Hauptinhalt

Einreise nach Sachsen

Hinweise für Reisende und Reiserückkehrer aus dem Ausland

Ausschnitt aus einer Landkarte © pixabay_yaneev

Aufgrund der Corona-Pandemie bestehen aktuell Einschränkungen für die Einreise in den Freistaat Sachsen. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt, ob Sie zum Zeitpunkt der Einreise aus einem aktuell ausgewiesenen ausländischen Risikogebiet nach Sachsen kommen. Seit dem 8. November 2020 müssen Sie sich vor der Einreise nach Deutschland digital anmelden, wenn Sie sich bis zu zehn Tage davor in einem internationalen Risikogebiet aufgehalten haben. Bitte beachten Sie auch, dass Beherbergungsangebote im Freistaat Sachsen derzeit nur für Übernachtungen aus notwendigen beruflichen, sozialen und medizinischen Anlässen gestattet sind.

 

Achtung: Verstärkte Grenzkontrollen an Landesgrenze zu Tschechien

Service für tschechische Durchreisende, die eine Reise zu einem tschechischen Ziel abkürzen wollen, indem sie eine Strecke durch den Freistaat Sachsen/Deutschland wählen: Bitte beachten Sie, dass Sie beim Grenzübertritt mit Kontrollen durch die sächsische Polizei oder Bundespolizei und gegebenenfalls mit einer Zurückweisung und einem Bußgeld in Höhe von bis zu 3000 Euro rechnen müssen. Rechtsgrundlage ist die Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung, nach der einreisende Personen grundsätzlich einer Quarantänepflicht unterliegen. Personen, die nur zur Durchreise in den Freistaat Sachsen einreisen, und diesen auf den schnellsten Weg wieder verlassen, sind gemäß § 2 Absatz 1 Nummer 1  der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung zwar von  der Quarantänepflicht ausgenommen. Die Transitregelung gilt jedoch nicht, wenn noch ein anderer Reisegrund, zum Beispiel Einkaufen, vorliegt oder die Durchreise nicht auf direktem Weg erfolgt.

 

 

Einreise aus einem Risikogebiet im Ausland

Das müssen Sie beachten

Wer gemäß der Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts zum Zeitpunkt der Einreise aus einem internationalen Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich vor der Einreise digital anmelden: Die Web-Anwendung »Digitale Einreiseanmeldung« (DEA) ersetzt die Aussteigekarte in Papierform. Sie kann von Nutzern digitaler Endgeräte (Desktop, Tablet, Smartphone) weltweit unter folgender Internetseite abgerufen werden: www.einreiseanmeldung.de.

Nach der Coronavirus-Einreiseverordnung der Bundesregierung müssen sich Reisende vor ihrer Einreise nach Deutschland elektronisch registrieren, wenn sie sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Mit der Einreiseanmeldung erhalten die für den Zielort der Reisenden zuständigen Gesundheitsämter die notwendigen Informationen, um etwa kontrollieren zu können, ob die nach der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung bestehende Quarantänepflicht eingehalten wird. Die Daten werden dabei verschlüsselt, ausschließlich dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt zugänglich gemacht und 14 Tage nach Einreise automatisch gelöscht.

Welche Personen einer Pflicht zur Einreiseanmeldung unterliegen, hängt maßgeblich davon ab, ob die Einreise aus einem »normalen« Risikogebiet aus einem Risikogebiet mit einem besonders hohen Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) oder einem solchen, in dem vermehrt Mutationen des Coronavirus auftreten (Virus-Varianten-Gebiet), erfolgt. Für Einreisen aus normalen Risikogebieten gelten Ausnahmen von der Anmeldepflicht beispielsweise für Durchreisende oder Reisen im Rahmen des sog. kleinen Grenzverkehrs. Für Einreisende aus Virus-Varianten-Gebieten gibt es indes keine Ausnahme von der Anmeldepflicht. Die Einstufung der Risikogebiete ist den Internetseiten des Robert Koch-Instituts zu entnehmen.

Soweit eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich war, ist die Anmeldung durch die Abgabe einer schriftlichen Ersatzanmeldung (Anlage 2 der Coronavirus-Einreiseverordnung) zu erfüllen. Eine Bestätigung der elektronischen Einreiseanmeldung bzw. der Ersatzanmeldung ist mitzuführen. Im Falle einer Ersatzanmeldung ist diese unverzüglich nach Einreise dem zuständigen Gesundheitsamt zu übermitteln. Wird für die Einreise ein Beförderer in Anspruch genommen, sind die Dokumente diesem vorzulegen. Personen, die aus dem Ausland in den Freistaat Sachsen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet (gemäß der Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts zum Zeitpunkt der Einreise) aufgehalten haben, sind zudem verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort abzusondern (häusliche Quarantäne). Grundsätzlich gilt eine Quarantänefrist von 10 Tagen. Diese ist auf 14 Tage erhöht, wenn die Einreise aus einem Virus-Varianten-Gebiet erfolgt.

Aus den Vorschriften der Coronavirus-Einreiseverordnung kann sich zudem eine Pflicht zur Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus ergeben. Auch hier kommt es darauf an, aus welcher Art Risikogebiet die Einreise erfolgt:

Bei Einreise aus normalen Risikogebieten muss eine Testung spätestens unmittelbar nach der Einreise vorgenommen werden oder darf höchstens 48 Stunden alt sein. Ein Nachweis über die Testung ist mitzuführen. Ausnahmen gelten u.a. für

  • Durchreisende
  • Beschäftigte im internationalen Transportwesen
  • Reisen im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs bis 24 Stunden Dauer
  • den Besuch von Verwandten ersten Grades bis zu 72 Stunden Dauer
  • Grenzpendler und Grenzgänger

Bei Einreise aus Hochinzidenzgebieten muss die Testung zwingend schon bei Einreise vorliegen. Ausnahmen gelten hier u.a. für:

  • Durchreisende
  • Beschäftigte im internationalen Transportwesen, wenn der Aufenthalt im Hochinzidenzgebiet oder der Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland von bis zu 72 Stunden Dauer ist
  • Grenzpendler und Grenzgänger unter der Voraussetzung, dass diese sich mindestens zweimal wöchentlich auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus testen lassen; die erste Testung muss zwingend vor der Arbeitsaufnahme erfolgen

Bei Einreise aus Virus-Variantengebieten ist eine Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vor Einreise ausnahmslos vorzunehmen.

Die Einreisenden sind verpflichtet, die Testung auf Anforderung des zuständigen Gesundheitsamts innerhalb des Zeitraums von 10 Tagen nach der Einreise vorzulegen. Die Testung aller Einreisenden aus ausländischen Risikogebieten soll dabei helfen, Infektionsketten zu erkennen und zu unterbinden. Die Kosten für die Testung sind von den Einreisenden selbst zu tragen. Die Testpflicht kann durch einen PCR-Test oder durch einen Antigen-Schnelltest erfüllt werden.

Alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland sind ferner verpflichtet, das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich zu informieren, wenn innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts bei ihnen auftreten. Für Einreisende aus Virus-Varianten-Gebieten gilt diese Pflicht bis 14 Tage nach der Einreise.

Die Verpflichtung zur häuslichen Quarantäne bei Einreise aus dem Ausland regelt die Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung. Hier sind gleichzeitig Ausnahmen festgelegt, die beispielsweise für sächsische Grenzpendler ins Ausland und den sogenannten kleinen Grenzverkehr gelten.

Ein negatives Testergebnis kann die Absonderungsdauer in der Regel verkürzen. Die häusliche Quarantäne kann frühestens fünf Tage nach der Einreise beendet werden, wenn die Person über ein negatives Testergebnis verfügt. Der zugrundeliegende Corona-Test (anerkannte Testung gemäß Robert-Koch-Institut) darf frühestens fünf Tage nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein. Für Einreisende aus Virus-Varianten-Gebieten gibt es diese Möglichkeit des »Freitestens« nicht, sodass hier die Quarantäne einzuhalten ist.

Ab dem 17. Februar 2021 gelten für Grenzpendler und Grenzgänger aus Virusvariantengebieten neue Regelungen: Aufgrund der sich ausbreitenden Mutationen im Nachbarland Tschechien ändert der Freistaat Sachsen seine Quarantäne-Verordnung mit den Vorschriften für Einreisende. Mit der Einstufung eines Landes zum Virusvarianten-Gebiet gemäß Corona-Einreiseverordnung des Bundes müssen alle Personen bei Einreise einen negativen Corona-Test mitführen, der höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen wurde. Im Rahmen der Einreise ist im Zweifel mit Zurückweisungen an der Landesgrenze zum Freistaat Sachsen zu rechnen, wenn die erforderliche Testung nicht nachgewiesen werden kann. Zudem gilt die Pflicht, sich unverzüglich für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben. 

Ausnahmen von der Pflicht zur 14-tägigen häuslichen Quarantäne gelten bei Einreisenden aus einem Virusvarianten-Gebiet in Sachsen künftig für:

  • Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegewesens (unter anderem Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen), wenn sie sich täglich auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen.
  • Beschäftigte in Betrieben der Nutztierhaltung, die zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit dieser Betriebe unverzichtbar sind, wenn sie sich täglich auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen.
  • Polizeivollzugsbeamte, die aus dem Einsatz und einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren.
  • Beschäftigte in der Wasser- und Energieversorgung, Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen, im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft sowie in der Informationstechnik, im Telekommunikationswesen und in Laboren medizinischer Einrichtungen. Voraussetzung ist die tägliche Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2. Diese Ausnahmen gelten nur für Beschäftigte, wenn deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit dieser Betriebe unverzichtbar ist und dies durch eine amtliche Bescheinigung der zuständigen kommunalen Behörde (Landkreise) nachgewiesen wird. Bis Donnerstag, 18. Februar 2021, 24 Uhr, gilt eine Übergangsfrist. Eine entsprechende Glaubhaftmachung ist durch Vorlage eines Arbeitsvertrages möglich.

Darüber hinaus sind Personen von der Quarantäne-Pflicht ausgenommen, die aus dringenden humanitären Gründen einreisen. Von dieser Ausnahme sind umfasst:

  • Verwandte 1. Grades bei einem Todesfall;
  • Einreise zur Geburt des eigenen Kindes;
  • Zwei Verwandte 1. oder 2. Grades bei Ausfall sämtlicher Sorgeberechtigten;
  • Einreise zur zwingenden medizinische Behandlung;
  • Einzelfallaufnahme aus humanitären Gründen bei Gefahr für Leib oder Leben (§ 22 Satz 1, 2. Alternative AufenthG).
  • Dies ist in geeigneter Weise glaubhaft zu machen. Voraussetzung ist eine tägliche Testung.

Bestehen bleiben die Ausnahmen von der Pflicht zur 14-tägigen häuslichen Quarantäne für:

  • Durchreisende, die ohne Aufenthalt den Freistaat durchreisen
  • Transportpersonal wie Lkw-Fahrer

Die Beschäftigten in Pflege/Gesundheitswesen und Nutztierhaltung müssen täglich getestet werden. Testungen, die in Tschechien oder Polen durchgeführt wurden, werden anerkannt, wenn diese den durch das Robert Koch-Institut vorgegebenen Anforderungen genügen.

Für die LKW-Fahrer gilt die Einreise-Testpflicht. Diese müssen also bei Einreise einen Testnachweis mitführen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Das gilt in gleicher Weise auch für Personen, die ohne Zwischenaufenthalt durch Sachsen durchreisen.

Die Testregelung für polnische Grenzpendler bleibt wie gehabt – hier genügt ein negativer Schnelltest pro Woche, da Polen zum jetzigen Zeitpunkt kein Hochinzidenzland ist.

Einreise aus Risikogebiet mit Beförderer

Ausfüllen der digitalen Einreiseanmeldung auf www.einreiseanmeldung.de, in Ausnahmefällen Ersatzmitteilung in Papierform ausfüllen – Vorlage der Bestätigungs-PDF der digitalen Reiseanmeldung bzw. Ersatzmitteilung beim Beförderer – Einreise – sofortiges, eigenständiges Absondern bis zu zehn Tagen – Abnahme eines Corona-Tests durch Gesundheitsamt nachkommen (Testcenter der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen / Testcenter an Flughäfen / Hausarzt) – Vorlage des Testergebnisses beim Gesundheitsamt – ggf. Verkürzung der Absonderung frühestens fünf Tagen nach Einreise durch negativen Test

Einreise aus Risikogebiet mit Auto / Motorrad / Fahrrad o. ä.

Ausfüllen der digitalen Einreiseanmeldung auf www.einreiseanmeldung.de, in Ausnahmefällen Ersatzmitteilung in Papierform – Einreise – sofortiges, eigenständiges Absondern bis zu zehn Tagen – selbständige, unverzügliche Übermittlung der Ersatzmitteilung an das Gesundheitsamt, falls keine digitale Registrierung vorgenommen wurde – 
Abnahme eines Corona-Tests (Testcenter der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen | Testcenter an Flughäfen | Hausarzt) – Vorlage des Testergebnisses beim Gesundheitsamt – ggf. Verkürzung der Absonderung frühestens fünf Tagen nach Einreise durch negativen Test 

Angebote an Schnelltests in Sachsen

Zu Angeboten für die ärztliche Testungen informieren Sie sich bitte auf der Seite der kassenärztlichen Vereinigung Sachsen: https://www.kvs-sachsen.de/aktuell/corona-virus/test-und-schwerpunktpraxen/

Auf der Karte finden Sie die uns bisher bekannten Angebote. Haben Sie noch ein Angebot, das wir aufnehmen sollten? Dann wenden Sie sich bitte an diese Kontaktadresse: Corona-Test@sms.sachsen.de. Bitte beachten Sie, dass folgende Informationen übermittelt werden müssen - andernfalls kann keine Aufnahmen auf die Karte erfolgen: Name der Teststation - Straße - Hausnummer - PLZ - Ort - Kontakt - Telefon - ggf. Website. 

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Übertragung der Daten auf die Karte einige Tage dauern kann.    

Antworten auf häufig gestellte Fragen für Grenzpendler und -gänger (Regeln für Virusvariantengebiete)

Personen, die aus einem Virusvariantengebiet einreisen, müssen sich unverzüglich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Die Pflicht entfällt für folgende Personengruppen und unter den folgenden Bedingungen:

  • bei Aufenthalten in Deutschland oder in einem Risikogebiet von weniger als 72 Stunden Dauer und bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte für Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren, oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren
    • Voraussetzung für Einreise ohne Quarantäne: negativer Test (PCR- oder Schnelltest), der nicht älter als 48 Stunden ist.
    • Bei Einreise mit sich zu führen: negatives Testergebnis.
  • Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegewesens (nach § 23 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 bis 12 und § 36 Absatz 1 Nummer 2 und 7 Infektionsschutzgesetz)
    • Voraussetzung für Einreise ohne Quarantäne: Tägliche Testung (PCR oder Schnelltest).
    • Bei Einreise mit sich zu führen: negatives Testresultat.
  • Beschäftigte in Betrieben der Nutztierhaltung, die zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit dieser Betriebe unverzichtbar sind.
    • Voraussetzung für Einreise ohne Quarantäne: Tägliche Testung (PCR oder Schnelltest).
    • Bei Einreise mit sich zu führen: negatives Testresultat.
  • Polizeivollzugsbeamte, die aus dem Einsatz und einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren
    • Voraussetzung für Einreise ohne Quarantäne: negativer Test (PCR- oder Schnelltest), der nicht älter als 48 Stunden ist.
    • Bei Einreise mit sich zu führen: negatives Testresultat.
  • Wenn Tätigkeit nötig für Funktionsfähigkeit der Betriebe: Beschäftigte und Selbstständige in der Wasser- und Energieversorgung, Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen, im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft sowie in der Informationstechnik, im Telekommunikationswesen und in Laboren medizinischer Einrichtungen.
    • Voraussetzung für Einreise ohne Quarantäne: Tägliche Testung (PCR- oder Schnelltest).
    • Bei Einreise mit sich zu führen: negatives Testresultat, amtliche Bescheinigung der zuständigen kommunalen Behörde, dass die Person nötig für Funktionsfähigkeit des Unternehmens ist.

Liegt bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet kein negatives Testergebnis vor, kann man nicht einreisen.

Reist man ohne negativen Test ein, verstößt man gegen die Bundeseinreiseverordnung und die Sächsische Quarantäne-Verordnung. Beide Verstöße können als Ordnungswidrigkeit verfolgt und mit Bußgeld belegt werden. Im Fall der Sächsischen Quarantäne-Verordnung wird ein Bußgeld in Höhe von mindestens 500 Euro fällig. 

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr bietet einen Übernachtungszuschuss an. Erstattet der Arbeitgeber dem Grenzpendler seine Übernachtungskosten, unterstützt der Freistaat Sachsen. Die Förderung erfolgt gebündelt nach dem Erstattungsprinzip, d. h. das Unternehmen geht zunächst in Vorleistung. Anträge verbunden mit dem Nachweis über tatsächlich erfolgte Übernachtungen sind frühestens vier Wochen nach Inkrafttreten der Regelung (13. Februar 2021) bei der Landesdirektion Sachsen zu stellen. Die Antragsformulare werden rechtzeitig vorher bekanntgemacht.   

Für eine amtliche Bescheinigung muss dem zuständigen Amt (bspw. E-Mail) das vollständig ausgefüllte Bescheinigungs-Formular zugesandt werden. Das Formular finden Sie hier: https://www.coronavirus.sachsen.de/download/Amtliche-Bescheinigung-ueber-eine-Taetigkeit-in-einem-Betrieb.pdf. Die Übersendung gilt als Antrag.
Bis Donnerstag, den 18. Februar 2021 24 Uhr wird die Regel, dass die benannten Berufsgruppen eine amtliche Bescheinigung brauchen, nicht vollzogen. Bis dahin ist ein Nachweis für die Arbeitstätigkeit in einem der genannten Bereiche (z. B. Kopie Arbeitsvertrag oder Arbeitgeberbescheinigung) mit sich zu führen. 
Ab Freitag, den 19. Februar 2021, 0 Uhr wird diese Regel vollzogen.
Diese Regel gilt nur für Personengruppen, die unter I. 1. aufgeführt sind und für die dort die Pflicht zum Mitführen einer amtlichen Bescheinigung vorgesehen ist.

Die Kontaktdaten für die Übersicht zuständiger Ämter (werden aktualisiert sobald sie benannt werden:

Antworten auf häufig gestellte Fragen für Grenzpendler und -gänger (Regeln für Risikogebiete und »Hochinzidenzgebiete«)

Grenzgänger (Sachsen, die ins Ausland pendeln) und Grenzpendler (Personen, die nach Sachsen einpendeln) unterliegen ab dem 18. Januar grundsätzlich wie alle Personen, die aus einem Corona-Risikogebiet nach Sachsen einreisen, der Quarantänepflicht. Die Quarantänepflicht entfällt aber, wenn sich diese Personen einmal wöchentlich einem Corona-Test unterziehen. Bringen Grenzpendler ihre Kinder mit, die in Sachsen in die Kindertageseinrichtung gehen, müssen sich die Kinder nicht testen lassen. Für geimpfte Personen gelten die gleichen Regeln.

Grenzpendler und -gänger müssen sich mindestens einmal wöchentlich einem Corona-Test unterziehen.
Wenn ein Land oder Gebiet durch das RKI als »Hochinzidenzgebiet« ausgewiesen wird, müssen aus diesem Gebiet kommende Grenzgänger und Grenzpendlerinnen mit Arbeitsvertrag in Sachsen sich mindestens zweimal wöchentlich testen lassen. Hier finden Sie immer die aktuelle Übersicht der RKI-Ausweisungen: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html 

Diese Beschäftigten haben gemäß Testverordnung des Bundes einen Anspruch auf Testung. Sie müssen mindestens dreimal wöchentlich durch ihren Arbeitgeber getestet werden (§ 7 Abs. 4 Satz 2 Sächsische Corona-Schutz-Verordnung).

Grundsätzlich sind die vom Robert-Koch-Institut aufgeführten Testverfahren zulässig. Hierzu zählen u. a. der sogenannte Schnelltest (PoC) und der PCR-Test. Für die Testpflicht ist ein Schnelltest ausreichend.

Ein positives Testergebnis ist meldepflichtig. Gemeldet werden muss an das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Bei einem positiven Testergebnis müssen sich die getestete Person und die Angehörigen ihres Hausstandes sofort in Quarantäne begeben. Der oder die Betroffene sollte ein positives Ergebnis eines Schnelltests durch einen PCR-Labortest bestätigen lassen.
Es wird ein Portal für die Meldung der positiven Antigentestergebnisse vorbereitet.

Wurde ein PCR-Labortest durchgeführt, ist das Testergebnis mit sich zu führen. Bei einem Schnelltest ist das Ergebnis zu dokumentieren. Die Dokumentation muss folgende Informationen enthalten: Name der getesteten Person, Adresse, Geburtsdatum, Angabe der testenden Stelle und Datums des Tests. Personen, die in einer medizinischen Einrichtung oder einem Pflegeheim arbeiten und dort regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich getestet werden, können den Nachweis durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die regelmäßige Testung erbringen.
Zur Dokumentation soll das untenstehende Muster genutzt werden. (Auch in Polnisch/Deutsch und Tschechisch/Deutsch vorhanden)

Bei Einreise aus einem »Hochinzidenzgebiet« ist bei noch Nicht-Vorliegen eines Testergebnisses bei Einreise der Arbeitsvertrag über das Arbeitsverhältnis im Freistaat Sachsen mit sich zu führen. Auch eine Kopie des Arbeitsvertrages oder eine Arbeitgeberbestätigung ist ausreichend. Unverzüglich nach Einreise und vor Arbeitsaufnahme ist ein Test durchzuführen. 

Liegt bei Einreise kein negativer Test vor, ist der Arbeitnehmer verpflichtet, unverzüglich nach der Einreise und vor Arbeitsaufnahme eine Testung hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vornehmen zu lassen.

In der Medizinprodukteabgabeverordnung ist geregelt, an wen Tests verkauft werden dürfen. Antworten auf häufige Fragen finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/M/MPAV-Aend_Auslegungshilfe_end_2021-02-08.pdf

Die Preise variieren je nach aktueller Marktlage. In der Regel konnte bisher mit einem Beschaffungspreis von wenigen Euro gerechnet werden.

Der Antigen-Schnelltest ist ein Medizinprodukt und darf nur entsprechend der Gebrauchsinformation (»Beipackzettel«) des Herstellers und der Medizinproduktebetreiberverordnung angewandt werden. Der Antigen-Schnelltest sollte durch Ärztinnen und Ärzte oder Gesundheitspersonal oder durch Personen durchgeführt werden, die fachkundig geschult wurden. Eine vorhergehende Einweisung bzw. Schulung in die korrekte Durchführung der Abstrichentnahme und Anwendung der Tests ist erforderlich. Darüber hinaus ist eine arbeitsschutzrechtliche Unterweisung der testenden Person notwendig. 
Zur Qualitätssicherung spricht das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt die Empfehlung aus, dass vorrangig Menschen Tests durchführen, welche eine medizinische Vorbildung haben.

Das Personal muss beim Durchführen des Testabstrichs persönliche Schutzausrüstung tragen (Faktenblatt Arbeitsschutz: https://www.arbeitsschutz.sachsen.de/download/2021_02_11_Faktenblatt_PoC_Antigen_Test.pdf): 

  • mindestens FFP2-Masken oder vergleichbare Atemschutzmasken,
  • Handschuhe,
  • Schutzkittel und Schutzbrillen oder Visiere.

Beispielsweise bietet der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes Schulungen an. Weitere Informationen finden Sie hier: https://drk-bildungswerk-sachsen.de/fort-weiterbildung/schulungsprogramm-sars-cov-2/online-schulung-durchfuehrung-antigen-schnelltest.html. (Abrufdatum: 18. Februar 2021).

Eine Übersicht über die Angebote der Schnelltests in Sachsen finden Sie unter: https://www.coronavirus.sachsen.de/informationen-fuer-einreisende-nach-sachsen-7298.html?#a-9212 

Die in Polen abgenommenen Tests werden anerkannt, wenn sie den durch die Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Mindestkriterien entsprechen.

 

Erstattet der Arbeitgeber dem Grenzpendler die Testkosten oder lässt er den Test auf eigene Kosten im Unternehmen bzw. im Auftrag des Unternehmens durchführen, unterstützt der Freistaat Sachsen mit einer Pauschale von 10 Euro pro Test und Woche. Kommt der Berufspendelnde aus einem Hochinzidenz- bzw. Virusvariantengebiet werden bis zu 3 Tests pro Woche gefördert. Die Förderung erfolgt gebündelt nach dem Erstattungsprinzip, d. h. das Unternehmen geht zunächst in Vorleistung. Anträge verbunden mit dem Nachweis über tatsächlich erfolgte Testungen sind ab dem 1. April 2021 bei der Landesdirektion Sachsen zu stellen. Die Antragsformulare werden rechtzeitig vorher bekanntgemacht. 
Darüber hinaus können sich in der Tschechischen Republik Versicherte einmal in drei Tagen kostenfrei in der Tschechischen Republik testen lassen (mehr Informationen siehe Frage »Wo können Tests durchgeführt werden«). 
Bei keiner anderweitigen Kostenübernahme muss der Grenzpendler sich auf eigene Kosten testen lassen. 
Es spielt keine Rolle, ob der Test in oder außerhalb von Sachsen vorgenommen wurde.

Grenzpendler und -gänger sind nur dann von der Quarantänepflicht ausgenommen, wenn sie die Testpflicht erfüllen. Lassen sie sich nicht testen, müssen sie sich in Quarantäne begeben. Tun sie das nicht, verstoßen sie gegen die Quarantänepflicht. Der Verstoß kann das als Ordnungswidrigkeit verfolgt und mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 500 Euro geahndet werden.

Antworten auf häufige Fragen zur Einreise aus Risikogebieten im Ausland

Reisende aus dem Ausland müssen dann in Quarantäne, wenn sie aus einem Gebiet, das am Einreisetag als Risikogebiet gilt, einreisen.

Übersicht über die internationalen Risikogebiete auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts

Es besteht die Pflicht zur elektronischen Einreiseanmeldung unter www.einreiseanmeldung.de. Die digitale Registrierung muss vor der Einreise nach Deutschland erfolgen. Soweit eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich war, ist die Anmeldung durch die Abgabe einer schriftlichen Ersatzanmeldung vorzunehmen (beim Beförderer bzw. beim Gesundheitsamt). Es gibt Ausnahmen von der Anmeldepflicht, beispielsweise für Durchreisende, im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs und für Beschäftigte im internationalen Transportwesen. Wenn die Einreise aus einem Virus-Varianten-Gebiet (derzeit u.a. Großbritannien, Irland, Südafrika, Portugal und Brasilien) erfolgt, ist ausnahmslos eine Einreiseanmedlung vorzunehmen.Außerdem gilt u.U. eine Testpflicht (siehe hierzu oben)

Es muss zudem im Freistaat Sachsen eine häusliche Quarantäne für die Dauer von zehn Tagen eingehalten  werden. Bei Einreise aus einem Virus-Varianten-Gebiet beträgt der Quarantäne-Zeitraum abweichend hiervon 14 Tage. Der Reisende kann bis zehn Tage nach der Einreise unter Beobachtung des Gesundheitsamtes gestellt werden. Die Dauer der häuslichen Absonderung kann frühestens nach fünf Tagen nach Einreise durch einen negativen Corona-Test (anerkannte Testung gemäß Robert-Koch-Institut) verkürzt werden. Der Test darf dabei frühestens fünf Tage nach der Einreise vorgenommen werden. Der Test ist für mindestens zehn Tage aufzubewahren und auf Verlangen des Gesundheitsamts diesem unverzüglich vorzulegen. Die Möglichkeit des »Freitestens« gibt es bei Einreisen aus Virus-Variantengebieten nicht.

Die Web-Anwendung »Digitale Einreiseanmeldung« (DEA) ersetzt die Aussteigekarte in Papierform. Diese Daten werden den Gesundheitsämtern zur Verfügung gestellt.

Soweit eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich war, ist die Anmeldung durch die Abgabe einer schriftlichen Ersatzmitteilung vorzunehmen. Bei Einreise mittels Flugzeug, Bahn, Schiff oder Bus werden die Ersatzanmeldungen durch die Beförderungsunternehmen an das örtliche Gesundheitsamt weitergegeben.

Bei Einreise ohne Beförderer (mit dem Auto, Motorrad etc.) muss eine eigenständige Übergabe der Ersatzmitteilung an das Gesundheitsamt am Wohnort/Aufenthaltsort erfolgen. Diese Pflicht ist mit der Vornahme einer elektronischen Einreiseanmeldung erfüllt.

Die Daten werden verschlüsselt, ausschließlich dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt zugänglich gemacht und 14 Tage nach Einreise automatisch gelöscht.

Ja, wer sich in den letzten zehn Tagen zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem ausländischen Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich ggf. einen Nachweis über eine negative Testung auf das Coronavirus schon bei der Einreise mitführen oder spätestens 48 Stunden nach der Einreise vornehmen lassen (Wann besteht eine Testpflicht? siehe oben.) Es gibt dafür zwei Möglichkeiten:

  1. Testung in Testcentern der Kassenärztlichen Vereinigung (Die Testcenter an den Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle bleiben geöffnet.)
  2. Testung beim Hausarzt

Auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de müssen sich die Einreisenden vor Reiseantritt nach Deutschland elektronisch registrieren und Angaben zu ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage machen. Wenn alle notwendigen Informationen eingeben sind, erhalten sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Der Beförderer wird vor der Beförderung kontrollieren, ob die Personen eine Bestätigung vorweisen können. Andernfalls kann eine Beförderung nicht erfolgen. Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, muss stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform ausgefüllt und dem Beförderer übergeben werden.

Zu den möglichen Test- und Absonderungspflichten siehe oben.

Auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de müssen sich die Einreisenden vor Reiseantritt nach Deutschland elektronisch registrieren und Angaben zu ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage machen. Wenn alle notwendigen Informationen eingeben erhalten sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, muss stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform  ausgefüllt werden und nach der Einreise unverzüglich an das Gesundheitsamt übermittelt werden.

 Zu den möglichen Test- und Absonderungspflichten siehe oben.

Wer sich nicht unverzüglich in Quarantäne begibt, solange kein negatives Testergebnis vorliegt, nicht unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt kontaktiert oder der Testung entzieht, kann mit einem Bußgeld belegt werden.

Antworten auf häufige Fragen zur Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung

Reisende aus dem Ausland müssen dann in eine zehnttägige Quarantäne, wenn sie aus einem Risikogebiet einreisen und kein Ausnahmetatbestand einschlägig ist. Die Quarantänefrist beträgt bei Einreisenden aus Virus-Varianten-Gebieten 14 Tage. Für Einreisen aus Virusvarianten-Gebieten sind folgende Ausnahmen von der Quarantäne vorgesehen:

  1. Personen, die nur zur Durchreise in den Freistaat Sachsen einreisen; diese haben das Gebiet des Freistaates Sachsen auf dem schnellsten Weg zu verlassen, 
  2. Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren; sie dürfen nur höchstens 72 Stunden lang in ein ausländisches Risikogebiet fahren oder aus dem Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und müssen angemessene Schutz- und Hygienekonzepte einhalten,
  3. Polizeivollzugsbeamte, die aus dem Einsatz und einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren
  4. Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegewesens nach § 23 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 bis 12 und § 36 Absatz 1 Nummer 2 und 7 des Infektionsschutzgesetzes unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,
  5. Beschäftigte in Betrieben der Nutztierhaltung, die zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit dieser Betriebe unverzichtbar sind, unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, 
  6. Beschäftigte in der Wasser- und Energieversorgung, Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen, im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft sowie in der Informationstechnik, im Telekommunikationswesen und in Laboren medizinischer Einrichtungen, unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sowie
  7. Personen, die aus folgenden dringenden humanitären Gründen einreisen unter der Voraussetzung einer täglichen Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2:
  • Verwandte ersten Grades bei einem Todesfall,
  • zur Geburt des eigenen Kindes,
  • zwei Verwandte ersten oder zweiten Grades bei Ausfall sämtlicher Sorgeberechtigten,
  • zur zwingenden medizinischen Behandlung und
  • im Einzelfall zur Aufnahme aus humanitären Gründen bei Gefahr für Leib oder Leben (§ 22 Satz 1, 2. Alternative Aufenthaltsgesetz).

Die Ausnahme unter Nr. 6 gilt nur für Beschäftigte, wenn deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit dieser Betriebe unverzichtbar ist und dies durch eine amtliche Bescheinigung der zuständigen kommunalen Behörde nachgewiesen wird. Die Bescheinigung ist bei jeder Einreise mitzuführen und auf Verlangen der zuständigen kommunalen Behörde, der von ihr beauftragten Stelle oder der mit der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragten Behörde vorzulegen. Die Gründe in Nr. 7 sind in geeigneter Weise glaubhaft zu machen. Die Regelungen gelten auch für Selbstständige.

Die aktuellen ausländischen Risikogebiete können Sie auf den Seiten des Robert Koch Instituts (RKI) einsehen: Übersicht über die internationalen Risikogebiete auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts

Wenn Reisende sich in einem dieser Risikogebiete aufgehalten haben, dann müssen sich diese auf direktem Weg in ihre Unterkunft begeben und Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt in Sachsen aufnehmen. Die Kontaktdaten der Gesundheitsämter erhalten Sie auf den Seiten des Freistaates Sachsen: Übersicht über die Gesundheitsämter im Freistaat Sachsen.

Sofern Reisende sich digital unter www.einreisenanmeldung.de angemeldet haben oder die schriftliche Ersatzanmeldung beim Beförderungsunternehmen (z.B. der Fluggesellschaft) abgegeben haben, ist die Meldepflicht beim Gesundheitsamt damit erfüllt.

Einreisende unterliegen einer Testpflicht, sofern keine Ausnahme einschlägig ist (s.o.).

(aktualisiert am 17. Februar 2021)

Sie können die Dauer der häuslichen Absonderung frühestens nach fünf Tagen nach Einreise durch einen negativen Corona-Test verkürzen. Der Test darf dabei frühestens fünf Tage nach der Einreise vorgenommen werden. Der Test ist für mindestens zehn Tage aufzubewahren und auf Verlangen des Gesundheitsamts diesem unverzüglich vorzulegen. Für Einreisende aus Virus-Varianten-gebieten besteht diese Möglichkeit nicht.

Nein, solange Sie auf schnellstem Weg das Risikogebiet durchqueren, d.h. ohne jede Verzögerung wie Kurzaufenthalte oder Übernachtungen, unterliegen Sie keiner Quarantänepflicht. 

(aktualisiert am 17. November 2020)

Beruflich veranlasste zwingend notwendige Reisen in ein Risikogebiet im Ausland sind für die Dauer von 72 Stunden möglich, ohne dass bei der Einreise nach Sachsen für die/den Geschäftsreisenden die Quarantänepflicht gilt. Bei Einreisen aus einem Virusvarianten-Gebiet gilt hingegen eine Quarantänepflicht. In beiden Fällen besteht eine Pflicht vor der Einreise eine Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus durchführen zu lassen.

(aktualisiert am 8. Februar 2021)

Der Besuch von Familienangehörigen in einem Risikogebiet im Ausland ist grundsätzlich ohne eine anschließende Pflicht zur Quarantäne möglich, wenn es sich um den Besuch zur Wahrnehmung des Sorgerechts oder eines Umgangsrechts, um den Besuch des nicht in demselben Hausstand wohnenden Ehegatten oder Lebensgefährten oder um den Besuch von Verwandten ersten Grades (Eltern, Kinder) handelt und die Reise nicht länger als 72 Stunden dauert Ist der Besuch mit einem Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet oder Virus-Varianten-Gebiet verbunden, muss vor der Einreise eine Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus durchgeführt werden. Bei Besuchen, die mit einem Aufenthalt in einem Virusvarianten-Gebiet verbunden sind, gilt zusätzlich eine Quarantänepflicht

Der Besuch von Verwandten zweiten Grades (Geschwister, Großeltern, Enkelkinder) ist ohne anschließende Quarantänepflicht möglich, wenn Sie bei der Einreise über einen negativen Corona-Test verfügen. Die Testung darf bei der Einreise nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen.

Gleiche Regelungen gelten für Personen, die aus dem ausländischen Risikogebiet einreisen, um in Sachsen Familienangehörige zu besuchen.

Keine Verwandten ersten oder zweiten Grades sind Verschwägerte, z. B. Schwiegereltern. Besucht eine Familie (Ehepaar mit Kindern) die Eltern der Ehefrau in einem ausländischen Risikogebiet, muss bei der Einreise nach Deutschland unterschieden werden: die Ehefrau ist von der Quarantänepflicht befreit (§ 3 Abs. 2 Nr. 2), die Kinder mit einem negativen Coronatest müssen nicht in Quarantäne (§3 Abs. 2 Satz Nr. 2 Buchst. a), der Ehemann muss in Quarantäne (§ 1 Abs. 1).

(aktualisiert am 8. Februar 2021)

Personen, die sich nicht länger als 12 Stunden in einem Risikogebiet eines Nachbarstaates (Polen, Tschechische Republik) aus einem triftigen Grund dort aufgehalten haben und deren Aufenthalt nicht dem Einkauf, der privaten Teilnahme an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer öffentlichen Festivität oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung gedient hat, sind bei der Rückkehr nicht von der Quarantänepflicht erfasst.

Zu triftigen Gründen in diesem Sinne zählen berufliche, medizinische und soziale Gründe.

Ist der Ausflug mit einem Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet oder Virus-Varianten-Gebiet verbunden, muss vor der Einreise eine Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus durchgeführt werden. Bei Ausflügen, die mit einem Aufenthalt in einem Virusvarianten-Gebiet verbunden sind, gilt zusätzlich eine Quarantänepflicht

(aktualisiert am 8. Februar 2021)

Ja die Möglichkeit zur Testung besteht. Man kann sich bei seinem Hausarzt und den Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen testen lassen.

Einreise aus dem Inland

Bis einschließlich 7. März 2021 gelten in Sachsen Ausgangsbeschränkungen und in einigen Landkreisen und Kreisfreien Städten weiter eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 6 Uhr. Das Verlassen der Unterkunft ist nur aus triftigen Gründen gestattet.

Öffnung und Betrieb von Übernachtungsangeboten sind untersagt. Ausnahmen bestehen nur für Übernachtungen aus notwendigen beruflichen, schulischen, medizinischen oder sozialen Anlässen.

Grundsätzlich wird dringend empfohlen, auf Reisen, Besuche und Einkäufe zu verzichten, insbesondere soweit diese mit einem Übertreten der Landesgrenze des Freistaates Sachsen oder der Bundesgrenze verbunden sind.

Weiterführende Informationen des Robert Koch-Instituts und der Bundesregierung

Informationen des Robert-Koch-Institutes

Informationen der Bundesregierung

zurück zum Seitenanfang