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Einreise nach Sachsen

Hinweise für Reisende und Reiserückkehrer aus dem Ausland

Ausschnitt aus einer Landkarte © pixabay_yaneev

Aufgrund der Corona-Pandemie bestehen weiterhin Einschränkungen für die Einreise in den Freistaat Sachsen. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt, ob Sie zum Zeitpunkt der Einreise aus einem aktuell ausgewiesenen ausländischen Risikogebiet nach Sachsen kommen. Seit dem 8. November 2020 müssen Sie sich vor der Einreise nach Deutschland digital anmelden, wenn Sie sich bis zu zehn Tage davor in einem internationalen Risikogebiet aufgehalten haben. Bitte beachten Sie auch, dass Beherbergungsangebote im Freistaat Sachsen derzeit nur für Übernachtungen aus notwendigen beruflichen, sozialen und medizinischen Anlässen gestattet sind.

 

Neue Einreiseverordnung des Bundes gilt unmittelbar auch in Sachsen - Aufhebung der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung

Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Test- und Nachweispflichten sowie die Quarantäneregelungen nach Einreise, die bisher in Zuständigkeit der Bundesländer lagen. Diese Verordnung des Bundes gilt unmittelbar bereits jetzt abschließend auch in Sachsen. Daher wird die Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung aufgehoben. Formal wird dies kommende Woche vollzogen.

Fortan greifen damit neben den Ausnahmeregelungen für Genesene und Personen mit vollständigem Impfschutz weitere Lockerungen für den grenzüberschreitenden Verkehr. Diese umfassen u. a.:

  • Vorbehaltlich der Regelungen im jeweiligen Nachbarland ist der Aufenthalt in einem Risikogebiet im Rahmen des Grenzverkehrs für bis zu 24 Stunden ohne weitere Auflagen möglich.
  • Nach Einreise aus einem Risiko- oder Hochinzidenzgebiet gilt grundsätzlich eine zehntägige Quarantänepflicht. Eine Verkürzung der Quarantänedauer ist möglich, wenn ein negativer Testnachweis vorgelegt wird. Nach Voraufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Nach Einreise aus Virusvarianten-Gebieten gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht, die nicht verkürzt werden kann.

Die sächsischen Nachbarländer Polen und Tschechien sind derzeit durch den Bund nur noch als Risikogebiete eingestuft. Damit ist der »kleine Grenzverkehr« wieder zulässig.

Einreise aus einem Risikogebiet im Ausland

Das müssen Sie beachten

Wer gemäß der Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts zum Zeitpunkt der Einreise aus einem internationalen Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich vor der Einreise digital anmelden. Die Web-Anwendung kann von Nutzern digitaler Endgeräte (Desktop, Tablet, Smartphone) weltweit unter folgender Internetseite abgerufen werden: www.einreiseanmeldung.de.

Nach der Coronavirus-Einreiseverordnung der Bundesregierung müssen sich Reisende vor ihrer Einreise nach Deutschland elektronisch registrieren, wenn sie sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Mit der Einreiseanmeldung erhalten die für den Zielort der Reisenden zuständigen Gesundheitsämter die notwendigen Informationen, um etwa kontrollieren zu können, ob die nach der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung bestehende Quarantänepflicht eingehalten wird. Die Daten werden dabei verschlüsselt, ausschließlich dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt zugänglich gemacht und 14 Tage nach Einreise automatisch gelöscht.

Welche Personen einer Pflicht zur Einreiseanmeldung unterliegen, hängt maßgeblich davon ab, ob die Einreise aus einem »normalen« Risikogebiet aus einem Risikogebiet mit einem besonders hohen Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) oder einem solchen, in dem vermehrt Mutationen des Coronavirus auftreten (Virus-Varianten-Gebiet), erfolgt. Für Einreisen aus normalen Risikogebieten gelten Ausnahmen von der Anmeldepflicht beispielsweise für Durchreisende oder Reisen im Rahmen des sog. kleinen Grenzverkehrs. Für Einreisende aus Virus-Varianten-Gebieten gibt es indes keine Ausnahme von der Anmeldepflicht. Die Einstufung der Risikogebiete ist den Internetseiten des Robert Koch-Instituts zu entnehmen.

Soweit eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich war, ist die Anmeldung durch die Abgabe einer schriftlichen Ersatzanmeldung (Anlage 2 der Coronavirus-Einreiseverordnung) zu erfüllen. Eine Bestätigung der elektronischen Einreiseanmeldung bzw. der Ersatzanmeldung ist mitzuführen. Im Falle einer Ersatzanmeldung ist diese unverzüglich nach Einreise dem zuständigen Gesundheitsamt zu übermitteln. Wird für die Einreise ein Beförderer in Anspruch genommen, sind die Dokumente diesem vorzulegen. Personen, die aus dem Ausland in den Freistaat Sachsen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet (gemäß der Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts zum Zeitpunkt der Einreise) aufgehalten haben, sind zudem verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort abzusondern (häusliche Quarantäne). Grundsätzlich gilt eine Quarantänefrist von 10 Tagen. Diese ist auf 14 Tage erhöht, wenn die Einreise aus einem Virus-Varianten-Gebiet erfolgt.

Aus den Vorschriften der Coronavirus-Einreiseverordnung kann sich zudem eine Pflicht zur Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus ergeben. Auch hier kommt es darauf an, aus welcher Art Risikogebiet die Einreise erfolgt:

Bei Einreise aus »normalen« Risikogebieten muss eine Testung spätestens unmittelbar nach der Einreise vorgenommen werden oder darf höchstens 48 Stunden alt sein. Ein Nachweis über die Testung ist mitzuführen. Ausnahmen gelten u.a. für

  • Durchreisende
  • Beschäftigte im internationalen Transportwesen
  • Reisen im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs bis 24 Stunden Dauer
  • den Besuch von Verwandten ersten Grades bis zu 72 Stunden Dauer
  • Grenzpendler und Grenzgänger

Bei Einreise aus Hochinzidenzgebieten muss die Testung zwingend schon bei Einreise vorliegen. Ausnahmen gelten hier u.a. für:

  • Durchreisende
  • Beschäftigte im internationalen Transportwesen, wenn der Aufenthalt im Hochinzidenzgebiet oder der Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland von bis zu 72 Stunden Dauer ist
  • Grenzpendler und Grenzgänger unter der Voraussetzung, dass diese sich mindestens zweimal wöchentlich auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus testen lassen; die erste Testung muss zwingend vor der Arbeitsaufnahme erfolgen

Bei Einreise aus Virus-Variantengebieten muss die eine Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus ausnahmslos und schon vor der Einreise durchgeführt werden.

Die Einreisenden sind verpflichtet, die Testung auf Anforderung des zuständigen Gesundheitsamts innerhalb des Zeitraums von 10 Tagen nach der Einreise vorzulegen. Die Testung aller Einreisenden aus ausländischen Risikogebieten soll dabei helfen, Infektionsketten zu erkennen und zu unterbinden. Die Kosten für die Testung sind von den Einreisenden selbst zu tragen. Die Testpflicht kann durch einen PCR-Test oder durch einen Antigen-Schnelltest erfüllt werden.

Alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland sind ferner verpflichtet, das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich zu informieren, wenn innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts bei ihnen auftreten. Für Einreisende aus Virus-Varianten-Gebieten gilt diese Pflicht bis 14 Tage nach der Einreise.

Die Verpflichtung zur häuslichen Quarantäne bei Einreise aus dem Ausland regelt die Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung. Hier sind gleichzeitig Ausnahmen festgelegt.

Ein negatives Testergebnis kann die Absonderungsdauer in der Regel verkürzen. Die häusliche Quarantäne kann frühestens fünf Tage nach der Einreise beendet werden, wenn die Person über ein negatives Testergebnis verfügt. Der zugrundeliegende Corona-Test (anerkannte Testung gemäß Robert-Koch-Institut) darf frühestens fünf Tage nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein. Für Einreisende aus Virus-Varianten-Gebieten gibt es diese Möglichkeit des »Freitestens« nicht, sodass hier die Quarantäne einzuhalten ist.

Regelungen für Grenzpendler und Grenzgänger

Seit dem 17. März 2021 gelten für Grenzpendler und Grenzgänger aus Virusvariantengebieten neue Regelungen: Die Möglichkeiten zur quarantänefreien Einreise aus einem Virus-Variantengebiet werden erweitert. Bedingung dieser weiteren Ausnahmen ist die Vorlage eines täglichen negativen Coronavirus-Tests bei jeder Einreise.

Konkret können künftig alle Beschäftigte ohne Pflicht zur Quarantäne nach Sachsen einreisen, die für die Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe unabdingbar sind. Dies ist durch eine amtliche Bescheinigung der zuständigen kommunalen Behörde nachzuweisen. Bisher galt diese Regelung nur für Beschäftigte im Gesundheitswesen, in der Daseinsvorsorge und in einzelnen Branchen.

Ebenfalls können nun Lehrkräfte an Schulen und pädagogische Fachkräfte in Kitas sowie ab 20. März Schüler und Kita-Kinder einschließlich Begleitperson ohne Quarantäne einreisen. Kita-Kinder sind von der täglichen Testpflicht ausgenommen. Zur Einreise ohne Quarantänepflicht berechtigt sind nun auch Verwandte ersten Grades, Ehepartner oder Lebensgefährten sowie Personen zur Ausübung eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts. Bedingung ist auch in diesen Fällen ein täglicher negativer Corona-Test.

Darüber hinaus müssen sich Grenzpendler und -gänger aus Hochinzidenzgebieten künftig (seit dem 1. April) statt zweimal dreimall wöchentlich auf das Coronavirus testen lassen, um ohne Quarantänepflicht einreisen zu können. Die Verpflichtung nach Bundesrecht zur Vorlage eines Negativtests bei Einreise bleibt unberührt. Ein solcher aktueller »Einreise«-Test erfüllt die Testpflicht nach der Quarantäne-Verordnung, wenn die Testung auf den Einreisetag datiert ist.

Einreise aus Risikogebiet mit Beförderer

Ausfüllen der digitalen Einreiseanmeldung auf www.einreiseanmeldung.de, in Ausnahmefällen Ersatzmitteilung in Papierform ausfüllen – Vorlage der Bestätigungs-PDF der digitalen Reiseanmeldung bzw. Ersatzmitteilung beim Beförderer – Einreise – sofortiges, eigenständiges Absondern bis zu zehn Tagen – Abnahme eines Corona-Tests durch Gesundheitsamt nachkommen (Testcenter der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen / Testcenter an Flughäfen / Hausarzt) – Vorlage des Testergebnisses beim Gesundheitsamt – ggf. Verkürzung der Absonderung frühestens fünf Tagen nach Einreise durch negativen Test

Einreise aus Risikogebiet mit Auto / Motorrad / Fahrrad o. ä.

Ausfüllen der digitalen Einreiseanmeldung auf www.einreiseanmeldung.de, in Ausnahmefällen Ersatzmitteilung in Papierform – Einreise – sofortiges, eigenständiges Absondern bis zu zehn Tagen – selbständige, unverzügliche Übermittlung der Ersatzmitteilung an das Gesundheitsamt, falls keine digitale Registrierung vorgenommen wurde – 
Abnahme eines Corona-Tests (Testcenter der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen | Testcenter an Flughäfen | Hausarzt) – Vorlage des Testergebnisses beim Gesundheitsamt – ggf. Verkürzung der Absonderung frühestens fünf Tagen nach Einreise durch negativen Test 

Antworten auf häufig gestellte Fragen für Grenzpendler und -gänger (Regeln für Virusvariantengebiete)

Personen, die aus einem Virusvariantengebiet einreisen, müssen sich unverzüglich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Die Pflicht entfällt für die im Folgenden aufgezählten Personengruppen; Voraussetzung ist hierbei immer, dass bei Einreise der Nachweis einer Negativtestung vorliegt, die den Anforderungen der Coronavirus-Einreiseverordnung entspricht (maximal 48 Stunden alt):

  • Personen, die auf schnellstem Weg durch den Freistaat durchreisen
  • bei Aufenthalten in Deutschland oder in einem Risikogebiet von weniger als 72 Stunden Dauer und bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte für Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren, oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren
    • Bei Einreise mitzuführen: negatives Testergebnis
  • Polizeivollzugsbeamte, bei Rückkehr aus dem Einsatz
  • Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegewesens (nach § 23 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 bis 12 und § 36 Absatz 1 Nummer 2 und 7 Infektionsschutzgesetz)
    • zusätzliche Voraussetzung für Einreise ohne Quarantäne: Tägliche Testung (PCR- oder POC-Schnelltest).
    • Bei Einreise mitzuführen: negatives Testergebnis
  • Beschäftigte in Betrieben der Nutztierhaltung, die zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit dieser Betriebe unverzichtbar sind.
    • zusätzliche Voraussetzung für Einreise ohne Quarantäne: Tägliche Testung (PCR- oder POC- Schnelltest).
    • Bei Einreise mitzuführen: negatives Testergebnis
  • Wenn Tätigkeit unabdingbar für Funktionsfähigkeit der Betriebe: Beschäftigte und Selbstständige in der Wasser- und Energieversorgung, Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen, im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft sowie in der Informationstechnik, im Telekommunikationswesen und in Laboren medizinischer Einrichtungen.
    • zusätzliche Voraussetzung für Einreise ohne Quarantäne: Tägliche Testung (PCR- oder POC- Schnelltest).
    • Bei Einreise mitzuführen: negatives Testergebnis sowie amtliche Bescheinigung der zuständigen kommunalen Behörde, dass die Person für die Funktionsfähigkeit des Betriebs unabdingbar ist
  • Lehrkräfte an Schulen im Freistaat Sachsen unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,
    • zusätzliche Voraussetzung für Einreise ohne Quarantäne: Tägliche Testung (PCR- oder POC- Schnelltest).
    • Bei Einreise mitzuführen: negatives Testergebnis sowie Bescheinigung der Schulleiterin oder des Schulleiters über die Ausübung der Tätigkeit
  • pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,
    • zusätzliche Voraussetzung für Einreise ohne Quarantäne: Tägliche Testung (PCR- oder POC- Schnelltest).
    • Bei Einreise mitzuführen: negatives Testergebnis sowie Bescheinigung der Einrichtungsleiterin oder des Einrichtungsleiters über die Ausübung der Tätigkeit
  • ab dem 21. März: Schüler und Schülerinnen zur Teilnahme an der Präsenzbeschulung
    • zusätzliche Voraussetzung für Einreise ohne Quarantäne: Tägliche Testung (PCR- oder POC- Schnelltest).
    • Bei Einreise mitzuführen: negatives Testergebnis sowie Bescheinigung der Schulleitung über die Teilnahme an der Präsenzbeschulung
  • ab dem 20. März: Kinder zur Betreuung in einer Kindertageseinrichtung
  • ab dem 20. März: Begleitpersonen von Schülerinnen und Schülern sowie den Betreuten in Kindertageseinrichtungen
    • zusätzliche Voraussetzung für Einreise ohne Quarantäne: Tägliche Testung
    • Bei Einreise mitzuführen: negatives Testergebnis
  • alle sonstigen Beschäftigten
    • zusätzliche Voraussetzung für Einreise ohne Quarantäne: Tägliche Testung (PCR- oder POC- Schnelltest).
    • Bei Einreise mitzuführen: negatives Testergebnis sowie amtliche Bescheinigung der zuständigen kommunalen Behörde, dass die Person für die Funktionsfähigkeit des Betriebs unabdingbar ist
  • Personen, die aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder zur Ausübung eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts einreisen

Neben den oben aufgeführten täglichen Testpflichten muss bei der Einreise schon ein negatives Testergebnis eines PCR-Tests oder eines POC-Antigen-Schnelltests vorliegen. Liegt dieses bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet nicht vor, kann die Einreise verweigert werden.

Reist man ohne negativen Test ein, verstößt man gegen die Bundeseinreiseverordnung und die Sächsische Quarantäne-Verordnung. Beide Verstöße können als Ordnungswidrigkeit verfolgt und mit Bußgeld belegt werden. Im Fall der Sächsischen Quarantäne-Verordnung wird ein Bußgeld in Höhe von mindestens 500 Euro fällig. 

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr bietet einen Übernachtungszuschuss an. Erstattet der Arbeitgeber dem Grenzpendler seine Übernachtungskosten, unterstützt der Freistaat Sachsen. Die Förderung erfolgt gebündelt nach dem Erstattungsprinzip, d. h. das Unternehmen geht zunächst in Vorleistung. Anträge verbunden mit dem Nachweis über tatsächlich erfolgte Übernachtungen sind frühestens vier Wochen nach Inkrafttreten der Regelung (13. Februar 2021) bei der Landesdirektion Sachsen zu stellen. Die Antragsformulare werden rechtzeitig vorher bekanntgemacht.   

Nein. Es gilt die 14-tägige Quarantänepflicht, da die Ausnahmeregelung nach Nummer 11 Buchstabe b nicht greift. Die Rückkehr aus einem Erholungsurlaub in einem Virus-Variantengebiet nach Sachsen, dient im Schwerpunkt der Reiserückkehr, für die keine Ausnahmeregelung vorgesehen ist.

Antworten auf häufig gestellte Fragen für Grenzpendler und -gänger (Regeln für normale Risikogebiete und »Hochinzidenzgebiete«)

Grenzgänger (Sachsen, die ins Ausland pendeln) und Grenzpendler (Personen, die nach Sachsen einpendeln) unterliegen ab dem 18. Januar grundsätzlich wie alle Personen, die aus einem Corona-Risikogebiet nach Sachsen einreisen, der Quarantänepflicht. Die Quarantänepflicht entfällt aber, wenn sich diese Personen einmal wöchentlich einem Corona-Test unterziehen. Bringen Grenzpendler ihre Kinder mit, die in Sachsen in die Kindertageseinrichtung gehen, müssen sich die Kinder nicht testen lassen. Für geimpfte Personen gelten die gleichen Regeln.

Wenn ein Land oder Gebiet durch das RKI als »Hochinzidenzgebiet« ausgewiesen wird, müssen aus diesem Gebiet kommende Grenzgänger und Grenzpendlerinnen mit Arbeitsvertrag in Sachsen sich mindestens dreimal wöchentlich testen lassen. Dies gilt insbesondere für Grenzpendler aus der Tschechischen Republik und aus der Republik Polen. Hier finden Sie immer die aktuelle Übersicht der RKI-Ausweisungen: 

Liegt bei Einreise kein negativer Test vor, ist der Arbeitnehmer verpflichtet, unverzüglich nach der Einreise und vor Arbeitsaufnahme eine Testung hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vornehmen zu lassen.

Grenzpendler, die in Pflegeeinrichtungen arbeiten, sind dreimal wöchentlich zu testen sind (§ 7 Abs. 4 Satz 2 Sächsische Corona-Schutz-Verordnung). Dies gilt unabhängig davon, ob die Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet oder einem „normalen“ Risikogebiet erfolgt.

Grenzpendler, die in Krankenhäusern beschäftigt sind, sind mindestens einmal wöchentlich zu testen; bei Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet gilt eine dreimal wöchentliche Testpflicht.

In allen Fällen wird aufgrund der Sensibilität dieser Bereiche eine tägliche Testung der Beschäftigten dringend empfohlen.

Die Beschäftigten müssen täglich auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet werden, wenn sie aus einem Virus-Variantengebiet einreisen.

Antworten auf allgemeine Fragen zu den Testpflichten für Grenzpender und -gänger

Für die Erfüllung der wöchentlichen Testpflichten ist ein Selbsttest nicht ausreichend. Beschäftigte müssen einen durch fachkundig geschultes Personal durchgeführten POC-Schnelltest oder PCR-Test vorweisen können.

Wurde ein PCR-Labortest durchgeführt, ist das Testergebnis mitzuführen. Bei einem Schnelltest ist das Ergebnis zu dokumentieren. Die Dokumentation muss folgende Informationen enthalten: Name der getesteten Person, Adresse, Geburtsdatum, Angabe der testenden Stelle und Datums des Tests. Personen, die in einer medizinischen Einrichtung oder einem Pflegeheim arbeiten und dort getestet werden, können den Nachweis durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die Testung erbringen.
Zur Dokumentation soll das untenstehende Muster genutzt werden. (Auch in Polnisch/Deutsch und Tschechisch/Deutsch vorhanden)

Bei Einreise aus einem »Hochinzidenzgebiet der Arbeitsvertrag über das Arbeitsverhältnis im Freistaat Sachsen mitzuführen, wenn bei der Einreise noch kein negatives Testergebnis vorliegt. Auch eine Kopie des Arbeitsvertrages oder eine Arbeitgeberbestätigung ist ausreichend. Unverzüglich nach Einreise und vor Arbeitsaufnahme ist ein Test durchzuführen. 

Ein positives Testergebnis ist meldepflichtig. Gemeldet werden muss an das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Bei einem positiven Testergebnis müssen sich die getestete Person und die Angehörigen ihres Hausstandes sofort in Quarantäne begeben. Der oder die Betroffene sollte ein positives Ergebnis eines Schnelltests durch einen PCR-Labortest bestätigen lassen, wenn noch kein PCR-Test vorliegt.

Die Preise variieren je nach aktueller Marktlage. In der Regel konnte bisher mit einem Beschaffungspreis von wenigen Euro gerechnet werden.

Der Antigen-Schnelltest ist ein Medizinprodukt und darf nur entsprechend der Gebrauchsinformation (»Beipackzettel«) des Herstellers und der Medizinproduktebetreiberverordnung angewandt werden. Der Antigen-Schnelltest sollte durch Ärztinnen und Ärzte oder Gesundheitspersonal oder durch Personen durchgeführt werden, die fachkundig geschult wurden. Eine vorhergehende Einweisung bzw. Schulung in die korrekte Durchführung der Abstrichentnahme und Anwendung der Tests ist erforderlich. Darüber hinaus ist eine arbeitsschutzrechtliche Unterweisung der testenden Person notwendig. 
Zur Qualitätssicherung spricht das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt die Empfehlung aus, dass vorrangig Menschen Tests durchführen, welche eine medizinische Vorbildung haben.

In der Medizinprodukteabgabeverordnung ist geregelt, an wen Tests verkauft werden dürfen. Antworten auf häufige Fragen finden Sie hier: 

Beispielsweise bietet der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes Schulungen an. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link (Abrufdatum: 18. Februar 2021):

Das Personal muss beim Durchführen des Testabstrichs persönliche Schutzausrüstung tragen 

  • mindestens FFP2-Masken oder vergleichbare Atemschutzmasken,
  • Handschuhe,
  • Schutzkittel und
  • Schutzbrillen oder Visiere.

Bitte beachten Sie auch das Faktenblatt zum Arbeitsschutz.

Eine Übersicht über die Angebote der Schnelltests in Sachsen finden Sie auf unserer Website: Angebote für Schnelltests

Die in Polen abgenommenen Tests werden anerkannt, wenn sie den durch die Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Mindestkriterien entsprechen.

Erstattet der Arbeitgeber dem Grenzpendler die Testkosten oder lässt er den Test auf eigene Kosten im Unternehmen bzw. im Auftrag des Unternehmens durchführen, unterstützt der Freistaat Sachsen mit einer Pauschale von 10 Euro pro Test und Woche. Kommt der Berufspendelnde aus einem Hochinzidenz- bzw. Virusvariantengebiet werden bis zu 3 Tests pro Woche gefördert. Die Förderung erfolgt gebündelt nach dem Erstattungsprinzip, d. h. das Unternehmen geht zunächst in Vorleistung. Anträge verbunden mit dem Nachweis über tatsächlich erfolgte Testungen sind ab dem 1. April 2021 bei der Landesdirektion Sachsen zu stellen. Die Antragsformulare werden rechtzeitig vorher bekanntgemacht. 
Darüber hinaus können sich in der Tschechischen Republik Versicherte einmal in drei Tagen kostenfrei in der Tschechischen Republik testen lassen (mehr Informationen siehe Frage »Wo können Tests durchgeführt werden«). 
Bei keiner anderweitigen Kostenübernahme muss der Grenzpendler sich auf eigene Kosten testen lassen. 
Es spielt keine Rolle, ob der Test in oder außerhalb von Sachsen vorgenommen wurde.

Grenzpendler und -gänger sind nur dann von der Quarantänepflicht ausgenommen, wenn sie die Testpflicht erfüllen. Lassen sie sich nicht testen, müssen sie sich in Quarantäne begeben. Tun sie das nicht, verstoßen sie gegen die Quarantänepflicht. Der Verstoß kann das als Ordnungswidrigkeit verfolgt und mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 500 Euro geahndet werden.

Antworten auf häufige Fragen zur Einreise aus Risikogebieten im Ausland

Reisende aus dem Ausland müssen dann in Quarantäne, wenn sie aus einem Gebiet, das am Einreisetag als Risikogebiet gilt, einreisen.

Es besteht die Pflicht zur elektronischen Einreiseanmeldung unter www.einreiseanmeldung.de. Die digitale Registrierung muss vor der Einreise nach Deutschland erfolgen. Soweit eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich war, ist die Anmeldung durch die Abgabe einer schriftlichen Ersatzanmeldung vorzunehmen (beim Beförderer bzw. beim Gesundheitsamt). Es gibt Ausnahmen von der Anmeldepflicht, beispielsweise für Durchreisende, im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs und für Beschäftigte im internationalen Transportwesen. Wenn die Einreise aus einem Virus-Varianten-Gebiet (derzeit u.a. Großbritannien, Irland, Südafrika, Portugal und Brasilien) erfolgt, ist ausnahmslos eine Einreiseanmedlung vorzunehmen.Außerdem gilt u.U. eine Testpflicht (siehe hierzu oben)

Es muss zudem im Freistaat Sachsen eine häusliche Quarantäne für die Dauer von zehn Tagen eingehalten  werden. Bei Einreise aus einem Virus-Varianten-Gebiet beträgt der Quarantäne-Zeitraum abweichend hiervon 14 Tage. Der Reisende kann bis zehn Tage nach der Einreise unter Beobachtung des Gesundheitsamtes gestellt werden. Die Dauer der häuslichen Absonderung kann frühestens nach fünf Tagen nach Einreise durch einen negativen Corona-Test (anerkannte Testung gemäß Robert-Koch-Institut) verkürzt werden. Der Test darf dabei frühestens fünf Tage nach der Einreise vorgenommen werden. Der Test ist für mindestens zehn Tage aufzubewahren und auf Verlangen des Gesundheitsamts diesem unverzüglich vorzulegen. Die Möglichkeit des »Freitestens« gibt es bei Einreisen aus Virus-Variantengebieten nicht.

Die Web-Anwendung »Digitale Einreiseanmeldung« (DEA) ersetzt die Aussteigekarte in Papierform. Diese Daten werden den Gesundheitsämtern zur Verfügung gestellt.

Soweit eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich war, ist die Anmeldung durch die Abgabe einer schriftlichen Ersatzmitteilung vorzunehmen. Bei Einreise mittels Flugzeug, Bahn, Schiff oder Bus werden die Ersatzanmeldungen durch die Beförderungsunternehmen an das örtliche Gesundheitsamt weitergegeben.

Bei Einreise ohne Beförderer (mit dem Auto, Motorrad etc.) muss eine eigenständige Übergabe der Ersatzmitteilung an das Gesundheitsamt am Wohnort/Aufenthaltsort erfolgen. Diese Pflicht ist mit der Vornahme einer elektronischen Einreiseanmeldung erfüllt.

Die Daten werden verschlüsselt, ausschließlich dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt zugänglich gemacht und 14 Tage nach Einreise automatisch gelöscht.

Ja, wer sich in den letzten zehn Tagen zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem ausländischen Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich ggf. einen Nachweis über eine negative Testung auf das Coronavirus schon bei der Einreise mitführen oder spätestens 48 Stunden nach der Einreise vornehmen lassen (Wann besteht eine Testpflicht? siehe oben.) Es gibt dafür zwei Möglichkeiten:

  1. Testung in Testcentern der Kassenärztlichen Vereinigung (Die Testcenter an den Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle bleiben geöffnet.)
  2. Testung beim Hausarzt

Auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de müssen sich die Einreisenden vor Reiseantritt nach Deutschland elektronisch registrieren und Angaben zu ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage machen. Wenn alle notwendigen Informationen eingeben sind, erhalten sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Der Beförderer wird vor der Beförderung kontrollieren, ob die Personen eine Bestätigung vorweisen können. Andernfalls kann eine Beförderung nicht erfolgen. Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, muss stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform ausgefüllt und dem Beförderer übergeben werden.

Zu den möglichen Test- und Absonderungspflichten siehe oben.

Auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de müssen sich die Einreisenden vor Reiseantritt nach Deutschland elektronisch registrieren und Angaben zu ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage machen. Wenn alle notwendigen Informationen eingeben erhalten sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, muss stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform  ausgefüllt werden und nach der Einreise unverzüglich an das Gesundheitsamt übermittelt werden.

 Zu den möglichen Test- und Absonderungspflichten siehe oben.

Wer sich nicht unverzüglich in Quarantäne begibt, solange kein negatives Testergebnis vorliegt, nicht unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt kontaktiert oder der Testung entzieht, kann mit einem Bußgeld belegt werden.

Antworten auf häufige Fragen zur Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung

Reisende aus dem Ausland müssen dann in eine zehnttägige Quarantäne, wenn sie aus einem Risikogebiet einreisen und kein Ausnahmetatbestand einschlägig ist. Die Quarantänefrist beträgt bei Einreisenden aus Virus-Varianten-Gebieten 14 Tage.

Für Einreisen aus Virusvarianten-Gebieten sind folgende Ausnahmen von der Quarantäne vorgesehen:

  1. Personen, die nur zur Durchreise in den Freistaat Sachsen einreisen; diese haben das Gebiet des Freistaates Sachsen auf dem schnellsten Weg zu verlassen,
  2. bei Aufenthalten in der Bundesrepublik Deutschland oder in einem Risikogebiet von weniger als 72 Stunden Dauer und bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren o-der Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren,
  3. Polizeivollzugsbeamte, die aus dem Einsatz und einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren,
  4. Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegewesens nach § 23 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 bis 12 und § 36 Absatz 1 Nummer 2 und 7 des Infektionsschutzgesetzes unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,
  5. Beschäftigte in Betrieben der Nutztierhaltung, die zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit dieser Betriebe unverzichtbar sind, unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,
  6. Beschäftigte in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen, im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft sowie in der Informationstechnik, im Telekommunikationswesen und in Laboren medizinischer Einrichtungen unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,
  7. Lehrkräfte an Schulen im Freistaat Sachsen unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,
  8. pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen unter der Voraussetzung ei-ner täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,
  9. sonstige Beschäftigte unter der Voraussetzung einer vom Arbeitgeber anzubietenden täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,
  10. Personen, die im Rahmen von grenzüberschreitenden wissenschaftlichen Projekten mit Bezug zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie einreisen, um Daten oder Proben zu einem Projektbeteiligten zu bringen; diese haben nach der Einreise unverzüglich auf direktem Weg zum Projektbeteiligten zu reisen und dort die Daten oder Proben unter Einhaltung von angemessen Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung abzuliefern und im Anschluss unverzüglich auf direktem Wege den Freistaat Sachsen über die Einreisegrenze zu verlassen,
  11. Personen, die

a) einreisen aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder zur Ausübung eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,

b) nach dem 20. März 2021 zur Teilnahme an der Präsenzbeschulung als Schülerin oder Schüler an einer Schule im Freistaat Sachsen einreisen unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,

c) nach dem 20. März 2021 zur Betreuung in einer Kindertageseinrichtung im Freistaat Sachsen einreisen,

d) nach dem 20. März 2021 als unmittelbare Begleitpersonen der unter Buchstabe b oder c Genannten einreisen unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,

e) aus dringenden humanitären Gründen einreisen, insbesondere zur zwingenden medizinischen Behandlung, unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2

12. Die Personen nach den Nummern 6 und 9 benötigen für die Einreise eine amtliche Bescheinigung über die Unabdingbarkeit für die Aufrechterhaltung der Betriebsprozesse des Arbeitgebers. Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte sowie Schülerinnen und Schüler benötigen eine Bescheinigung über die Beschäftigung bzw. die Teilnahme am Präsenzunterricht.

Die Einreise aus einem Virus-Variantengebiet erfordert in jedem Fall eine Negativtestung auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Die Testung darf zum Zeitpunkt der Einreise höchstens 48 stunden alt sein.

Die Personen nach den Nummern 6 und 9 benötigen für die Einreise eine amtliche Bescheinigung über die Unabdingbarkeit für die Aufrechterhaltung der Betriebsprozesse des Arbeitgebers. Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte sowie Schülerinnen und Schüler benötigen eine Bescheinigung über die Beschäftigung bzw. die Teilnahme am Präsenzunterricht.

Für Einreisen aus »normalen« Risikogebieten und Hochinzidenzgebieten gibt es weitere Ausnahmen von der Quarantänepflicht. Dies betrifft beispielweise

  • den kleinen Grenzverkehr mit Nachbarstaaten des Freistaats Sachsen
  • berufliche Tätigkeiten bis 72 Stunden Dauer
  • die Einreise zur medizinischen Behandlung
  • die Einreise für Tätigkeiten, die zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Rechtspflege unabdingbar sind

Einreisende unterliegen auch hier einer Testpflicht, wenn keine Ausnahme einschlägig ist.

Die aktuellen ausländischen Risikogebiete können Sie auf den Seiten des Robert Koch Instituts (RKI) einsehen: Übersicht über die internationalen Risikogebiete auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts

Wenn Reisende sich in einem dieser Risikogebiete aufgehalten haben, dann müssen sich diese auf direktem Weg in ihre Unterkunft begeben und Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt in Sachsen aufnehmen. Die Kontaktdaten der Gesundheitsämter erhalten Sie auf den Seiten des Freistaates Sachsen: Übersicht über die Gesundheitsämter im Freistaat Sachsen.

Sofern Reisende sich digital unter www.einreisenanmeldung.de angemeldet haben oder die schriftliche Ersatzanmeldung beim Beförderungsunternehmen (z.B. der Fluggesellschaft) abgegeben haben, ist die Meldepflicht beim Gesundheitsamt damit erfüllt.

Soweit die Sächsische Quarantäne-Verordnung Testpflichten vorschreibt (insbesondere für Beschäftigte aus Virus-Variantengebieten und Grenzpendler aus Hochinzidenzgebieten), müssen betroffene Personen einen durch fachkundig geschultes Personal durchgeführten POC-Schnelltest oder PCR-Test vorweisen können. Ein Selbsttest ist nicht ausreichend.

Sie können die Dauer der häuslichen Absonderung frühestens nach fünf Tagen nach Einreise durch einen negativen Corona-Test verkürzen. Der Test darf dabei frühestens fünf Tage nach der Einreise vorgenommen werden. Der Test ist für mindestens zehn Tage aufzubewahren und auf Verlangen des Gesundheitsamts diesem unverzüglich vorzulegen. Für Einreisende aus Virus-Varianten-gebieten besteht diese Möglichkeit nicht.

Nein, solange Sie auf schnellstem Weg das Risikogebiet durchqueren, d.h. ohne jede Verzögerung wie Kurzaufenthalte oder Übernachtungen, unterliegen Sie keiner Quarantänepflicht. 

(aktualisiert am 17. November 2020)

Beruflich veranlasste zwingend notwendige Reisen in ein Risikogebiet im Ausland sind für die Dauer von 72 Stunden möglich, ohne dass bei der Einreise nach Sachsen für die/den Geschäftsreisenden die Quarantänepflicht gilt. Bei Einreisen aus einem Virusvarianten-Gebiet gilt hingegen eine Quarantänepflicht. In beiden Fällen besteht eine Pflicht vor der Einreise eine Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus durchführen zu lassen.

(aktualisiert am 8. Februar 2021)

Der Besuch von Familienangehörigen im Ausland ist möglich, jedoch mit Einschränkungen verbunden. Der Besuch ist grundsätzlich ohne eine anschließende Pflicht zur Quarantäne möglich, wenn es sich um den Besuch zur Wahrnehmung des Sorgerechts oder eines Umgangsrechts, um den Besuch des nicht in demselben Hausstand wohnenden Ehegatten oder Lebensgefährten oder um den Besuch von Verwandten ersten Grades (Eltern, Kinder) handelt. Ist der Besuch mit einem Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet oder Virus-Varianten-Gebiet verbunden, muss vor der Einreise eine Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus durchgeführt werden. Bei Besuchen, die mit einem Aufenthalt in einem Virusvarianten-Gebiet verbunden sind, gilt die Ausnahme von der Quarantänepflicht nur, wenn während des Besuchs eine tägliche Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorgenommen wird.

Der Besuch von Verwandten zweiten Grades (Geschwister, Großeltern, Enkelkinder) in einem Virus-Variantengebiet zieht eine 14-tägige Quarantänepflicht nach sich. Dies gilt nicht für Besuche in normalen Risikogebieten und Hochinzidenzgebieten. In jedem Fall ist bei der Einreise über ein negativer Corona-Test vorzulegen. Die Testung darf bei der Einreise nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen.

Gleiche Regelungen gelten für Personen, die aus dem ausländischen Risikogebiet einreisen, um in Sachsen Familienangehörige zu besuchen.

(aktualisiert am 18. März 2021)

Personen, die sich nicht länger als 12 Stunden in einem Risikogebiet eines Nachbarstaates (Polen, Tschechische Republik) aus einem triftigen Grund dort aufgehalten haben und deren Aufenthalt nicht dem Einkauf, der privaten Teilnahme an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer öffentlichen Festivität oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung gedient hat, sind bei der Rückkehr nicht von der Quarantänepflicht erfasst.

Zu triftigen Gründen in diesem Sinne zählen berufliche, medizinische und soziale Gründe.

Ist der Ausflug mit einem Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet oder Virus-Varianten-Gebiet verbunden, muss vor der Einreise eine Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus durchgeführt werden. Bei Ausflügen, die mit einem Aufenthalt in einem Virusvarianten-Gebiet verbunden sind, gilt zusätzlich eine Quarantänepflicht

(aktualisiert am 8. Februar 2021)

Einreise aus dem Inland

Bei der Einreise nach Sachsen aus anderen Bundesländern ist zu beachten, dass Übernachtungsangebote nur abhängiig von der 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Landkreis beziehungsweise der jeweiligen kreisfreien Stadt zulässig sind.  

  • Bei einer Inzidenz stabil über 100 sind Übernachtungsangebote nur für notwendige berufliche, soziale oder medizinische Anlässe erlaubt und ansonsten untersagt. Umfasst sind alle Übernachtungsangebote wie zum Beispiel in Hotels und Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätzen.
  • Bei einer Inzidenz stabil unter 100 ist der Betrieb von Camping- und Caravaningplätzen sowie die Vermietung von Ferienwohnungen zulässig.
  • Bei einer Inzidenz stabil unter 50 sind Übernachtungsangebote nach vorheriger Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontakterfassung und tagesaktuellem Test zu Beginn des Aufenthaltes zulässig.

 

 

 

 

 

Weiterführende Informationen des Robert Koch-Instituts und der Bundesregierung

Informationen des Robert-Koch-Institutes

Informationen der Bundesregierung

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