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Einreise nach Sachsen

Hinweise für Reisende und Reiserückkehrer aus dem Ausland

Ausschnitt aus einer Landkarte © pixabay_yaneev

Aufgrund der Corona-Pandemie bestehen weiterhin Einschränkungen für die Einreise in den Freistaat Sachsen. Bei der Einreise aus dem Ausland sind Anmelde-, Absonderungs- und Nachweispflichten zu beachten. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt, ob Sie zum Zeitpunkt der Einreise aus einem aktuell ausgewiesenen ausländischen Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet nach Sachsen kommen. Die Einstufung veröffentlicht das Robert Koch-Institut unter www.rki.de/risikogebiete. Die bestehenden Pflichten regelt die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes.

 

Das müssen Sie beachten

Infografik mit den Einreisebestimmugen aus Keinem Risikogebiet, Hochrisikogebiet und Virusvariantengebiet

Kein Risikogebiet:

Bei der Einreise aus keinem Risikogebiet gilt: Geimpfte und Genesene benötigen keine digitale Einreiseanmeldung, keinen negativen Test und müssen nicht in Quarantäne. Ungeimpfte benötigen ebenso keine digitale Einreiseanmeldung, jedoch einen negativen Test. Sie müssen nicht in Quarantäne. Kinder unter 6 Jahren benötigen keine digitale Einreiseanmeldung, keinen negativen Test und müssen nicht in Quarantäne. 

Hochrisikogebiet:

Alle Personen müssen sich bereits vor der Einreise digital anmelden. Die Web-Anwendung kann von Nutzern digitaler Endgeräte (Desktop, Tablet, Smartphone) weltweit unter der Internetseite www.einreiseanmeldung.de abgerufen werden. Soweit eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich war, ist die Anmeldung durch die Abgabe einer schriftlichen Ersatzanmeldung (Anlage 2 der Coronavirus-Einreiseverordnung) zu erfüllen. Eine Bestätigung der elektronischen Einreiseanmeldung beziehungsweise der Ersatzanmeldung ist mitzuführen. Im Falle einer Ersatzanmeldung ist diese unverzüglich nach Einreise dem zuständigen Gesundheitsamt zu übermitteln. Wird für die Einreise ein Beförderer in Anspruch genommen, sind die Dokumente diesem vorzulegen.

Für Geimpfte und Genesene entfällt außerdem der negative Test sowie die Quarantäne. Ungeimpfte benötigen dagegen einen negativen Test und müssen sich 10 Tage in Quarantäne begeben. Die Absonderungspflicht kann nach fünf Tagen durch Vorlage eines negativen Testnachweises verkürzt werden. Kinder unter 6 Jahren benötigen keinen negativen Test, müssen aber für 5 Tage in Quarantäne. 

Virusvariantengebiet:

Alle Personen müssen sich bereits vor der Einreise digital anmelden. Es gelten die Regelungen wie bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet entsprechend.

Geimpfte und Genesene benötigen zudem einen negativen Test und müssen sich 14 Tage in Quarantäne begeben (ausgenommen, der Impfstoff schützt vor vorherrschender Virusvariante). Ungeimpfte müssen sich zusätzlich zum negativen Testergebnis 14 Tage absondern. Kinder unter 6 Jahren begeben sich ebenfalls 14 Tage in Quarantäne, benötigen jedoch keinen negativen Test bei Einreise.

Was ist neu ab 23.Dezember 2021?

Die Zweite Verordnung zur Änderung der Coronavirus Einreiseverordnung ist am 23. Dezember 2021 in Kraft getreten. Die Coronavirus-Einreiseverordnung bleibt inhaltlich zu großen Teilen unverändert. Es gibt jedoch einige Änderungen, die im Folgenden aufgelistet werden. Die Geltung der Coronavirus-Einreiseverordnung wurde verlängert; diese tritt mit Ablauf des 3. März 2022 außer Kraft.

  • Mit der Änderung der Verordnung gelten seit dem 23. Dezember 2021 folgende Neuerungen: Die allgemeine 3G-Nachweispflicht bei Einreise nach Deutschland (siehe hierzu weiter unten) gilt nun für alle Personen ab sechs Jahren.
  • Transitpassagiere: Da nun auch der Umstieg an einem Flughafen als Einreise gilt, gelten die Regeln der Einreiseverordnung auch für Personen, die lediglich in einem deutschen Flughafen umsteigen. Dies bedeutet, dass Personen, die lediglich in einem Deutschen Flughafen umsteigen, nunmehr ebenfalls über einen 3G-Nachweis verfügen müssen.
  • Zeitpunkt der Testung:

Die einem Testnachweis zugrundeliegende Testung darf zum Zeitpunkt oder zum geplanten Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland maximal 48 Stunden zurückliegen.

Wenn die Einreise mittels Beförderer stattfindet und die Testung mittels Nukleinsäurenachweis (z.B. PCR) erfolgt ist, darf die Testung zum Zeitpunkt oder zum geplanten Zeitpunkt des Beginns der Beförderung maximal 48 Stunden zurückliegen.

  • Einreisen aus Virusvariantengebieten: Einreisende ab sechs Jahren mit Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet müssen nun bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland über einen PCR-Testnachweis verfügen (der also auf einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis - PCRPoC-NAAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik – beruht); Antigentests werden in diesem Kontext nicht mehr anerkannt.
  • Die Pflicht zur Quarantäne bei Einreise wird bis einschließlich 3. März 2022 verlängert.

Neue Einreiseverordnung des Bundes gilt unmittelbar auch in Sachsen

Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Test- und Nachweispflichten sowie die Quarantäneregelungen nach Einreise, die bisher in Zuständigkeit der Bundesländer lagen. Diese Verordnung des Bundes gilt unmittelbar bereits jetzt abschließend auch in Sachsen. Daher wurde die Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung aufgehoben. 

Fortan greifen damit neben den Ausnahmeregelungen für Genesene und Personen mit vollständigem Impfschutz weitere Lockerungen für den grenzüberschreitenden Verkehr. Diese umfassen unter andem:

  • Vorbehaltlich der Regelungen im jeweiligen Nachbarland ist der Aufenthalt in einem Risikogebiet im Rahmen des Grenzverkehrs für bis zu 24 Stunden ohne weitere Auflagen möglich.
  • Nach Einreise aus einem Risiko- oder Hochinzidenzgebiet gilt grundsätzlich eine 10-tägige Quarantänepflicht. Eine Verkürzung der Quarantänedauer ist möglich, wenn ein negativer Testnachweis vorgelegt wird. Nach Voraufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens 5 Tage nach Einreise vorgenommen werden. Nach Einreise aus Virus-Varianten-Gebieten gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht, die nicht verkürzt werden kann.

 

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