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Steuern und Finanzen

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Um eine weitere Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern, bleiben auch die sächsischen Finanzämter bis voraussichtlich 7. März 2021 für den Besucherverkehr geschlossen.

Bitte richten Sie Ihr Anliegen telefonisch, auf dem Postweg oder per E-Mail an Ihr Finanzamt.
Darüber hinaus steht der Service des Online-Portals »Mein ELSTER« zur Verfügung.
Vordrucke werden kostenfrei zugesandt. Ein Abholen in den Finanzämtern ist nicht möglich.

Fragen zu allgemeinen steuerlichen Themen werden durch das Info-Telefon der sächsischen Finanzämter  beantwortet. Dieses ist von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 bis 17 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 0351 / 7999 7888 (Tarif für Anrufe in das deutsche Festnetz) erreichbar.

Sie können sich telefonisch, schriftlich oder per E-Mail an Ihr Finanzamt wenden. Die Kontaktdaten konkreter Ansprechpartner und Bearbeiter können Sie der jeweiligen Internetseite des Finanzamtes (https://www.finanzamt.sachsen.de/) sowie den Steuerbescheiden entnehmen.

Bei allgemeinen Fragen können Sie sich an das Info-Telefon der sächsischen Finanzämter wenden. Dieses ist von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 bis 17 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 0351 / 7999 7888 (Tarif für Anrufe in das deutsche Festnetz) erreichbar.

Um eine weitere Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern, bleiben die sächsischen Finanzämter weiterhin bis voraussichtlich 7. März 2021 für den Besucherverkehr geschlossen.

Bitte richten Sie Ihr Anliegen telefonisch, auf dem Postweg oder per E-Mail an Ihr Finanzamt.
Darüber hinaus steht der Service des Online-Portals »Mein ELSTER« zur Verfügung.
Vordrucke werden kostenfrei zugesandt. Ein Abholen in den Finanzämtern ist nicht möglich.

Wenn Sie Unterlagen persönlich in den Finanzämtern abgeben wollen, werfen Sie diese bitte direkt in den Briefkasten Ihres Finanzamtes. Zudem können Sie Ihre Unterlagen per Post an das Finanzamt senden.

Fragen zu allgemeinen steuerlichen Themen werden durch das Info-Telefon der sächsischen Finanzämter  beantwortet. Dieses ist von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 bis 17 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 0351 / 7999 7888 (Tarif für Anrufe in das deutsche Festnetz) erreichbar.

Die Vordrucke können Sie beim Finanzamt schriftlich, per E- Mail oder telefonisch anfordern.

Das Onlineportal der Finanzverwaltung »Mein ELSTER« (www.elster.de) bietet zudem einen kostenlosen, sicheren und papierlosen Zugang zum Finanzamt. Die Steuererklärung kann elektronisch erstellt und an das Finanzamt übermittelt werden. Zusätzlich können auch Anträge, Einsprüche oder sonstige Nachrichten papierlos über »Mein ELSTER« versendet werden. Eine Registrierung ist unter www.elster.de möglich.

Das Kurzarbeitergeld wird auf der Grundlage der Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) berechnet. Falls in den ELStAM kein Kinderfreibetrag berücksichtigt ist, weil Sie in Steuerklasse V eingeordnet sind oder es sich um das Kind Ihres Ehegatten handelt, dient der ELStAM-Ausdruck Ihres Ehegatten als Nachweis. Der Ausdruck kann bei Ihrem Finanzamt beantragt werden. Haben Sie im Rahmen eines Nebenarbeitsverhältnisses (Steuerklasse VI) Anspruch auf Kurzarbeitergeld, genügt als Nachweis ein ELStAM-Ausdruck Ihres Hauptarbeitsverhältnisses.

Haben Sie ein volljähriges Kind, welches sich z. B. noch in Berufsausbildung befindet, besteht längstens bis zum 25. Lebensjahr Anspruch auf Kindergeld. Soweit Sie bisher auf die Berücksichtigung Ihres Kindes im Lohnsteuerabzugsverfahren verzichtet haben, können Sie dies nachholen, indem Sie einen Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung stellen, welchem Sie eine ausgefüllte Anlage Kinder beifügen. Bitte fügen Sie dem Antrag auch eine Ausbildungs- bzw. Studienbescheinigung bei. Den ausgefüllten Antrag können Sie auch per Mail oder Fax an Ihr zuständiges Finanzamt schicken. Die entsprechenden Anträge sind über den Formularmanager des BMF (Häufig genutzte Formulare\Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung 2020) abrufbar. Sobald der Kinderfreibetrag vom Finanzamt gespeichert wurde, wird Ihr Arbeitgeber zeitnah darüber informiert. Ihr Finanzamt kann Ihnen zudem zusätzlich einen aktualisierten ELStAM-Ausdrucks übersenden.  

Auskunft über Ihren aktuellen ELStAM können Sie über »Mein ELSTER« ohne Beteiligung des Finanzamts jederzeit elektronisch abrufen: www.elster.de (unter Formulare & Leistungen\Auskunft zur elektronische Lohnsteuerkarte (ELStAM)). Voraussetzung für die Nutzung dieser Möglichkeit ist lediglich die einmalige Registrierung unter »Mein ELSTER«.

Wenn Sie aufgrund der Corona-Krise derzeit nicht in der Lage sind Ihre Steuern zu bezahlen, dann sollten Sie sich umgehend an Ihr Finanzamt wenden und eine Stundung der Forderung beantragen.

Eine Stundung ist eine Verschiebung der Fälligkeit eines Steueranspruchs in die Zukunft. Eine Stundung kann mit oder ohne Ratenzahlung gewährt werden.

Eine Stundung kann gewährt werden, wenn die Steuerzahlung eine erhebliche Härte für den Steuerzahler darstellt. Dies ist dann gegeben, wenn Sie aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus derzeit nicht in der Lage sind, Ihre Steuern zu bezahlen. Beispielsweise, wenn Ihr Unternehmen erhebliche Umsatzeinbußen erfährt.

Eine Stundung ist grundsätzlich für alle Steuerarten möglich. Nur die Lohnsteuer und Kapitalertragsteuer dürfen nicht gestundet werden.

Der Stundungsantrag sollte rechtzeitig vor Fälligkeit der Steuer gestellt werden.

Ein Antrag ist schriftlich oder per E-Mail an Ihr zuständiges Finanzamt zu richten. Darin müssen Sie darlegen, um welche Steuerforderung es sich konkret handelt und den Antrag begründen.

Wenn Sie mit der Stundung eine Ratenzahlung anstreben, geben Sie in dem Antrag bitte die Ratenhöhe an.

Es können nur offene Steuerforderungen gestundet werden.

Es ist ab sofort möglich, die Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung für das Jahr 2020 nachträglich bis auf Null Euro herabzusetzen. Demnach können dann bereits gezahlte Beträge erstattet oder mit anderen Zahllasten verrechnet werden. Für die Nutzung dieser Möglichkeit genügt ein Antrag an Ihr zuständiges Finanzamt: formlos oder mit diesem Formular.

Ist absehbar, dass aufgrund der aktuellen Entwicklungen Ihre Einkünfte unter denen des Vorjahres liegen, können Sie bei Ihrem Finanzamt einen formlosen Antrag auf Anpassung Ihrer Vorauszahlungen stellen. Dieser ist zu begründen.

Wenn Sie für das Jahr 2020 eine nicht unerhebliche negative Summe der Einkünfte erwarten, können Sie zudem die Herabsetzung der bereits geleisteten Vorauszahlungen für 2019 beantragen. Die Herabsetzung wird vereinfacht auf der Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustrücktrags aus 2020 abgewickelt. Dieser beträgt 30 Prozent des bisher für die Bemessung der Vorauszahlungen 2019 zugrunde gelegten Gesamtbetrags der Einkünfte ohne Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit. Voraussetzung für die nachträgliche Anpassung der Vorauszahlungen 2019 ist zudem, dass die Vorauszahlungen für 2020 auf 0 EUR herabgesetzt wurden. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, unter Einreichung detaillierter Unterlagen einen höheren individuell ermittelten Verlustrücktrag darzulegen. Der pauschale oder der von Ihnen individuell ermittelte höhere Verlustrücktrag kann maximal bis zu einer Höhe von 5.000.000 EUR oder bei Zusammenveranlagung bis zu einer Höhe von 10.000.000 EUR berücksichtigt werden.

Führt die o. g. Herabsetzung der Vorauszahlungen zu einer Nachzahlung bei der Steuerfestsetzung 2019, können Sie insoweit eine zinslose Stundung bis zum Ablauf eines Monats nach Bekanntgabe der Steuerfestsetzung 2020 beantragen. Der Antrag kann frühesten mit Abgabe der Steuererklärung für 2019 gestellt werden.

Der Antrag auf Anpassung der Vorauszahlungen kann auch über »Mein ELSTER« (www.elster.de) gestellt werden.

Grundsätzlich sind einmal im Bescheid festgesetzte Zahlungsfristen bindend und damit einzuhalten.

Wenn es Ihnen aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich ist, Ihre Steuern fristgerecht zu begleichen, können Sie einen Antrag auf Stundung stellen (vgl. Ausführungen zu »Was kann ich tun, wenn ich aufgrund der aktuellen Situation meine Steuern nicht zahlen kann?«).

Steuerbescheide werden weiterhin von den Finanzämtern versandt.

Sofern Sie gegen einen Steuerbescheid Einspruch einlegen wollen, haben Sie hierfür einen Monat Zeit. Sollten Sie aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus diese Frist nicht einhalten können, besteht auf Antrag die Möglichkeit der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand. Der Antrag ist innerhalb eines Monates nach Wegfall des Hindernisses zu stellen.

Ja, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer dürfen in unaufschiebbaren Fällen aufgesucht werden.

 

Medieninformationen des SMF

Gemeinsame Medieninformation des Staatsministeriums der Finanzen, des Staatsministeriums für Kultus, des Sächsischen Städte- und Gemeindetages und des Landkreistages

Eltern, die ihr Kind aufgrund des aktuellen Lockdowns nicht in Krippe, Kindergarten, Hort oder in der Kindertagespflege betreuen lassen können, sollen dafür keine Elternbeiträge entrichten müssen.

Die Sächsische Staatsregierung und die Kommunalen Spitzenverbände haben sich auf eine einheitliche Regelung für die Erstattung von Elternbeiträgen geeinigt. Die Befreiung von den Entgelten gilt allerdings nur, wenn die Notbetreuung nicht in Anspruch genommen wird.

Für den Zeitraum vom 14. Dezember 2020 bis 17. Januar 2021 wird ein Monatsbeitrag pauschal erstattet. Bei einer fortgesetzten Schließung soll die Entlastung der Eltern über Beitragserstattungen fortgesetzt werden und zwar für jede Woche zu einem Viertel des jeweiligen Monatsbetrages.

Die Kosten werden von Kommunen und Freistaat jeweils hälftig aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleiches sowie dem Corona-Bewältigungsfonds finanziert.

Die Vereinbarung steht noch unter dem Zustimmungsvorbehalt des Sächsischen Landtags.

Die Rückerstattung der Elternbeiträge erfolgt über die jeweiligen Träger der Einrichtungen. Zum Verfahrensablauf erfolgt eine gesonderte Information durch die kommunalen Spitzenverbände.

Um eine weitere Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern, bleiben die sächsischen Finanzämter weiterhin bis voraussichtlich 31. Januar 2021 für den Besucherverkehr geschlossen.

Die Bürger werden gebeten ihre Anliegen telefonisch, schriftlich oder per E-Mail an ihr Finanzamt zu richten. Die Telefonnummern sowie Kontaktdaten spezieller Ansprechpartner stehen auf den Internetseiten der Finanzämter (www.finanzamt.sachsen.de). Darüber hinaus können die Bürgern den Service des Online-Portals »Mein ELSTER« (www.elster.de) nutzen.

Vordrucke werden kostenfrei zugesandt. Ein Abholen in den Finanzämtern ist nicht möglich.

»Die Finanzämter stehen den Bürgern mit ihren kontaktlosen Möglichkeiten zur Klärung ihrer steuerlichen Anliegen zur Verfügung. Bitte nutzen Sie diese weiterhin und bleiben Sie zuhause.«, so der Appell des Präsidenten des Landesamtes für Steuern und Finanzen, Karl Köll.

Fragen zu allgemeinen steuerlichen Themen werden durch das Info-Telefon der sächsischen Finanzämter beantwortet. Dieses ist von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 bis 17 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 0351 / 7999 7888 (Tarif für Anrufe in das deutsche Festnetz) erreichbar.

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Info-Telefon

Kontaktdaten der sächsischen Finanzämter

Finanzamt finden

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Finanzamt, die telefonische Erreichbarkeit ist gegeben.
Die Kontaktdaten erreichen Sie bei Klick auf die eingeblendete Karte.

 

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