Sie zwingend die aktuellen Hinweise zum Infektionsschutz, die Sie unter https://www.coronavirus.sachsen.de/faq-infektionsschutz-6050.html nachlesen können. Hinweise finden Sie auch auf den Seiten Ihrer Hochschule.

Viele auswärtige Studentinnen und Studenten wohnen aktuell in ausgewiesenen Risikogebieten Deutschlands. Dürfen diese trotzdem an der mündlichen Prüfung teilnehmen? Wird hierfür ein negativer Corona-Test gefordert oder muss sich die oder der Betroffene vorher mehrere Tage am Prüfungsort aufgehalten haben?

Derzeit gibt es keine inländischen Reisebeschränkungen, die einer Teilnahme an den Prüfungen entgegenstehen.

Insofern ist eine Anreise an den Prüfungstagen – auch aus inländischen Risikogebieten – grundsätzlich möglich.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen, Entscheidungen und rechtlichen Neuerungen anlässlich der COVID-19-Pandemie.

Muss ich ein ärztliches Attest einreichen, sofern ich zu einer Prüfung nicht antrete?

Das Fernbleiben von einer Prüfung ist nur aus wichtigen Gründen möglich.

Im Fall einer Erkrankung ist dieses gemäß § 20 Absatz 1 Satz 2 LAPO I umgehend durch ärztliches Attest nachzuweisen. Das LaSuB kann auch ein amtsärztliches Attest von Ihnen verlangen.

Mit der behördlichen Anordnung einer Quarantäne liegt ein wichtiger Grund für das Fernbleiben vor, vorausgesetzt der Bescheid wird dem Prüfungsamt übermittelt.

Besteht die Möglichkeit, die Prüfung ggf. zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen? Gibt es Nachprüfungstermine?

Sollten Sie aus wichtigen Gründen nicht zur Prüfung antreten, können Sie diese erst im nächsten Semester wiederholen. Abgesehen davon sind keine Nachprüfungstermine möglich und somit nicht vorgesehen.

Wissenschaftliche Arbeit

Bekommen Prüfungskandidatinnen oder Prüfungskandidaten eine Verlängerung der Bearbeitungszeit der wissenschaftlichen Arbeiten, weil unter den gegebenen Umständen nicht die Möglichkeit besteht, am Thema zu arbeiten?

Der ursprüngliche Termin zur Abgabe der Arbeiten am 8. Oktober 2020 wurde bereits auf den 9. November 2020 verschoben. Ein gesonderter Antrag musste dafür nicht gestellt werden.

Gemäß § 11 a LAPO I kann die Bearbeitungszeit darüber hinaus in begründeten Einzelfällen, in denen die COVID-19-Pandemie eine ordnungsgemäße Bearbeitung innerhalb der Bearbeitungszeit nicht gestattet, weiter verlängert werden. Eine Verlängerung ist in diesen begründeten Einzelfällen aktuell maximal bis zum 31. Dezember 2020 möglich.

Der erforderliche Antrag auf Fristverlängerung musste bis zum 9. November 2020 gestellt werden.

Kann ich die wissenschaftliche Arbeit auf digitalem Weg an die Prüfenden übermitteln?

Gemäß § 11 Absatz 6 LAPO I müssen von der wissenschaftlichen Arbeit drei maschinenschriftliche und gebundene Exemplare sowie drei elektronische Datenträger angefertigt werden, von denen jeweils ein Exemplar an die jeweilige Prüferin oder den jeweiligen Prüfer und eines an das LaSuB zu übermitteln ist.

Sollte Einvernehmen mit den Prüfenden bestehen, ist eine rein elektronische Übermittlung an diese ausreichend. Bitte kontaktieren Sie deswegen vorab beide Prüfenden.

An das LaSuB ist in jedem Fall eine gebundene Ausgabe sowie ein elektronischer Datenträger zu senden.

Wie erfahre ich von der Bewertung meiner wissenschaftlichen Arbeit?

Gemäß § 11 Absatz 8 LAPO I werden die Noten und Gutachten der Prüfenden innerhalb von sechs Wochen, spätestens am 21. Dezember 2020, an das LaSuB übermittelt.

Sobald die Ergebnisse beider Prüfenden eingegangen sind, wird aus diesen die Benotung der wissenschaftlichen Arbeit ermittelt und ist im Anschluss im Online-Portal für Sie sichtbar.

Zulassungsvoraussetzungen

Bis zum 29. Oktober 2020 musste ich meine Unterlagen für die Zulassung im LaSuB einreichen. Wie erfahre ich, ob die Unterlagen angekommen sind?

Die eingegangenen Unterlagen werden im LaSuB geprüft. Nach Abschluss der Prüfung wird der Prüfungsstatus „Daten kontrolliert“ im Online-System gesetzt und ist für Sie sichtbar.

Das Erbringen der Zulassungsvoraussetzungen für die bedingte Prüfungszulassung war für den 16. November 2020 angesetzt. Bleibt es bei diesem Termin?

Nur in begründeten Einzelfällen wird aufgrund der aktuellen Situation eine Fristverlängerung bis zum 14. Dezember 2020 gewährt.

Ergebnisse von Modulprüfungen und Nachweise, die bis spätestens 14. Dezember 2020 beim Prüfungsamt der Universität vorliegen, werden von diesem noch an das LaSuB nachgemeldet.

Nach dem 14. Dezember 2020 ist eine Nachmeldung von Leistungspunkten und Noten nicht mehr möglich.

Was ist, wenn ich die erforderlichen Zulassungsvoraussetzungen (Nachweise für Sprachkenntnisse, Nachweise für Sprachpraktika im Ausland, Nachweis des Deutschen Rettungsschwimmerabzeichens) aufgrund der Corona-Pandemie nicht fristgerecht erbringen konnte?

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, die Zulassungsvoraussetzungen des § 9 Absatz 5 LAPO I innerhalb einer Ausschlussfrist von 18 Monaten gemäß § 9 Abs. 3 und 5 LAPO I zu erbringen. Entsprechend können Nachweise in dieser Frist erbracht werden.

Sofern das Sprachpraktikum im Ausland pandemiebedingt nicht durchgeführt bzw. abgeschlossen werden konnte, ist wegen der Gefahr für das gesundheitliche Wohlergehen und aufgrund von Einreisebestimmungen auswärtiger Staaten oder Reisewarnungen der zuständigen Obersten Bundesbehörde eine Sonderregelung durch eine entsprechende Änderung der Verordnung vorgesehen.

Für die betroffenen Studiengänge wird vom Nachweis des Sprachpraktikums im Ausland für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung abgesehen.

Sofern der Nachweis des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens in Bronze aufgrund von behördlichen Anordnungen des Infektionsschutzes in Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie nicht erbracht werden konnte, wird für den Prüfungszeitraum Sommer 2021 vom Nachweis für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung abgesehen.

Wissenschaftliche Arbeit

Wird die Bearbeitungszeit für die wissenschaftliche Arbeit verlängert, weil unter den gegebenen Umständen nicht die Möglichkeit besteht am Thema zu arbeiten?

Der Termin zur Abgabe der wissenschaftlichen Arbeiten ist aktuell der 13. April 2021.

Die Bearbeitungszeit wird einmalig bis zum 11. Mai 2021 verlängert.

Ein gesonderter Antrag muss dafür nicht gestellt werden.

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