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FAQ Personaleinsatz

Fragen und Antworten zum Einsatz der Fachkräfte in der Kindertagesbetreuung

Was ist bei der Personaleinsatzplanung zu beachten?

In erster Linie ist der Träger in der Verantwortung, die Ausgestaltung der Kindertagesbetreuung vor Ort vorzunehmen. Diese ist von den räumlichen und personellen Rahmenbedingungen und dem Bedarf der Familien abhängig.

Es sollte weiterhin das Ziel verfolgt werden, einen möglichst weitreichenden Betreuungsumfang anbieten zu können, um gerade Familien aus systemrelevanten Berufen bedarfsgerecht zu berücksichtigen. Empfehlenswert ist es, den Bedarf der Eltern abzufragen und Zeiten zu vereinbaren, in denen eine Betreuung verzichtbar wäre, um den Dienstplan daraufhin anzupassen.

Die Verteilung der Zeiten für mittelbare pädagogische Tätigkeiten kann flexibel gestaltet werden, um auch hier im Bedarfsfall kurzfristig reagieren zu können.

Kann zusätzliches Personal eingesetzt werden?

Die berufspraktische Ausbildung kann bis zum Schuljahresende dort als freiwilliger Praxiseinsatz der Schülerinnen und Schüler durchgeführt werden, wo der Praktikumsträger als Partner damit einverstanden ist und eine sichere Durchführung gewährleisten kann.

Gemäß § 12 Abs 1 SächsKitaG kann die Arbeit der Fachkräfte durch weitere geeignete Mitarbeiter sowie durch Eltern unterstützt werden. Hierfür obliegt dem Träger die Verantwortung bei der Auswahl und dem Einsatz der unterstützenden Personen. Bedeutsam ist auch hier, dass eine möglichst feste Zuordnung eingehalten wird, um die Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten.

Fragen und Antworten zum Einsatz der Lehrkräfte und sonstigen an der Schule tätigen Personals

Wie werden Lehrkräfte mit einer Risikoerkrankung für den Unterricht eingeplant?

Personen mit einer Risikoerkrankung aus der Gruppe der chronischen Lungenerkrankungen mit dauerhafter medikamentösen Behandlung oder einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht , oder Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken (wie z.B. Cortison) , können aus Gründen der Fürsorge nicht einseitig zur Durchführung von Präsenzunterricht in der Schule herangezogen werden .

Gleiches gilt für Personen mit Risikoerkrankungen wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Leber-, Nieren- sowie Krebserkrankungen , die in der aktuellen Ausprägung des Krankheitsbildes eines besonderen Schutzes bedürfen. Ein Einsatz im Präsenzunterricht ist nur nach vorheriger Rücksprache und auf freiwilliger Basis möglich.

Die Zugehörigkeit zu einer der vorgenannten Risikogruppen ist durch ein ärztliches Attest nachzuweisen . Die Art der konkreten Vorerkrankung ist nicht anzugeben. Die Verpflichtung zur Erteilung von Präsenzunterricht entfällt erst mit Vorlage des Attests.

Diese Regelungen gelten - vorbehaltlich einer geänderten Erkenntnislage und arbeitsmedizinischen Einschätzung des SARS-CoV-2-Pandemiegeschehens - zunächst bis zum Ende des laufenden Schuljahres.

Dienstanweisung zum Dienstbetrieb an den Schulen in der Phase der Wiederaufnahme des Unterrichts ab dem 18. Mai 2020 - Präzisierung der Festlegungen zum Einsatz der Lehrkräfte und des weiteren pädagogischen Personals an Schulen im Präsenzunterricht vom 15. Mai

Können sich Lehrkräfte auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen?

Der Freistaat Sachsen ermöglicht allen Lehrerinnen und Lehrern, die bereits wieder an öffentlichen Schulen und an Schulen in freier Trägerschaft tätig sind, einen freiwilligen Test auf das Coronavirus. Die Kosten übernimmt das Land, soweit die Gesetzlichen Krankenkassen nicht dafür aufkommen. Die Tests können beim Hausarzt erfolgen.

Mit den freiwilligen Tests können auch infizierte Patientinnen und Patienten erfasst werden, die zwar keine Krankheitssymptome aufweisen, aber das Virus bereits übertragen können. Eine frühe Diagnose ist wiederum eine wichtige Voraussetzung für eine optimale medizinische Betreuung der Betroffenen. Zudem ist diese Maßnahme auch für die Durchbrechung von Infektionsketten an den Schulen von Bedeutung.

Wie erfolgt die weitere Vertragsgestaltung bei Ganztagsangeboten?

Bedingt durch die Schulschließung fällt für eine Vielzahl von außerschulischen GTA-Partnern, insbesondere für Selbständige und Freiberufler unverschuldet die vertraglich vereinbarten Honorarzahlungen weg. Wie die Vertragspartner (Schulträger und Schulfördervereine der allgemeinbildenden Schulen) und die außerschulischen Partner in dieser Ausnahmesituation vorzugehen haben regeln die

Hinweise zum Einsatz von GTA-Kräften an allgemeinbildenden Schulen im Zeitraum vom 20. April bis 17. Juli 2020

Wie werden schwangere Lehrerinnen geschützt?

Können für Schwangere Schutzmaßnahmen nicht in ausreichender Weise ergriffen werden (z.B. die Sicherstellung eines Mindestabstands von 1,5 m), ist ein Beschäftigungsverbot auszusprechen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass FFP-3 Masken als Schutzmaßnahme für Schwangere ausgeschlossen sind.

Wie ist mit Lehrkräften aus dem Bereich »Unterrichtsversorgung« zu verfahren?

Für Lehrkräfte aus dem Bereich »Unterrichtsversorgung« ist eine Entscheidung im Einzelfall erforderlich, ob ein befristetes Arbeitsverhältnis fortgesetzt oder mittels Aufhebungsvertrag bzw. Bedarfskündigung beendet wird. Sofern diese Lehrkräfte zur Notbetreuung oder für Homeoffice benötigt werden, kann an dem Vertragsverhältnis festgehalten werden. Eine Aussetzung ist nicht möglich.

Wie werden Praxisberater und Inklusionsassistenten an Schulen und Kindertageseinrichtungen eingesetzt?

Praxisberater an Oberschulen werden in Abstimmung des SMK mit der Regionaldirektion der BA Sachsen durch das Projektbüro Praxisberater über Einsatzmöglichkeiten und Aufgaben in der unterrichtsfreien Zeit und der Zeit der Schulschließung informiert und stimmen sich mit der jeweiligen Schulleitung ab.

Zusätzliche Fachkräfte an KITAs sowie  Inklusionsassistenten und Praxisberater an Schulen finden Hinweise für projektbezogene Tätigkeiten auf der

Website der Sächsischen Aufbaubank

Welche Förderung erhalten Schulen in freier Trägerschaft?

Die Zahlung der Schülerausgabensätze wird durch die unterrichtsfreie Zeit nicht beeinflusst. Allerdings ist die Zeit, auch wenn die Schule vollständig geschlossen wird, Lernzeit. d.h. die Schule ist nicht von Ihrem Bildungsauftrag entbunden. In welcher Form Sie diesen ohne die Präsenz der Schüler in der Schule umsetzen, bleibt den Schulen überlassen. Während der Schließung der Schule können keine Fehlzeiten bei den Schülern entstehen. Die Schulleitungen sind gebeten zu dokumentieren, wann der Unterricht eingestellt wurde.

Im Übrigen wird auf die Informationen, die auch der Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände freier Schulträger in Sachsen (LAGSFS Sachsen) zur Verfügung stehen verwiesen:

Informationen der LAGSFS im Zusammenhang mit der Aussetzung der Schulbesuchspflicht und der Schließung von Schulen und Kitas

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