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FAQ Lehrerausbildung

Erste Staatsprüfungen

Die Erste Staatsprüfung im Sommersemester 2021 und im Wintersemester 2021/22 wird weiterhin alle regulären Bestandteile gemäß § 10 LAPO I umfassen (wissenschaftliche Arbeit, schriftliche Prüfung, mündliche Prüfungen). Aufgrund der andauernden COVID-19-Pandemie werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, die nicht nur einen sicheren Prüfungsablauf für alle Beteiligten garantieren, sondern auch den besonderen Umständen der Pandemie Rechnung tragen. Ziel ist es, den Studierenden den sachgerechten Ablauf und Abschluss der Ersten Staatsprüfung zu ermöglichen.

Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der nachfolgenden FAQ-Liste.

Oder unter: Erste Staatsprüfung auf www.lehrerbildung.sachsen.de

Fragen und Antworten zur Ersten Staatsprüfung

Anmeldung zur Prüfung

Das Online-Portal war in der Zeit vom 29.03.2021 bis zum 01.04.2021 für die Anmeldung zur Staatsprüfung geöffnet.

Zulassungsvoraussetzungen

Das Erbringen der Zulassungsvoraussetzungen für die endgültige Prüfungszulassung war für den 15. Mai 2021 angesetzt. Bleibt es bei diesem Termin?

Nur in begründeten Einzelfällen kann aufgrund der aktuellen Situation eine Fristverlängerung bis zum 15. Juni 2021 gewährt werden.

Ergebnisse von Modulprüfungen und Nachweise, die bis spätestens 15. Juni 2021 beim Prüfungsamt der Universität vorliegen, werden von diesem noch an das LaSuB nachgemeldet.

Nach Ablauf dieser Frist ist eine Nachmeldung von Leistungspunkten und Noten nicht mehr möglich.

Was ist, wenn ich die erforderlichen Zulassungsvoraussetzungen (Nachweise für Sprachkenntnisse, Nachweise für Sprachpraktika im Ausland, Nachweis des Deutschen Rettungsschwimmerabzeichens) aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht fristgerecht erbringen konnte?

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, die Zulassungsvoraussetzungen des § 9 Absatz 5 LAPO I innerhalb einer Ausschlussfrist von 18 Monaten gemäß § 9 Abs. 3 und 5 LAPO I zu erbringen. Entsprechend können Nachweise in dieser Frist vorgelegt werden.

Da das Sprachpraktikum im Ausland gegenwärtig pandemiebedingt nicht durchgeführt bzw. abgeschlossen werden kann, wird bei der Zulassung zur Ersten Staatsprüfung gemäß § 9 Abs. 6 LAPO I vom entsprechenden Nachweis abgesehen.

Gleiches gilt gemäß § 9 Abs. 7 LAPO I für den Nachweis des Deutschen Rettungschwimmabzeichens in Bronze.

Mündliche Prüfung

Welche Bedingungen gelten für den Zugang in die Prüfungsräume?

Für die Teilnahme an der mündlichen Prüfung besteht für die Mitglieder der Prüfungskommission und für die Prüfungsteilnehmerinnen und die Prüfungsteilnehmer gemäß Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung eine Testpflicht.

Notwendig ist der Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 durch einen negativen Antigenschnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist und der durch fachkundig geschultes Personal (kein Selbsttest!) vorgenommen wurde.

Die Testpflicht gilt nicht für Personen,

  • die nachweisen, dass sie über einen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 verfügen;
  • die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind für sechs Monate ab Genesung oder
  • die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind und eine Impfdosis erhalten haben, wenn mehr als 14 Tage seit der Impfung vergangen sind.

Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der Gabe der letzten Impfdosis, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut für ein vollständiges Impfschema erforderlich ist, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mehr als 14 Tage vergangen sind.

Als Genesene gelten diejenigen Personen, die ein mindestens 28 Tage zurückliegendes positives PCR-Testergebnis oder eine ärztliche Bescheinigung der Infektion nachweisen können.

Zur Nachweisführung sind Test- oder Impfbescheinigungen gemeinsam mit einem Ausweisdokument, auf dem mindestens ein Lichtbild sowie der vollständige Name sichtbar sind, vorzulegen.

Eine Überprüfung der Nachweise kann nur durch die Prüferinnen und Prüfer vor Ort erfolgen.

Wissenschaftliche Arbeit

Wird die Bearbeitungszeit für die wissenschaftliche Arbeit verlängert, weil unter den gegebenen Umständen nicht die Möglichkeit besteht am Thema zu arbeiten?

Der Termin zur Abgabe der wissenschaftlichen Arbeiten ist der 5. Oktober 2021.

Regelstudienzeit

Gilt die im Dezember 2020 ergänzte Regelung im Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetz (§ 114a), dass die Regelstudienzeit für Studierende, die im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/2021 immatrikuliert waren/sind, um zwei Semester verlängert wird, auch für Lehramtsstudierende?

Ja, diese Verlängerung der Regelstudienzeit gilt auch für Lehramtsstudierende, sofern sie in den besagten Semestern nicht beurlaubt waren/sind.

Was ist, wenn ich die erforderlichen Zulassungsvoraussetzungen (Nachweise für Sprachkenntnisse, Nachweise für Sprachpraktika im Ausland, Nachweis des Deutschen Rettungsschwimmerabzeichens) aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht fristgerecht erbringen konnte?

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, die Zulassungsvoraussetzungen des § 9 Absatz 5 LAPO I innerhalb einer Ausschlussfrist von 18 Monaten gemäß § 9 Abs. 3 und 5 LAPO I zu erbringen. Entsprechend können Nachweise in dieser Frist vorgelegt werden.

Da das Sprachpraktikum im Ausland gegenwärtig pandemiebedingt nicht uneingeschränkt durchgeführt bzw. abgeschlossen werden kann, wird bei der Zulassung zur Ersten Staatsprüfung gemäß § 9 Abs. 6 LAPO I vom entsprechenden Nachweis abgesehen.

Bis zum 30. November 2021 wird die Entscheidung, ob bei der Zulassung zur Ersten Staatsprüfung gemäß § 9 Abs. 7 LAPO I vom entsprechenden Nachweis des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens in Bronze gemäß § 39 Abs. 2 abgesehen wird, getroffen und veröffentlicht.

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