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Einreise nach Sachsen

Hinweise für Reisende und Reiserückkehrer aus dem Ausland

Ausschnitt aus einer Landkarte © pixabay_yaneev

Aufgrund der Corona-Pandemie bestehen aktuell Einschränkungen für die Einreise in den Freistaat Sachsen. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt, ob Sie zum Zeitpunkt der Einreise aus einem aktuell ausgewiesenen ausländischen Risikogebiet nach Sachsen kommen. Seit dem 8. November 2020 müssen Sie sich vor der Einreise nach Deutschland digital anmelden, wenn Sie sich bis zu zehn Tage davor in einem internationalen Risikogebiet aufgehalten haben. Bitte beachten Sie auch, dass Beherbergungsangebote im Freistaat Sachsen derzeit nur für Übernachtungen aus notwendigen beruflichen, sozialen und medizinischen Anlässen gestattet sind.

 

Achtung: Verstärkte Grenzkontrollen an Landesgrenze zu Tschechien

Service für tschechische Durchreisende, die eine Reise zu einem tschechischen Ziel abkürzen wollen, indem sie eine Strecke durch den Freistaat Sachsen/Deutschland wählen: Bitte beachten Sie, dass Sie beim Grenzübertritt mit Kontrollen durch die sächsische Polizei oder Bundespolizei und gegebenfalls mit einer Zurückweisung und oder einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro rechnen müssen. Rechtsgrundlage ist die Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung, nach der einreisende Personen grundsätzlich einer Anmelde- und Quarantänepflicht unterliegen. Die Anmeldung muss elektronisch vor der Reise nach Deutschland ausgefüllt werden. Beim Grenzübertritt sollte ein Ausdruck mitgeführt werden. 

Personen, die nur zur Durchreise in den Freistaat Sachsen einreisen, und diesen auf den schnellsten Weg wieder verlassen, sind gemäß Art. 3 Abs. 1 der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung zwar von einer Melde- und Quarantänepflicht ausgenommen. Die Transitregelung gilt jedoch nicht, wenn noch ein anderer Reisegrund, zum Beispiel Einkaufen, vorliegt oder die Durchreise nicht auf direktem Weg erfolgt bzw. nur dem schnelleren Erreichen eines Ziels im eigenen Land dient.
 

 

Einreise aus einem Risikogebiet im Ausland

Das müssen Sie beachten

Wer gemäß der Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts zum Zeitpunkt der Einreise aus einem internationalen Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich ab 8. November 2020 vor der Einreise digital anmelden: Die Web-Anwendung »Digitale Einreiseanmeldung« (DEA) ersetzt die Aussteigekarte in Papierform. Sie kann von Nutzern digitaler Endgeräte (Desktop, Tablet, Smartphone) weltweit unter folgender Internetseite abgerufen werden: www.einreiseanmeldung.de.

Nach den am 8. November 2020 in Kraft tretenden Anordnungen des Bundesministeriums für Gesundheit müssen sich Reisende vor ihrer Einreise nach Deutschland elektronisch registrieren, wenn sie sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Mit der Einreiseanmeldung erhalten die für den Zielort der Reisenden zuständigen Gesundheitsämter die notwendigen Informationen, um etwa kontrollieren zu können, ob die nach der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung bestehende Quarantänepflicht eingehalten wird. Die Daten werden dabei verschlüsselt, ausschließlich dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt zugänglich gemacht und 14 Tage nach Einreise automatisch gelöscht.

Soweit eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich war, ist die Anmeldung durch die Abgabe einer schriftlichen Ersatzanmeldung (Anlage 2 der Anordnungen betreffend den Reiseverkehr nach Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag vom 5. November 2020) an den Beförderer zu erfüllen. Im Falle einer Einreise auf dem Landweg aus einem Risikogebiet ohne die Inanspruchnahme eines Beförderers (also z.B. individuell mit dem Auto), ist diese Ersatzmitteilung unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt im Freistaat Sachsen zu übermitteln. Das Formular für die Ersatzmeldung ist hier auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums abrufbar: Ersatzmitteilung.

Die Meldepflicht ist durch die digitale Anmeldung oder im Ausnahmefall durch die Abgabe der Ersatzbescheinigung erfüllt. 

Personen, die aus dem Ausland in den Freistaat Sachsen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet (gemäß der Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts zum Zeitpunkt der Einreise) aufgehalten haben, sind zudem verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern (häusliche Quarantäne).

Seit dem 31. Dezember 2020 besteht für diese Personen zudem die Pflicht zur Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus und zur unverzüglichen Vorlage des Testergebnisses beim zuständigen Gesundheitsamt. Der Test darf bei der Einreise nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Er kann auch bei der Einreise abgenommen werden oder, wenn das nicht möglich ist, bis zu 48 Stunden nach der Einreise nachgeholt werden. Die Testung aller Einreisenden aus ausländischen Risikogebieten soll dabei helfen, Infektionsketten zu erkennen und zu unterbinden. Die Kosten für die Testung sind von den Einreisenden selbst zu tragen. Die Testpflicht kann durch einen PCR-Test oder durch einen Antigen-Schnelltest erfüllt werden.

Alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland sind ferner verpflichtet, das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich zu informieren, wenn innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts bei ihnen auftreten.

Ein negatives Testergebnis kann die Absonderungsdauer in der Regel verkürzen. Die häusliche Quarantäne kann frühestens fünf Tage nach der Einreise beendet werden, wenn die Person über ein negatives Testergebnis verfügt. Der zugrundeliegende Corona-Test (anerkannte Testung gemäß Robert-Koch-Institut) darf frühestens fünf Tage nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein. 

Die Verpflichtung zur häuslichen Quarantäne bei Einreise aus dem Ausland regelt die Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung. Hier sind gleichzeitig Ausnahmen festgelegt, die beispielsweise für sächsische Grenzpendler ins Ausland und den sogenannten kleinen Grenzverkehr gelten.

Ab dem 18. Januar 2021 gilt für Grenzpendler und Grenzgänger: Alle Personen, die aus Sachsen in die Nachbarländer Tschechien und Polen einreisen oder ausreisen, um zu arbeiten, einer Ausbildung nachzugehen oder um zu studieren, müssen sich regelmäßig und auf eigene Kosten (zum Beispiel durch den Arbeitgeber) auf den Virus SARS-CoV-2 testen lassen, mindestens einmal wöchentlich.

Einreise aus Risikogebiet mit Beförderer

Ausfüllen der digitalen Einreiseanmeldung auf www.einreiseanmeldung.de, in Ausnahmefällen Ersatzmitteilung in Papierform ausfüllen – Vorlage der Bestätigungs-PDF der digitalen Reiseanmeldung bzw. Ersatzmitteilung beim Beförderer – Einreise – sofortiges, eigenständiges Absondern bis zu zehn Tagen – Abnahme eines Corona-Tests durch Gesundheitsamt nachkommen (Testcenter der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen / Testcenter an Flughäfen / Hausarzt) – Vorlage des Testergebnisses beim Gesundheitsamt – ggf. Verkürzung der Absonderung frühestens fünf Tagen nach Einreise durch negativen Test

Einreise aus Risikogebiet mit Auto / Motorrad / Fahrrad o. ä.

Ausfüllen der digitalen Einreiseanmeldung auf www.einreiseanmeldung.de, in Ausnahmefällen Ersatzmitteilung in Papierform – Einreise – sofortiges, eigenständiges Absondern bis zu zehn Tagen – selbständige, unverzügliche Übermittlung der Ersatzmitteilung an das Gesundheitsamt, falls keine digitale Registrierung vorgenommen wurde – 
Abnahme eines Corona-Tests (Testcenter der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen | Testcenter an Flughäfen | Hausarzt) – Vorlage des Testergebnisses beim Gesundheitsamt – ggf. Verkürzung der Absonderung frühestens fünf Tagen nach Einreise durch negativen Test 

Antworten auf häufig gestellte Fragen für Grenzpendler und -gänger

Grenzpendler (Sachsen, die ins Ausland pendeln) und Grenzgänger (Personen, die nach Sachsen einpendeln) unterliegen ab dem 18. Januar grundsätzlich wie alle Personen, die aus einem Corona-Risikogebiet nach Sachsen einreisen, der Quarantänepflicht. Die Quarantänepflicht entfällt aber, wenn sich diese Personen einmal wöchentlich einem Corona-Test unterziehen. Bringen Grenzpendler ihre Kinder mit, die in Sachsen in die Kindertageseinrichtung gehen, müssen sich die Kinder nicht testen lassen. Für geimpfte Personen gelten die gleichen Regeln.

Grenzpendler und -gänger müssen sich mindestens einmal wöchentlich einem Corona-Test unterziehen.

Wenn ein Land oder Gebiet durch das RKI als »Hochinzidenzgebiet« ausgewiesen wird, müssen aus diesem Gebiet kommende Grenzgänger und Grenzpendlerinnen mit Arbeitsvertrag in Sachsen sich mindestens zweimal wöchentlich testen lassen. Hier finden Sie immer die aktuelle Übersicht der RKI-Ausweisungen: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Diese Beschäftigten haben gemäß Testverordnung des Bundes einen Anspruch auf Testung. Sie sollten mindestens zweimal wöchentlich durch ihren Arbeitgeber getes­tet werden (§ 7 Abs. 4 Satz 2 Sächsische Corona-Schutz-Verordnung).

Grundsätzlich sind die vom Robert-Koch-Institut aufgeführten Testverfahren zulässig. Hierzu zählen u. a. der sogenannte Schnelltest (PoC) und der PCR-Test. Für die Test­pflicht ist ein Schnelltest ausreichend.

Ein positives Testergebnis ist meldepflichtig. Gemeldet werden muss an das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Bei einem positiven Testergebnis müssen sich die getestete Person und die Angehörigen ihres Hausstandes sofort in Quarantäne begeben. Der oder die Betroffene sollte ein positives Ergebnis eines Schnelltests durch einen PCR-Labortest bestätigen lassen.

Es wird ein Portal für die Meldung der positiven Antigentestergebnisse vorbereitet.

Wurde ein PCR-Labortest durchgeführt, ist das Testergebnis mit sich zu führen. Bei einem Schnelltest ist das Ergebnis zu dokumentieren. Die Dokumentation muss folgende Informationen enthalten: Name der getesteten Person, Adresse, Geburtsdatum, Angabe der testenden Stelle und Datums des Tests. Personen, die in einer medizinischen Einrichtung oder einem Pflegeheim arbeiten und dort regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich getestet werden, können den Nachweis durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die regelmäßige Testung erbringen.

Zur Dokumentation soll das untenstehende Muster genutzt werden. (In Kürze wird das Muster auch in Polnisch / Deutsch und Tschechisch / Deutsch verfügbar sein.)

Bei Einreise aus einem »Hochinzidenzgebiet« ist bei noch Nicht-Vorliegen eines Testergebnisses bei Einreise der Arbeitsvertrag über das Arbeitsverhältnis im Freistaat Sachsen mit sich zu führen. Auch eine Kopie des Arbeitsvertrages ist ausreichend. Unverzüglich nach Einreise und vor Arbeitsaufnahme ist ein Test durchzuführen.

Liegt bei Einreise kein negativer Test vor, ist der Arbeitnehmer verpflichtet, unverzüglich nach der Einreise und vor Arbeitsaufnahme eine Testung hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vornehmen zu lassen.

Schnelltests können bei den Apotheken vor Ort oder online von medizinischem Fachpersonal bezogen werden (z. B. Betriebsarzt oder eine nachweislich von diesem beauftragte Person).

Die Preise variieren je nach aktueller Marktlage. In der Regel konnte bisher mit einem Beschaffungspreis von wenigen Euro gerechnet werden.

Der Antigen-Schnelltest ist ein Medizinprodukt und darf nur entsprechend der Gebrauchsinformation (»Beipackzettel«) des Herstellers und der Medizinproduktebetreiberverordnung angewandt werden. Der Antigen-Schnelltest sollte durch Ärztinnen und Ärzte oder Gesundheitspersonal oder durch Personen durchgeführt werden, die fachkundig geschult wurden. Eine vorhergehende Einweisung bzw. Schulung in die korrekte Durchführung der Abstrichentnahme und Anwendung der Tests ist erforderlich. Darüber hinaus ist eine arbeitsschutzrechtliche Unterweisung der testenden Person notwendig.

Zur Qualitätssicherung spricht das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt die Empfehlung aus, dass vorrangig Menschen Tests durchführen, welche eine medizinische Vorbildung haben.

Das Personal muss beim Durchführen des Testabstrichs persönliche Schutzausrüstung tragen ( Faktenblatt Arbeitsschutz):

  • mindestens FFP2-Masken oder vergleichbare Atemschutzmasken,
  • Handschuhe,
  • Schutzkittel und Schutzbrillen oder Visiere.

Der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes bietet Schulungen an. Weitere Informationen finden Sie hier: Theoretische Einweisung zur Durchführung von Antigen-Schnelltest auf SARS-CoV-2.

Aktuelle Kosten: 10 Euro (Abrufdatum: 12. Januar 2021).

An der Musikhalle 16, 08258 Markneukirchen

E-Mail: ctz-mkn@rettzv-sws.de, Tel. 0151 8021734

Mo – Fr von 13:00 – 17:00 Uhr

  • Testzentrum Auerbach

An der Musikhalle 16, 08258 Markneukirchen

E-Mail: ctz-mkn@rettzv-sws.de, Tel. 0151 8021734

Mo – Fr von 13:00 – 17:00 Uhr

  • Testzentrum Auerbach

Friedrich-Ebert-Straße 21a, 08209 Auerbach

E-Mail: ctz-ae@rettzv-sws.de, Tel. 03741 457 288

Mo – Fr von 09:00 – 12:00 Uhr

  • Testungen in der Tschechischen Republik
    • Alle voll krankenversicherten Bürgerinnen und Bürger der Tschechischen Republik, die in der Tschechischen Republik krankenversichert sind, haben Anspruch auf einen kostenfreien Schnelltest pro Woche. Diese Tests werden natürlich ebenfalls anerkannt.
  • Testungen in Polen
    • Auch die in Polen abgenommenen Tests werden anerkannt.
  • Angebot an der polnischen Grenze
    • Krankenhausdirektion KCM Clinic SA in Hirschberg/Polen
    • Angebot Kooperationsvertrag über die reguläre Durchführung von Covid-19 Tests für polnische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Sachsen in Covid-19 Abnahme- und Testzentrum.

Kontakt:

Ärztliche Direktorin

Dr. med. Monika Mikulicz-Pasler, MD, PhD

Prezes Zarządu

KCM Clinic S.A.

ul. Bankowa 5-7, 58-500 Jelenia Góra

M: +48 507 107 790, T: +48 75 64 52 009

E: monika.pasler@kcmclinic.pl

Hinweis: Diese Liste ist unvollständig. Nur die uns bereits bekannten Angebote wurden aufgelistet.

Erstattet der Arbeitgeber dem Grenzpendler die Testkosten oder lässt er den Test auf eigene Kosten im Unternehmen bzw. im Auftrag des Unternehmens durchführen, unterstützt der Freistaat Sachsen mit einer Pauschale von 10 Euro pro Test. Die Förderung erfolgt gebündelt nach dem Erstattungsprinzip, d. h. das Unternehmen geht zunächst in Vorleistung. Anträge verbunden mit dem Nachweis über tatsächlich erfolgte Testungen sind frühestens vier Wochen nach Inkrafttreten der Regelung (18. Januar 2021) bei der Landesdirektion Sachsen zu stellen. Die Antragsformulare werden rechtzeitig vorher bekanntgemacht.

Darüber hinaus können sich in der Tschechischen Republik Versicherte einmal wöchentlich kostenfrei in der Tschechischen Republik testen lassen (mehr Informationen siehe Frage »Wo können Tests durchgeführt werden«).

Bei keiner anderweitigen Kostenübernahme muss der Grenzpendler sich auf eigene Kosten testen lassen.

Es spielt keine Rolle, ob der Test in oder außerhalb von Sachsen vorgenommen wurde.

Grenzpendler und -gänger sind nur dann von der Quarantänepflicht ausgenommen, wenn sie die Testpflicht erfüllen. Lassen sie sich nicht testen, müssen sie sich in Quarantäne begeben. Tun sie das nicht, verstoßen sie gegen die Quarantänepflicht. Der Verstoß kann das als Ordnungswidrigkeit verfolgt und mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 500 Euro geahndet werden.

Antworten auf häufige Fragen zur Einreise aus Risikogebieten im Ausland

Reisende aus dem Ausland müssen dann in Quarantäne, wenn sie aus einem Gebiet, das am Einreisetag als Risikogebiet gilt, einreisen.

Übersicht über die internationalen Risikogebiete auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts

Es gibt die Pflicht zur elektronischen Einreiseanmeldung unter www.einreiseanmeldung.de. Die digitale Registrierung muss vor der Einreise nach Deutschland erfolgen. Soweit eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich war, ist die Anmeldung durch die Abgabe einer schriftlichen Ersatzanmeldung vorzunehmen (beim Beförderer bzw. beim Gesundheitsamt).

Es muss zudem im Freistaat Sachsen eine häusliche Quarantäne für die Dauer von zehn Tagen eingehalten und ein Coronatest durchgeführt werden. Der Reisende kann bis zehn Tage nach der Einreise unter Beobachtung des Gesundheitsamtes gestellt werden. Die Dauer der häuslichen Absonderung kann frühestens nach fünf Tagen nach Einreise durch einen negativen Corona-Test (anerkannte Testung gemäß Robert-Koch-Institut) verkürzt werden. Der Test darf dabei frühestens fünf Tage nach der Einreise vorgenommen werden. Der Test ist für mindestens zehn Tage aufzubewahren und auf Verlangen des Gesundheitsamts diesem unverzüglich vorzulegen.

Die Web-Anwendung »Digitale Einreiseanmeldung« (DEA) ersetzt die Aussteigekarte in Papierform. Diese Daten werden den Gesundheitsämtern zur Verfügung gestellt.

Soweit eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich war, ist die Anmeldung durch die Abgabe einer schriftlichen Ersatzmitteilung vorzunehmen. Bei Einreise mittels Flugzeug, Bahn, Schiff oder Bus werden die Ersatzanmeldungen durch die Beförderungsunternehmen an das örtliche Gesundheitsamt weitergegeben.

Bei Einreise ohne Beförderer (mit dem Auto, Motorrad etc.) muss eine eigenständige Übergabe der Ersatzmitteilung an das Gesundheitsamt am Wohnort/Aufenthaltsort erfolgen.

Ausgenommen von dieser Verpflichtung sind Betriebspersonal wie Flugzeugcrews oder LKW-Fahrer sowie Transitreisende ohne Aufenthalt im Freistaat Sachsen.

Die Daten werden dabei verschlüsselt, ausschließlich dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt zugänglich gemacht und 14 Tage nach Einreise automatisch gelöscht.

Ja, wer sich in den letzten zehn Tagen zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem ausländischen Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich nach Einreise für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben und einen Coronatest durchführen lassen. Das Ergebnis ist unverzüglich dem Gesundheitsamt zu melden. Der Test (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest) darf bei Einreise nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Er kann auch bei der Einreise abgenommen werden, oder wenn das nicht möglich ist, bis 48 Stunden danach. Die Kosten sind vom Einreisenden selbst zu tragen.

Es gibt dafür zwei Möglichkeiten:

  1. Testung in Testcentern der Kassenärztlichen Vereinigung (Die Testcenter an den Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle bleiben geöffnet.)
  2. Testung beim Hausarzt

Auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de müssen sich die Einreisenden vor Reiseantritt nach Deutschland elektronisch registrieren und Angaben zu ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage machen. Wenn alle notwendigen Informationen eingeben sind, erhalten sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Der Beförderer wird vor der Beförderung kontrollieren, ob die Personen eine Bestätigung vorweisen können. Andernfalls kann eine Beförderung nicht erfolgen. Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, muss stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform ausgefüllt werden.

Die Einreisenden haben sich umgehend in häusliche Absonderung/Quarantäne zu begeben und müssen nach ihrer Einreise dem zuständigen Gesundheitsamt einen Testnachweis vorlegen. 

Auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de müssen sich die Einreisenden vor Reiseantritt nach Deutschland elektronisch registrieren und Angaben zu ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage machen. Wenn alle notwendigen Informationen eingeben erhalten sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, muss stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform  ausgefüllt werden und nach der Einreise unverzüglich an das Gesundheitsamt übermittelt werden.

Die Einreisenden haben sich umgehend in häusliche Absonderung/Quarantäne zu begeben und müssen nach ihrer Einreise auf Anforderung dem zuständigen Gesundheitsamt einen Testnachweis vorlegen.

Wer sich nicht unverzüglich in Quarantäne begibt, solange kein negatives Testergebnis vorliegt, nicht unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt kontaktiert oder der Testung entzieht, kann mit einem Bußgeld belegt werden.

Antworten auf häufige Fragen zur Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung

Die Pflicht zur Digitalen Einreiseanmeldung besteht für alle Einreisenden aus ausländischen Risikogebieten. 
Ausgenommen von dieser Pflicht sind in Sachsen nur für folgende Personengruppen: 

  • Personen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten,
  • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Personen, die beruflich bedingt in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, um grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug zu transportieren und
  • Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs mit Nachbarstaaten weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und auf die dabei eine Ausnahme nach § 3 Absatz 2 der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung zutrifft (z.B. Grenzpendler und Grenzgänger, die täglich pendeln).

Wer die digitale Einreiseanmeldung aus technischen Gründen nicht vornehmen kann, muss eine Ersatzmitteilung ausfüllen und diese an das Beförderungsunternehmen (z.B. Fluggesellschaft) übergeben oder bei individueller Einreise (z.B. per Auto) unverzüglich an das Gesundheitsamt übermitteln.

(aktualisiert am 2. Dezember 2020)
 

Reisende aus dem Ausland müssen dann in eine zehnttägige Quarantäne, wenn sie aus einem Risikogebiet einreisen. Die aktuellen ausländischen Risikogebiete können Sie auf den Seiten des Robert Koch Instituts (RKI) einsehen: Übersicht über die internationalen Risikogebiete auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts 

Wenn Reisende sich in einem dieser Risikogebiete aufgehalten haben, dann müssen sich diese auf direktem Weg in ihre Unterkunft begeben und Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt in Sachsen aufnehmen. Die Kontaktdaten der Gesundheitsämter erhalten Sie auf den Seiten des Freistaates Sachsen: Übersicht über die Gesundheitsämter im Freistaat Sachsen

Sofern Reisende sich digital unter www.einreisenanmeldung.de angemeldet haben oder die schriftliche Ersatzanmeldung beim Beförderungsunternehmen (z.B. der Fluggesellschaft) abgegeben haben, ist die Meldepflicht beim Gesundheitsamt damit erfüllt.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen dem für sie zuständigen Gesundheitsamt unverzüglich einen Testnachweis erbringen. Dazu haben sie sich höchstens 24 Stunden vor ihrer Einreise oder unmittelbar nach der Einreise einem Coronatest zu unterziehen (Einreisetestung). Soweit eine Testmöglichkeit nicht unmittelbar am Ort der Einreise verfügbar ist, ist der Test innerhalb von 48 Stunden vorzunehmen.

(aktualisiert am 6. Januar 2021)

Sie können die Dauer der häuslichen Absonderung frühestens nach fünf Tagen nach Einreise durch einen negativen Corona-Test verkürzen. Der Test darf dabei frühestens fünf Tage nach der Einreise vorgenommen werden. Der Test ist für mindestens zehn Tage aufzubewahren und auf Verlangen des Gesundheitsamts diesem unverzüglich vorzulegen. 

(neu am 3. November 2020)

Nein, solange Sie auf schnellstem Weg das Risikogebiet durchqueren, d.h. ohne jede Verzögerung wie Kurzaufenthalte oder Übernachtungen, unterliegen Sie keiner Quarantänepflicht. 

(aktualisiert am 17. November 2020)

Grenzpendler (Sachsen, die ins Ausland pendeln) und Grenzgänger (Personen, die nach Sachsen einpendeln) unterliegen grundsätzlich wie alle Personen, die aus einem Corona-Risikogebiet nach Sachsen einreisen, der Quarantänepflicht. Die Quarantänepflicht entfällt aber, wenn sich diese Personen ab dem 18. Januar 2021 einmal wöchentlich einem Corona-Test unterziehen. Bringen Grenzpendler oder Grenzgänger ihre Kinder mit in Kindertageseinrichtungen oder allgemeinbildende Schulen, müssen sich die Kinder nicht testen lassen.

Nähere Informationen siehe hier: https://www.coronavirus.sachsen.de/informationen-fuer-einreisende-nach-sachsen-7298.html#a-8798 (FAQs Grenzpendler/-gänger)

(aktualisiert am 14. Januar 2021)

Beruflich veranlasste Reisen in ein Risikogebiet im Ausland sind für die Dauer von 72 Stunden möglich, ohne dass bei der Einreise nach Sachsen für die/den Geschäftsreisenden die Quarantänepflicht gilt.

(aktualisiert am 3. November 2020)

Der Besuch von Familienangehörigen in einem Risikogebiet im Ausland ist ohne eine anschließende Pflicht zur Quarantäne möglich, wenn es sich um den Besuch zur Wahrnehmung des Sorgerechts oder eines Umgangsrechts, um den Besuch des nicht in demselben Hausstand wohnenden Ehegatten oder Lebensgefährten oder um den Besuch von Verwandten ersten Grades (Eltern, Kinder) handelt.

Der Besuch von Verwandten zweiten Grades (Geschwister, Großeltern, Enkelkinder) ist ohne anschließende Quarantänepflicht möglich, wenn Sie bei der Einreise über einen negativen Corona-Test verfügen. Die Testung darf bei der Einreise nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen.

Gleiche Regelungen gelten für Personen, die aus dem ausländischen Risikogebiet einreisen, um in Sachsen Familienangehörige zu besuchen.

Keine Verwandten ersten oder zweiten Grades sind Verschwägerte, z. B. Schwiegereltern. Besucht eine Familie (Ehepaar mit Kindern) die Eltern der Ehefrau in einem ausländischen Risikogebiet, muss bei der Einreise nach Deutschland unterschieden werden: die Ehefrau ist von der Quarantänepflicht befreit (§ 3 Abs. 2 Nr. 2), die Kinder mit einem negativen Coronatest müssen nicht in Quarantäne (§3 Abs. 2 Satz Nr. 2 Buchst. a), der Ehemann muss in Quarantäne (§ 1 Abs. 1).

(aktualisiert am 2. Dezember 2020)

Personen, die sich nicht länger als 12 Stunden in einem Risikogebiet eines Nachbarstaates (Polen, Tschechische Republik) aus einem triftigen Grund dort aufgehalten haben und deren Aufenthalt nicht dem Einkauf, der privaten Teilnahme an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer öffentlichen Festivität oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung gedient hat, sind bei der Rückkehr nicht von der Quarantänepflicht erfasst. 

Zu triftigen Gründen in diesem Sinne zählen berufliche, medizinische und soziale Gründe.

(aktualisiert am 17. November 2020)

Diese Möglichkeit besteht nur für bestimmte Ausnahmefälle. Grundsätzlich muss sich jede Person, die aus einem ausländischen Risikogebiet einreist, für die Dauer von zehn Tagen in Quarantäne begeben.

Die Vorlage eines negativen Corona-Tests ist u.a. ausreichend:

  • für Personen, die aufgrund des Besuchs von Verwandten zweiten Grades (Geschwister, Großeltern, Enkelkinder) ein- bzw. ausreisen,
  • für Personen, die in der Rechtspflege arbeiten,
  • für Personen, die in der öffentlichen Verwaltung arbeiten,
  • für Personen, die wegen einer dringenden medizinischen Behandlung ein- oder ausreisen und
  • für Personen, die zum Zwecke des Beistands oder der Pflege schutz- oder hilfsbedürftiger Personen einreisen.

Für Urlaubsrückkehrer aus ausländischen Risikogebieten ist die Vorlage eines negativen Corona-Tests zur Befreiung von der Quarantänepflicht nur ausreichend, wenn aufgrund einer Vereinbarung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung im Urlaubsgebiet getroffen wurde und keine Reisewarnung für das Gebiet vom Auswärtigen Amt ausgesprochen wurde. Hinweise darauf, ob eine solche Vereinbarung besteht, finden sich zu den Reiseinformationen zum jeweiligen Land auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes. 

Reise- und Sicherheitshinwiese des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland

(neu am 3. November 2020)

Ja die Möglichkeit zur Testung besteht. Man kann sich bei seinem Hausarzt und den Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen testen lassen.

Einreise aus dem Inland

Bis einschließlich 7. Feburar 2021 gelten in Sachsen Ausgangsbeschränkungen und eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 6 Uhr. Das Verlassen der Unterkunft ist nur aus triftigen Gründen gestattet.

Der Betrieb von Übernachtungsangeboten ist untersagtAusnahmen bestehen nur für Übernachtungen aus notwendigen beruflichen, medizinischen oder sozialen Anlässen.

Grundsätzlich wird dringend empfohlen, auf Reisen, Besuche und Einkäufe zu verzichten, insbesondere soweit diese mit einem Übertreten der Landesgrenze des Freistaates Sachsen oder der Bundesgrenze verbunden sind.

Weiterführende Informationen des Robert Koch-Instituts und der Bundesregierung

Informationen des Robert-Koch-Institutes

Informationen der Bundesregierung

Verordnungen des Bundesgesundheitsministeriums zur Testpflicht

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