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Häufige Fragen zu den Bekanntmachungen

Weitere FAQs

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Umgang mit der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung bzw. der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung

Die nachfolgenden FAQ beziehen sich auf die Verordnung zur Regelung von Notfallmaßnahmen zur Brechung der vierten Coronavirus SARS-CoV-2-Welle vom 19. November 2021 (Sächsische Corona-Notfall-Verordnung, gültig vom 22. November bis 12. Dezember 2021). Ziel dieser Verordnung ist es, durch eine zeitlich befristete Verschärfung und Ausweitung der bereits bestehenden Schutzmaßnahmen, die Zahl der Neuinfektionen zu reduzieren, Kontakte durch Einschränkungen bei infektionsträchtigen Lebensbereichen zu minimieren und dadurch die Infektionsdynamik zu verlangsamen.

Stand: 1. Dezember 2021

Die Maskenpflicht gilt bei bzw. in:

  • geschlossenen Räumen von Einrichtungen, Betrieben, Läden, Angeboten und Behörden, sofern es sich um öffentlich zugängliche Verkehrsflächen handelt,
  • Ladengeschäften,
  • körpernahen Dienstleistungen,
  • Gastronomiebetrieben im Innenbereich (außer am Tisch),
  • in Beherbergungsbetrieben und
  • Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens (für Besucher; sowie Beschäftigte bei der Ausübung der Pflege und Behandlung und im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen)

(aktualisiert am 1. Dezember 2021)

Eine Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken oder vergleichbaren Atemschutzmasken – jeweils ohne Ausatemventil – besteht

  • im öffentlichen Personennah- oder -fernverkehr (Straßenbahn, Bus, S-Bahn etc.) für Fahrgäste, 
  • in Taxen,
  • bei der Beförderung von Menschen mit Behinderungen, pflegebedürftigen Menschen und Patienten,
  • für die Beschäftigten ambulanter Pflegedienste sowie der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung bei der Ausübung der Pflege und Behandlung und
  • für die Beschäftigten in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 2 des Infektionsschutzgesetzes bei der Ausübung der Pflege und Betreuung im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.

Als medizinischer Mund-Nasen-Schutz gelten sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder vergleichbar jeweils ohne Ausatemventil. Die als OP-Masken bezeichneten medizinischen Gesichtsmasken sind Medizinprodukte und müssen, anders als Alltagsmasken, der europäischen Norm EN 14683:2019-10 genügen und sind mit einen CE-Kennzeichen versehen.

Partikelfiltrierende Halbmasken (bspw. FFP2-Masken ohne Ausatemventil, N95-, KN95-oder KF94-Masken) müssen klare Anforderungen in Form von Gesetzen und technischen Normen einhalten, damit sie in den Verkehr gebracht werden dürfen. Auch hier zeigt die (CE-) Kennzeichnung an, dass die Masken ein erfolgreiches Nachweisverfahren durchlaufen haben.

Für weitere Ausführungen verweisen wir auf die Ausführungen auf der Website des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen, medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken

Ab dem sechsten Geburtstag besteht die Tragepflicht auch für Kinder. Kinder unter 15 Jahren müssen keine FFP2-Maske tragen. Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz ist hier ausreichend.

Ja, Postzusteller und Paketboten müssen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie Kontakt zu Kunden haben, insbesondere dann, wenn Zustellungen persönlich übergeben werden. 

Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die nicht dazu in der Lage sind (beispielsweise bei Kurzatmigkeit, Problemen bei der Atmung), können auf das Tragen verzichten. Zur Glaubhaftmachung genügt die Vorlage eines ärztlichen Attests. Eine gesonderte Begründung der Ärztin bzw. des Arztes ist dabei nicht erforderlich.

Ebenso sind Menschen mit Behinderungen von der Pflicht befreit, sofern sie dazu nicht in der Lage sind. Zur Glaubhaftmachung genügt die Gewährung der Einsichtnahme in ein ärztliches Attest.

Darüber hinaus kann ausnahmsweise auch der Schwerbehindertenausweis als Glaubhaftmachung ausreichen, wenn sich aus der Schwerbehinderung ergibt, dass keine Mund-Nasenbedeckung oder kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden kann.

Menschen mit Hörbehinderungen und Menschen mit Sprachbehinderungen dürfen eine Mund-Nasen-Bedeckung oder den Mund-Nasenschutz auch abnehmen, soweit dies zum Zwecke der Kommunikation mit anderen erforderlich ist.

Kinder sind bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres befreit.

In Arztpraxen besteht die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes, außer in den Behandlungsräumen, soweit die Behandlung dies nicht zulässt. 

Nein. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht grundsätzlich auch für das Verkaufspersonal. Sofern weitere Schutzmaßnahmen mit gleicher Wirksamkeit für das Personal ergriffen wurden, muss jedoch keine Maske getragen werden. Nicht ausreichend sind Gesichtsvisiere und unterdimensionierte und lückenhafte Verkleidungen von Bedientheken und Kassenbereichen. Dies gilt jedoch nur für Einzelpersonen. Stehen mehrere Beschäftigte hinter der Acrylglasscheibe, sollten weitere Schutzmaßnahmen ergriffen werden (z. B. Mund-Nasen-Bedeckung).

Ja. Die Regelungen gelten für alle Menschen sobald und solange sie sich im Freistaat Sachsen aufhalten.

Durch Vorlage des Impfausweises, des digitalen Impfnachweises sowie entweder durch die Corona-Warn-App oder die CovPass-App.

3G-Regelung bedeutet, dass nur geimpfte, genesene und getestete Personen ein Angebot nutzen oder eine Veranstaltung besuchen dürfen. Die 3G-Regelung gilt für: 

  1. Partei- und Gremiensitzungen 
  2. dienstliche Veranstaltungen von staatlichen Stellen 
  3. Aufsuchen von Behörden,
  4. Beherbergung zu nichttouristischen Zwecken,
  5. Profisport,
  6. Vereinssport für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren,
  7. Hochschulen,
  8. Gottesdienste, Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften, 
  9. Bibliotheken, Außenbereiche von Zoos und Tierparks,
  10. Fahrlehrer,
  11. körpernahe Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen.
  12. Besucherinnen und Besucher in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens.

(aktualisiert am 1. Dezember 2021)

Heilpädagogische Leistungen i.S. § 79 SGB IX sind körpernahe Dienstleistungen, die mit Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises geöffnet sind und daher wahrgenommen werden können.

Die 2G-Regeklung bedeutet: der Zutritt ist nur Geimpften oder Genesenen erlaubt. Die 2G-Regelung gilt für

  1. den Zutritt zu Läden und Geschäften, soweit keine Ausnahmen für die Grundversorgung besteht,
  2. den Zugang zur Gastronomie, mit Ausnahme der Verpflegung von obdachlosen Menschen und Übernachtungsgästen in Beherbergungsbetrieben, der nichtöffentlichen Personalrestaurants, Mensen und Kantinen,
  3. Friseure und Barbiere,
  4. in Fahrschulen, Bootsschulen und Flugschulen und vergleichbare Einrichtungen für Schülerinnen und Schüler.

(aktualisiert am 1. Dezember 2021)

Alle Läden und Geschäfte sind geöffnet. Mit Ausnahme der in der nächsten Frage aufgezählten Ausnahmen müssen Kunden einen Impf- oder Genesenennachweis vorzeigen (2G-Regelung).

Die Pflicht zur Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises gilt nicht für den Lebensmittelhandel, Tierbedarf, Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien Sanitätshäuser, Babyfachmärkte, Orthopädieschuhtechniker, Optiker, Hörgeräteakustiker, Zeitungsläden, Tankstellen und den Großhandel für Gewerbetreibende.

Der Großhandel ist für Gewerbetreibende geöffnet. Ein Impf- oder Genesenennachweis ist nicht erforderlich.

Waren dürfen in den Geschäften abgeholt werden.

Ja, auch mehrere gemeinsame mobile Verkaufsstände für Lebensmittel sowie Tierbedarf sind zulässig. Um das Infektionsrisiko durch Menschenansammlungen auch beim Besuch mobiler Verkaufsstände zu verringern, sind durch entsprechende Abstände zwischen den Ständen. Zugangsbeschränkungen oder andere geeignete Maßnahmen die vorgeschriebenen Mindestabstände zwischen den Besuchern zu gewährleiten. Auch die übrigen Bestimmungen der Verordnung, insbesondere bezüglich des Infektionsschutzes und der Vorgaben hinsichtlich des Sortiments, sind dabei einzuhalten. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen. Weiteres können die Marktbehörden regeln.

Ja, Wochenmärkte unter freiem Himmel dürfen unter Beachtung der Hygieneregeln stattfinden. Gleiches gilt für den Verkauf von Weihnachtsbäumen.

Wenn die Postannahmestelle separat räumlich abgrenzbar ist, gelten keine Zugangsbeschränkungen. Anderenfalls gelten auch hierfür die für das Geschäft/die Einrichtung geltenden Zugangsbeschränkungen.

Ja, der Umzug kann von einem Unternehmen oder in Eigenleistung durchgeführt werden. Sind alle Umzugshelfer geimpft oder genesen, gelten keine Kontaktbeschränkungen. Für Ungeimpfte gelten Kontaktbeschränkungen. Es darf nur eine ungeimpfte Person teilnehmen. Für Kinder unter 16 Jahren gelten keine Beschränkungen.

Private Zusammenkünfte sind Treffen mehrerer Personen, die weder beruflich noch durch eine selbständige Tätigkeit veranlasst sind. Darunter fallen beispielsweise private Feiern, Treffen mit Freundinnen und Freunden, gemeinsame Ausübung eines Hobbys. Diese sind mit den Angehörigen eines Hausstandes, in Begleitung der Partnerin oder des Partners und von Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, zulässig. 

Es gelten Kontaktbeschränkungen. Geimpfte und Genesene oder Personen unter 16 Jahren zählen nicht mit. Das bedeutet, dass an einer Geburtstagsfeier die Mitglieder des Hausstandes des Geburtstagskindes und maximal ein Ungeimpfter / eine Ungeimpfte sowie eine nicht beschränkte Anzahl von Geimpften oder Genesenen teilnehmen können. 

Die Kontaktbeschränkungen gelten unabhängig davon, wo die Zusammenkunft stattfindet. Sie gelten also auch für Treffen in der eigenen Wohnung und unter freiem Himmel.

(aktualisiert am 1. Dezember 2021)

Die Öffnung von Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen für Präsenzschulungen ist untersagt. Dies gilt nicht für: 

  • Angebote für Jugendliche unter 16 Jahren, 
  • Hochschulen, Ausbildungseinrichtungen in Staatlicher Trägerschaft, die Berufsakademie Sachsen,
  • unaufschiebbare berufliche oder sicherheitsrelevante oder pandemiebedingte Lehrveranstaltungen und Prüfungen. 

Online-Angebote und Fernunterricht sind uneingeschränkt zulässig.

(aktualisiert am 24.11.2021)

Erwachsenenbildung meint alle organisierten Lernangebote für Erwachsene, die auch in der in der Freizeit stattfinden kann. Erwachsenenbildung schließt unterschiedlichste Bildungsbereiche, wie Familien-, Gesundheits-, Umwelt-, Verbraucher-, Freizeit- oder kulturelle sowie politische Bildung ein, z. B. Sprachschulen, Ballettschulen, Yogaschulen, Bootsschulen. Alle diese Angebote sind zu schließen. Es gelten die gleichen Ausnahmen wie für Einrichtungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Das Verbot gilt nicht für Schülerinnen und Schüler von Kunst-, Musik- und Tanzschulen, die vor einer ausschlaggebenden Prüfung stehen, die 2022 ein Studium aufnehmen wollen oder an einem internationalen oder nationalen Wettbewerb teilnehmen wollen.

Ja, alle Handwerksbetriebe, Werkstätten, Dienstleistungsbetriebe sind grundsätzlich ohne Beschränkungen geöffnet. Untersagt ist nur die Öffnung für den Publikumsverkehr von:

  • Reisebüros
  • Versicherungsagenturen,
  • Vermögensberatungsbüros,
  • Unternehmungsberatungsbüros,
  • Finanzdienstleistungsbüros.

Diese können ihre Leistungen ohne Publikumsverkehr erbringen (z.B. über das Internet oder telefonisch).

Körpernahe Dienstleistungen sind grundsätzlich untersagt. Das gilt nicht für solche körpernahen Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder gesundheitlichen Zwecken dienen. Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn eine ärztliche Verordnung ausgestellt wurde (Rezept). Darüber hinaus sind alle Behandlungen aus medizinischen Gründen erforderlich, bei denen anderenfalls eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder eine Verzögerung von Heilungsprozessen eintreten würde. Dazu zählt z. B. die diabetische Fußpflege, Hautbehandlungen bei schwerer Akne.

Ja, sportliche Betätigung ist allein und mit anderen Personen unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und Beachtung des Mindestabstandes erlaubt. Für den Freizeit- und Vereinssport sind alle Anlagen und Einrichtungen des Sportbetriebs geschlossen.

Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen sind zu schließen. Es sei denn, dort finden medizinisch notwendige Behandlungen statt (z. B. physiotherapeutische Behandlungen).

Es gelten die Regeln für private Zusammenkünfte (s. o.).

In Behörden und Räumen, die zur Stimmabgabe, zur Stimmenauszählung oder zu anderen nötigen Wahlhandlungen genutzt werden und öffentlich zugängig sind, findet keine Kontakterfassung statt. Die Verpflichtung zur Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises  besteht nicht. Das gilt auch für die Beantragung der Briefwahl oder der Aushändigung der Unterlagen für die Briefwahl. 

Übernachtungsangebote sind nur für nicht-touristische, insbesondere notwendige berufliche, soziale oder medizinische Anlässe erlaubt. Umfasst sind alle Übernachtungsangebote wie zum Beispiel in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen oder auf Camping- und Caravaningplätzen.

Aufgrund der aktuellen Lage ist es notwendig, die Kontakte im Freistaat Sachsen stark und effektiv zu reduzieren. Mit der Ausnahmeregelung für nicht-touristische Angebote soll besonderen Lebenslagen und sozialen Erfordernissen entsprochen werden.

Unter die nicht-touristischen Beherbergungen einschließlich der Unterbringung von Gästen auf Camping- und Caravaningplätzen und in Ferienwohnungen fallen etwa Dienst- und Geschäftsreisen sowie Reisen aus notwendigen medizinischen und sozialen Anlässen. Dazu zählen etwa Reisen zum Zweck von Beerdigungen und Hochzeiten enger Verwandtschaft, für Haushaltsauflösungen, zur notwendigen Betreuung Minderjähriger, zur Ausübung des Sorge- und Umgangsrechts, des Besuchs des nicht im Haushalt lebenden Ehepartners oder Lebenspartner oder zur notwendigen Unterstützung pflegebedürftiger Menschen.

Alle Formen der Beherbergung zum Zweck des Privatvergnügens (zum Beispiel Urlaub, Wellness) sind untersagt.

Es sind alle Busreisen untersagt, die nicht dienstlichen oder beruflichen Zwecken dienen. Nicht zulässig sind insbesondere touristische Busreisen wie Ausflugs- und Kaffeefahrten. Erlaubt sind zum Beispiel der Linienverkehr und die Schülerbeförderung.

Die Durchführung touristischer Busfahrten vom Gebiet des Freistaat Sachsen aus – etwa in Sachsen, aber auch in andere Bundesländer oder ins Ausland – ist untersagt.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Testen auf eine Infektion mit SARS-CoV-2

Testangebote

Stand: 22. November 2021

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um sich testen zu lassen. Symptomatische Personen, das sind Personen, die typische Anzeichen einer Coronavirus-Krankheit haben, sollten sich unbedingt bei ihrer Hausärztin/ ihrem Hausarzt oder einem Testzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen testen lassen.

Asymptomatische Bürgerinnen und Bürger können sich kostenfrei in einer Teststelle (siehe Leistungserbringer gemäß § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordung) testen lassen. Auf der nachstehenden Karte finden Sie Teststellen in Deutschland, die das digitale EU-Testzertifikat über die Corona-Warn-App anbieten. Diese Teststellen sind Leistungserbringer gemäß § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung. Die Karte wird täglich aktualisiert. Die Adressen weiterer Testanbieter finden sich auch auf den entsprechenden Internetseiten der Landkreise und kreisfreien Städte.

Alle Personen, die ein positives Ergebnis von einem Antigenschnelltest haben. Darüber hinaus haben folgende asymptomatische Personen nach der Coronavirus-Testverordnung grundsätzlich Anspruch auf eine kostenlose Testung. Diese Testung kann auch durch eine Diagnostik mittels Nukleinsäurenachweis des Coronavirus SARS-CoV-2, also zum Beispiel eine PCR-Testung, erfolgen. Ein strikter Anspruch auf eine PCR-Testung besteht jedoch nicht, da auch eine Diagnostik durch Antigen-Tests möglich ist. Aufgrund der derzeitig angespannten Situation der Labore ist die Diagnostik mit Antigentests vorzuziehen, falls keine Pflicht zur PCR-Testung besteht.

  • Enge Kontaktpersonen von Menschen, bei denen durch einen Arzt oder den öffentlichen Gesundheitsdienst eine Infektion mit SARS-CoV-2 festgestellt wurde.
  • Personen, die über die Corona-Warn-App eine Warnung mit der Statusanzeige »erhöhtes Risiko« erhalten haben. 
  • Wenn in einer Einrichtung des Gesundheitswesens oder einer vergleichbaren Einrichtung außerhalb der regulären Krankenversorgung eine mit SARS-CoV-2 infizierte Person festgestellt wurde, Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in den betroffenen Bereichen der Einrichtung aufgehalten haben.
  • Personen, die in einer Einrichtung des Gesundheitswesens oder in einem vergleichbar vulnerablen Bereich behandelt oder untergebracht werden sollen, und es die jeweilige Einrichtung oder der öffentliche Gesundheitsdienst verlangen. Das gilt für folgende Einrichtungen oder Unternehmen: 
    • Krankenhäuser
    • Rehabilitationseinrichtungen
    • stationäre Pflegeeinrichtungen
    • Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
    • Einrichtungen für ambulante Operationen
    • Dialysezentren
    • ambulante Pflege
    • ambulante Dienste der Eingliederungshilfe
    • ambulante Hospizdienste und Palliativversorgung
    • Tageskliniken
    • Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation gemäß § 51 Absatz 1 SGB IX
    • stationäre Einrichtungen und ambulante Dienste der Eingliederungshilfe
    • Obdachlosenunterkünfte
    • Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern

Hierfür muss gegenüber der Teststelle nachgewiesen werden, dass der Test gefordert wird.

Alle asymptomatischen Personen haben Anspruch auf die kostenfreie Testung »Bürgertest« (§ 4a Coronavirus-Testverordnung). »Bürgertests« können im Rahmen der Verfügbarkeit von Testkapazitäten mindestens einmal pro Woche in Anspruch genommen werden. Der Anspruch besteht auch für Personen, die nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind.

Der Anspruch auf den „Bürgertest“ besteht nicht, wenn schon ein anderer gesetzlicher Anspruch besteht. Beispielsweise besteht für Beschäftigte, die einen täglichen Testnachweis vorlegen müssen, kein Anspruch auf einen täglichen Test, weil der Arbeitgeber zwei Tests pro Woche bereitstellen muss.

Personen, bei denen aufgrund typischer COVID-19-Symptome der Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Erkrankung haben, können im Rahmen der Krankenbehandlung getestet werden.

Nein. Diese sind kostenfrei, wenn sie in der Einrichtung stattfinden.

Nach der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung müssen die Einrichtungen den Besucherinnen und Besuchern auf Wunsch auch weiterhin die Durchführung oder Abnahme eines Tests anbieten. Dieser kann allerdings nur für den Zutritt zu der jeweiligen Einrichtung genutzt werden und nicht darüber hinaus, wie es bei einem Test aus einem Testzentrum der Fall wäre.

PCR-Test:

Die PCR-Testung ist ein Standardverfahren in der Diagnostik von Viren, das automatisiert werden kann. Dafür müssen die Proben nach dem Abstrich in ein Labor transportiert werden. Bei der PCR wird das Erbmaterial der Viren so stark vervielfältigt, dass es nachgewiesen werden kann, auch wenn es nur in geringen Mengen vorkommt. Das Testverfahren nimmt derzeit etwa vier bis fünf Stunden in Anspruch. Hinzu kommt die Transportzeit ins Labor, die Vorbereitungszeit im Labor und gegebenenfalls eine Wartezeit wegen eines hohen Probeaufkommens.

Antigenschnelltests:

Antigentests, die Eiweißstrukturen von SARS-CoV-2 nachweisen, funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie Schwangerschaftstests. Dazu wird eine Probe von einem Nasen- Rachen-Abstrich auf einen Teststreifen gegeben. Falls das SARS-CoV-2 Virus in der Probe enthalten ist, reagieren die Eiweißbestandteile des Virus mit dem Teststreifen und eine Verfärbung auf dem Teststreifen wird sichtbar. Vorteile von Antigentests sind die vergleichsweise geringen Kosten und das zeitnahe Testergebnis (in weniger als 30 Minuten). Die leichte Handhabung eines Point-of-care (PoC)-Antigentests erlaubt die Testung auch außerhalb eines Labors. Hier kann ein PoC-Antigentest helfen, asymptomatische, möglicherweise infektiöse Personen leicht zu identifizieren und durch geeignete Maßnahmen, wie z.B. vorübergehende häusliche Isolierung, die Übertragung des Virus zu verhindern. Generell sind Antigen-Tests weniger sensitiv als der PCR-Test, es ist also eine größere Virusmenge notwendig, damit ein Antigentest ein positives Ergebnis zeigt. Das bedeutet, dass ein negatives Antigentestergebnis die Möglichkeit einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht ausschließt. Außerdem ist ein Antigenschnelltest nicht so spezifisch wie ein PCR-Test, das heißt es kommt häufiger als bei der PCR vor, dass ein positives Ergebnis angezeigt wird, wenn die Person gar nicht infiziert ist. Deshalb muss ein positives Antigentest Ergebnis mittels PCR bestätigt werden

Antigenselbsttests:

Selbsttests sind zur Anwendung durch Privatpersonen bestimmt. Dafür muss die Probenentnahme und -auswertung entsprechend einfach sein. Der Test kann zum Beispiel mit einem Nasenabstrich oder mit Speichel erfolgen. Nach jedem positiven Selbsttest muss immer ein PCR-Test durchgeführt werden, um ein falsch-positives Testergebnis auszuschließen.

Das Sozialministerium empfiehlt ausdrücklich den Erwerb und die Nutzung von zertifizierten Schnell- und Selbsttests.

Aktuelle Regeln zum Testnachweis

Stand: 1. Dezember 2021

Die Bundesregierung hat mit der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung folgende Testnachweise festgelegt:

  • vor Ort unter Aufsicht desjenigen stattfindet, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist,
  • betriebliche Testung im Rahmen des Arbeitsschutzes
  • durch Leistungserbringer gemäß § 6 Absatz 1 Coronavirus-Testverordnung

Diese Tests werden von der Person (z. B. Kundin) selber unter Aufsicht (z. B. Friseurin/Friseur) durchgeführt. Die Friseurin ist der Schutzmaßnahme (Zutritt nach der 3G-Regel nur für geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen) unterworfen.

Der Testnachweis wird nur von der jeweiligen Einrichtung anerkannt. Wer sich z. B. unter Aufsicht einer Friseurin/ eines Friseurs testet, kann den Testnachweis nicht noch für den Zutritt zu einem Restaurant nutzen.

Darunter sind alle Tests zu verstehen, die durch fachkundige bzw. eingewiesene Personen durchgeführt oder beaufsichtigt werden. Dazu zählen:

  • Personen mit medizinischer Ausbildung oder
  • Personen, die sich entsprechend weitergebildet haben (inkl. ärztliche Schulung zur Durchführung von Schnelltests),
  • Personen, die in die Handhabung des jeweiligen Selbsttests eingewiesen wurden.

Die Testnachweise können durch die genannten Personen ausgestellt werden und dienen auch für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen. Aufgrund der neuen Regelung zum 3G-Nachweis im Betrieb, muss die Testung im Betrieb dokumentiert werden.

Die Testung muss im Rahmen des Arbeitsschutzes für das eigene Personal erfolgt sein. Das heißt, es können keine Testnachweise für Personen ausgestellt werden, die nicht Angehörige des Betriebes sind. Praktikantinnen und Praktikanten werden hier auch als Angehörige des Betriebes gewertet.

Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung sind die zuständigen Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie die von ihnen betriebenen Testzentren, Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Apotheken, medizinische Labore und Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie die Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigungen sowie andere Teststellen, die durch das zuständige Gesundheitsamt beauftragt wurden.

Diese Leistungserbringer bieten in der Regel auch den Testnachweis als digitales Zertifikat über die Corona-Warn-App an. Zu diesen Tests gehört auch der kostenfreie »Bürgertest«.

Nein. Die Testung muss vor Ort durchgeführt werden, damit der Nachweis anerkannt wird. Anbieter von videoüberwachten Selbsttests bieten die Leistung nicht als Leistungserbringer im Sinne des § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung an.

Einen Testnachweis dürfen alle Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 Coronavirus-Testverordnung des Bundes, bspw. Arztpraxen, Apotheken, Rettungsdienste sowie vom Gesundheitsamt beauftragte Teststellen ausstellen. Diese Teststellen dürfen auch das EU-Test-Zertifikat ausstellen (z. B. über die Corona-Warn-App).

Für Tests, die im Rahmen der betrieblichen Testungen durch fachkundig geschulte oder eingewiesene Personen stattgefunden haben, können Testnachweise ausgestellt werden. Die Testnachweise müssen vom Betrieb gestempelt und dokumentiert werden. Der Nachweis kann auch digital erfolgen, jedoch nicht über die Corona-Warn-App.

Nein, dieser Testnachweis entspricht nicht dem in der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung geforderten Testnachweis (§ 3 Absatz 1). Privatpersonen sind keine Leistungserbringer gemäß § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung.

Tagesaktuell bedeutet, dass zwischen dem Zeitpunkt der Durchführung des Antigenschnelltests bis zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme von Angeboten und Leistungen nicht mehr als 24 Stunden liegen dürfen. D. h. der Test darf bei der Nutzung von Angeboten nicht älter als 24 Stunden sein. PCR-Tests dürfen nicht älter als 48 Stunden sein.

Die Erfüllung der Testpflicht ist durch den Nachweis eines negativen Antigenschnelltests oder eines PCR-Tests möglich.

Kinder, die noch nicht eingeschult wurden, fallen grundsätzlich unter keine Testpflicht. Für Kinder und Jugendliche, die der Testpflicht nach der Sächsischen Schul- und Kita-Coronaverordnung in der Schule unterliegen, ist in § 3 Abs. 4 der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung eine Ausnahme geregelt. Sie müssen keinen Testnachweis vorlegen. Dies gilt auch während der Ferien.

Schülerinnen und Schüler aus anderen Bundesländern gelten analog § 3 Abs. 4 der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung ebenfalls als getestet.

Ein Bildungsnachweis ist hier nicht zwingend erforderlich, da in Deutschland die Schulpflicht besteht und das Alter somit als Beleg ausreicht. Die Sächsische Corona-Notfall-Verordnung sieht außerdem für Schülerinnen und Schüler keine expliziten Nachweispflichten vor. Für Schülerinnen und Schüler von weiterführenden Schulen oder Berufsschulen kann es dennoch hilfreich sein, einen Schülerausweis mitzuführen, um diesen auf Nachfrage vorzeigen zu können. 

Das heißt, die Einrichtungen müssen Schülerinnen und Schülern den Zutritt gewähren und die 2G- oder 3G-Regelung als erfüllt ansehen. Eine Prüfung der tatsächlichen Durchführung der Testung obliegt den Einrichtungen nicht, sodass diese von dieser Aufgabe entbunden sind.

Testungen im Betrieb

Stand: 22. November 2021

Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes, das am 24. November 2021 in Kraft tritt, ist festgelegt, dass alle Beschäftigten ein gültiges Impf-, Genesenen- oder Testzertifikat vorlegen können. Das heißt, das Testzertifikat darf höchstens 24 Stunden (bei PCR-Tests 48 Stunden) alt sein.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat alle Fragen zu 3G am Arbeitsplatz umfassend beantwortet.

Der Arbeitgeber muss allen Beschäftigten, die nicht ausschließlich zu Hause arbeiten, zweimal pro Woche Tests anbieten. Grundlage hierfür ist die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung.

Alle Regelungen zu 3G-Testnachweisen am Arbeitsplatz finden Sie beim Internetportals des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (Link: https://www.bmas.de/DE/Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-ASVO/faq-corona-asvo.html)

Über das Angebot muss der Arbeitgeber bis zum 19. März 2022 den Nachweis aufbewahren. Mehr Informationen finden Sie im sächsische Arbeitsschutzportal. 

Einrichtungen, die mit einrichtungsbezogenem Testkonzept (§ 4 der Coronavirus-Testverordnung) abrechnen (z. B. in der Pflege), können auch Selbsttests ohne Aufsicht durchführen. Jedoch darf dafür kein Testnachweis ausgestellt werden.

Die Testung der Beschäftigten kann auch durch Dritte, z. B. durch geeignete Dienstleister erfolgen.

Kundenkontakt ist der unmittelbare physische Kontakt bzw. Kontakt mit tatsächlich persönlicher Begegnung bei der Ausübung beruflicher Tätigkeiten.

Das ist der Fall, wenn der Kontakt mit einer Berührung des Gegenübers verbunden ist (zum Beispiel bei der Physiotherapie). Direkter Kundenkontakt ist auch das persönliche Zusammentreffen zwischen Beschäftigten/Selbstständigen mit anderen Personen, die nicht dem Betrieb angehören, sondern eine Dienstleistung in Anspruch nehmen oder eine Ware kaufen wollen. Klares Merkmal ist ein Kontakt von »Angesicht zu Angesicht« unabhängig von der Zeitdauer.

Darüber hinaus ist direkter Kundenkontakt auch bei einer persönlichen Begegnung gegeben, wenn der Beschäftigte nicht auf Dauer und vollständig durch Hygienevorrichtungen vom Kunden abgeschlossen ist. Ausreichend ist bereits der einmalige kurze Kontakt unter Einhaltung der sonstigen Hygieneregeln.

Das Angebot ist dort anzubieten, wo der Arbeitnehmer tatsächlich seine Arbeitsleistung erbringt. Es ist den Beteiligten (Verleiher und Entleiher) überlassen zu klären, wer das Angebot unterbreitet.

Neben all den Pflichten, die mit der Durchführung von Tests zum Nachweis des Coronavirus bestehen, muss der Betrieb positive Testergebnisse an das zuständige Gesundheitsamt melden, wenn die Testung durch den Betrieb durchgeführt wurde. Gerade in größeren Betrieben sollte hierfür ein elektronisches Meldeportal zum Gesundheitsamt genutzt werden. 

Neben all den Pflichten, die mit der Durchführung von Tests zum Nachweis des Coronavirus bestehen, muss der Betrieb positive Testergebnisse an das zuständige Gesundheitsamt melden, wenn die Testung durch den Betrieb durchgeführt wurde. Gerade in größeren Betrieben sollte hierfür ein elektronisches Meldeportal zum Gesundheitsamt genutzt werden.

Kann der Arbeitgeber trotz umfangreicher Anstrengungen und Bemühungen keine Tests erwerben, ist er auch nicht zur Bereitstellung verpflichtet. Das gleiche gilt, wenn zwar noch Tests angeboten werden, dies aber zu Preisen, die weit über dem Angemessenen liegen. Neben der preislichen Komponente können im Einzelfall auch sonstige Gründe die Zumutbarkeit entfallen lassen, etwa, wenn gewerbliche Bestellungen nicht mehr möglich sind und der Arbeitgeber eine nicht unerhebliche Anzahl von Tests als Privatperson erwerben müsste.

Anbieter von Testungen

Der Antigenschnelltest ist ein Medizinprodukt und darf nur entsprechend der Gebrauchsinformation (»Beipackzettel«) des Herstellers und der Medizinproduktebetreiberverordnung angewandt werden. Der Antigenschnelltest sollte durch Ärztinnen und Ärzte oder Gesundheitspersonal oder durch Personen durchgeführt werden, die fachkundig geschult wurden. Eine vorhergehende Einweisung bzw. Schulung in die korrekte Durchführung der Abstrichentnahme und Anwendung der Tests ist erforderlich. Darüber hinaus ist eine arbeitsschutzrechtliche Unterweisung der testenden Person notwendig. 

Voraussetzung für eine sachgerechte Anwendung von Antigentests ist die korrekte Lagerung und die Durchführung bei Raumtemperatur (siehe genaue Angabe des Temperaturbereichs entsprechend Herstellerangaben in der Packungsbeilage). Es ist davon auszugehen, dass bei sachgemäßer Lagerung und Gebrauch CE-zertifizierte Antigentests in einem Temperaturbereich zwischen 4°C und 30°C gleichbleibende Leistungen in Bezug auf Sensitivität und Sensibilität liefern. Geringe Temperaturen (<4°C) während Lagerung und Durchführung der Antigentests lassen die Spezifität des Testergebnisses sinken. In der Konsequenz kann es zu vermehrten falsch positiven Ergebnissen kommen. Bei erhöhten Temperaturen (>30°C) während Lagerung und Durchführung der Antigentests, kann es zu einer Reduktion der Sensitivität kommen. Damit kann es vermehrt zu falsch negativen Testen kommen. Insgesamt sind häufige Temperaturschwankungen bei der Lagerung von Antigentesten kritisch zu betrachten und zu vermeiden. Starke Temperaturschwankungen können auch zu Kondensation von Wasser in der Testkartusche führen, dies ist mit erheblichen Einschränkungen in der Testleistung verbunden.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Kontakterfassung gemäß Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung

Das Erkennen einer Infektion und die schnellstmögliche Verhinderung oder Unterbrechung von Infektionsketten ist ein wesentlicher Baustein bei der Bewältigung der Pandemie. Je schneller eine Person davon erfährt, dass sie mit einer Person in Kontakt war, die sich später als infiziert herausstellt, desto besser. Die Sächsische Corona-Notfall-Verordnung vom 19. November 2021 sieht eine rechtliche Pflicht zur Kontakterfassung in definierten Bereichen vor. Nachfolgend finden Sie Antworten auf wichtige Fragen zur Kontakterfassung und zur Corona-Warn-App des Bundes, die als digitales System zur Erfüllung der Pflichten zur Kontakterfassung zugelassen ist. (Stand: 23. November 2021)

Die Corona-Warn-App kann kostenlos im App-Store für iOS- oder Android-Geräte heruntergeladen werden. Nähere Informationen zur Corona-Warn-App finden Sie auf den Seiten der Bundesregierung: Corona-Warn-App

Die Corona-Schutz-Verordnung sieht vor, dass Veranstalter und Betreiber vorrangig digitale Systeme, insbesondere die Corona-Warn-App, für die Kontakterfassung einsetzen sollen.

Entscheidet sich ein Veranstalter oder Betreiber für den Einsatz der Corona-Warn-App, sind im Allgemeinen folgende Schritte notwendig:

  1. Mit Hilfe der Corona-Warn-App einen QR-Code für die betreffende Veranstaltung bzw. den betreffenden Ort erzeugen (Funktion »QR-Code erstellen« in der Corona-Warn-App).
  2. Den erzeugten QR-Code geeignet für die Teilnehmenden bzw. Kunden zugänglich machen und auf die Notwendigkeit der Kontakterfassung und die digitale Vorzugslösung Corona-Warn-App hinweisen, z. B. durch Ausdrucken des QR-Codes auf einem entsprechenden Plakat, das am Eingang ausgehängt oder aufgestellt wird.
  3. Vollzug des Check-Ins durch den Teilnehmenden bzw. Kunden (Funktion »Check-in« / »QR-Code scannen«) am Einlass überprüfen (Veranstaltung bzw. Ort wird auf dem Smartphone des Nutzers unter »Check-in« / »Meine Check-ins« angezeigt).

Bei Personengruppen aus einem Hausstand ist es grundsätzlich ausreichend, wenn eine Person die Kontakterfassung mit der Corona-Warn-App durchführt. Für eine möglichst vollständige Dokumentation der Kontakthistorie sollte jedoch möglichst jede Person aus der Personengruppe die Kontakterfassung mit der Corona-Warn-App durchführen, sofern sie die Möglichkeit dazu hat.

Hinweis: Der Zutritt zu einer Veranstaltung oder einem Geschäft darf den Teilnehmenden oder Kunden nicht verwehrt werden, wenn diese das vom Veranstalter oder Betreiber eingesetzte digitale System der Kontakterfassung nicht nutzen wollen oder können. In diesem Falle greift § 2 Abs. 1 Satz 2 der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung: Alternativ zur digitalen Kontakterfassung ist immer auch eine analoge Form der Kontakterfassung anzubieten. Die Teilnehmenden oder Gäste, die das digitale System der Kontakterfassung nicht nutzen können oder wollen, haben dann ihre Kontaktdaten in Papierform zu hinterlassen. Nach § 2 Abs. 2 der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung sind bei der analogen Form der Kontakterfassung folgende personenbezogene Kontaktdaten zu erfassen: Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse und Anschrift der Teilnehmenden oder Kunden sowie Zeitraum und Ort des Besuchs.

Wenn sich die Teilnehmenden oder Gäste mit der Corona-Warn-App eingecheckt haben, ist keine weitere Erfassung von Kontaktdaten z.B. in analoger Form erforderlich.

(aktualisiert am 23. November 2021)

Nein. 

Nach der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung gibt es eine rechtliche Pflicht zur Kontakterfassung in definierten Bereichen. Wenn ein Bereich von der Pflicht zur Kontakterfassung betroffen ist, soll diese Pflicht nach § 2 Abs. 1 Satz 1 der Verordnung vorrangig durch digitale Systeme erfüllt werden. Hierbei ist die Corona-Warn-App beispielhaft benannt, sie wird durch den Verordnungsgeber präferiert. Die Corona-Warn-App ist also ein rechtlich zulässiges digitales System für die Erfüllung der Pflichten zur Kontakterfassung nach der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung.

Andere auf dem freien Markt verfügbaren Lösungen für die digitale Kontakterfassung sind rechtlich auch zulässig. Eine abschließende Aufzählung derartiger Apps und digitalen Systeme ist an dieser Stelle nicht möglich. 

Hinweis: Alternativ zur digitalen Form der Kontakterfassung ist immer auch eine analoge Form der Kontakterfassung anzubieten für Teilnehmende und Kunden, die die digitale Form der Kontakterfassung nicht nutzen können oder wollen. Näheres regelt § 2 Abs. 2 der Verordnung.

(aktualisiert am 23. November 2021)

Der schnellen Warnung potenziell Infizierter kommt ein entscheidender Beitrag bei der Bewältigung der Corona-Pandemie zu. Nur das zügige Unterbrechen von Infektionsketten verhindert die exponentielle Ausbreitung des Virus. Die Corona-Warn-App ermöglicht eine schnelle Warnung potenziell Infizierter. Diese können und sollen sich dann schnell absondern, testen und gegebenenfalls in Quarantäne begeben. 

Gemeinhin wird davon gesprochen, dass die Warnung über die Corona-Warn-App mindestens zwei Tage eher bei der betreffenden Person ankommt, als bei anderen digitalen Systemen oder der analogen Form der Kontakterfassung. Bei hoher Inzidenz und vielen Kontakten machen zwei Tage einen großen Unterschied bezüglich der Anzahl an Personen, die ein potenziell Infizierter trifft und an die ein potenziell Infizierter seine SARS-CoV-2-Infektion weitergeben kann, aus. 
Je mehr Personen schnell gewarnt werden und sich absondern, desto weniger Personen werden infiziert, können erkranken und müssen gegebenenfalls im Krankenhaus behandelt werden.

Die Corona-Warn-App basiert auf einem pseudonym-dezentralen Ansatz. Im Vergleich zu anderen Lösungen, die auf einem personenbezogen-zentralen Ansatz basieren, kann er als datenschutzfreundlicher und grundrechtsschonender charakterisiert werden. Nach § 2 Abs. 1 Satz 1 der Corona-Notfall-Verordnung sind Lösungen, die auf dem personenbezogen-zentralen Ansatz der Kontakterfassung basieren, jedoch ebenfalls rechtlich zulässig. 

(aktualisiert am 23. November 2021)

Nach § 2 Abs. 1 Satz 1 der Corona-Notfall-Verordnung ist der Einsatz der Corona-Warn-App zulässig. Die Corona-Warn-App basiert auf einem pseudonym-dezentralen Ansatz der Kontakterfassung. 

Auf dem Markt ist eine Vielzahl an digitalen Systemen verfügbar, die auf dem personenbezogen-zentralen Ansatz der Kontakterfassung basieren. Eine abschließende Aufzählung derartiger Apps und digitalen Systeme ist an dieser Stelle nicht möglich. Der Einsatz dieser Systeme ist rechtlich auch zulässig.

(aktualisiert am 23. November 2021)

Die Corona-Warn-App ermöglicht eine schnelle Warnung potenziell Infizierter. Veranstalter und Betreiber können die Pflicht zur Kontakterfassung in der digitalen Variante damit einfach erfüllen. Die Verbreitung der Corona-Warn-App ist im bundesdeutschen Maßstab sehr hoch. Der pseudonym-dezentrale Ansatz, auf dem die Corona-Warn-App basiert, gilt als datenschutzfreundlicher. Die Veröffentlichung des Programmcodes der Corona-Warn-App ermöglicht eine Überprüfung durch unabhängige Fachleute.

Alle Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie sind auf die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen: Abstand halten, Kontakte beschränken, Maske tragen, ein Impfangebot annehmen, etc. Ohne das Zutun jedes Einzelnen kann die Gesellschaft die Pandemie nicht überwinden. 

Die Kontakterfassung ist auch eine Maßnahme, bei der eine Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger erforderlich ist. Das gilt für die Corona-Warn-App und auch für andere digitale Systeme, die auf dem personenbezogen-zentralen Ansatz basieren. Die Mitwirkung in der Corona-Warn-App ist auf sehr wenige Aktivitäten beschränkt. Je mehr Bürgerinnen und Bürger die Corona-Warn-App einsetzen, desto geringer ist die Gefahr, dass mögliche Infektionsketten unerkannt bleiben.

Nach der Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung gibt es eine rechtliche Pflicht zur Kontakterfassung in definierten Bereichen. 

Wenn ein Bereich von der Pflicht zur Kontakterfassung betroffen ist, soll diese Pflicht nach § 2 Abs. 1 Satz 1 der Corona-Notfall-Verordnung vorrangig durch digitale Systeme erfüllt werden. Als digitales System ist die Corona-Warn-App beispielhaft benannt. Andere digitale Systeme zur Kontakterfassung sind rechtlich auch zulässig. 

Sofern ein Veranstalter oder Betreiber, der zur Kontakterfassung verpflichtet ist, keine digitale Möglichkeit anbietet oder die Teilnehmenden bzw. Gäste die angebotene digitale Möglichkeit nicht wahrnehmen können oder wollen, ist gemäß § 2 Abs. 2 der Verordnung alternativ eine analoge Form der Kontakterfassung durchzuführen. In diesem Falle sind Veranstalter oder Betreiber verpflichtet, die analog erfassten Daten auf Anforderung an die Gesundheitsämter zu übermitteln. Eine Verarbeitung der analog erhobenen Kontaktdaten zu anderen Zwecken ist unzulässig. 

Wenn ein Veranstalter oder Betreiber die digitale Kontakterfassung mit der Corona-Warn-App anbietet und dies von allen Teilnehmenden bzw. Kunden auch angenommen wird, sind durch den Veranstalter oder Betreiber keine Kontaktdaten zu erfassen und an das Gesundheitsamt zu übermitteln. Wenn jedoch Kontaktdaten analog erfasst werden, besteht eine Verpflichtung für Veranstalter oder Betreiber zur Übermittlung an das Gesundheitsamt auf dessen Anforderung.

Veranstalter oder Betreiber sind nicht verpflichtet und auch nicht berechtigt, die Kontaktnachverfolgung selbst in die Hand zu nehmen. Dies ist eine Aufgabe der Gesundheitsämter.

(aktualisiert am 23. November 2021)

Entscheidet sich ein Veranstalter oder Betreiber für den Einsatz der Corona-Warn-App als digitale Variante der Kontakterfassung, kann er die Corona-Warn-App in den App-Stores der Betriebssysteme iOS oder Android kostenlos herunterladen. Die weiteren Schritte sind dann:

  1. Mit Hilfe der Corona-Warn-App einen QR-Code für die betreffende Veranstaltung bzw. den betreffenden Ort erzeugen (Funktion »QR-Code erstellen« in der Corona-Warn-App). 
  2. Den erzeugten QR-Code geeignet für die Teilnehmenden bzw. Kunden zugänglich machen und auf die Notwendigkeit der Kontakterfassung und die digitale Vorzugslösung Corona-Warn-App hinweisen, z. B. durch Ausdrucken des QR-Codes auf einem entsprechenden Plakat, das am Eingang ausgehängt oder aufgestellt wird.
  3. Vollzug des Check-Ins durch den Teilnehmenden bzw. Kunden (Funktion »Check-in« / »QR-Code scannen«) am Einlass überprüfen (Veranstaltung bzw. Ort wird auf dem Smartphone des Nutzers unter »Check-in« / »Meine Check-ins« angezeigt).

Da es keine Verpflichtung zur Nutzung der Corona-Warn-App gibt, gibt es auch keine Verpflichtung, einen Beleg darüber zu erbringen, dass die digitale Kontakterfassung mit der Corona-Warn-App angeboten wird. Verpflichtend ist, eine Kontakterfassung vorzunehmen. Nur die Umsetzung dieser letztgenannten Pflicht kann zum Gegenstand einer Überprüfung werden. Das konkret eingesetzte Mittel zur Erfüllung dieser Pflicht muss offensichtlich dafür geeignet sein. Dies wird gemeinhin für die Corona-Warn-App, andere bekannte Apps zur Kontakterfassung und jedenfalls für die analoge Erhebung von Kontaktdaten anzunehmen sein.

(aktualisiert am 15. Juni 2021)

Antworten auf häufige Fragen zum Nachweis von Coronaschutzimpfungen und Genesung von einer Infektion mit SARS-CoV-2

Diese Regelungen beruhen auf der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV). Die Verordnung ist am 9. Mai 2021 in Kraft getreten.

Der Nachweis kann über folgende Wege erbracht werden:

  • Genesenenzertifikat oder
  • Laborergebnis des PCR-Tests,  
  • Absonderungsbescheid, in dem der PCR-Test als Begründung aufgeführt ist oder
  • ärztliches Attest über die erfolgte Infektion auf der Grundlage eines PCR-Tests

Bei allen Nachweisen muss der Tag der Testung vermerkt sein. Der Tag der positiven Testung muss mindestens 28 Tage und darf maximal sechs Monate zurückliegen. Das digitale Genesenenzertifikat wird in Apotheken ausgestellt.

Der Absonderungsbescheid (auch Quarantänebescheid) gilt nur, wenn er für positiv getestete Personen auf der Grundlage eines PCR-Tests ausgestellt wurde. Es gilt nicht der Absonderungsbescheid für Kontaktpersonen. Die Person darf keine Symptome einer möglichen Covid19-Infektion aufweisen. 

Nein, nur ein PCR-Test wird anerkannt. Das Robert Koch-Institut hat sehr anschaulich beschrieben, warum der Antikörper-Test nicht anerkannt wird: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

Nein, nur mit PCR-Test. Das ist die Vorgabe des Bundes. 

Ja, die impfende Ärztin bzw. der impfende Arzt entscheidet auf der Grundlage des Alters und Gesundheitszustandes, ob nur eine Impfung reicht.

Ja. Eine auf SARS-CoV-2-Antikörper gesichert positiv getestete Person kann sich auch nur einmal impfen lassen, um den vollständigen Impfschutz zu erhalten. Für den Antikörpernachweis reicht ein Antikörperschnelltest nicht aus. Die labordiagnostischen Befunde sollen in einem nach der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (RiLiBÄK) arbeitenden oder nach DIN EN ISO 15189 akkreditierten Labor erhoben worden sein.

Mit einem Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vollständigen Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache (z.B. gelber Impfpass oder in digitaler Form). Die Impfung muss aktuell mit einem oder mehreren dieser Impfstoffe durchgeführt worden sein: Biontech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca, Johnson&Johnson. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Bei genesenen Personen reicht eine verabreichte Impfstoffdosis. Zusätzlich darf die Person keine Symptome einer möglichen Covid19-Infektion aufweisen.

Fragen zum digitalen Impfpass

Bitte beachten Sie auch die Antworten des Bundesgesundheitsministeriums auf häufig gestellte Fragen zum digitalen Impfnachweis: FAQ des Bundesgesundheitsministeriums.

Stand: 7. Juli 2021

Sachsen stellt dieses Angebot zur Verfügung. Für die Bürgerinnen und Bürger ist das Angebot kostenlos.

Vollständig Geimpfte können sich in vielen Apotheken deutschlandweit den digitalen Nachweis des SARS-COV-2-Impfschutzes nachträglich ausstellen lassen. Auch bei Ärzten ist die Ausstellung des digitalen Corona-Impfnachweises inzwischen möglich. Teilnehmende Ärzte bieten dies auch rückwirkend an. 

Der digitale Impfnachweis wird von den Nutzern über eine App, die kostenfrei zum Download bereitgestellt wird, auf dem Smartphone gespeichert. Damit wird nach der Impfung ein sog. Impfbescheinigungstoken (2DBarcode) abgescannt. Sie ist als neue Funktion in der Corona-Warn-App, aber auch als eigenständiges Smartphone-Programm verfügbar. Die App speichert die Impfbescheinigung lokal auf dem Smartphone. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat hierfür die App CovPass unter Führung des US-Technologiekonzerns IBM entwickeln lassen.

Die Corona-Warn-App kann kostenlos für iOS- oder Android-Geräte heruntergeladen werden. Nähere Informationen zur Corona-Warn-App finden Sie auf den Seiten der Bundesregierung: Corona-Warn-App

Die CovPass-App kann ebenso für iOS- oder Android-Geräte heruntergeladen werden. Nähere Informationen zur CovPass-App finden Sie auf den Seiten des RKI: Coronaschutzimpfungen mit dem Smartphone vorzeigen.

Der wird bei der Impfung für jeden Geimpften generiert.

Zur Erstellung des »EU-COVID-19-Impfzertifikats« übermittelt die Arztpraxis oder die Apotheke die notwendigen personenbezogenen Daten an das Robert Koch-Institut (RKI), das das COVID-19 Impfzertifikat technisch generiert. Das RKI ist befugt, die zur Erstellung und Bescheinigung des COVID-19-Impfzertifikats erforderlichen personenbezogenen Daten zu verarbeiten.

Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein 2D-Barcode (QR-Code) erstellt, den Sie auf einem Papierausdruck mitbekommen und sofort oder später zum Beispiel über die Corona-Warn-App des Bundes oder die App »CovPass« des RKI einscannen können. Diese Apps speicheren Ihre Impfbescheinigung lokal auf dem Smartphone. Neben der papierlosen Variante ist auch ein Vorzeigen des QR-Codes auf Papier möglich. 

Bitte bewahren Sie den ausgedruckten QR-Code Ihres Impfzertifikates sicher auf, falls Sie einmal Ihr Smartphone wechseln und eine App zum digitalen Impfnachweis erneut installieren. Dann muss der Code neu eingescannt werden. 

Seit 14. Juni 2021 können sich bereits zuvor vollständig Geimpfte in vielen Apotheken deutschlandweit den digitalen Nachweis einer vollständigen Impfung nachträglich ausstellen lassen. Auch bei Ärzten ist die Ausstellung des digitalen Corona-Impfpasses bereits möglich. Teilnehmende Ärzte können den digitalen Impfnachweis auch rückwirkend anbieten. Bitte informieren Sie sich hierzu bei Ihrer Apotheke oder Arztpraxis.

Für den digitalen Impfpass sind folgende Daten erforderlich: Name, Vorname, Geburtsdatum, Impfzentrum, Tag der 1. und 2. Impfung sowie Impfstoff. Sie müssen Ihren Personalausweis (für die Identitätsüberprüfung) und Ihren Impfausweis bzw. die Ersatzbescheinigung vorlegen.

Auch negative Tests oder eine durchgemachte Infektion lassen sich laut Bundesgesundheitsministerium in der CovPass App und auch in der Corona-Warn-App als Testzertifikat bzw. Genesenenzertifikat hinterlegen. 

Anspruch auf ein Genesenenzertifikat haben alle Personen, die eine Infektion mit dem Coronavrus SARS-CoV-2 durchgemacht haben. Voraussetzung ist der Nachweis eines PCR-Test-Ergebnisses. Der PCR-Test darf maximal sechs Monate alt sein und muss mindestens 28 Tage zurückliegen. Liegt dieses nicht mehr vor, kann man sich die Nachweise neu ausstellen lassen. Das Genesenenzertifikat kann durch die Person, die einen Test durchführen oder überwachen darf, ausgestellt werden. 

Das Genesenenzertifikat erhalten Sie bereits in Arztpraxen. Wenn Sie den QR-Code Ihres Genesenenzertifikates in der App einscannen, wird Ihnen für die Dauer der Gültigkeit des Zertifikats ein vollständiger Immunschutz angezeigt.
 

Antworten auf häufige Fragen zum organisierten Vereinssport und zu Sportveranstaltungen

Stand: 22. November 2021

Der organisierte Vereinssport und das damit verbundene ehrenamtliche Engagement von unzähligen Vereinsmitgliedern haben einen hohen Stellenwert für den Sport, aber auch für die Gesellschaft als Ganzes. Aus diesen Gründen müssen die einschränkenden Maßnahmen das Ziel haben, möglichst schnell zur Normalität zurückzufinden. Die Sportanlagen sind daher für die Dauer der Geltung der aktuellen Verordnung für den Publikumsverkehr gesperrt. Für Kinder bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres gelten keine Zutrittsbeschränkungen zu den Sporteinrichtungen. Für Trainer und Übungsgruppenleiter gilt die 3G-Regelung; sie müssen über einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis verfügen. Gleiches gilt für Eltern, die ihre kleinen Kinder zum Sport begleiten. 

Weitere Fragen beantwortet der Landessportbund auf seiner Homepage

Der Landessportbund Sachsen bietet auf seinen Seiten ein Corona FAQ als Handreichung zur ersten Information für Vereine an, u. a. zu erlaubten Tätigkeiten im Verein, Vergütung von hauptamtlich Angestellten oder Honorarkräften, Umgang mit Mitgliedbeiträgen oder auch Informationen zu Trainingslagern oder GEMA-Beiträgen.

Vereinsberatung - Corona FAQ

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