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Häufige Fragen zu den Bekanntmachungen

Antworten auf häufige Fragen zum Nachweis von Coronaschutzimpfungen und Genesung von einer Infektion mit SARS-CoV-2

Der Bundesrat hat der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) am 7. Mai 2021 zugestimmt. Die Verordnung soll am 9. Mai 2021 in Kraft treten.

Der Nachweis kann über folgende Wege erbracht werden:

  • Laborergebnis, 
  • ärztliches Attest über die erfolgte Infektion auf der Grundlage eines PCR-Tests oder
  •  Absonderungsbescheid, in dem der PCR-Test als Begründung aufgeführt ist.

Bei allen Nachweisen muss der Tag der Testung vermerkt sein. Der Tag der positiven Testung muss mindestens 28 Tage und darf maximal sechs Monate zurückliegen. Der Hausarzt ist der richtige Ansprechpartner, wenn es um das Ausstellen eines Attestes geht. Der Arzt kann für das Ausstellen Gebühren verlangen. 

Der Absonderungsbescheid (auch Quarantänebescheid) gilt, wenn er nur für positiv getestete Personen auf der Grundlage eines PCR-Tests ausgestellt wurde. Es gilt nicht der Absonderungsbescheid für Kontaktpersonen. Die Person darf keine Symptome einer möglichen Covid19-Infektion aufweisen. 

Ja, die impfende Ärztin bzw. der impfende Arzt entscheidet auf der Grundlage des Alters und Gesundheitszustandes, ob nur eine Impfung reicht.

Mit einem Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vollständigen Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache (z.B. gelber Impfpass oder in digitaler Form). Die Impfung muss aktuell mit einem oder mehreren dieser Impfstoffe durchgeführt worden sein: Biontech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca, Johnson&Johnson. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Bei genesenen Personen reicht eine verabreichte Impfstoffdosis. Zusätzlich darf die Person keine Symptome einer möglichen Covid19-Infektion aufweisen.

Genesene: Der Tag der Positiv-Testung muss mindestens 28 Tage und darf maximal sechs Monate zurückliegen. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. 

Geimpfte: Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. 

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Umgang mit der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung

Verordnung zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 vom 4. Mai 2021

Ziel dieser Rechtsverordnung ist es, eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus innerhalb der Bevölkerung zu verhindern. Die Regelungen dienen dem Schutz jeder einzelnen Bürgerin und jedes einzelnen Bürgers. Es wird deshalb gebeten, die Verordnung und die in der Allgemeinverfügung Anordnung von Hygieneauflagen vorgeschriebenen Hygieneregeln zu beachten. 

(Stand vom 11. Mai 2021, gültig ab 10. Mai 2021 bis 30. Mai 2021)

Hinweise:

Bitte beachten Sie auch die Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Pflicht zum Testen auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gemäß Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung, die Antworten auf wichtige Fragen zum Nachweis von Coronaschutzimpfungen und -infektionen sowie die FAQ in der Rubrik Eltern, Schüler, Lehrkräfte, Erzieher

Bitte beachten Sie zur Gültigkeit der sächsischen Landesreglungen das geänderte Infektionsschutzgesetz des Bundes, das am 23. April 2021 in Kraft getreten ist. Das geänderte Bundesgesetz regelt eine bundesweit verbindliche Corona-Notbremse. Sie gilt unmittelbar in allen Landkreisen und kreisfreien Städten. Überschreitet ein Landkreis oder eine Kreisfreie Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenz von 100 (bzw. 150 bzw. 165) Infektionen pro 100.000 Einwohnern, greifen dort ab dem übernächsten Tag bundeseinheitliche Schutzmaßnahmen. Sie sollen das Infektionsgeschehen eindämmen. Sobald der 7-Tage-Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterhalb der Schwelle liegt, treten die Schutzmaßnahmen ab dem übernächsten Tag außer Kraft. Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet wichtige Fragen zur bundesweit einheitlichen Notbremse: Fragen und Antworten zum 4. Bevölkerungsschutzgesetz.

Bitte beachten Sie auch die Verordnung der Bundesregierung zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19, die seit dem 9. Mai 2021 gilt. Menschen, die gegen COVID-19 geimpft oder von einer laborbestätigten Infektion mit dem Coronavirus genesen sind, erhalten bestimmte Erleichterungen. Zum Beispiel gelten für Geimpfte und Genesene die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen des Infektionsschutzgesetzes nicht. Desweiteren können sie ohne Vorlage eines negativen Coronatests Geschäfte betreten, Zoos besuchen oder Dienstleistungen von Friseuren in Anspruch nehmen. Häufig gestellte Fragen dazu beantwortet das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Fragen und Antworten zur COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung 

Erläuterungen zu den FAQs zur Corona-Schutz-Verordnung:

Inzidenzwert = Sieben-Tage-Inzidenz die durch das Robert-Koch-Institut veröffentlichte Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen

Ein Schwellenwert gilt als überschritten (z.B. Inzidenz über 100), wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über dem Schwellenwert liegt. Die jeweils verschärfenden Maßnahmen gelten ab dem übernächsten Tag.

Ein Schwellenwert gilt als unterschritten (z.B. Inzidenz über 100), wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen den Schwellenwert erreicht oder unter diesem liegt. Die jeweils erleichternden Maßnahmen gelten ab dem übernächsten Tag. Sonn- und Feiertage unterbrechen nicht die Zählung der maßgeblichen Tage.

Als medizinischer Mund-Nasen-Schutz gelten sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder vergleichbar jeweils ohne Ausatemventil. Die als OP-Masken bezeichneten medizinischen Gesichtsmasken sind Medizinprodukte und müssen, anders als Alltagsmasken, der europäischen Norm EN 14683:2019-10 genügen und sind mit einen CE-Kennzeichen versehen.

Partikelfiltrierende Halbmasken (bspw. FFP2-Masken ohne Ausatemventil, N95-, KN95-oder KF94-Masken) müssen klare Anforderungen in Form von Gesetzen und technischen Normen einhalten, damit sie in den Verkehr gebracht werden dürfen. Auch hier zeigt die (CE-) Kennzeichnung an, dass die Masken ein erfolgreiches Nachweisverfahren durchlaufen haben.

Für weitere Ausführungen verweisen wir auf die Ausführungen auf der Website des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen, medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken

(aktualisiert am 11. März 2021)

Eine Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht:

  • an Haltestellen, in Bahnhöfen, bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zur Personenbeförderung, einschließlich Taxi, Reisebusse oder regelmäßiger Fahrdienste zum Zweck der Beförderung zwischen dem Wohnort/der Wohnstätte und Einrichtungen von Menschen mit Behinderungen, pflegebedürftigen Menschen oder Patienten zu deren Behandlung, für die Fahrgäste sowie für das Kontroll-und Servicepersonal
  • vor dem Eingangsbereich von und in Groß- und Einzelhandelsgeschäften und Läden sowie auf den dazugehörigen Parkplätzen und Parkhäusern für die Kunden und ihre Begleitpersonen,
  • bei der Abholung vorbestellter Waren und Produkte im Innen- und Außenbereich von Ladengeschäften,
  • auf den Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen von Einkaufszentren für die Kunden und ihre Begleitpersonen
  • in Gesundheitseinrichtungen nach § 23 Absatz 3 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes für das Personal, Besucher und Patienten mit Ausnahme der Behandlungsräume, wenn die Art der Leistung dies nicht zulässt, und mit Ausnahme der Zimmer, in denen Patienten stationär aufgenommenen sind, 
  • für Zusammenkünfte in Kirchen und auf den für die Religionsausübung bestimmten Grundstücken und in Gebäuden von Religionsgemeinschaften zum Zwecke der Religionsausübung, mit Ausnahme der vortragenden Person sowie zur rituellen Aufnahme von Speisen und Getränken, 
  • bei zulässigen Versammlungen und Zusammenkünften mit Ausnahme der Personen, denen das Rederecht erteilt wird,
  • in Beherbergungsbetrieben (Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen, Speiseräumen bis zum Erreichen des Platzes) und öffentlichen Verwaltungen,
  • in Banken, Sparkassen und Versicherungen,
  • vor und in gastronomischen Einrichtungen einschließlich Imbiss- und Caféangeboten zur und bei Lieferung und Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken,
  • in Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen sowie auf deren Gelände, mit Ausnahme des Unterrichts in den Musik- und Tanzhochschulen, des zugelassenen Einzelunterrichts an Musikschulen, sowie der polizeilichen Einsatz- und Selbstverteidigungsaus- und -fortbildung,
  • bei Friseuren und Fußpflegen, für die Kunden und die Dienstleister, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis der Kreisfreien Stadt unter 100 liegt,
  • in Kraftfahrzeugen, die mit Personen aus unterschiedlichen Hausständen besetzt sind, insbesondere im beruflichen Kontext und bei Fahrgemeinschaften; dies gilt nicht für den Fahrzeugführer sowie für besondere Einsatzsituationen (Polizei und Rettungsdienst),
  • für Handwerker und Dienstleister in und vor den Räumlichkeiten der Auftraggeber sofern dort andere Personen anwesend sind,
  • für Kinder unter 15 Jahren, wenn die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske ohne Ausatemventil oder vergleichbarer Standard besteht. 
     

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder vergleichbaren Atemschutzmaske ohne Ausatemventil besteht: 

  • für die Beschäftigten ambulanter Pflegedienste bei der Ausübung der Pflege,
  • beim Besuch von Tagespflegeeinrichtungen,
  • für richterliche Anhörungen nach § 29 Absatz 7 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung, zulässige Vor-Ort-Kontakte nach § 29 Absatz 8 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung und das erlaubte Betreten nach § 29 Absatz 9 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung sowie
  • in voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen für das Personal und die Besucher. 

Kinder unter 15 Jahren können statt der FFP2-Masken einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. Als vergleichbarer Standard gelten u. a. Gesichtsmasken der Standards KN95/N95.

Zusätzlich bei einer Inzidenz über 100:

  • bei erlaubten körpernahen Dienstleistungen und
  • im öffentlichen Personennah– und Personenfernverkehr.

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Besucher im Sinne der Verordnung sind nicht nur Angehörige, sondern alle nicht zum Personal der Einrichtung gehörenden Personen, die die Einrichtung aufsuchen und dabei in Kontakt mit Bewohnern bzw. zu betreuenden und zu pflegenden Personen oder mit dem Pflegepersonal geraten. Dies betrifft beispielsweise externe Therapeuten, Ärzte, Dienstleister, Handwerker, Bestatter. 

Die in Tagespflegeeinrichtungen zu betreuenden Pflegebedürftigen sind – im Unterschied zu sonstigen, die Einrichtung ggf. betretenden externen Personen - keine Besucher, sondern Tagespflegegäste. Somit müssen sie bei ihrem Aufenthalt keine FFP2-Maske oder eine vergleichbare Atemschutzmaske ohne Ausatemventil; das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes wird dennoch empfohlen.

Sinn und Zweck der Regelung ist der Schutz der zu betreuenden und zu pflegenden Personen sowie des Pflegepersonals vor Infektionen. Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder eine vergleichbare Atemschutzmaske ohne Ausatemventil besteht vor allem während der Ausübung der Pflege bzw. Betreuung. Darüber hinaus sind die Bestimmungen für Beschäftigte in Arbeits- und Betriebsstätten nach SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung zu beachten.

Die Verpflichtung zur Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften bezüglich des Tragens von FFP2-Masken oder vergleichbarer Atemschutzmasken ohne Ausatemventil bleibt von der SächsCoronaSchVO unberührt. Somit sind die dort enthaltenen Regelungen zur maximalen Tragezeit, zu der anschließender Mindesterholungsdauer und ggf. zu einer vorherigen arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung des Arbeitnehmers bei der Schutzmaßnahme zu berücksichtigen.

Sofern aufgrund einer Behinderung oder gesundheitlicher Einschränkungen der Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer vergleichbaren Atemschutzmaske ohne Ausatemventil nicht nachgekommen werden kann, sollte alternativ ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden, sofern die o.g. Gründe nicht dagegenstehen. Weitere Schutzmaßnahmen sollten ergriffen werden, beispielsweise das zeitweilige Tragen einer FFP2-Maske oder einer vergleichbaren Atemschutzmaske ohne Ausatemventil durch die Pflegebedürftigen bei körpernahen Verrichtungen.

Gemäß Gefährdungsbeurteilung kann es auch notwendig sein, eine persönliche Schutzausrüstung oder bei möglicher Aerosolbildung ein zusätzliches Gesichtsvisier zu tragen.

Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin hat den Beschäftigten den Mund-Nasen-Schutz und die persönliche Schutzausrüstung wie etwa Atemschutzmasken, Schutzkittel und -handschuhe sowie Augenschutz in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellen. Die Beschäftigten sind im Umgang damit zu unterweisen.

(aktualisiert am 11. März 2021)

Eine Pflicht zum Tragen medizinischer Gesichtsmasken, FFP2-Masken ohne Ausatemventil oder vergleichbare Atemschutzmasken besteht:

  • wenn eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern für jede im Raum befindliche Person unterschritten wird,
  • wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann oder
  • wenn bei den ausgeführten Tätigkeiten mit Gefährdung durch erhöhten Aerosolaustausch zu rechnen ist.

FFP2-Masken ohne Ausatemventil brauchen nicht getragen zu werden, wenn andere ebenso wirksame Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Bei Gesichtsvisieren und unterdimensionierten oder lückenhaften Verkleidungen von Bedientheken und Kassenbereichen ist eine gleichartige Wirksamkeit in der Regel nicht gegeben.

Die Maskenpflicht gilt nicht für Beschäftigte in Schulen oder Einrichtungen der Kindertagesbetreuung.

(neu am 29. Januar 2021)

Eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht im öffentlichen Raum an Orten immer dann, wenn Menschen sich begegnen. Besteht die Möglichkeit, dass bei einer Begegnung oder Annäherung der Mindestabstand unterschritten werden kann, ist eine Mund-Nasenbedeckung zwingend zu tragen. Es wird empfohlen, im öffentlichen Raum einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

In der Öffentlichkeit gilt an folgenden Orten die Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung:

  • in Fußgängerzonen,
  • auf dem Sport und Spiel gewidmeten Flächen wie z.B. Spielplätzen (ausgenommen Kinder bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres),
  • auf Wochenmärkten und an Außenverkaufsständen.

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung besteht nicht bei der sportlichen Betätigung (z.B. Joggen) und bei der Fortbewegung mit Fortbewegungsmitteln (z.B. Fahrrad, Skateboard).

Verstöße sind bußgeldbewehrt.

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Erläuterungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Kitas und Schulen finden Sie im Bereich Eltern, Schüler, Lehrkräfte, Erzieher bei den Häufigen Fragen zum Infektionsschutz in Kita und Schule.

(neu am 17. Februar 2021)

Die Pflicht, FFP2-Masken ohne Ausatemventil oder vergleichbare Masken zu tragen besteht nach 5 Absatz 4 Nummer 4 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung für das Personal und Besucher. Personal sind hier die Werkstattmitarbeiterinnen und –mitarbeiter, nicht die in den Werkstätten beschäftigten Menschen mit Behinderungen. Zu beachten ist jedoch, dass

  • wenn eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern für jede im Raum befindliche Person unterschritten wird
  • wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann oder
  • wenn bei den ausgeführten Tätigkeiten mit Gefährdung durch erhöhten Aerosolaustausch zu rechnen ist

alle Beschäftigten medizinische Gesichtsmasken, FFP2-Masken ohne Ausatemventil oder vergleichbare Masken nach der SARS-CoV-Arbeitsschutzverordnung tragen müssen.

(geändert am 11. Mai 2021)

Ab dem sechsten Geburtstag besteht die Tragepflicht auch für Kinder. Auf Spielplätzen gilt die Pflicht erst für Kinder ab dem zehnten Geburtstag. Kinder unter 15 Jahren müssen keine FFP2-Maske tragen. Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz ist hier ausreichend.

(aktualisiert am 11. März 2021)

Ein Verstoß gegen die Pflicht liegt dann vor, wenn in den genannten Situationen keine bzw. eine unzulässige Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird und keine Ausnahme vorliegt. Die Pflicht beinhaltet, dass mithilfe einer textilen bzw. in bestimmten Bereichen einer medizinischen oder FFP2-Maske ohne Ausatemventil (oder einem vergleichbaren Standard) Mund-Nasenbedeckung Mund und Nase tatsächlich abgedeckt sind. Ein Verstoß kann mit einem Bußgeld von bis zu 100,00 Euro geahndet werden.

(aktualisiert am 11. März 2021)

Das Tragen einer textilen Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen dient vor allem dem Fremdschutz. Nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts kann das Tragen eines Visieres nicht den gleichen Schutz wie eine eng am Gesicht anliegende textile Mund-Nasen-Bedeckung oder ein Mund-Nasen-Schutz vermitteln. Daher stellen Visiere keinen grundsätzlichen Ersatz für eine textile Mund-Nasen-Bedeckung für diese dar. Wenn allerdings das (dauerhafte) Tragen einer textilen Mund-Nasen-Bedeckung aus medizinischen Gründen nicht möglich ist bzw. gesundheitliche Probleme verursacht, kann ein Visier (im Einzelfall) eine sinnvolle Alternative darstellen.

(aktualisiert am 29. Januar 2021)

Ja, Postzusteller und Paketboten müssen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie Kontakt zu Kunden haben, insbesondere dann, wenn Zustellungen persönlich übergeben werden. 

(neu am 17. Februar 2021)

Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die nicht dazu in der Lage sind (beispielsweise bei Kurzatmigkeit, Problemen bei der Atmung), können auf das Tragen verzichten. Zur Glaubhaftmachung genügt die Vorlage eines ärztlichen Attests. Eine gesonderte Begründung der Ärztin bzw. des Arztes ist dabei nicht erforderlich.

Ebenso sind Menschen mit Behinderungen von der Pflicht befreit, sofern sie dazu nicht in der Lage sind. Zur Glaubhaftmachung genügt die Gewährung der Einsichtnahme in ein ärztliches Attest.

Darüber hinaus kann ausnahmsweise auch der Schwerbehindertenausweis als Glaubhaftmachung ausreichen, wenn sich aus der Schwerbehinderung ergibt, dass keine Mund-Nasenbedeckung oder kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden kann.

Menschen mit Hörbehinderungen und Menschen mit Sprachbehinderungen dürfen eine Mund-Nasen-Bedeckung oder den Mund-Nasenschutz auch abnehmen, soweit dies zum Zwecke der Kommunikation mit anderen erforderlich ist.

Kinder sind bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres befreit.

(aktualisiert am 29. Januar 2021)

Besucher in Alten- und Pflegeheimen, einschließlich der Kurzzeitpflege, sowie Tagespflegeeinrichtungen dürfen die Einrichtungen nur nach einem negativen Antigentest auf das Coronavirus-SARS-CoV-2 (Schnelltest oder einem maximal 48 Stunden alten PCR-Test) betreten. Besucher im Sinne der Verordnung sind nicht nur Angehörige, sondern alle nicht zum Personal der Einrichtung gehörenden Personen, die die Einrichtung aufsuchen und dabei in Kontakt mit Bewohnern bzw. zu betreuenden und zu pflegenden Personen oder mit dem Pflegepersonal geraten. Das können Betreuer, Dienstleister, Handwerker, externe Therapeuten, wie z. B. Fußpflege, Physiotherapie sein. Dies gilt nicht für Notärzte, Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr im Notfalleinsatz.

(geändert am 11. März 2021)

Beschäftigte in Pflegeheimen müssen sich mindestens drei Mal in der Woche testen lassen. Eine tägliche Testung wird empfohlen. Gleich zu behandeln sind Personen, die dort ausgebildet werden oder als Praktikanten tätig sind. 

(neu am 17. Februar 2021)

Ja, Sie begehen eine Ordnungswidrigkeit, wenn Sie trotz Pflicht keine Mund-Nasen-Bedeckung oder Mund-Nasen-Schutz tragen, die mit einem Bußgeld mit einem Regelsatz von 100,00 Euro geahndet werden kann. 

Personen, die gegen die Tragepflicht verstoßen, ist zudem der Aufenthalt in den genannten Räumlichkeiten und Einrichtungen sowie die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel untersagt.

Die Ordnungsbehörden und die Polizei kontrollieren die Einhaltung der Tragepflicht.

(aktualisiert am 17. Februar 2021)

Für Arztpraxen besteht die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes, außer in den Behandlungsräumen, soweit die Behandlung dies nicht zulässt. 

(geändert am 11. Mai 2021)

Nein. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht grundsätzlich auch für das Verkaufspersonal. Sofern weitere Schutzmaßnahmen mit gleicher Wirksamkeit für das Personal ergriffen wurden, muss jedoch keine Maske getragen werden. Nicht ausreichend sind Gesichtsvisiere und unterdimensionierte und lückenhafte Verkleidungen von Bedientheken und Kassenbereichen. Dies gilt jedoch nur für Einzelpersonen. Stehen mehrere Beschäftigte hinter der Acrylglasscheibe, sollten weitere Schutzmaßnahmen ergriffen werden (z. B. Mund-Nasen-Bedeckung).

(aktualisiert am 29. Januar 2021)

Inzidenz über 100:

Treffen sind mit Angehörigen des eigenen Hausstandes, dem Partner, der Partnerin oder Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, sowie mit einer Person eines weiteren Hausstandes erlaubt. Kinder unter 14 Jahre bleiben unberücksichtigt.

Inzidenz unter 100:

Treffen sind mit Angehörigen des eigenen Hausstandes, dem Partner, der Partnerin oder Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, sowie mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes erlaubt. In geschlossenen Räumen dürfen sich höchstens fünf Personen treffen. Im Übrigen darf die Gesamtzahl von zehn Personen nicht überschritten werden. Kinder unter 14 Jahren bleiben unberücksichtigt. Die Zahl der Haushalte und Personen, mit denen Kontakte zulässig sind, ist möglichst konstant und möglichst klein zu halten.

Inzidenz unter 50:

Treffen sind mit Angehörigen des eigenen Hausstandes, dem Partner, der Partnerin oder Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, sowie mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes auch in geschlossenen Räumen mit bis zu 10 Personen erlaubt.

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Zusammenkünfte in privat genutzten Räumen sind zulässig gemäß § 28 b Abs. 1 Nr. 1 Infektionsschutzgesetz (Inzidenz über 100) bzw. § 4 Abs. 1 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung (Inzidenz unter 100). Mit privat genutzten Räumen sind die eigene Wohnung, das eigene Haus, der eigene Garten oder Kleingarten oder die zum Wohnen überlassenen Räume gemeint. Das ist der räumliche Bereich, in dem das Privatleben stattfindet. Das kann auch eine Wohngemeinschaft sein.

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Gottesdienste und Zusammenkünfte muslimischer, jüdischer und anderer Glaubensgemeinschaften, beispielsweise zu Trauerfeiern, Beerdigungen und Trauungen sind zulässig. An Beerdigungen dürfen nicht mehr als 30 Personen teilnehmen. Auch das Betreten und zeitweilige Verweilen in einem der Glaubensausübung einer öffentlich-rechtlich anerkannten Religionsgesellschaft gewidmeten Bauwerk ist zulässig, sofern durch geeignete Abstände zwischen Sitzplätzen ein Mindestabstand der Besucher von 1,5 Metern gewährleistet ist.

Die Kirchen und Religionsgemeinschaften regeln durch eigene Vorschriften, dass kein gemeinschaftlicher Gesang stattfindet.

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Eheschließungen sind mit bis zu 20 Personen zulässig. Die Landkreise und Kreisfreien Städte können andere Obergrenzen festsetzen. Dies gilt nicht für anschließende Zusammenkünfte, wie z.B. das gemeinsame Essen im Anschluss an eine Eheschließung. Hierfür gelten, wie für alle anderen Feiern, die allgemeinen Kontaktbeschränkungen.

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Nein, für alle Feiern gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen.

(neu am 11. Mai 2021)

Beerdigungen und Beisetzungen sind mit bis zu 30 Personen zulässig. Nehmen mehr als zehn Personen teil, müssen alle Teilnehmer tagesaktuell negativ getestet sein. Die Landkreise und Kreisfreien Städte können niedrigere Obergrenzen festsetzen. Dies gilt nicht für anschließende Zusammenkünfte wie z.B. das gemeinsame Essen im Anschluss an eine Beerdigung. Hierfür gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen.

Personen, die vollständig geimpft oder von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind, müssen kein negatives Testergebnis vorlegen.

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Inzidenz über 100 

Übernachtungsangebote sind nur für notwendige berufliche, soziale oder medizinische Anlässe erlaubt und ansonsten verboten. Umfasst sind alle Übernachtungsangebote wie z.B. in Hotels und Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätzen.

Inzidenz unter 100

Der Betrieb von Camping- und Caravaningplätzen sowie die Vermietung von Ferienwohnungen ist zulässig.

Inzidenz unter 50

Übernachtungsangebote sind nach vorheriger Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontakterfassung und –nachverfolgung und tagesaktuellem Test zu Beginn des Aufenthaltes zulässig.

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Dauercamping ist grundsätzlich zulässig. Bei der Nutzung von Gemeinschaftsanlagen (Sanitäranlagen, Küche etc.) ist, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, durch organisatorische Maßnahmen der Kontakt zwischen Personen, die nicht einem Hausstand angehören, zu verhindern.

(neu am 11. Mai 2021)

Es sind alle Busreisen untersagt, die nicht dienstlichen oder beruflichen Zwecken dienen. Nicht zulässig sind insbesondere touristische Busreisen. Erlaubt sind z.B. der Linienverkehr und die Schülerbeförderung. 

(aktualisiert am 2. Dezember 2020)

Ja, der Umzug kann von einem Unternehmen oder in Eigenleistung durchgeführt werden. Es gelten die Kontaktbeschränkungen. 

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Inzidenz über 100:

Öffnen dürfen Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, ebenso Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel mit entsprechenden Maßgaben zu Warensortiment, Kundenanzahl und Hygienevorschriften.

Inzidenz unter 100:

Zusätzlich öffnen dürfen Fahrzeug- und Fahrradersatzteilverkaufsstellen und Baumärkte.

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Liegt die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 150 ist die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum unter folgenden Bedingungen zulässig: 

  • die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden darf nicht höher als ein Kunde je 40 Quadratmeter Verkaufsfläche sein, 
  • die Kundin oder der Kunde muss ein negatives Testergebnis welches nicht älter als 24 Stunden ist vorlegen
  • der Betreiber muss die Kontaktdaten der Kunden, mindestens Name, Vorname, eine sichere Kontaktinformation (Telefonnummer, E-Mail- Adresse oder Anschrift) sowie den Zeitraum des Aufenthaltes, erhebt
  • Kundinnen und Kunden, die vollständig geimpft sind und solche, die von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind, müssen kein negatives Testergebnis vorlegen

(neu am 11. Mai 2021)

Als Baumärkte im Sinne der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung gelten Märkte, in denen zu einem weit überwiegenden Anteil Baustoffe und Werkzeuge verkauft werden. Maßgeblich für den Begriff des Baustoffes ist, dass dieser erst durch die Aufwendung schöpferischer Arbeitsleistung seiner vorgesehenen Verwendung zugeführt wird. Deshalb fallen Einrichtungsfachmärkte nicht darunter, soweit diese (teil-)fertige Einrichtungsgegenstände verkaufen; ein Sofa, das in mehreren Teilen geliefert wird, ist also nicht deshalb Baustoff, weil es vor der Benutzung zusammengesetzt werden muss. Die Verkaufsfläche ist für die Einordnung unter den Begriff des »Baumarkts« nicht entscheidend.  

Demnach sind auch Händler mit Baumaterialien nur bestimmter Warengruppen (z. B. Holzhandel, Farbenhandel) Baumärkte im Sinne der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung.

(neu am 22. März 2021)
 

Der Großhandel darf ausschließlich für Gewerbetreibende sowie für Land- und Forstwirte öffnen. Land- und Forstwirte müssen einen eingerichteten Wirtschaftsbetrieb mit geeigneten Unterlagen (zum Beispiel diesjähriger Betriebsprämien-Bescheid, aktuelle Bestätigung der Mitgliedschaft in der Tierseuchenkasse, aktueller Steuerbescheid) in Verbindung mit einem Personaldokument nachweisen.

Aus der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung ergibt sich keine Pflicht zur Benutzung eines Einkaufswagens in Läden und Geschäften. Insbesondere für Personen, denen es offensichtlich unmöglich ist, einen Einkaufswagen mit sich zu führen, sollte es keinen Zwang zur Benutzung eines Einkaufswagens geben. Dies betrifft beispielsweise Personen mit Kinderwagen oder Rollatoren, die allein einkaufen gehen. Die Umsetzung der Einhaltung der zulässigen Kundenanzahl in Abhängigkeit der Verkaufsfläche und die Entscheidung über den Zutritt zum Ladengeschäft, obliegt dem Hausrecht des Besitzers des Ladengeschäftes.

(neu am 29. Januar 2021)

Ja, die Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben ist zulässig. Darunter fallen auch Übungen. 

(neu am 17. Februar 2021)

Ja, wenn die Geschäfte überwiegend Waren und Produkte des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung anbieten, dürfen sie auch alle anderen Waren und Produkte anbieten. Eine Absperrung oder Verdeckung dieser Waren ist nicht notwendig.

(neu am 17. Februar 2021)

Waren dürfen in den Geschäften abgeholt werden, die öffnen dürfen. In Läden und Geschäften, die geschlossen sind, können Waren online bestellt und abgeholt werden. Erlaubt ist nur die Abholung vorbestellter Waren. Die Anbieter stellen u. a. durch die Vergabe von Terminen sicher, dass es bei der Abholung zu keinen Ansammlungen kommt.  

(aktualisiert am 11. März 2021)

Ja, auch mehrere gemeinsame mobile Verkaufsstände für Lebensmittel, Gartenbau- und Baumschulerzeugnisse sowie Tierbedarf sind zulässig. Um das Infektionsrisiko durch Menschenansammlungen auch beim Besuch mobiler Verkaufsstände zu verringern, sind durch entsprechende Abstände zwischen den Ständen, Zugangsbeschränkungen oder andere geeignete Maßnahmen die vorgeschriebenen Mindestabstände zwischen den Besuchern zu gewährleiten. Auch die übrigen Bestimmungen der Verordnung, insbesondere bezüglich des Infektionsschutzes und der Vorgaben hinsichtlich des Sortiments, sind dabei einzuhalten. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen. Weiteres können die Marktbehörden regeln.

Befindet sich der mobile Verkaufsstand z. B. vor dem Eingangsbereich von Geschäften und Läden, Parkplätzen und Parkhäusern oder auf den Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen von Einkaufszentren ist ein medizinischer Mund-Nasenschutz zu tragen.

(aktualisiert am 11. März 2021)

Ja, Wochenmärkte dürfen unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln stattfinden. Es bestehen aber Verkaufsbeschränkungen, weil nur Produkte des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung nach § 28b Absatz 1 Satz 1 Nummer 4 des Infektionsschutzgesetzes verkauft werden dürfen.

(aktualiisert am 11. Mai 2021)

Ja, Tankstellen können geöffnet bleiben. Entsprechend kann auch der Zugang zu Sanitäranlagen geöffnet bleiben. Der Verkauf von Speisen zum Mitnehmen über den Shop bzw. der in dem Gebäude befindlichen Gastronomie ist zulässig. Der Verzehr der Speisen in den Räumen vor Ort ist hingegen nicht erlaubt. 

Kantinen dienen inner- und außerhalb eines Unternehmens oder einer öffentlichen Einrichtung der Verpflegung der Mitarbeiter mit Speisen und Getränken. Das gilt auch für Angebote für Bedürftige.

(neu am 2. November 2020)

Kantinen und Mensen sind grundsätzlich geschlossen, es sei denn deren Betrieb ist zur Aufrechterhaltung der Arbeitsabläufe beziehungsweise zum Betrieb der jeweiligen Einrichtung zwingend erforderlich, insbesondere, wenn eine individuelle Speiseneinnahme nicht in getrennten Räumen möglich ist.

Kantinen und Mensen dürfen Speisen und Getränken zur Mitnahme und Lieferung zum Verzehr am Arbeitsplatz anbieten. 

(neu am 11. Mai 2021)

Ja, sie dürfen öffnen. Abstands- und Hygieneregeln sind zu beachten.

Ja, Fotografen/Fotostudios dürfen ihre Dienstleistung unter Beachtung der Hygienevorschriften und Kontaktbeschränkungen insbesondere zur Aufrechterhaltung des amtlichen Meldewesens (Passbilder) anbieten. 

(aktualisiert am 29. Januar 2021)

Gartenbau- und Floristikbetriebe, einschließlich Blumenläden dürfen nur öffnen, wenn sie selbstproduzierende und –vermarktende Betriebe sind. Selbstproduzierende und –vermarktende Betriebe sind solche, welche die Pflanzen selbst anbauen sowie anschließend selbst weiterverarbeiten

Lottoannahmestellen sind keine Wettannahmestellen im Sinne dieser Verordnung und daher nicht von der Schließung erfasst. 

(aktualisiert am 29. Januar 2021)

Autovermietungen sind Dienstleister und grundsätzlich geöffnet. Abstands- und Hygieneregeln sind zu beachten.

Ja, sie dürfen öffnen. Abstands- und Hygieneregeln sind zu beachten.

(neu am 22. März 2021)

Ja, bitte informieren Sie sich bei TÜV-Terminen vorab telefonisch oder per E-Mail über etwaige Änderung in den Öffnungszeiten. 

Ja, Autowaschanlagen (Waschanlagen an Tankstellen, Waschstraßen und Waschboxen) dürfen öffnen.

Ja, Fahrschulen sind geöffnet. Für die Kursteilnahme ist ein tagesaktueller Test notwendig. 

Die Testpflicht entfällt für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die vollständig geimpft sind und solche, die von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind.

Zwingend vorgeschriebene Nachtfahrten sind trotz der Ausgangsbeschränkungen, die bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 von 22:00 bis 05:00 Uhr gelten, zulässig.

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Grundsätzlich ja. Informieren Sie sich bitte auf der jeweiligen Homepage Ihrer Gemeinde/Behörde, ob der Wertstoffhof geöffnet ist.

Inzidenz über 100:

Nein, der Betrieb von Solarien und Sonnenstudios ist verboten. 

Inzidenz unter 100:

Ja, der der Betrieb von Solarien und Sonnenstudios ist zulässig.

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Friseursalons können öffnen. Kunden benötigen einen tagesaktuellen negativen Schnell- oder Selbsttest. Tagesaktuell bedeutet, dass die Vornahme des Tests bei Inanspruchnahme der Leistung nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Kundinnen und Kunden, die vollständig geimpft sind und solche, die von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind, müssen kein negatives Testergebnis vorlegen

Darüber hinaus sind Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 zu tragen. Liegt die Inzidenz darunter, reichen medizinische Gesichtsmasken aus.  

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Inzidenz über 100:

Nagel- und Kosmetikstudios sind grundsätzlich geschlossen, weil es sich um körpernahe Dienstleistungen handelt. 

Inzidenz unter 100:

Die Ausübung und Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen ist unter der Voraussetzung eines einen tagesaktuellen negativen Schnell- oder Selbsttest, dem Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske oder FFP2-Maske und der Kontakterfassung oder -nachverfolgung nach § 6 Absatz 1, 6 und 7 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung zulässig.

Kundinnen und Kunden, die vollständig geimpft sind und solche, die von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind, müssen kein negatives Testergebnis vorlegen

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Fußpflegen können öffnen. Patienten benötigen einen tagesaktuellen negativen Schnell- oder Selbsttest. Tagesaktuell bedeutet, dass die Vornahme des Tests bei Inanspruchnahme der Leistung nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Kundinnen und Kunden, die vollständig geimpft sind und solche, die von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind, müssen kein negatives Testergebnis vorlegen.

Darüber hinaus sind Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 zu tragen sind. Bei einer niedrigeren Inzidenz reichen medizinische Gesichtsmasken aus. 

(aktualisiert am 9. April 2021)

Dabei handelt es sich um Dienstleistungen, die aus medizinischen Gründen erforderlich sind. Sie sind erforderlich, wenn eine ärztliche Verordnung ausgestellt wurde (Rezept). Darüber hinaus sind alle Behandlungen aus medizinischen Gründen erforderlich, bei denen anderenfalls eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder eine Verzögerung von Heilungsprozessen eintreten würde. 

(aktualisiert am 12. April 2021)

Die Einzeljagd ist zulässig.Auch die erforderlichen Aktivitäten zum Zweck der Beprobung von Fall- und Unfallwild sind zugelassen. Auch hier sind die Vorgaben zu den Kontaktbeschränkungen einzuhalten. Gesellschaftsjagden dürfen - wie bisher - nur mit entsprechendem schriftlichen Hygienekonzept und unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen durchgeführt werden.

Die Durchführung von Versammlungen, Jägerstammtischen, gemeinsame Anfahrten (außer mit dem Lebenspartner/Angehörigen des eigenen Hausstands) sind nicht zulässig

Zulässig sind zudem die Nachsuche im Rahmen der Jagdausübung, die Ausübung der Jagdaufsicht, die Direktvermarktung von Wildbret, die Beschickung von Salzlecken und Kirrungen, die individuelle Ausbildung von Jagdgebrauchshunden (keine Gruppenausbildung) sowie der Bau und Reparatur von Reviereinrichtungen und der Anbau von Wildäckern, Hecken und Blühflächen, soweit die Bedingungen des allgemeinen Kontaktverbotes eingehalten werden. Mit der Nachsuche kann erforderlichenfalls auch ein Dritter beauftragt werden, der die Nachsuche im Auftrag des Jagdausübungsberechtigten selbstständig durchführt.

Jagdausübung zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest, sowie die Maßnahmen zur Tierseuchenbekämpfung sind gestattet.

(aktualisiert am 11. März 2021)

Inzidenz über 100:

Sport ist nur zulässig in Form von kontaktloser Ausübung von Individualsportarten, die allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands ausgeübt werden.

Für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres ist die Ausübung von Sport zulässig in Form von kontaktloser Ausübung im Freien in Gruppen von höchstens fünf Kinder. Anleitungspersonen müssen einen tagesaktuellen Test vorweisen.

Soweit die Anleitungspersonen vollständig geimpft oder von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind, müssen diese kein negatives Testergebnis vorlegen.

Inzidenz unter 100:

Sport ist in Gruppen von bis zu 20 Minderjährigen im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen, zulässig.
Des Weiteren zulässig ist kontaktfreier Sport auf Außensportanlagen und kontaktfreier Sport auf Innensportanlagen einschließlich Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen sowie denr Kontaktsport auf Außensportanlagen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem tagesaktuellen Test sowie einer Kontakterfassung oder –nachverfolgung. Anleitungspersonen müssen einen negativen tagesaktuellen Test vorweisen.

Soweit die Anleitungspersonen vollständig geimpft oder von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind, müssen diese kein negatives Testergebnis vorlegen

Inzidenz unter 50:

Kontaktfreier Sport auf Innensportanlagen einschließlich Fitnessstudios und ähnlicher Einrichtungen sowie der Kontaktsport auf Außensportanlagen und kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen (höchstens 20 Personen) im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen ist zulässig. Die Maßgaben zu Tests und Kontakterfassung entfallen.

Bitte beachten Sie auch die häufigen Fragen, die der Landessportbund Sachsen dazu in seinen FAQ beantwortet: Vereinberatung - Corona FAQ.. 

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Inzidenz über 100:

Personal Training darf angeboten werden. Die allgemein geltenden Kontaktbeschränkungen, die in der Öffentlichkeit und für die eigene Häuslichkeit gelten, sind beim Personal Training einzuhalten. Personal Training in Fitnessstudios ist nicht zulässig.

Inzidenz unter 100:

Personal Training darf als kontaktfreier Sport auch in Fitnessstudios angeboten werden.

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Inzidenz über 100:

Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen sind zu schließen. Es sei denn, dort finden medizinisch notwendige Behandlungen statt (z.B. Rehabilitationssport, physiotherapeutische Behandlungen). Zu den Fitnessstudios ähnlichen Einrichtungen gehören auch EMS-Studios. 

Inzidenz unter 100:

Eine Öffnung von Fitnessstudios ist für kontaktfreien Sport erst dann zulässig. Ein negativer tagesaktueller Test ist erforderlich. 

Sportlerinnen und Sportler, die vollständig geimpft oder von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind, müssen kein negatives Testergebnis vorlegen

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Inzidenz über 100:

Es gelten auch hier die allgemeinen Kontaktbeschränkungen gemäß § 28 b Abs. 1 Nr. 1 Infektionsschutzgesetz als übergeordneter Grundsatz. 

Inzidenz unter 100: 

Eine Öffnung von Reha-Sport-Einrichtungen ist zulässig, Ein negativer tagesaktueller Test ist erforderlich.

Personen, die vollständig geimpft oder von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind, müssen kein negatives Testergebnis vorlegen

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Inzidenz über 100:

Bibliotheken sind grundsätzlich geschlossen. 

Inzidenz unter 100:

Öffnen darf die Medienausleihe in allen Bibliotheken, Universitäts- und Fachbibliotheken, Bibliotheken an Hochschulen, die Deutsche Nationalbibliothek und die Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek sowie öffentliche Archive. sind geöffnet. 

Alle anderen Bibliotheken dürfen mit der Maßgabe der Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontakterfassung oder –nachverfolgung nach § 6 Absatz 1, 6 und 7 der Sächsischen Corona-schutz-Verordnung sowie der Vorlage eines tagesaktuellen negativen Tests öffnen.

Personen, die vollständig geimpft oder von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind, müssen kein negatives Testergebnis vorlegen.
 

 (geändert am 11. Mai 2021)

Inzidenz über 165:

Die Durchführung von Präsenzunterricht ist untersagt. Onlineunterricht ist unbeschränkt zulässig.

Inzidenz zwischen 100 bis 165:

Die Durchführung von Präsenzunterricht ist nur in Form von Wechselunterricht zulässig. Voraussetzung ist das alle Besucher und Unterrichtende zweimal wöchentlich einen Test vorweisen. Onlineunterricht ist unbeschränkt zulässig.

Wechselunterricht bedeutet, dass in der Regel lediglich die Hälfte der in einem Raum zur Verfügung stehenden Plätze auch tatsächlich genutzt und somit der Mindestabstand von 1,5 Metern sicher eingehalten werden kann. 

Personen, die vollständig geimpft oder von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind, müssen kein negatives Testergebnis vorlegen.

Inzidenz unter 100:

Es dürfen alle Präsenzangebote von Aus-, Fort- und Weiterbildungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen und ähnliche Einrichtungen sowie Volkshochschulen, unter der Voraussetzung das Besucher und Unterrichtende zweimal wöchentlich einen Test vorweisen, stattfinden.

Die Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtung bzw. die zuständige Prüfbehörde können anordnen, dass für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen ein Test Voraussetzung ist.

Personen, die vollständig geimpft oder von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind, müssen kein negatives Testergebnis vorlegen.

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Integrationskurse einschließlich berufsbezogene Sprachkurse und Landeskurse zählen zu den Angeboten von Aus-, Fort-, und Weiterbildungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen. Es gelten daher die inzidenzabhängigen Bestimmungen für Angeboten von Aus-, Fort-, und Weiterbildungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen.

Kosten für Schnelltests von Dozenten und Dozentinnen und Teilnehmende sind landesseitig (über die einschlägige Richtlinie Integrative Maßnahmen) nicht förderfähig.

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Inzidenz über 165:

Die Öffnung und der Betrieb von Kunst-, Musik-, Ballett und Tanzschulen sowie der Musikunterricht durch freiberufliche Musikpädagogen ist untersagt. Onlineunterricht ist zulässig.

Inzidenz zwischen 100 - 165:

Einzelunterricht ist zulässig, wenn

  • die Hygienemaßnahmen nach § 6 SächsCoronaSchutzVO eingehalten werden,
  • eine Kontakterfassung oder -nachverfolgung nach § 6 Absatz 1, 6 und 7 SächsCoronaSchutzVO erfolgt,
  • die Betriebsinhaber und Beschäftigten sich testen oder testen lassen,
  • die Schülerinnen und Schüler einen tagesaktuellen Test vorweisen.

In Tanzschulen gilt als Einzelunterricht das Tanzen mit einem festen Tanzpartner oder einer festen Tanzpartnerin.

Inzidenz unter 100:

Öffnung und der Betrieb von Kunst-, Musik-, Ballett und Tanzschulen zulässig, wenn

  • die Hygienemaßnahmen nach § 6 SächsCoronaSchutzVO eingehalten werden,
  • eine Kontakterfassung oder -nachverfolgung nach § 6 Absatz 1, 6 und 7 SächsCoronaSchutzVO erfolgt,
  • die Betriebsinhaber und Beschäftigten sich testen oder testen lassen,
  • die Schülerinnen und Schüler einen tagesaktuellen Test vorweisen.

Personen, die vollständig geimpft oder von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind, müssen kein negatives Testergebnis vorlegen.

(aktualsiert am 11. Mai 2021)

Alle Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen, müssen schließen. Somit sind auch Proben und ähnliche Aktivitäten etwa von Musikvereinen, Laienorchestern und –chören, Theater- und ähnlichen Gruppen im Freizeitbereich nicht mehr möglich.

(neu am 25. November 2020)

Der Probenbetrieb im beruflichen bzw. professionellen Bereich ist mit einem individuellen Hygienekonzept, das den branchenspezifischen Anforderungen entspricht, möglich.

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Inzidenz über 100:

Die Öffnung von Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes ist untersagt; dies gilt auch für Speiselokale und Betriebe, in denen Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle abgegeben werden.

Das Abholen von Speisen und Getränken ist zulässig.

Inzidenz unter 100:

Die Öffnung von Gastronomiebetrieben im Außenbereich für Besucher und Besucherinnen ist mit vorheriger Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontakterfassung oder -nachverfolgung nach § 6 Absatz 1, 6 und 7 SächsCoronaSchutzVO zulässig. Sitzen in einem Gastronomiebetrieb im Außenbereich Personen aus mehreren Hausständen an einem Tisch, müssen diese einen tagesaktuellen Test vorweisen.

Personen, die vollständig geimpft oder von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind, müssen kein negatives Testergebnis vorlegen.

Inzidenz unter 50:

Die Öffnung von Gastronomiebetrieben im Außenbereich ist ohne weitere Maßgaben zulässig.

(neu am 11. Mai 2021)

Erste-Hilfe-Kurse zählen zu den Angeboten von Aus-, Fort-, und Weiterbildungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen. 

Inzidenz über 165:

Die Durchführung von Präsenz-Kursen ist untersagt. Onlineunterricht ist unbeschränkt zulässig.

Inzidenz zwischen 100 bis 165:

Die Durchführung von Präsenz-Kursen ist nur in Form von Wechselunterricht zulässig. Voraussetzung ist das alle Besucher und Unterrichtende zweimal wöchentlich einen Test vorweisen. Onlineunterricht ist unbeschränkt zulässig.

Personen, die vollständig geimpft oder von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind, müssen kein negatives Testergebnis vorlegen.

Inzidenz unter 100:

Erste-Hilfe-Kurse dürfen unter der Voraussetzung das Besucher und Unterrichtende zweimal wöchentlich einen Test vorweisen stattfinden.

Personen, die vollständig geimpft oder von einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind, müssen kein negatives Testergebnis vorlegen.

(aktualisiert am 11. Mai 2021)

Vereinsarbeit ist unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln zulässig. Insbesondere sind notwendige Gremiensitzungen erlaubt. Zusammenkünfte, Ansammlungen, Veranstaltungen und Feiern darüber hinaus sind untersagt.

(neu am 2. November 2020)

Ja, diese Sitzungen dürfen stattfinden, wenn dies notwendig ist. Solche Sitzungen sollten aber nach Möglichkeit verschoben werden. Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten.

(neu am 11. Dezember 2020)

Ja. Die Regelungen gelten für alle Menschen sobald und solange sie sich im Freistaat Sachsen aufhalten.

Die Zulassung muss bei dem zuständigen Landkreis oder bei der zuständigen Kreisfreien Stadt beantragt werden.

(neu am 22. März 2021)

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Pflicht zum Testen auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 gemäß Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung

Verordnung zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 vom 4. Mai 2021 (gültig ab 10. Mai 2021)

Dieser FAQ-Teil wird derzeit aktuell redaktionell überarbeitet. 

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Kontakterfassung gemäß Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung

Das Erkennen einer Infektion und die schnellstmögliche Verhinderung oder Unterbrechung von Infektionsketten ist ein wesentlicher Baustein bei der Bewältigung der Pandemie. Je schneller eine Person davon erfährt, dass sie mit einer Person in Kontakt war, die sich später als infiziert herausstellt, desto besser. Die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung sieht eine rechtliche Pflicht zur Kontakterfassung in definierten Bereichen vor. Nachfolgend finden Sie Antworten auf wichtige Fragen zur Kontakterfassung und zur Corona-Warn-App des Bundes, die als digitales System zur Erfüllung der Pflichten zur Kontakterfassung zugelassen ist. (Stand: 11. Mai 2021)

Die Corona-Warn-App kann kostenlos im App-Store für iOS- oder Android-Geräte heruntergeladen werden. Nähere Informationen zur Corona-Warn-App finden Sie auf den Seiten der Bundesregierung: Corona-Warn-App

Die Corona-Schutz-Verordnung sieht vor, dass Veranstalter und Betreiber vorrangig digitale Systeme, insbesondere die Corona-Warn-App, für die Kontakterfassung einsetzen sollen.

Neben der Corona-Warn-App gibt es weitere digitale Systeme zur Kontakterfassung. Entscheidet sich ein Veranstalter oder Betreiber für den Einsatz der Corona-Warn-App, sind im Allgemeinen folgende Schritte notwendig:

  1. Mit Hilfe der Corona-Warn-App einen QR-Code für die betreffende Veranstaltung bzw. den betreffenden Ort erzeugen (Funktion »QR-Code erstellen« in der Corona-Warn-App).
  2. Den erzeugten QR-Code geeignet für die Teilnehmenden bzw. Kunden zugänglich machen und auf die Notwendigkeit der Kontakterfassung und die digitale Vorzugslösung Corona-Warn-App hinweisen, z. B. durch Ausdrucken des QR-Codes auf einem entsprechenden Plakat, das am Eingang ausgehängt oder aufgestellt wird.
  3. Vollzug des Check-Ins durch den Teilnehmenden bzw. Kunden (Funktion »Check-in« / »QR-Code scannen«) am Einlass überprüfen (Veranstaltung bzw. Ort wird auf dem Smartphone des Nutzers unter »Check-in« / »Meine Check-ins« angezeigt).

Bei Personengruppen aus einem Hausstand ist es grundsätzlich ausreichend, wenn eine Person die Kontakterfassung mit der Corona-Warn-App durchführt. Für eine möglichst vollständige Dokumentation der Kontakthistorie sollte jedoch möglichst jede Person aus der Personengruppe die Kontakterfassung mit der Corona-Warn-App durchführen, sofern sie die Möglichkeit dazu hat.

Hinweis: Der Zutritt zu einer Veranstaltung oder einem Geschäft darf den Teilnehmenden oder Kunden nicht verwehrt werden, wenn diese das vom Veranstalter oder Betreiber eingesetzte digitale System der Kontakterfassung nicht nutzen wollen oder können. In diesem Falle greift § 6 Abs. 1 Satz 2 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung: Zusätzlich zur digitalen Kontakterfassung ist immer auch eine analoge Form der Kontakterfassung anzubieten. Die Teilnehmenden oder Gäste haben dann ihre Kontaktdaten in Papierform zu hinterlassen. Nach § 6 Abs. 7 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung sind bei der analogen Form der Kontakterfassung folgende personenbezogene Kontaktdaten zu erfassen: Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse und Anschrift der Teilnehmenden oder Kunden sowie Zeitraum und Ort des Besuchs.

Nein. 

Nach der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung gibt es eine rechtliche Pflicht zur Kontakterfassung in definierten Bereichen. Wenn ein Bereich von der Pflicht zur Kontakterfassung betroffen ist, soll diese Pflicht nach § 6 Abs. 6 Satz 1 der Verordnung vorrangig durch digitale Systeme erfüllt werden. Hierbei ist die Corona-Warn-App beispielhaft benannt. Die Corona-Warn-App ist also ein rechtlich zulässiges digitales System für die Erfüllung der Pflichten zur Kontakterfassung nach der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung.

Andere Lösungen auf dem freien Markt verfügbaren Lösungen für die digitale Kontakterfassung sind rechtlich auch zulässig. Eine abschließende Aufzählung derartiger Apps und digitalen Systeme ist an dieser Stelle nicht möglich. 

Hinweis: Zusätzlich zur digitalen Form der Kontakterfassung ist immer auch eine analoge Form der Kontakterfassung anzubieten für Teilnehmende und Kunden, die die digitale Form der Kontakterfassung nicht nutzen können oder wollen. Näheres regelt § 6 Abs. 7 der Verordnung.

Der schnellen Warnung potenziell Infizierter kommt ein entscheidender Beitrag bei der Bewältigung der Corona-Pandemie zu. Nur das züpgige Unterbrechen von Infektionsketten verhindert die exponentielle Ausbreitung des Virus. Die Corona-Warn-App ermöglicht eine schnelle Warnung potenziell Infizierter. Diese können und sollen sich dann schnell absondern, testen und gegebenenfalls in Quarantäne begeben. 

Gemeinhin wird davon gesprochen, dass die Warnung über die Corona-Warn-App mindestens zwei Tage eher bei der betreffenden Person ankommt, als bei anderen digitalen Systemen oder der analogen Form der Kontakterfassung. Bei hoher Inzidenz und vielen Kontakten machen zwei Tage einen großen Unterschied bezüglich der Anzahl an Personen, die ein potenziell Infizierter trifft und an die ein potenziell Infizierter seine SARS-CoV-2-Infektion weitergeben kann, aus. 
Je mehr Personen schnell gewarnt werden und sich absondern, desto weniger Personen werden infiziert, können erkranken und müssen gegebenenfalls im Krankenhaus behandelt werden.

Die Corona-Warn-App basiert auf einem pseudonym-dezentralen Ansatz. Im Vergleich zu anderen Lösungen, die auf einem personenbezogen-zentralen Ansatz basieren, kann er als datenschutzfreundlicher und grundrechtsschonender charakterisiert werden. Nach § 6 Abs. 6 Satz 1 der Corona-Schutz-Verordnung sind Lösungen, die auf dem personenbezogen-zentralen Ansatz der Kontakterfassung basieren, ebenfalls zulässig. 

Nach § 6 Abs. 6 Satz 1 der Corona-Schutz-Verordnung ist der Einsatz der Corona-Warn-App zulässig. Die Corona-Warn-App basiert auf einem pseudonym-dezentralen Ansatz der Kontakterfassung. 

Auf dem Markt ist eine Vielzahl an digitalen Systemen verfügbar, die auf dem personenbezogen-zentralen Ansatz der Kontakterfassung basieren. Eine abschließende Aufzählung derartiger Apps und digitalen Systeme ist an dieser Stelle nicht möglich. Der Einsatz dieser Systeme ist auch zulässig.

Die Corona-Warn-App ermöglicht eine schnelle Warnung potenziell Infizierter. Veranstalter und Betreiber können die Pflicht zur Kontakterfassung in der digitalen Variante damit einfach erfüllen. Die Verbreitung der Corona-Warn-App ist im bundesdeutschen Maßstab sehr hoch. Der pseudonym-dezentrale Ansatz, auf dem die Corona-Warn-App basiert, gilt als datenschutzfreundlicher. Die Veröffentlichung des Programmcodes der Corona-Warn-App ermöglicht eine Überprüfung durch unabhängige Fachleute.

Alle Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie sind auf die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen: Abstand halten, Kontakte beschränken, Maske tragen, ein Impfangebot annehmen, etc. Ohne das Zutun jedes Einzelnen kann die Gesellschaft die Pandemie nicht überwinden. 

Die Kontakterfassung ist auch eine Maßnahme, bei der eine Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger erforderlich ist. Das gilt für die Corona-Warn-App und auch für andere digitale Systeme, die auf dem personenbezogen-zentralen Ansatz basieren. Die Mitwirkung in der Corona-Warn-App ist auf sehr wenige Aktivitäten beschränkt. Je mehr Bürgerinnen und Bürger die Corona-Warn-App einsetzen, desto geringer ist die Gefahr, dass mögliche Infektionsketten unerkannt bleiben.

Nach der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung gibt es eine rechtliche Pflicht zur Kontakterfassung in definierten Bereichen. Gaststätten sind beispielsweise davon erfasst.

Wenn ein Bereich von der Pflicht zur Kontakterfassung betroffen ist, soll diese Pflicht nach § 6 Abs. 6 Satz 1 der Corona-Schutz-Verordnung vorrangig durch digitale Systeme erfüllt werden. Als digitales System ist die Corona-Warn-App beispielhaft benannt. Andere digitale Systeme zur Kontakterfassung sind rechtlich auch zulässig. 

Sofern ein Veranstalter oder Betreiber, der zur Kontakterfassung verpflichtet ist, keine digitale Möglichkeit anbietet oder die Teilnehmenden bzw. Gäste die angebotene digitale Möglichkeit nicht wahrnehmen können oder wollen, ist gemäß § 6 Abs. 7 der Verordnung eine analoge Form der Kontakterfassung durchzuführen. In diesem Falle sind Veranstalter oder Betreiber verpflichtet, die analog erfassten Daten auf Anforderung an die Gesundheitsämter zu übermitteln. Eine Verarbeitung der analog erhobenen Kontaktdaten zu anderen Zwecken ist unzulässig. 

Wenn ein Veranstalter oder Betreiber die digitale Kontakterfassung mit der Corona-Warn-App anbietet und dies von allen Teilnehmenden bzw. Kunden auch angenommen wird, sind durch den Veranstalter oder Betreiber keine Kontaktdaten zu erfassen und an das Gesundheitsamt zu übermitteln. Wenn jedoch Kontaktdaten analog erfasst werden, besteht eine Verpflichtung für Veranstalter oder Betreiber zur Übermittlung an das Gesundheitsamt auf dessen Anforderung.

Entscheidet sich ein Veranstalter oder Betreiber für den Einsatz der Corona-Warn-App als digitale Variante der verpflichtenden Kontakterfassung, kann er die Corona-Warn-App in den App-Stores der Betriebssysteme iOS oder Android kostenlos herunterladen. Die weiteren Schritte sind dann:

  1. Mit Hilfe der Corona-Warn-App einen QR-Code für die betreffende Veranstaltung bzw. den betreffenden Ort erzeugen (Funktion »QR-Code erstellen« in der Corona-Warn-App). 
  2. Den erzeugten QR-Code geeignet für die Teilnehmenden bzw. Kunden zugänglich machen und auf die Notwendigkeit der Kontakterfassung und die digitale Vorzugslösung Corona-Warn-App hinweisen, z. B. durch Ausdrucken des QR-Codes auf einem entsprechenden Plakat, das am Eingang ausgehängt oder aufgestellt wird.
  3. Vollzug des Check-Ins durch den Teilnehmenden bzw. Kunden (Funktion »Check-in« / »QR-Code scannen«) am Einlass überprüfen (Veranstaltung bzw. Ort wird auf dem Smartphone des Nutzers unter »Check-in« / »Meine Check-ins« angezeigt).

Da es keine Verpflichtung zur Nutzung der Corona-Warn-App gibt, gibt es auch keine Verpflichtung, einen Beleg darüber zu erbringen, dass die digitale Kontakterfassung mit der Corona-Warn-App angeboten wird. Verpflichtend ist, eine Kontakterfassung vorzunehmen. Nur die Umsetzung dieser letztgenannten Pflicht kann zum Gegenstand einer Überprüfung werden. Das konkret eingesetzte Mittel zur Erfüllung dieser Pflicht muss offensichtlich dafür geeignet sein. Dies wird gemeinhin für bekannte Apps der Kontakterfassung und jedenfalls für die analoge Erhebung von Kontaktdaten anzunehmen sein.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz größer 100 gilt die Pflicht zur Kontakterfassung gemäß Corona-Schutz-Verordnung in Verbindung mit § 28b des Bundes-Infektionsschutzgesetzes auch für: 

  • die nicht nach der Corona-Schutz-Verordnung geschlossenen oder untersagten Geschäfte, Einrichtungen, Betriebe und Angebote sowie Veranstaltungen (§ 6 Abs. 1 Corona-Schutz-Verordnung),
  • körpernahe Dienstleistungen aus medizinischen und anderen Zwecken, Friseure, etc. (§ 11 Corona-Schutz-Verordnung),
  • erlaubte Übernachtungsangebote, z.B. für Dienstreisende (§ 13 Abs. 1 Satz 2 Corona-Schutz-Verordnung) und
  • botanische und zoologische Gärten, Stadt-, Gäste- und Naturführungen (§ 21 Corona-Schutz-Verordnung).

Für erlaubte Veranstaltungen an Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen und in Hochschulen sowie bei Einzelunterricht in Kunst-, Musik- und Tanzschulen regeln die §§ 26 bis 28 der Corona-Schutz-Verordnung die zusätzliche Pflicht zur Kontakterfassung.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung

Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus vom 4. Februar 2021 

Stand: 16. Februar 2021

Bitte beachten Sie auch die Informationen für Einreisende nach Sachsen.

Reisende aus dem Ausland müssen dann in eine zehnttägige Quarantäne, wenn sie aus einem Risikogebiet einreisen und kein Ausnahmetatbestand einschlägig ist. Die Quarantänefrist beträgt bei Einreisenden aus Virus-Varianten-Gebieten 14 Tage.

Für Einreisen aus Virusvarianten-Gebieten sind folgende Ausnahmen von der Quarantäne vorgesehen:

  1. Personen, die nur zur Durchreise in den Freistaat Sachsen einreisen; diese haben das Gebiet des Freistaates Sachsen auf dem schnellsten Weg zu verlassen,
  2. bei Aufenthalten in der Bundesrepublik Deutschland oder in einem Risikogebiet von weniger als 72 Stunden Dauer und bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren o-der Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren,
  3. Polizeivollzugsbeamte, die aus dem Einsatz und einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren,
  4. Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegewesens nach § 23 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 bis 12 und § 36 Absatz 1 Nummer 2 und 7 des Infektionsschutzgesetzes unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,
  5. Beschäftigte in Betrieben der Nutztierhaltung, die zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit dieser Betriebe unverzichtbar sind, unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,
  6. Beschäftigte in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen, im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft sowie in der Informationstechnik, im Telekommunikationswesen und in Laboren medizinischer Einrichtungen unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,
  7. Lehrkräfte an Schulen im Freistaat Sachsen unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,
  8. pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen unter der Voraussetzung ei-ner täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,
  9. sonstige Beschäftigte unter der Voraussetzung einer vom Arbeitgeber anzubietenden täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,
  10. Personen, die im Rahmen von grenzüberschreitenden wissenschaftlichen Projekten mit Bezug zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie einreisen, um Daten oder Proben zu einem Projektbeteiligten zu bringen; diese haben nach der Einreise unverzüglich auf direktem Weg zum Projektbeteiligten zu reisen und dort die Daten oder Proben unter Einhaltung von angemessen Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung abzuliefern und im Anschluss unverzüglich auf direktem Wege den Freistaat Sachsen über die Einreisegrenze zu verlassen,
  11. Personen, die

a) einreisen aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder zur Ausübung eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,

b) nach dem 20. März 2021 zur Teilnahme an der Präsenzbeschulung als Schülerin oder Schüler an einer Schule im Freistaat Sachsen einreisen unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,

c) nach dem 20. März 2021 zur Betreuung in einer Kindertageseinrichtung im Freistaat Sachsen einreisen,

d) nach dem 20. März 2021 als unmittelbare Begleitpersonen der unter Buchstabe b oder c Genannten einreisen unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,

e) aus dringenden humanitären Gründen einreisen, insbesondere zur zwingenden medizinischen Behandlung, unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2

12. Die Personen nach den Nummern 6 und 9 benötigen für die Einreise eine amtliche Bescheinigung über die Unabdingbarkeit für die Aufrechterhaltung der Betriebsprozesse des Arbeitgebers. Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte sowie Schülerinnen und Schüler benötigen eine Bescheinigung über die Beschäftigung bzw. die Teilnahme am Präsenzunterricht.

Die Einreise aus einem Virus-Variantengebiet erfordert in jedem Fall eine Negativtestung auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Die Testung darf zum Zeitpunkt der Einreise höchstens 48 stunden alt sein.

Die Personen nach den Nummern 6 und 9 benötigen für die Einreise eine amtliche Bescheinigung über die Unabdingbarkeit für die Aufrechterhaltung der Betriebsprozesse des Arbeitgebers. Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte sowie Schülerinnen und Schüler benötigen eine Bescheinigung über die Beschäftigung bzw. die Teilnahme am Präsenzunterricht.

Für Einreisen aus »normalen« Risikogebieten und Hochinzidenzgebieten gibt es weitere Ausnahmen von der Quarantänepflicht. Dies betrifft beispielweise

  • den kleinen Grenzverkehr mit Nachbarstaaten des Freistaats Sachsen
  • berufliche Tätigkeiten bis 72 Stunden Dauer
  • die Einreise zur medizinischen Behandlung
  • die Einreise für Tätigkeiten, die zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Rechtspflege unabdingbar sind

Einreisende unterliegen auch hier einer Testpflicht, wenn keine Ausnahme einschlägig ist.

Die aktuellen ausländischen Risikogebiete können Sie auf den Seiten des Robert Koch Instituts (RKI) einsehen: Übersicht über die internationalen Risikogebiete auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts

Wenn Reisende sich in einem dieser Risikogebiete aufgehalten haben, dann müssen sich diese auf direktem Weg in ihre Unterkunft begeben und Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt in Sachsen aufnehmen. Die Kontaktdaten der Gesundheitsämter erhalten Sie auf den Seiten des Freistaates Sachsen: Übersicht über die Gesundheitsämter im Freistaat Sachsen.

Sofern Reisende sich digital unter www.einreisenanmeldung.de angemeldet haben oder die schriftliche Ersatzanmeldung beim Beförderungsunternehmen (z.B. der Fluggesellschaft) abgegeben haben, ist die Meldepflicht beim Gesundheitsamt damit erfüllt.

Soweit die Sächsische Quarantäne-Verordnung Testpflichten vorschreibt (insbesondere für Beschäftigte aus Virus-Variantengebieten und Grenzpendler aus Hochinzidenzgebieten), müssen betroffene Personen einen durch fachkundig geschultes Personal durchgeführten POC-Schnelltest oder PCR-Test vorweisen können. Ein Selbsttest ist nicht ausreichend.

Sie können die Dauer der häuslichen Absonderung frühestens nach fünf Tagen nach Einreise durch einen negativen Corona-Test verkürzen. Der Test darf dabei frühestens fünf Tage nach der Einreise vorgenommen werden. Der Test ist für mindestens zehn Tage aufzubewahren und auf Verlangen des Gesundheitsamts diesem unverzüglich vorzulegen. Für Einreisende aus Virus-Varianten-gebieten besteht diese Möglichkeit nicht.

Nein, solange Sie auf schnellstem Weg das Risikogebiet durchqueren, d.h. ohne jede Verzögerung wie Kurzaufenthalte oder Übernachtungen, unterliegen Sie keiner Quarantänepflicht. 

(aktualisiert am 17. November 2020)

Beruflich veranlasste zwingend notwendige Reisen in ein Risikogebiet im Ausland sind für die Dauer von 72 Stunden möglich, ohne dass bei der Einreise nach Sachsen für die/den Geschäftsreisenden die Quarantänepflicht gilt. Bei Einreisen aus einem Virusvarianten-Gebiet gilt hingegen eine Quarantänepflicht. In beiden Fällen besteht eine Pflicht vor der Einreise eine Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus durchführen zu lassen.

(aktualisiert am 8. Februar 2021)

Der Besuch von Familienangehörigen im Ausland ist möglich, jedoch mit Einschränkungen verbunden. Der Besuch ist grundsätzlich ohne eine anschließende Pflicht zur Quarantäne möglich, wenn es sich um den Besuch zur Wahrnehmung des Sorgerechts oder eines Umgangsrechts, um den Besuch des nicht in demselben Hausstand wohnenden Ehegatten oder Lebensgefährten oder um den Besuch von Verwandten ersten Grades (Eltern, Kinder) handelt. Ist der Besuch mit einem Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet oder Virus-Varianten-Gebiet verbunden, muss vor der Einreise eine Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus durchgeführt werden. Bei Besuchen, die mit einem Aufenthalt in einem Virusvarianten-Gebiet verbunden sind, gilt die Ausnahme von der Quarantänepflicht nur, wenn während des Besuchs eine tägliche Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorgenommen wird.

Der Besuch von Verwandten zweiten Grades (Geschwister, Großeltern, Enkelkinder) in einem Virus-Variantengebiet zieht eine 14-tägige Quarantänepflicht nach sich. Dies gilt nicht für Besuche in normalen Risikogebieten und Hochinzidenzgebieten. In jedem Fall ist bei der Einreise über ein negativer Corona-Test vorzulegen. Die Testung darf bei der Einreise nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen.

Gleiche Regelungen gelten für Personen, die aus dem ausländischen Risikogebiet einreisen, um in Sachsen Familienangehörige zu besuchen.

(aktualisiert am 18. März 2021)

Personen, die sich nicht länger als 12 Stunden in einem Risikogebiet eines Nachbarstaates (Polen, Tschechische Republik) aus einem triftigen Grund dort aufgehalten haben und deren Aufenthalt nicht dem Einkauf, der privaten Teilnahme an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer öffentlichen Festivität oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung gedient hat, sind bei der Rückkehr nicht von der Quarantänepflicht erfasst.

Zu triftigen Gründen in diesem Sinne zählen berufliche, medizinische und soziale Gründe.

Ist der Ausflug mit einem Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet oder Virus-Varianten-Gebiet verbunden, muss vor der Einreise eine Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus durchgeführt werden. Bei Ausflügen, die mit einem Aufenthalt in einem Virusvarianten-Gebiet verbunden sind, gilt zusätzlich eine Quarantänepflicht

(aktualisiert am 8. Februar 2021)

Landessportbund Sachsen - Vereinsberatung - Corona FAQ

Der Landessportbund Sachsen bietet auf seinen Seiten ein Corona FAQ als Handreichung zur ersten Information für Vereine an, u. a. zu erlaubten Tätigkeiten im Verein, Vergütung von hauptamtlich Angestellten oder Honorarkräften, Umgang mit Mitgliedbeiträgen oder auch Informationen zu Trainingslagern oder GEMA-Beiträgen.

Vereinsberatung - Corona FAQ

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