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Priorisierung für die Coronaschutzimpfung

Mitarbeiter des DRK trägt Tablett mit mehreren Spritzen © dpa

In Sachsen können sich seit dem 7. Juni 2021 alle Bürgerinnen und Bürger um einen Impftermin bemühen. Die bisherige bevorzugte Impfberechtigung von besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen endet bundesweit. Auch alle Impfwilligen ab 14 Jahren können sich ab 8 Uhr im Buchungsportal für die Impfzentren registrieren und um einen Termin bemühen.

Seit dem 7. Juni verabreichen auch Betriebsärzte die Coronaschutzimpfung.

Die Aufhebung der vorgegebenen Priorisierung beim Impfen bedeutet, dass keine Personen mehr wegen Vorerkrankungen, des Alters und des besonderen beruflichen oder persönlichen Umfeldes bevorzugt geimpft werden. Ein Großteil der bisher priorisierten Menschen hat bereits eine Impfung erhalten.

In den Arztpraxen ist die durch die Impfverordnung des Bundes vorgegebene Priorisierung bereits seit 24. Mai 2021 komplett aufgehoben: Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte kennen ihre Patientinnen und Patienten am besten und können sehr gut einschätzen, wen sie zuerst impfen. Die Impfung beim Hausarzt bleibt damit ein niedrigschwelliges Angebot gerade für Vorerkrankte.

Es ist jetzt genügend Impfstoff da, um jedem und jeder ein Impfangebot zu machen. Ich appelliere an alle, dieses Angebot auch wahrzunehmen!

Gesundheitsministerin Petra Köpping
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