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Infektionsfälle in Sachsen

Aktuelle Lage in den Kreisfreien Städten und Landkreisen des Freistaates

Sachsen gesamt
Neuinfektionen i. Vgl. z. Vortag
Absolute Zahl der Infektion
Zuwachs Todesfälle i. Vgl. z. Vortag
Gesamttodesfälle
7-Tage-Inzidenz
Chemnitz, Stadt Erzgebirgskreis Mittelsachsen Vogtlandkreis Zwickau Dresden, Stadt Bautzen Görlitz Meißen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Leipzig, Stadt Leipzig Nordsachsen Chemnitz, Stadt Erzgebirgskreis Mittelsachsen Vogtlandkreis Zwickau Dresden, Stadt Bautzen Görlitz Meißen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Leipzig, Stadt Leipzig Nordsachsen
keine Fälle übermittelt
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* SARS-CoV-2 Nachweise pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen (gleitende Wocheninzidenz) © Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

 

Hinweis: Die Zahl der Personen, die positiv auf SARS CoV-2 getestet wurden und wieder genesen sind, ist ein Schätzwert. 

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Die Verlaufsabbildungen verfügen über ein Zoomfunktion: Markieren Sie in den Diagrammen einen beliebigen Zeitraum und verringern Sie so den Auswertungszeitraum. Mit einem Klick auf »Zurück zur Übersicht« wird Ihnen wieder der Gesamtzeitraum angezeigt. 

Aktuelle Bettenbelegung durch COVID19-Patienten in den sächsischen Krankenhäusern (Bettenindikator)

Der kritische Belastungswert bei den Krankenhausbetten auf Normalstationen, die für COVID-19-Patienten sofort zur Verfügung stehen, liegt bei 1.300 COVID-19-Patienten, die nicht intensivmedizinisch behandelt werden. Die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 29. März 2021 schreibt für den Fall, dass in Sachsen mehr als 1.300 Betten auf Normalstationen mit COVID-19-Patienten belegt sind, eine Rückkehr zum Lockdown vor. (§ 8f Absatz 2 Satz 1 SächsCoronaSchVO)

1) Landkreis Meißen, Stadt Dresden, Landkreis Sächsische-Schweiz-Osterzgebirge, Landkreis Bautzen, Landkreis Görlitz 2) Landkreis Leipzig, Stadt Leipzig, Landkreis Nordsachsen 3) Stadt Chemnitz, Landkreis Mittelsachsen, Landkreis Zwickau, Erzgebirgskreis, Vogtlandkreis

, Quelle: Krankenhauskoordinatoren Sachsen © Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Hinweis: In den Krankenhaus-Clustern Dresden und Chemnitz liegt die kritische Marke bei je 500 Krankenhausbetten auf den Normalstationen. Der kritische Belastungswert im Krankenhaus-Cluster Leipzig beträgt 300 Betten. Der Wert am Ende des Diagrammbalkens gibt die aktuelle Gesamtbettenkapazität für COVID-19-Patienten an, die nicht intensivmedizinisch behandelt werden müssen. Sobald die Notwendigkeit dafür besteht, werden diese Betten aufgestockt.

Entwicklung der Bettenbelegung durch COVID19-Patienten in den sächsischen Krankenhäusern

Die Grafik zeigt die Entwicklung der COVID19-Patienten insgesamt und der COVID19-Patienten mit intensivmedizinischer Betreuung. (Die Patienten müssen nicht in jedem Fall Einwohner Sachsens sein). Die für COVID19-Patienten vorgehaltenen Betten wurden erst ab dem 6. November 2020 statistisch erfasst. , Quelle: Krankenhauskoordinatoren Sachsen © Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Laborbestätigte Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner (7-Tage-Inzidenz) in den Kreisfreien Städten und Landkreisen des Freistaates

keine Fälle übermittelt
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* SARS-CoV-2 Nachweise pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen (gleitende Wocheninzidenz) ** Man spricht auch von gleitender Wocheninzidenz , Quelle: Robert-Koch-Institut

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz in den Kreisfreien Städten und Landkreisen des Freistaates

* Schwellenwert , Quellen: Landesuntersuchungsanstalt Sachsen (bis 30. November 2020), Robert-Koch-Institut (ab 01. Dezember 2020)

Klicken Sie die Landkreise / Kreisfreien Städte in der Legende an, um diese im Diagramm anzuzeigen bzw. wieder auszublenden.

, Quellen: Landesuntersuchungsanstalt Sachsen (bis 30. November 2020), Robert-Koch-Institut (ab 01. Dezember 2020)

Laborbestätigte Fälle in den Kreisfreien Städten und in den Landkreisen des Freistaates

* Landesuntersuchungsanstalt Sachsen ** In der Gesamtzahl der Fälle inbegriffen *** Man spricht auch von gleitender Wocheninzidenz , Quellen: Landesuntersuchungsanstalt Sachsen, Robert-Koch-Institut

Meldewege können die in der Tabelle aufgeführten Fallzahlen von den durch die kreisfreien Städte bzw. Landkreise selbst veröffentlichten Fallzahlen abweichen. Zur regionalen Verteilung der aktuellen Fallzahlen in den sächsischen Landkreisen informieren Sie sich bitte auf den jeweiligen Corona-Seiten der Landkreise. 

Entwicklung des Corona-Infektionsgeschehens in Sachsen seit Pandemiebeginn

Gesamtentwicklung des Corona-Infektionsgeschehens im Freistaat Sachsen: aufsummierte laborbestätigte Infektionen, Todesfälle und geschätzten Genesungen seit Pandemiebeginn © Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Entwicklung der laborbestätigten Neuinfektionen im Freistaat Sachsen seit Pandemiebeginn

Entwicklung der laborbestätigten neuen Fälle im Freistaat Sachsen seit Pandemie-Beginn © Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Nachweise neuer Varianten von SARS-CoV-2 im Freistaat Sachsen: 

Insgesamt 17.381 bestätigte bzw. Verdachtsfälle, darunter 164 Todesfälle

  • Bestätigung der Virusvariante B.1.1.7 (Großbritannien) per Sequenzierung: 913
  • Bestätigung der Virusvariante B.1.351 (Südafrika) per Sequenzierung: 6
  • Bestätigung der Virusvariante P.1 (Brasilien) per Sequenzierung: 1
  • Verdachtsfälle auf Virusvariante VOC (variant of concern) insgesamt: 16.461, davon:
    • Hinweis auf Virusvariante B.1.1.7 (Großbritannien): 10.740
    • Hinweis auf Virusvariante B.1.351 (Südafrika): 142
    • Hinweis auf Virusvariante P.1 (Brasilien): 0
    • Hinweis auf VOC (Mutation N501Y): 5.579

Stand: 14. April 2021

Quelle: Landesuntersuchungsanstalt Sachsen und Gesundheitsämter der Kreisfreien Städte und Landkreise

Hinweis: Die Daten sind nicht das Ergebnis von flächendeckenden sondern von anlassbezogenen Untersuchungen. Somit handelt es sich um eine Momentaufnahme. Sie erlaubt keine statistische Hochrechnung auf einen möglichen prozentualen Anteil der Virusmutationen an der Gesamtzahl der Infektionen in Sachsen. Nachträgliche Korrekturen bei den Zuordnungen sind nicht ausgeschlossen. 

Entwicklung des Corona-Infektionsgeschehens in Sachsen in den zurückliegenden 28 Tagen

© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Corona-Lagebericht der Gemeinden in den Landkreisen Sachsens

Die automatisierte Meldung der Gesundheitsämter an die Landesuntersuchungsanstalt umfasst keine gemeindegenaue Abbildung von Corona-Neuinfektionen. Daher werden für die Darstellung der gemeindegenauen Infektionszahlen und die Berechnung der Wocheninzidenz die den Gesundheitsämtern zum Zeitpunkt der Meldung vorliegenden neuen Infektionsfälle zusätzlich (per Hand) erfasst. Für die Gesundheitsämter ist es infolge der hohen Anzahl an Infektionsfällen nicht möglich, eine Garantie über die Vollständigkeit und Tagaktualität abzugeben. Insofern entstehen zwangsläufig Differenzen zwischen den addierten täglichen gemeindegenauen Neuinfektionsfällen und denen durch die Landesuntersuchungsanstalt für den jeweiligen Landkreis als amtliche Zahl ausgewiesenen.

In der gemeindegenauen Darstellung der Fallzahlen werden die gemeldeten Neuinfektionsfälle in der jeweiligen Gemeinde zum angegebenen Stichtag jeweils entsprechend der Einwohnerzahl verrechnet und eine fiktive Inzidenz von Infektionen innerhalb von sieben Tagen auf 100.000 Einwohner ausgewiesen. Diese Darstellungsform soll einen Überblick über ein erhöhtes Infektionsgeschehen ermöglichen. Ein Ausweisen in der Rangreihenfolge der jeweiligen Inzidenzwerte dient der besseren Übersichtlichkeit. Es wird darauf hingewiesen, dass die Inzidenzwerte infolge der geringen Anzahl von Einwohnern in einer Gemeinde keine realistischen und miteinander vergleichbaren Werte darstellen.

Bei der Bewertung des gemeindegenauen Fallzahlen und Inzidenzen sind diese Anmerkungen dringend zu berücksichtigen. Für die kreisfreien Städte Dresden, Leipzig und Chemnitz liegen nur die Fallzahlen für die gesamte Stadt vor, es wird nicht nach Stadtteilen differenziert. Deshalb sind die kreisfreien Städte in dieser Darstellung nicht enthalten.

Stand: 15. April 2021

© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
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© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Häufige Fragen zu den Infektionszahlen

Die Daten sind die von der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen und den Sächsischen Krankenhauskoordinatoren (Uniklinik Dresden, Uniklinik Leipzig ud Klinikum Chemnitz) an das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Geschaftlichen Zusammenhalt gemeldeten Fallzahlen. Maßgeblich für die Zahlen der laborbestätigten Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner sind die veröffentlichten Zahlen des Robert-Koch-Institutes. Wir aktualisieren die Zahl am Nachmittag. Die Daten zu den Virusvarianten werden einmal wöchentlich ausgewertet. 

Gemäß § 6 und 7 §§ Infektionsschutzgesetz (IfSG) melden Ärzte und Labore die COVID-19-Fälle zunächst an die Gesundheitsämter. Von dort sollten nach Ermittlung die Dateneingabe und Übermittlung gemäß § 11 IfSG an die zuständige Landesstelle (Landesuntersuchungsanstalt Sachsen) binnen einer gesetzlichen, werktäglichen Frist von 24 Stunden erfolgen. Im Rahmen der Pandemie wurden die Gesundheitsämter und Landesstellen aufgefordert, täglich zu übermitteln.

Die Dateneingabe und Übermittlung erfolgen durch die Gesundheitsämter zu unterschiedlichen Zeiten je nach Kapazitäten über den Tag verteilt.

An der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen (LUA) werden die Daten werktäglich dreimal eingelesen und an das Robert-Koch-Institut (RKI weitergeleitet: morgens, zum vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) festgelegten Stichtermin (montags bis freitags 12:30 Uhr) sowie vor Dienstschluss. An Wochenenden und Feiertagen werden die bis dahin jeweils eingegangenen Meldungen nachmittags durch die LUA eingelesen und übermittelt.

Grundlage für die täglichen Veröffentlichungen des SMS am Nachmittag sind die Zahlen, die der LUA zum Stichzeitpunkt vorgelegen haben.

Grundlage für die Veröffentlichungen des RKI im Dashboard sind die Zahlen, die dem RKI zum Stichzeitpunkt (0:00 Uhr) vorliegen.

Die Meldezahlen sind also ständig im Fluss und verändern sich ununterbrochen. Auf den verschiedenen Ebenen können sie derzeit nie gleich hoch sprich identisch sein. Die aktuellsten Zahlen werden immer im Stadt- bzw. Landkreis vorliegen. Zudem müssen die Daten der Referenzdefinition des RKI entsprechen, um auf Landes- bzw. Bundesebene gezählt zu werden. Datenkorrekturen und Datenbereinigungen sind oftmals erforderlich.

Die Berechnung der 7-Tages-Inzidenz erfolgt folgendermaßen: Die Berechnung der täglichen »kumulativen 7 Tage-Inzidenz« ergibt sich aus der Summe der gemeldeten Nachweise der letzten 7 Tage vor Meldedatum pro 100.000 Einwohner. Oder anders: Für den Tag »x« werden alle gemeldeten Neuinfektionen der jeweils (davor) zurückliegenden sieben Tage addiert. Für den 12. Oktober 2020 bspw. wurden also die Fallzahlen  vom 5. bis 11. Oktober 2020 addiert. Die Summe wird durch die Einwohnerzahl des Kreises geteilt. Danach wird dieser Wert mit 100.000 multipliziert. Berechnungsgrundlage sind hierfür (wie für alle Inzidenzberechnungen im Rahmen der epidemiologischen Berichterstattung und Auswertung) die Bevölkerungszahlen der Landkreise veröffentlicht durch das Statistische Landesamt (Stand 31. Dezember 2019).

Wichtig ist, dass alle Inzidenzberechnungen im Rahmen der epidemiologischen Berichterstattung und Auswertung sich immer auf die Einwohnerzahl beziehen und dabei das Infektionsgeschehen während einer Zeitspanne (7 Tage) berücksichtigt. Inzidenzberichterstattungen sind somit keine Momentaufnahmen für eine Testung einer Bevölkerungsgruppe, sondern beschreiben eine Entwicklung über einen festgelegten Zeitraum und eine statistisch feststehende Bevölkerungsgröße. Alle anderen Berechnungen sind willkürlich und damit ohne Aussage.

Die Reihenuntersuchungen bei Schülern und Lehrern (bzw. anderer Bevölkerungs- und Berufsgruppen) ermöglichen keine Inzidenzberechnung sondern allenfalls eine Prävalenzberechnung. Unter einer Prävalenz versteht man die Rate der zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem bestimmten Zeitabschnitt an einer bestimmten Krankheit Erkrankten im Vergleich zur Zahl der Untersuchten. Die Prävalenz gibt Aufschluss über bestehende Fälle, die Inzidenz hingegen über neu auftretende Fälle. Prävalenz und Inzidenz sind also grundsätzlich zwei völlig verschiedene epidemiologische Bewertungen und dürfen nicht verwechselt werden.

Seit Ende Dezember werden in Sachsen Menschen gegen COVID-19 geimpft. Einen tagesaktuellen Überblick über die Impfzahlen finden Sie auf der Seite zur Coronaschutzimpfung.

Weiterführende Informationen

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