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Einreise nach Sachsen

Hinweise für Reisende und Reiserückkehrer aus dem Ausland

Ausschnitt aus einer Landkarte © pixabay_yaneev

Aufgrund der Corona-Pandemie bestehen weiterhin Einschränkungen für die Einreise in den Freistaat Sachsen. Bei der Einreise aus dem Ausland sind gegebenenfalls Anmelde-, Test- und Nachweispflichten sowie eine Quarantänepflicht zu beachten. Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt, ob Sie zum Zeitpunkt der Einreise aus einem aktuell ausgewiesenen ausländischen Risiko-, Hochinzidenz- oder Virus-Vvarianten-Gebiet nach Sachsen kommen. Die Einstufung veröffentlicht das Robert.Koch-Institut. Die gegebenenfalls bestehenden Pflichten regelt die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes.

 

Neue Einreiseverordnung des Bundes gilt unmittelbar auch in Sachsen - Aufhebung der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung

Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Test- und Nachweispflichten sowie die Quarantäneregelungen nach Einreise, die bisher in Zuständigkeit der Bundesländer lagen. Diese Verordnung des Bundes gilt unmittelbar bereits jetzt abschließend auch in Sachsen. Daher wurde die Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung aufgehoben. 

Fortan greifen damit neben den Ausnahmeregelungen für Genesene und Personen mit vollständigem Impfschutz weitere Lockerungen für den grenzüberschreitenden Verkehr. Diese umfassen unter andem:

  • Vorbehaltlich der Regelungen im jeweiligen Nachbarland ist der Aufenthalt in einem Risikogebiet im Rahmen des Grenzverkehrs für bis zu 24 Stunden ohne weitere Auflagen möglich.
  • Nach Einreise aus einem Risiko- oder Hochinzidenzgebiet gilt grundsätzlich eine 10-tägige Quarantänepflicht. Eine Verkürzung der Quarantänedauer ist möglich, wenn ein negativer Testnachweis vorgelegt wird. Nach Voraufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens 5 Tage nach Einreise vorgenommen werden. Nach Einreise aus Virus-Varianten-Gebieten gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht, die nicht verkürzt werden kann.

Die sächsischen Nachbarländer Polen und Tschechien wurde durch den Bund ganz von der Liste der Risikogebiete gestrichen. Der »kleine Grenzverkehr« ist wieder zulässig.

Einreise aus einem Risikogebiet im Ausland

Das müssen Sie beachten

Bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Risiko-, Hochinzidenz- oder Virus-Varianten-Gebiet sind spezielle Anmelde-, Test- und Nachweispflichten sowie eine Quarantänepflicht zu beachten.

Wer gemäß der Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de/risikogebiete zum Zeitpunkt der Einreise aus einem internationalen Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich bereits vor der Einreise digital anmelden. Die Web-Anwendung kann von Nutzern digitaler Endgeräte (Desktop, Tablet, Smartphone) weltweit unter der Internetseite www.einreiseanmeldung.de abgerufen werden.

Welche Personen einer Pflicht zur Einreiseanmeldung unterliegen, hängt maßgeblich davon ab, ob die Einreise aus einem »normalen« Risikogebiet, aus einem Risikogebiet mit einem besonders hohen Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet) oder einem solchen, in dem vermehrt Mutationen des Coronavirus auftreten (Virus-Varianten-Gebiet), erfolgt. Für Einreisen aus normalen Risikogebieten gelten Ausnahmen von der Anmeldepflicht beispielsweise für Durchreisende oder bei Reisen im Rahmen des sogenannten kleinen Grenzverkehrs. Für Einreisende aus Virus-Varianten-Gebieten gibt es keine Ausnahme von der Anmeldepflicht. Die Einstufung der Risikogebiete ist der Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts zu entnehmen.

Soweit eine digitale Einreiseanmeldung in Ausnahmefällen nicht möglich war, ist die Anmeldung durch die Abgabe einer schriftlichen Ersatzanmeldung (Anlage 2 der Coronavirus-Einreiseverordnung) zu erfüllen. Eine Bestätigung der elektronischen Einreiseanmeldung beziehungsweise der Ersatzanmeldung ist mitzuführen. Im Falle einer Ersatzanmeldung ist diese unverzüglich nach Einreise dem zuständigen Gesundheitsamt zu übermitteln. Wird für die Einreise ein Beförderer in Anspruch genommen, sind die Dokumente diesem vorzulegen.

Personen, die aus dem Ausland in den Freistaat Sachsen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 10 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet (gemäß der Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts zum Zeitpunkt der Einreise) aufgehalten haben, sind zudem verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort abzusondern (häusliche Quarantäne). Nach Einreise aus einem Risiko- oder Hochinzidenzgebiet gilt grundsätzlich eine 10-tägige Quarantänepflicht. Eine Verkürzung der Quarantänedauer ist möglich, wenn ein negativer Testnachweis vorgelegt wird. Nach Voraufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens 5 Tage nach Einreise vorgenommen werden. Nach Einreise aus Virus-Varianten-Gebieten gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht, die nicht verkürzt werden kann.

Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen und von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virus-Varianten-Gebiet. Die Einstufung der Risikogebiete ist der Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts zu entnehmen.

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