Hauptinhalt

Schutzeinrichtungen, Beratungen und Hilfetelefone

Antidiskriminierungsberatung

Flyer des Antidiskriminierungsbüro Sachsen e. V.

Menschen werden in unterschiedlicher Weise von den Maßnahmen des gesellschaftlichen Umgangs mit der Pandemie und dessen Auswirkungen getroffen. Dazu gehören neben Bildungsbenachteiligungen als Folge unterschiedlicher Lernbedingungen während der Zeit des Homeschooling u. a. auch die Verstärkung von Ungleichheit bzw.  für Diskriminierung für Menschen mit Behinderungen, aufgrund des Alters oder aufgrund des sozialen Status.

Diskriminierungserfahrungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise (Information der Antidiskriminierungsstelle des Bundes)

Der Freistaat Sachsen fördert seit 2017 den Aufbau sachsenweiter Strukturen der Antidiskriminierungsberatung mit einem großen Modellprojekt, welches durch das Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V. umgesetzt wird. Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V. hält regelmäßig Beratungsangebote in Leipzig, Dresden und Chemnitz vor.

Antidiskriminierungsberatung ist ein Unterstützungsangebot für Menschen, die wegen rassistischer oder ethnischer Zuschreibungen, dem Geschlechts, der sexuellen Identität, des Lebensalters, der Religion oder Weltanschauung sowie der Behinderung oder chronischer Krankheit benachteiligt wurden. Das Beratungsangebot ist kostenlos, die Beratungsstellen sind barrierefrei zugänglich und bei Bedarf können Gebärdensprachdolmetschung oder Sprachdolmetschung hinzugezogen werden.

Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V. hat eine Hotline geschaltet, die Diskriminierungsmeldungen entgegennimmt und Unterstützung anbietet.

Antidiskriminierungsbüro Sachsen e. V.

Telefon: 0341 30690777
montags bis freitags von 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr

E-Mail: beratung@adb-sachsen.de

Hinweise zum Weiterbetrieb von Schutzeinrichtungen

Die sächsischen Frauen-, Männer- und Kinderschutzeinrichtungen bleiben geöffnet und stehen schutzbedürftigen Menschen bei akuter häuslicher Gewalt jederzeit zur Verfügung.

Einzelne Einrichtungen haben aus Infektionsschutzgründen ihre Kapazitäten reduziert bzw. Aufnahmestopp ausgesprochen. In diesen Fällen werden hilfesuchende Frauen in den umliegenden Einrichtungen untergebracht.

Wenn Sie Beratungen im Fall häuslicher Gewalt benötigen bzw. Kontakt zu den Täterberatungsstellen wünschen, nehmen Sie bitte zuerst telefonisch Kontakt zu den Einrichtungen auf. Hierfür stehen Ihnen das bundesweite Hilfetelefon und die Nummer gegen Kummer unter den unten stehenden Links zur Verfügung.

Daneben finden Sie nachfolgend weitere Links zu telefonischen Hilfsangeboten.

Telefonische Hilfsangebote

Hilfetelefon für Frauen in Notlagen

Logo Hilfetelefon 08000116116

Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche

Kinder- und Jugendtelefon 116111

Telefonseelsorge 0800 1110111 und 0351 896 928 90

Hilfetelefon für Schwangere in Not

Demenz-Telefon 0351 810 851 22

Hilfetelefon gegen sexuellen Missbrauch von Kindern

zurück zum Seitenanfang