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Häufig gestellte Fragen zu Coronatests

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Pflicht zum Testen auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 gemäß Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung

Verordnung zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 vom 30. März 2021

Stand vom 31. März 2021, gültig ab 1. April 2021

Beschäftigte und Selbständige müssen gemäß § 3a Absatz 2 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung zweimal pro Woche einen Test vornehmen oder vornehmen lassen, wenn sie direkten Kundenkontakt haben. Ausreichend ist ein Selbsttest, den der Beschäftigte an sich selbst vornehmen kann. Die Tests sind vom Arbeitgeber für die Arbeitnehmer kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Die Testpflicht gilt auch für Personen mit vollständigem Impfschutz, da nach derzeitigem Stand der Wissenschaft nicht ausgeschlossen werden kann, dass hierdurch eine Infektion und Weiterübertragung des Virus ausgeschlossen ist.

Kundenkontakt ist der unmittelbare physische Kontakt bzw. Kontakt mit tatsächlich persönlicher Begegnung bei der Ausübung beruflicher Tätigkeiten.

Das ist der Fall, wenn der Kontakt mit einer Berührung des Gegenübers verbunden ist (zum Beispiel bei der Physiotherapie). Direkter Kundenkontakt ist auch das persönliche Zusammentreffen zwischen Beschäftigten/Selbstständigen mit anderen Personen, die nicht dem Betrieb angehören, sondern eine Dienstleistung in Anspruch nehmen oder eine Ware kaufen wollen. Klares Merkmal ist ein Kontakt von »Angesicht zu Angesicht« unabhängig von der Zeitdauer.

Darüber hinaus ist direkter Kundenkontakt auch bei einer persönlichen Begegnung gegeben, wenn der Beschäftigte nicht auf Dauer und vollständig durch Hygienevorrichtungen vom Kunden abgeschlossen ist. Ausreichend ist bereits der einmalige kurze Kontakt unter Einhaltung der sonstigen Hygieneregeln.

Ausreichend ist ein Selbsttest. Eine Liste der derzeit in Deutschland zugelassenen Schnelltests finden Sie auf der Website des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Wird statt des Selbsttests ein Schnelltest oder ein PCR-Test durchgeführt, ist damit die Testpflicht erfüllt.

Ja, anstelle des Selbsttests kann auch ein Antigen-Schnelltest bzw. ein PCR-Test angeboten und durchgeführt werden Die Durchführung der Tests hängt von der Art des konkreten Tests ab.

Der/Die Beschäftigte ist verpflichtet, den Test durchzuführen. Eine Pflicht, die Testung dem Arbeitgeber vorzulegen, besteht nicht. Im Fall einer Kontrolle ist die Durchführung der Testung glaubhaft zu machen. Ausreichend ist hierfür, dass der Arbeitnehmer das wahrheitsgemäß ausgefüllte Musterformular über die Durchführung eines Selbsttests vorzeigen kann.

Das Musterformular über die Durchführung eines Selbsttests können Sie untenstehend downloaden.

Zusätzlich kann die Durchführung eines Schnelltests auch durch Vorzeigen einer Fotografie des Tests unmittelbar nach dessen Durchführung glaubhaft gemacht werden.

Nein, es besteht nach den Infektionsschutz-Vorschriften keine ausdrückliche Verpflichtung dazu. Arbeitsrechtlich ist es jedoch sehr sinnvoll, den Arbeitgeber über ein positives Test-Ergebnis zu informieren, um eine Lohnfortzahlung nicht zu gefährden. Bei einem positiven Testergebnis müssen Sie sich sofort absondern, das heißt, Sie müssen den Betrieb verlassen.

Der Arbeitgeber ist nur dann zur Lohnfortzahlung verpflichtet, wenn Sie dafür einen sachlichen Grund haben bzw. ihm nennen. Außerdem benötigt er die Information über die Absonderung dazu, um eine Entschädigung für den von ihm fortgezahlten Lohn zu erhalten. Im Übrigen müssen Sie Ihre Kontaktpersonen dem Gesundheitsamt mitteilen, das dann wiederum diese Kontaktpersonen informiert. Auf diesem Wege können dann auch der Arbeitgeber bzw. die Kolleginnen und Kollegen von dem positiven Testergebnis erfahren. Mehr Informationen zum Anspruch auf Entschädigung finden Sie auf der Website der Landesdirektion Sachsen.

Die Arbeitgeber sind verpflichtet, eine wöchentliche Testung aller Beschäftigten, die in der Arbeitsstätte präsent sind, das heißt zumindest an einem Tag in der Arbeitswoche physisch anwesend sind, anzubieten. Arbeitsstätte im Sinne der Verordnung ist der Arbeitsplatz und kann auch außerhalb eines Betriebs liegen. Es ist dem Arbeitgeber überlassen, wie er seinen Beschäftigten das Angebot unterbreitet. Ein generelles Testangebot an die Beschäftigten genügt. Es wird empfohlen, die Selbsttests in ein betriebliches Test- und Hygienekonzept einzubinden. Bei Zeitarbeitnehmern ist das Testangebot an der Arbeitsstätte des Beschäftigten zu machen.

Die anzubietende Testung ist von dem Anspruch auf eine wöchentliche Corona-Testung, die alle Bürger nach § 4a der Coronavirus-Testverordnung (Bürgertestung) haben, zu unterscheiden. Den Arbeitgeber trifft eine eigenständige Pflicht, die Testung anzubieten. Ein Verweis auf die Bürgertestung genügt dem nicht.

Die Arbeitgeber trifft keine Verpflichtung, die Testpflicht der Beschäftigten nach § 3a Absatz 2 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung zu kontrollieren oder zu deren Einhaltung zu verpflichten. Ebenfalls nicht verpflichtet ist der Arbeitgeber zur Überwachung und Dokumentation der Testergebnisse der Beschäftigten im Rahmen der Testung.

Beschäftigte sind am Arbeitsplatz präsent, wenn sie physisch im Unternehmen anwesend sind. Beschäftigte im Homeoffice sind entsprechend nicht präsent. Sollten die im Homeoffice Beschäftigten jedoch an (einzelnen) Tagen im Unternehmen sein, sind sie präsent. Die Tests sind den am Arbeitsplatz präsenten Beschäftigten unabhängig vom Grund der Präsenz anzubieten.

Arbeitgeber sollen eine ausreichende Anzahl an Test-Kits für die Testung ihrer Beschäftigten auf dem freien Markt beschaffen. Eine Unterstützung des Freistaates Sachsen bei der Beschaffung und Finanzierung von Selbsttests für Arbeitgeber zur Unterbreitung des Testangebotes an deren Beschäftigte ist nicht vorgesehen.

Kann der Arbeitgeber trotz umfangreicher Anstrengungen und Bemühungen keine Tests erwerben, ist er auch nicht zur Bereitstellung verpflichtet. Das gleiche gilt, wenn zwar noch Tests angeboten werden, dies aber zu Preisen, die weit über dem Angemessenen liegen. Neben der preislichen Komponente können im Einzelfall auch sonstige Gründe die Zumutbarkeit entfallen lassen, etwa, wenn gewerbliche Bestellungen nicht mehr möglich sind und der Arbeitgeber eine nicht unerhebliche Anzahl von Tests als Privatperson erwerben müsste.

Die Arbeitgeber können beispielsweise durch Verkaufsauskünfte, den Nachweis vergeblicher ernsthafter Bemühungen, Tests zu erwerben, oder die Dokumentation der Marktlage den Nachweis über die mangelnde Verfügbarkeit der Tests führen.

Das Angebot ist dort anzubieten, wo der Arbeitnehmer tatsächlich seine Arbeitsleistung erbringt. Es ist den Beteiligten (Verleiher und Entleiher) überlassen zu klären, wer das Angebot unterbreitet.

Soweit auch bisher für bestimmte Bereiche (z. B. Alten- und Pflegeheime, Tagespflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste, Friseure, Fußpflegen, Fahrschulen) schon eine Verpflichtung zur Durchführung von Tests bestand, gehen diese Regelungen der allgemeinen Regelung nach § 3a der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vor.

Dies gilt auch für die nach § 7 Abs. 4 Satz 3 SächsCoronaSchVO dringend empfohlenen Testungen und für vorgeschriebene Testkonzepte, sofern diese regelmäßige Testungen vorsehen, insbesondere dann, wenn hier entsprechende Regelungen in der Coronavirus-Testverordnung des Bundes vorgesehen sind. Von den bisherigen Regelungen abweichende Pflichten ergeben sich für diese Fälle also nicht. 

Tagesaktuell bedeutet, dass zwischen dem Zeitpunkt der Durchführung des Antigenschnelltests/Selbsttests bis zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme von Angeboten und Leistungen nicht mehr als 24 Stunden liegen dürfen. D.h. der Test darf bei der Nutzung von Angeboten nicht älter als 24 Stunden sein. PCR-Tests dürfen nicht älter als 48 Stunden sein.

Die Erfüllung der Testpflicht ist durch den Nachweis eines negativen Antigenschnelltests oder eines PCR-Tests möglich. Alternativ ist es möglich, ein ausgefülltes Exemplar des Musterformulars über die Durchführung eines Selbsttests nachzuweisen. Dieses können Sie nachfolgend downloaden.

Für den Zutritt zu

  • Alten- und Pflegeheimen, Kurzzeitpflegeeinrichtungen und Hospizen,
  • ambulant betreuten Wohngemeinschaften für pflege- und betreuungsbedürftige Menschen, soweit Teil 2 des Sächsischen Betreuungs- und Wohnqualitätsgesetzes (SächsBeWoG) auf sie anwendbar ist, sowie
  • Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen

ist der Nachweis eines tagesaktuellen negativen Ergebnisses eines durch fachkundig geschultes Personal durchgeführten PoC-Antigen-Schnelltests oder eines PCR-Tests, das nicht älter als 48 Stunden sein darf, erforderlich.

Dabei handelt es sich in der Regel um Nachweise, die durch Leistungserbringer nach der Coronavirus-Testverordnung des Bundes, beispielsweise durch Apotheken im Rahmen der kostenlosen Bürgertestung, oder im Zusammenhang mit ärztlichen Behandlungen ausgestellt wurden. Alternativ führt die Einrichtung selbst einen PoC-Antigen-Schnelltest vor Ort unmittelbar vor Besuch und Aufenthalt durch. Ergebnisse von Selbsttests können nur anerkannt werden, wenn sie vor Ort unter Aufsicht von fachkundig geschultem Personal durchgeführt werden.

Für Wohneinrichtungen für erwachsene Menschen mit Behinderungen nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 SächsCoronaSchVO, Wohnstätten, in denen Leistungen der Eingliederungshilfe an Kinder und Jugendliche erbracht werden sowie für Werkstätten für behinderte Menschen, andere Leistungsanbieter und tagesstrukturierende Angebote für Menschen mit Behinderungen bleiben die bisherigen Verpflichtungen bzw. dringenden Empfehlungen zum Einsatz von PoC-Antigen-Schnelltests bestehen.

Die Testpflicht in der Kinder- und Jugendhilfe wird für die Beschäftigten auf teilstationäre Einrichtungen und Angebote nach den §§ 11 bis 14 und § 18 des Achten Buches Sozialgesetzbuch ausgeweitet, unter gleichzeitigem Verzicht der Testung der Nutzerinnen und Nutzer. Das heißt, für Nutzerinnen und Nutzer der Kinder- und Jugendhilfe besteht keine Testpflicht.

Für Menschen mit Behinderungen, die in Werkstätten arbeiten oder dort beschäftigt sind erfolgt die regelmäßige Testung entsprechend der Testkonzeption nach § 7 Abs. 5 CoronaSchVO. Diese Testkonzepte haben regelmäßige Testungen vorzusehen. Insoweit ist ein zusätzliches Angebot von Schnelltests für die Beschäftigten und Mitarbeiter nur dann erforderlich, wenn Testungen nicht einmal wöchentlich stattfinden oder bei Kundenkontakt nicht mindestens zweimal wöchentlich erfolgen.

Nein, eine Testpflicht für Nachhilfeschüler besteht nicht.

Die Durchführung des Selbsttests gehört nicht zur Arbeitszeit. Da die Corona-Pandemie jedoch jede und jeden betrifft und ein gesellschaftliches Interesse an ihrer Bekämpfung besteht, wird eine großzügige Handhabung gegenüber den Beschäftigten empfohlen.

Ja, die Selbsttests dürfen vom Beschäftigten selbst durchgeführt werden. Eine Aufsicht ist grundsätzlich nicht notwendig.

Ja, die Selbsttests dürfen vom Beschäftigten selbst durchgeführt werden. Eine Aufsicht ist grundsätzlich nicht notwendig. Bei der Testung im Rahmen eines betrieblichen Testkonzepts kann jedoch die Testung unter fachkundig geschulter Aufsicht notwendig sein. Bei der Testung im Rahmen des Anspruchs auf Testung nach der Coronavirus-Testverordnung handelt es sich in der Regel um eine professionelle Testung.

Um die kostenfreien Tests für Bürgerinnen und Bürger entsprechend der Coronavirus-Testverordnung anbieten zu können, müssen sich die Einrichtungen vom zuständigen Gesundheitsamt beauftragen lassen. In Sachsen wurde seitens des Sächsischen Sozialministeriums bereits allen Apotheken und Zahnarztpraxen die kostenfreie Bürgertestung ermöglicht. Eine gesonderte Beauftragung ist nicht mehr nötig.

Alle anderen Einrichtungen wenden sich bitte an das zuständige Gesundheitsamt, um zu erfahren, welche Voraussetzungen für die Beauftragung bestehen.

In der Regel muss nachgewiesen werden, dass die Testdurchführenden fachkundig geschult, die Räumlichkeiten für die Testung geeignet sind und die Vorgaben zur Meldung positiver Testergebnisse bzw. Information an die getesteten Personen eingehalten werden.

Nach der Beauftragung durch das Gesundheitsamt muss sich die Einrichtung bei der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen registrieren, um die Testdurchführungen abrechnen zu können.

Nein. Es gilt die 14-tägige Quarantänepflicht, da die Ausnahmeregelung nach Nummer 11 Buchstabe b nicht greift. Die Rückkehr aus einem Erholungsurlaub in einem Virus-Variantengebiet nach Sachsen, dient im Schwerpunkt der Reiserückkehr, für die keine Ausnahmeregelung vorgesehen ist.

Allgemeine FAQs

PCR-Test:

Die PCR-Testung ist ein Standardverfahren in der Diagnostik von Viren, das automatisiert werden kann. Dafür müssen die Proben nach dem Abstrich in ein Labor transportiert werden. Bei der PCR wird das Erbmaterial der Viren so stark vervielfältigt, dass es nachgewiesen werden kann, auch wenn es nur in geringen Mengen vorkommt. Das Testverfahren nimmt derzeit etwa vier bis fünf Stunden in Anspruch. Hinzu kommt die Transportzeit ins Labor, die Vorbereitungszeit im Labor und gegebenenfalls eine Wartezeit wegen eines hohen Probeaufkommens.

Antigen-Schnelltests:

Antigen-Tests, die Eiweißstrukturen von SARS-CoV-2 nachweisen, funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie Schwangerschaftstests. Dazu wird eine Probe von einem Nasen- Rachen-Abstrich auf einen Teststreifen gegeben. Falls das SARS-CoV-2 Virus in der Probe enthalten ist, reagieren die Eiweißbestandteile des Virus mit dem Teststreifen und eine Verfärbung auf dem Teststreifen wird sichtbar. Vorteile von Antigen-Tests sind die vergleichsweise geringen Kosten und das zeitnahe Testergebnis (in weniger als 30 Minuten). Die leichte Handhabung eines Point-of-care (PoC)-Antigen-Tests erlaubt die Testung auch außerhalb eines Labors. Hier kann ein PoC-Antigentest helfen, asymptomatische, möglicherweise infektiöse Personen leicht zu identifizieren und durch geeignete Maßnahmen, wie z.B. vorübergehende häusliche Isolierung, die Übertragung des Virus zu verhindern. Generell sind Antigen-Tests weniger sensitiv als der PCR-Test, es ist also eine größere Virusmenge notwendig, damit ein Antigen-Test ein positives Ergebnis zeigt. Das bedeutet, dass ein negatives Antigen-Testergebnis die Möglichkeit einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht ausschließt. Außerdem ist ein Antigen-Schnelltest nicht so spezifisch wie ein PCR-Test, das heißt es kommt häufiger als bei der PCR vor, dass ein positives Ergebnis angezeigt wird, wenn die Person gar nicht infiziert ist. Deshalb muss ein positives Antigen-Test Ergebnis mittels PCR bestätigt werden

Selbsttests:

Selbsttests sind zur Anwendung durch Privatpersonen bestimmt. Dafür muss die Probenentnahme und -auswertung entsprechend einfach sein. Der Test kann zum Beispiel mit einem Nasenabstrich oder mit Speichel erfolgen. Nach jedem positiven Selbsttest muss immer ein PCR-Test durchgeführt werden, um ein falsch-positives Testergebnis auszuschließen.

Das Sozialministerium empfiehlt ausdrücklich den Erwerb und die Nutzung von zertifizierten Schnell- und Selbsttests.

Alle Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland leben oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt hier haben, können sich kostenfrei im Rahmen der »Bürgertestung« testen lassen. Das gilt auch für Personen, die keine Krankenversicherung haben oder keine deutsche Staatsbürgerschaft.

Die kostenfreie »Bürgertestung« ist für Menschen gedacht, die keine Symptome haben und sich vorsorglich testen möchten.

Personen mit Symptomen, die typisch für eine Infektion mit dem Coronavirus sind, können sich beim Hausarzt oder einem Testzentrum testen lassen. Typische Symptome sind zum Beispiel Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, trockener Husten und Atemnot.

Zu Angeboten für die ärztlichen Testungen informieren Sie sich bitte auf der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen oder erkundigen Sie sich bei Ihrem Hausarzt.

Auf der nachstehenden Karte finden Sie Angebote im Freistaat Sachsen insb. für Testungen mit Schnelltests auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-COV-2. Die in der Karte gelisteten Testmöglichkeiten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auf den Internetseiten der Landkreise bzw. kreisfreien Städten sind vor allem die Teststellen aufgelistet, die die kostenfreie Bürgertestung anbieten.

Wurden Sie positiv auf das Coronavirus getestet, müssen Sie dafür sorgen, dass Sie andere Menschen nicht anstecken. Deswegen müssen Sie sich sofort nach der Testung für 14 Tage häuslich absondern (in Isolation/Quarantäne begeben). Ihre Hausstandsangehörigen müssen sich auch absondern.

Wenn Sie durch einen Antigen-Schnelltest positiv getestet wurden sollten Sie sich dringend mittels eines PCR-Tests nachtesten lassen, um das Testergebnis zu bestätigen. Bei einem Selbsttest besteht die Pflicht zur Nachtestung. Dies kann bei einem niedergelassenen Arzt oder Testzentrum erfolgen. In seltenen Fällen kommt es zu sogenannten »falsch-positiven« Fällen, der PCR-Test bietet Ihnen Sicherheit. Aktivieren Sie ggf. die Corona-Warn-App und tragen Sie Ihr Ergebnis ein.

Sie müssen sich beim Gesundheitsamt melden und über das Testergebnis informieren. Sie müssen dem Gesundheitsamt folgendes mitteilen:

  • Ihren Namen, eine Post- und ggf. E-Mail-Adresse und Telefonnummer
  • Die Namen Ihrer Hausstandsangehörigen sowie weiterer enger Kontaktpersonen. Dies sind diejenigen Personen, mit denen Sie in den zwei Tagen vor Ihrem Test bzw. Symptomen für einen Zeitraum von mehr als 15 Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ein Kontakt ohne das beiderseitige Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bestand oder Personen, mit denen ein schlecht oder nicht belüfteter Raum über eine längere Zeit geteilt wurde (Kontaktperson Kategorie I). Bitte informieren Sie auch diese Kontaktpersonen.
  • Am besten auch die Testart (Antigenschnelltest oder PCR-Test) nennen.
  • Bitte schauen Sie auf der Internetseite von Ihrem Landkreis/kreisfreien Stadt nach, welche Pflichten Sie jetzt haben. Hier finden Sie auch, welche Formulare und Kontaktdaten es für die Meldung gibt. Nutzen Sie bitte diese!

Ja, aufgrund der entstandenen Varianten (Mutationen) ist die Testung weiterhin notwendig, damit sichergestellt ist, dass eine Infektion nicht weitergegeben wird.

Es ist möglich, dass ein Test noch negativ ausfällt, obwohl die Person bereits infiziert ist. Wenn Sie vermuten, sich infiziert zu haben, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren behandelnden Arzt oder Ihre Ärztin oder rufen Sie die 116 117 an. Dort wird entschieden, ob Sie wiederholt getestet werden müssen.

Häufige Fragen zu Corona-Selbsttests

Aktuell sind sie z. B. in Apotheken, Supermärkten und Drogeriemärkten erhältlich.

Ja, dies ist in den Allgemeinverfügungen zur Absonderung der Landkreise und kreisfreien Städte geregelt. Wer einen Selbsttest macht, der positiv ausfällt, sollte diesen aber genauso wie bei einem positiven Antigen-Schnelltest durch einen PCR-Test bestätigen lassen und muss sich vorsichtshalber solange zu Hause in Quarantäne begeben, bis das Ergebnis vorliegt.

Zudem müssen Sie Ihren Hausstandsangehörigen (Familie, Wohngemeinschaft) mitteilen, dass Sie sich selbst positiv getestet haben und die Angehörigen ihre Kontakte reduzieren müssen.

Nein, der zu Hause ohne Aufsicht vorgenommene Selbsttest ist nicht meldepflichtig. Anders kann es sein, wenn zum Beispiel in einer Einrichtung das Personal sich unter Aufsicht selbst testet. Wenn einer der Beschäftigten ein positives Testergebnis hat, ist die Einrichtung weiterhin meldepflichtig an das Gesundheitsamt.

Ja,. Personen, die sich selbst positiv getestet haben, müssen sich sofort mittels PCR-Test nachtesten lassen. Solange bis das Ergebnis vorliegt, gelten sie als sogenannte Verdachtspersonen und müssen sich absondern. Zudem sind die Hausstandsangehörigen aufgefordert, ihre Kontakte zu reduzieren.

Da der Test nicht gemeldet werden muss, gibt es in dem Sinne kein »verheimlichen«. Das Gesundheitsamt kann ggf. mit Anordnungen oder Bußgeldern, die im Anschluss an einen positiven Selbsttest notwendige PCR-Testung durchsetzen.

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