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Häufige Fragen zu den Bekanntmachungen

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Umgang mit der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung

Verordnung zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 vom 10. November 2020

Ziel dieser Rechtsverordnung ist es, eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus innerhalb der Bevölkerung zu verhindern. Die Regelungen dienen dem Schutz jeder einzelnen Bürgerin und jedes einzelnen Bürgers. Es wird deshalb gebeten, die Verordnung und die in der Allgemeinverfügung Anordnung von Hygieneauflagen vorgeschriebenen Hygieneregeln zu beachten. 

(gültig ab 13. November 2020, Stand vom 25. November 2020)

Eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht

  • bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, in Taxis, in Reisebussen und im Rahmen von regelmäßigen Fahrdiensten bei der Beförderung von Menschen mit Behinderung, pflegebedürftigen Menschen und Patienten zur medizinischen Behandlungen,
  • in Groß- und Einzelhandelsgeschäfte (Geschäfte, Läden, Verkaufsstellen, Kioske, Spätshops, Supermärkte, Bau- und Gartenmärkte u.ä.),
  • in Gesundheitseinrichtungen (z.B. Krankenhäusern, Tageskliniken, Arzt – und Zahnarztpraxen). Die Pflicht gilt nicht für die Behandlungsräume und für die Patienten in ihren Zimmern und beim Essen,.
  • für Beschäftigte ambulanter Pflegedienste bei der Pflege,
  • in Einrichtungen zur Pflege, Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen für die Besucher,
  • in den der Öffentlichkeit zugänglichen Räumlichkeiten mit regelmäßigem Publikumsverkehr: Einkaufszentren, Beherbergungsbetriebe (Hotels, Pensionen u.ä.), Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung (z.B. Behörden, Ämter), Banken, Sparkassen, Versicherungen, gastronomische Einrichtungen zur und bei Lieferung und Abholung von Speisen und Getränken (Restaurants, Imbisse, Cafés, Kneipen u.ä.) und
  • in Aus- und Fortbildungseinrichtungen (auch während des Unterrichts, außer in Musik- und Tanzhochschulen).

Ebenso müssen Personen, die keine Schüler, Lehrer oder sonstige Beschäftigte der jeweiligen Kita oder Schule sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn sie Kitas und Schulen betreten. Ausdrückliche Ausnahmen von dieser Pflicht gelten für: Schülerinnen und Schüler der Grundschulen, während des Hortes, im Unterricht der Sekundarstufe I für Schülerinnen und Schüler, im Unterricht der Sekundarstufe I in Förderschulen für Schülerinnen und Schüler und auch für Lehrkräfte und sonstiges im Unterricht eingesetztes Personal, im Unterricht der Werkstufe der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, im inklusiven Unterricht für die Förderschwerpunkte Hören und Sprache sowie generell zur Aufnahme von Speisen und Getränken im Schulgebäude.

In der Öffentlichkeit gilt von 6.00 Uhr bis 24.00 Uhr an folgenden Orten die Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung: 

  • beim Aufenthalt an Haltestellen, in Bahnhöfen, in Fußgängerzonen,
  • auf dem Sport und Spiel gewidmeten Flächen wie z.B. Spielplätzen (ausgenommen Kinder bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres), 
  • auf Wochenmärkten und an Außenverkaufsständen. 

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht nicht bei der sportlichen Betätigung (z.B. Joggen) und bei der Fortbewegung mit Fortbewegungsmitteln (z.B. Fahrrad, Skateboard).

Verstöße sind bußgeldbewehrt, außer beim Verstoß gegen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Schule. 

Es wird darüber hinaus dringend empfohlen, auch sonst im öffentlichen Raum eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, und Mund und Nase durch einen einfachen Mundschutz oder beispielsweise durch ein Tuch oder einen Schal abzudecken. Dadurch kann insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen für sich und andere das Risiko von Infektionen reduziert werden.

(aktualiisert am 2.November 2020)
 

Ab dem sechsten Geburtstag besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch für Kinder. Auf Spielplätzen gilt die Pflicht erst für Kinder ab dem zehnten Geburtstag. 

(aktualisiert am 2. November 2020)

Ein Verstoß gegen die Pflicht liegt dann vor, wenn in den genannten Situationen keine Mund-Nasenbedeckung getragen wird und keine Ausnahme von der Pflicht vorliegt. Die Pflicht beinhaltet, dass mithilfe einer textilen Mund-Nasenbedeckung Mund und Nase tatsächlich abgedeckt sind. Es genügt, dass Mund und Nase beispielsweise durch einen einfachen Mundschutz (sog. Alltagsmasken) oder ein Tuch oder einen Schal abgedeckt werden.

(Neu am 23. Oktober 2020)

Das Tragen einer textilen Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen dient vor allem dem Fremdschutz. Nach Einschätzung des Robert-Koch-Institut kann das Tragen eines Visieres nicht den gleichen Schutz wie eine eng am Gesicht anliegende textile Mund-Nasen-Bedeckung vermitteln. Daher stellen Visiere keinen grundsätzlichen Ersatz für eine textile Mund-Nasen-Bedeckung dar. Dies gilt insbesondere zu den nur vom Kinn bis zur Nase reichenden anzusehenden Halbvisieren. Wenn allerdings das (dauerhafte) Tragen einer textilen Mund-Nasen-Bedeckung aus medizinischen Gründen nicht möglich ist bzw. gesundheitliche Probleme verursacht, kann ein Visier (im Einzelfall) eine sinnvolle Alternative darstellen. 

(aktualisiert am 23.11.2020)

Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die nicht dazu in der Lage sind (beispielsweise bei Kurzatmigkeit, Problemen bei der Atmung), können auf das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung verzichten. Zur Glaubhaftmachung genügt die Vorlage eines ärztlichen Attests. Eine gesonderte Begründung der Ärztin bzw. des Arztes ist dabei nicht erforderlich

Ebenso sind Menschen mit Behinderungen von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung befreit. Zur Glaubhaftmachung genügt die Vorlage eines Schwerbehindertenausweises.

Menschen mit Hörbehinderungen und Menschen mit Sprachbehinderungen dürfen eine Mund-Nasen-Bedeckung auch abnehmen, soweit dies zum Zwecke der Kommunikation mit anderen erforderlich ist. 

Kinder müssen bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

(neu am 27. August 2020)

Ja, Sie begehen eine Ordnungswidrigkeit, wenn Sie trotz Pflicht keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann. 

Personen, die entgegen der bestehenden Pflicht keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, ist zudem der Aufenthalt in den genannten Räumlichkeiten und Einrichtungen sowie die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel untersagt.

Die Ordnungsbehörden und die Polizei kontrollieren die Einhaltung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. 

(aktualisiert am 2. November 2020)

Nein. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht grundsätzlich auch für das Verkaufspersonal. Sofern weitere Schutzmaßnahmen (beispielsweise Acrylglasscheiben) für das Personal ergriffen wurden, muss jedoch keine Maske getragen werden. Dies gilt jedoch nur für Einzelpersonen. Stehen mehrere Beschäftigte hinter der Acrylglasscheibe, sollten weitere Schutzmaßnahmen ergriffen werden (z. B. Mund-Nasen-Bedeckung).

Für Arztpraxen besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung, außer in den Behandlungsräumen. 

(neu ab 24. Oktober 2020)

Ja, der Umzug kann von einem Unternehmen oder in Eigenleistung durchgeführt werden. Es gelten die Kontaktbeschränkungen. Sie können zusätzlich zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes die Angehörigen eines weiteren Hausstandes bis insgesamt maximal zehn Personen aus beiden Hausständen oder insgesamt maximal fünf Personen aus dem eigenen und weiteren Hausständen als Helfer einsetzen.

(aktualisiert am 2. November 2020)

Ja. Die Regelungen gelten für alle Menschen sobald und solange sie sich im Freistaat Sachsen aufhalten.

Im öffentlichen Raum dürfen Sie sich mit Ihrem eigenen Hausstand sowie mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes bis insgesamt maximal zehn Personen ohne Einhaltung des Mindestabstandes aufhalten.

(aktualisiert am 2. November 2020)

Treffen und Feiern in der eigenen Häuslichkeit sind mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis insgesamt maximal zehn Personen oder mit insgesamt maximal fünf Personen aus dem eigenen und weiteren Hausständen erlaubt. Darüber hinaus sind Feiern nicht zulässig.

(aktualisiert am 2. November 2020)

Private Zusammenkünfte in eigener Häuslichkeit sind zulässig gemäß § 2 Abs. 1 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung. Mit der »eigenen Häuslichkeit« sind die eigene Wohnung, das eigene Haus, der eigene Garten oder Kleingarten oder die zum Wohnen überlassenen Räume gemeint. Das ist der räumliche Bereich, in dem das Privatleben stattfindet. Das kann auch eine Wohngemeinschaft sein.

(neu am 5. Juni 2020)

Feiern in der eigenen Häuslichkeit sind mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis insgesamt maximal zehn Personen oder mit insgesamt maximal fünf Personen aus dem eigenen und weiteren Hausständen erlaubt. Darüber hinaus sind Feiern nicht zulässig.

(neu am 2. November 2020)

Beerdigungen und Beisetzungen sind ohne Begrenzung der anwesenden Personenzahl zulässig. Dies gilt nicht für anschließende Zusammenkünfte wie z.B. das gemeinsame Essen im Anschluss an eine Beerdigung.

(neu am 2. November 2020)

Es wird dringend empfohlen, nur dann private Reisen und Besuche vorzunehmen, wenn sie unbedingt notwendig sind. Dazu zählt z.B. der Besuch hilfsbedürftiger Angehöriger, die Teilnahme an einer Beerdigung oder Beisetzung, der Besuch zur Ausübung des Sorge- und Umgangsrechts, der Besuch der nicht im gleichen Hausstand lebenden Lebenspartnerin oder –partners.

(neu am 2. November 2020)

Touristische Busreisen sind untersagt. Nicht untersagt sind z. B. der Linienverkehr und die Schülerbeförderung.

(neu am 12. November 2020)

Übernachtungsangebote sind nur für notwendige berufliche, soziale oder medizinische Anlässe erlaubt und ansonsten verboten. Betroffen sind alle Übernachtungsangebote, z. B. in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen oder auf Campingplätzen.

(neu am 12. November 2020)

Generell sollten private Gruppenausflüge und überregionale tagestouristische Ausflüge auf das nötigste beschränkt werden. Radausflüge, Motorradausfahrten oder Gruppenwanderungen sind mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes und den Angehörigen eines weiteren Hausstandes mit bis maximal zehn Personen erlaubt.

(aktualisiert am 2. November 2020)

Nein. Die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern ist in Aus- und Fortbildungseinrichtungen, die der berufsbezogenen, schulischen oder akademischen Ausbildung dienen, nicht zwingend vorgeschrieben. Die Einrichtungen können dies aber in ihren Hygienekonzepten weiterhin vorsehen.

(aktualisiert am 2. November 2020)

Es dürfen nur Lehrgänge etc. stattfinden, die der berufsbezogenen, schulischen oder akademischen Ausbildung dienen. Der erforderliche Bezug zu einem Beruf besteht dann, wenn das Angebot der beruflichen Qualifizierung dient oder die Teilnehmer befähigt werden sollen, überhaupt erst eine berufliche Tätigkeit aufzunehmen. Hierzu zählen z.B. Integrationskurse, Bewerbungstrainings. 

(aktualisiert am 12. November 2020)

Ja, unter Beachtung der Hygieneregeln und soweit die Kontaktbeschränkungen eingehalten werden.

(neu am 2. November 2020)

Nein, denn es handelt sich um körpernahe Dienstleistungen. 

(neu am 2. November 2020)

Dabei handelt es sich um Dienstleistungen, die aus medizinischen Gründen erforderlich sind. Sie sind erforderlich, wenn eine ärztliche Verordnung ausgestellt wurde (Rezept). Darüber hinaus sind alle Behandlungen aus medizinischen Gründen erforderlich, bei denen anderenfalls eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder eine Verzögerung von Heilungsprozessen eintreten würde. Dazu zählen z.B. die diabetische Fußpflege oder Hautbehandlungen bei schwerer Akne.

(neu am 2. November 2020)

Ja. Der theoretische und praktische Unterricht kann unter Beachtung der Hygieneregeln stattfinden.

(neu am 2. November 2020)

Erste-Hilfe-Kurse können stattfinden, soweit sie berufsbezogen sind. Dies ist der Fall, wenn sie aufgrund gesetzlicher Regelungen für die berufliche Tätigkeit vorgeschrieben sind, z.B. für Ersthelfer in Unternehmen, Erste-Hilfe-Kurse im Rahmen der Pflegeausbildung, des Medizinstudiums, des Lehrerstudiums oder auch für die Qualifikation von Berufskraftfahrern (Aufzählung nicht abschließend). Erste-Hilfe-Kurse für den allgemeinen Fahrschulunterricht und die Fahrschulprüfung zählen nicht dazu. 

(aktualisiert am 12. November 2020)

Nein, es handelt sich nicht um eine Aus- oder Fortbildung, die der berufsbezogenen, schulischen oder akademischen Ausbildung dient, sondern der Freizeitgestaltung.

(neu am 2. November 2020)

Individualsporten werden zumeist allein ausgeübt. Maßgeblich ist, dass es sich um keinen Mannschaftssport handelt. Individualsportarten sind z. B. Leichtathletik, Tennis, Golf oder Turnen. Hier sind auch organisiertes Training einschließlich Personal Training sowie Sportwettkämpfe ohne Publikum zulässig.

(neu am 2. November 2020)

Personal Training darf angeboten werden. Zu diesem Zweck können auch Anlagen und Einrichtungen des Freizeit- und Amateursportbetriebs genutzt werden. Die allgemein geltenden Kontaktbeschränkungen, die in der Öffentlichkeit und für die eigene Häuslichkeit gelten, sind einzuhalten.

Personal Training in Fitnessstudios ist nicht zulässig.

(neu am 5. November 2020)

Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen sind zu schließen. Es sei denn, dort finden medizinisch notwendige Behandlungen statt (z.B. Rehabilitationssport, physiotherapeutische Behandlungen). Zu den Fitnessstudios ähnlichen Einrichtungen gehören auch EMS-Studios. 

(aktualisiert am 12. November 2020)

Ja, der Besuch kommunaler Räte sowie von deren Ausschüssen und Organen ist zulässig. Die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln sind soweit möglich zu beachten. Gleichwohl gilt, dass die Durchführung von Sitzungen, soweit möglich, bis zur Aufhebung der Corona-bedingten Beschränkungen zu vermeiden ist. Dabei sind alle Möglichkeiten zur zeitlichen Verlegung auszuschöpfen.

(neu am 2. November 2020)

Diese Antwort ist analog zu der Antwort auf Gemeinderatssitzungen.

(neu am 2. November 2020)

Lottoannahmestellen sind keine Wettannahmestellen im Sinne dieser Verordnung und daher nicht von der Schließung erfasst. Lottoannahmen befinden sich grundsätzlich in von der Schließungsverfügung nicht betroffenen Tabak-, Zeitungs- oder Tankstellenshops bzw. in Lebensmittelgeschäften.

(neu am 2. November 2020)

Ja. Es handelt sich um ein Angebot, das die schulische Ausbildung unterstützt.

(neu am 2. November 2020)

Ja. Diese Angebote dürfen stattfinden. Die jeweils geltenden Hygieneregeln sind zu beachten.

(Neu am 12. November 2020)

Erlaubt ist die Öffnung der Angebote, wenn eine sozialpädagogische Betreuung der Kinder gewährleistet ist. Als sozialpädagogische Betreuung in den Einrichtungen und Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe gelten alle pädagogisch oder vergleichbar qualifizierten, hauptamtlichen Fachkräfte. Dazu gehören auch medien-, kunst-, gemeinde- oder kulturpädagogische Fachkräfte sowie Erzieher. 

(neu am 12. November 2020)

Kantinen dienen inner- und außerhalb eines Unternehmens oder einer öffentlichen Einrichtung der Verpflegung der Mitarbeiter mit Speisen und Getränken. Das gilt auch für Angebote für Bedürftige.

(neu am 2. November 2020)

Vereinsarbeit ist unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln zulässig. Insbesondere sind notwendige Gremiensitzungen erlaubt. Zusammenkünfte, Ansammlungen, Veranstaltungen und Feiern darüber hinaus sind untersagt.

(neu am 2. November 2020)

Veranstaltungen und Aufführungen in Theatern, Opernhäusern, Konzertveranstaltungsorten und ähnlichen Einrichtungen sind untersagt. Der Probenbetrieb im beruflichen bzw. professionellen Bereich ist mit einem individuellen Hygienekonzept, das den branchenspezifischen Anforderungen entspricht, möglich.

(neu am 25. November 2020)

Alle Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen, müssen schließen. Somit sind auch Proben und ähnliche Aktivitäten etwa von Musikvereinen, Laienorchestern und –chören, Theater- und ähnlichen Gruppen im Freizeitbereich nicht mehr möglich.

(neu am 25. November 2020)

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung

Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus vom 30. Oktober 2020

Stand: 17. November 2020

Bitte beachten Sie auch die Informationen für Einreisende nach Sachsen.

Die Pflicht zur Digitalen Einreiseanmeldung besteht für alle Einreisenden aus ausländischen Risikogebieten. 
Ausgenommen von dieser Pflicht sind in Sachsen nur für folgende Personengruppen: 

  • Personen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten,
  • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Personen, die beruflich bedingt in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, um grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug zu transportieren

Wer die digitale Einreiseanmeldung aus technischen Gründen nicht vornehmen kann, muss eine Ersatzmitteilung ausfüllen und diese an das Beförderungsunternehmen (z.B. Fluggesellschaft) übergeben oder bei individueller Einreise (z.B. per Auto) unverzüglich an das Gesundheitsamt übermitteln.

(neu am 17. November 2020)
 

Reisende aus dem Ausland müssen dann in eine zehnttägige Quarantäne, wenn sie aus einem Risikogebiet einreisen. Die aktuellen ausländischen Risikogebiete können Sie auf den Seiten des Robert Koch Instituts (RKI) einsehen: Übersicht über die internationalen Risikogebiete auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts 

Wenn Reisende sich in einem dieser Risikogebiete aufgehalten haben, dann müssen sich diese auf direktem Weg in ihre Unterkunft begeben und Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt in Sachsen aufnehmen. Die Kontaktdaten der Gesundheitsämter erhalten Sie auf den Seiten des Freistaates Sachsen: Übersicht über die Gesundheitsämter im Freistaat Sachsen

Sofern Reisende sich digital unter www.einreisenanmeldung.de angemeldet haben oder die schriftliche Ersatzanmeldung beim Beförderungsunternehmen (z.B. der Fluggesellschaft) abgegeben haben, ist die Meldepflicht beim Gesundheitsamt damit erfüllt.

(aktualisiert am 11. November 2020)

Sie können die Dauer der häuslichen Absonderung frühestens nach fünf Tagen nach Einreise durch einen negativen Corona-Test verkürzen. Der Test darf dabei frühestens fünf Tage nach der Einreise vorgenommen werden. Der Test ist für mindestens zehn Tage aufzubewahren und auf Verlangen des Gesundheitsamts diesem unverzüglich vorzulegen. 

(neu am 3. November 2020)

Nein, solange Sie auf schnellstem Weg das Risikogebiet durchqueren, d.h. ohne jede Verzögerung wie Kurzaufenthalte oder Übernachtungen, unterliegen Sie keiner Quarantänepflicht. 

(aktualisiert am 17. November 2020)

Personen, die regelmäßig die Grenze zwischen Wohnort und Arbeitsstätte überqueren, sind von der Quarantänepflicht ausgenommen (sogenannte Grenzpendler bzw. Grenzgänger). Wer mindestens einmal wöchentlich an seinen Wohnsitz zurückkehrt ist sogenannter Grenzpendler bzw. Grenzgänger. Das heißt, wer beispielsweise wöchentlich zur Ausübung seines Berufes nach Tschechien reist, kann nach Sachsen zurückkehren, ohne sich in Quarantäne begeben zu müssen.

Darüber hinaus können Personen, die keine Grenzpendler oder Grenzgänger sind, für bis zu 72 Stunden nach Sachsen einreisen, wenn dies zum Zweck der Berufsausübung zwingend notwendig ist, ohne der Quarantänepflicht zu unterliegen. Dies gilt auch für einen Aufenthalt für bis zu 72 Stunden in einem ausländischen Risikogebiet.

(aktualisiert am 3. November 2020)

Beruflich veranlasste Reisen in ein Risikogebiet im Ausland sind für die Dauer von 72 Stunden möglich, ohne dass bei der Einreise nach Sachsen für die/den Geschäftsreisenden die Quarantänepflicht gilt.

(aktualisiert am 3. November 2020)

Der Besuch von Familienangehörigen in einem Risikogebiet im Ausland ist ohne eine anschließende Pflicht zur Quarantäne möglich, wenn es sich um den Besuch zur Wahrnehmung des Sorgerechts oder eines Umgangsrechts, um den Besuch des nicht in demselben Hausstand wohnenden Ehegatten oder Lebensgefährten oder um den Besuch von Verwandten ersten Grades (Eltern, Kinder) handelt.

Der Besuch von Verwandten zweiten Grades (Geschwister, Großeltern, Enkelkinder) ist ohne anschließende Quarantänepflicht möglich, wenn Sie bei der Einreise über einen negativen Corona-Test verfügen. Die Testung darf bei der Einreise nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen.

Gleiche Regelungen gelten für Personen, die aus dem ausländischen Risikogebiet einreisen, um in Sachsen Familienangehörige zu besuchen.

(aktualisiert am 3. November 2020)

Personen, die sich nicht länger als 12 Stunden in einem Risikogebiet eines Nachbarstaates (Polen, Tschechische Republik) aus einem triftigen Grund dort aufgehalten haben und deren Aufenthalt nicht dem Einkauf, der privaten Teilnahme an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer öffentlichen Festivität oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung gedient hat, sind bei der Rückkehr nicht von der Quarantänepflicht erfasst. 

Zu triftigen Gründen in diesem Sinne zählen berufliche, medizinische und soziale Gründe.

(aktualisiert am 17. November 2020)

Diese Möglichkeit besteht nur für bestimmte Ausnahmefälle. Grundsätzlich muss sich jede Person, die aus einem ausländischen Risikogebiet einreist, für die Dauer von zehn Tagen in Quarantäne begeben.

Die Vorlage eines negativen Corona-Tests ist u.a. ausreichend:

  • für Personen, die aufgrund des Besuchs von Verwandten zweiten Grades (Geschwister, Großeltern, Enkelkinder) ein- bzw. ausreisen,
  • für Personen, die in der Rechtspflege arbeiten,
  • für Personen, die in der öffentlichen Verwaltung arbeiten,
  • für Personen, die wegen einer dringenden medizinischen Behandlung ein- oder ausreisen und
  • für Personen, die zum Zwecke des Beistands oder der Pflege schutz- oder hilfsbedürftiger Personen einreisen.

Für Urlaubsrückkehrer aus ausländischen Risikogebieten ist die Vorlage eines negativen Corona-Tests zur Befreiung von der Quarantänepflicht nur ausreichend, wenn aufgrund einer Vereinbarung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung im Urlaubsgebiet getroffen wurde und keine Reisewarnung für das Gebiet vom Auswärtigen Amt ausgesprochen wurde. Hinweise darauf, ob eine solche Vereinbarung besteht, finden sich zu den Reiseinformationen zum jeweiligen Land auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes. 

Reise- und Sicherheitshinwiese des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland

(neu am 3. November 2020)

Ja die Möglichkeit zur Testung besteht. Man kann sich bei seinem Hausarzt und den Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen testen lassen.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Infektionszahlen

Gemäß § 6 und 7 §§ IfSG  melden Ärzte und Labore die COVID-Fälle zunächst an die Gesundheitsämter. Von dort sollte nach Ermittlung die Dateneingabe und Übermittlung gemäß § 11 IfSG an die zuständige Landesstelle (LUA Sachsen) binnen einer gesetzlichen, werktäglichen Frist von 24 Stunden erfolgen. Im Rahmen der Pandemie wurden die Gesundheitsämter und Landesstellen aufgefordert, täglich zu übermitteln.

Die Dateneingabe und Übermittlung erfolgt durch die Gesundheitsämter zu unterschiedlichen Zeiten je nach Kapazitäten über den Tag verteilt.

An der LUA Sachsen werden die Daten werktäglich dreimal eingelesen und an das RKI weitergeleitet: morgens, zum vom SMS festgelegten Stichtermin (Montags, Mittwochs bis Freitags: 12:30 Uhr, Dienstags 11.00 Uhr) sowie vor Dienstschluss. An Wochenenden und Feiertagen werden die bis dahin jeweils eingegangenen Meldungen nachmittags durch die LUA eingelesen und übermittelt.

Grundlage für die täglichen Veröffentlichungen des SMS am Nachmittag sind die Zahlen, die der LUA zum Stichzeitpunkt (Montags, Mittwochs bis Freitags: 12:30 Uhr, Dienstags 11.00 Uhr) vorgelegen haben.

Grundlage für die Veröffentlichungen des RKI im Dashboard sind die Zahlen, die dem RKI zum Stichzeitpunkt (0:00 Uhr) vorliegen.

Die Meldezahlen sind also ständig im Fluss und verändern sich ununterbrochen. Auf den verschiedenen Ebenen können sie derzeit nie gleich hoch sprich identisch sein. Die aktuellsten Zahlen werden immer im Stadt- bzw. Landkreis vorliegen. Zudem müssen die Daten der Referenzdefinition des RKI entsprechen, um auf Landes- bzw. Bundesebene gezählt zu werden. Datenkorrekturen und Datenbereinigungen sind oftmals erforderlich.

Die Berechnung der 7-Tages-Inzidenz durch die LUA erfolgt (wie vom RKI vorgegeben) folgendermaßen: Die Berechnung der täglichen »kumulativen 7 Tage-Inzidenz« ergibt sich aus der Summe der gemeldeten Nachweise der letzten 7 Tage vor Meldedatum pro 100.000 Einwohner. Oder anders: Für den Tag »x« werden alle gemeldeten Neuinfektionen der jeweils (davor) zurückliegenden sieben Tage addiert. Die Summe wird durch die Einwohnerzahl des Kreises geteilt. Danach wird dieser Wert mit 100.000 multipliziert.

Berechnungsgrundlage für die LUA Sachsen sind hierfür (wie für alle Inzidenzberechnungen im Rahmen der epidemiologischen Berichterstattung und Auswertung) die Bevölkerungszahlen der Landkreise veröffentlicht durch das StaLa (Stand 31.12.2019).

Landessportbund Sachsen - Vereinsberatung - Corona FAQ

Der Landessportbund Sachsen bietet auf seinen Seiten ein Corona FAQ als Handreichung zur ersten Information für Vereine an, u. a. zu erlaubten Tätigkeiten im Verein, Vergütung von hauptamtlich Angestellten oder Honorarkräften, Umgang mit Mitgliedbeiträgen oder auch Informationen zu Trainingslagern oder GEMA-Beiträgen.

Vereinsberatung - Corona FAQ

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