Hauptinhalt

Steuern und Finanzen

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Die sächsischen Finanzämter bleiben weiterhin für den Besucherverkehr geöffnet.

Bitte prüfen Sie, ob sich Ihr persönliches Anliegen vorrangig telefonisch, auf dem Postweg oder per E-Mail klären lässt. Bei dringenden persönlichen Anliegen sollte ein Besuch des Finanzamtes möglichst unter vorheriger telefonischer Terminvereinbarung erfolgen. Details (z. B. zu Öffnungszeiten und Terminen) können Sie der jeweiligen Internetseite des Finanzamtes (https://www.finanzamt.sachsen.de/) entnehmen.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise für Ihren Besuch.

Auch das Landesamt für Steuern und Finanzen in Dresden sowie die Dienststätten in Chemnitz und Leipzig sind für den Besucherverkehr geöffnet. Weitere Hinweise finden Sie hier.

Sie können sich telefonisch, schriftlich oder per E-Mail an Ihr Finanzamt wenden. Die Kontaktdaten konkreter Ansprechpartner und Bearbeiter können Sie der jeweiligen Internetseite des Finanzamtes (https://www.finanzamt.sachsen.de/) sowie den Steuerbescheiden entnehmen.

Sollte sich Ihr Anliegen nicht telefonisch oder schriftlich klären lassen, stehen die Finanzämter zudem auch für persönliche Vorsprachen zur Verfügung. Details (z. B. zu Öffnungszeiten und Terminen) können Sie der jeweiligen Internetseite des Finanzamtes (https://www.finanzamt.sachsen.de/) entnehmen.

Bei allgemeinen Fragen können Sie sich an das Info-Telefon der sächsischen Finanzämter wenden. Dieses ist von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 bis 17 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 0351 / 7999 7888 (Tarif für Anrufe in das deutsche Festnetz) erreichbar.

Die Finanzämter Leipzig I und II haben beim Finanzamt Leipzig I eine gemeinsame Informations- und Annahmestelle. Dort sind Vorsprachen nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich.

Die Informations- und Annahmestellen sind weiterhin geöffnet. Wenn Sie Unterlagen persönlich in den Finanzämtern abgeben wollen, übersenden Sie diese bitte per Post an Ihr Finanzamt oder werfen Sie diese direkt in den Briefkasten Ihres Amtes.

Bei dringenden persönlichen Anliegen sollte ein Besuch des Finanzamtes möglichst unter vorheriger telefonischer Terminvereinbarung erfolgen. Die Telefonnummer finden Sie auf der jeweiligen Internetseite Ihres Finanzamtes https://www.finanzamt.sachsen.de/.

Die Vordrucke können Sie beim Finanzamt schriftlich, per E- Mail oder telefonisch anfordern.

Bei dringenden persönlichen Anliegen sollte ein Besuch des Finanzamtes möglichst unter vorheriger telefonischer Terminvereinbarung erfolgen. Die Telefonnummer finden Sie auf der jeweiligen Internetseite Ihres Finanzamtes https://www.finanzamt.sachsen.de/.

Das Onlineportal der Finanzverwaltung »Mein ELSTER« (www.elster.de) bietet zudem einen kostenlosen, sicheren und papierlosen Zugang zum Finanzamt. Die Steuererklärung kann elektronisch erstellt und an das Finanzamt übermittelt werden. Zusätzlich können auch Anträge, Einsprüche oder sonstige Nachrichten papierlos über »Mein ELSTER« versendet werden. Eine Registrierung ist unter www.elster.de möglich.

Das Kurzarbeitergeld wird auf der Grundlage der Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) berechnet. Falls in den ELStAM kein Kinderfreibetrag berücksichtigt ist, weil Sie in Steuerklasse V eingeordnet sind oder es sich um das Kind Ihres Ehegatten handelt, dient der ELStAM-Ausdruck Ihres Ehegatten als Nachweis. Der Ausdruck kann bei Ihrem Finanzamt beantragt werden. Haben Sie im Rahmen eines Nebenarbeitsverhältnisses (Steuerklasse VI) Anspruch auf Kurzarbeitergeld, genügt als Nachweis ein ELStAM-Ausdruck Ihres Hauptarbeitsverhältnisses.

Haben Sie ein volljähriges Kind, welches sich z. B. noch in Berufsausbildung befindet, besteht längstens bis zum 25. Lebensjahr Anspruch auf Kindergeld. Soweit Sie bisher auf die Berücksichtigung Ihres Kindes im Lohnsteuerabzugsverfahren verzichtet haben, können Sie dies nachholen, indem Sie einen Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung stellen, welchem Sie eine ausgefüllte Anlage Kinder beifügen. Bitte fügen Sie dem Antrag auch eine Ausbildungs- bzw. Studienbescheinigung bei. Den ausgefüllten Antrag können Sie auch per Mail oder Fax an Ihr zuständiges Finanzamt schicken. Die entsprechenden Anträge sind über den Formularmanager des BMF (Häufig genutzte Formulare\Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung 2020) abrufbar. Sobald der Kinderfreibetrag vom Finanzamt gespeichert wurde, wird Ihr Arbeitgeber zeitnah darüber informiert. Ihr Finanzamt kann Ihnen zudem zusätzlich einen aktualisierten ELStAM-Ausdrucks übersenden.  

Auskunft über Ihren aktuellen ELStAM können Sie über »Mein ELSTER« ohne Beteiligung des Finanzamts jederzeit elektronisch abrufen: www.elster.de (unter Formulare & Leistungen\Auskunft zur elektronische Lohnsteuerkarte (ELStAM)). Voraussetzung für die Nutzung dieser Möglichkeit ist lediglich die einmalige Registrierung unter »Mein ELSTER«.

Wenn Sie aufgrund der Corona-Krise derzeit nicht in der Lage sind Ihre Steuern zu bezahlen, dann sollten Sie sich umgehend an Ihr Finanzamt wenden und eine Stundung der Forderung beantragen.

Eine Stundung ist eine Verschiebung der Fälligkeit eines Steueranspruchs in die Zukunft. Eine Stundung kann mit oder ohne Ratenzahlung gewährt werden.

Eine Stundung kann gewährt werden, wenn die Steuerzahlung eine erhebliche Härte für den Steuerzahler darstellt. Dies ist dann gegeben, wenn Sie aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus derzeit nicht in der Lage sind, Ihre Steuern zu bezahlen. Beispielsweise, wenn Ihr Unternehmen erhebliche Umsatzeinbußen erfährt.

Eine Stundung ist grundsätzlich für alle Steuerarten möglich. Nur die Lohnsteuer und Kapitalertragsteuer dürfen nicht gestundet werden.

Der Stundungsantrag sollte rechtzeitig vor Fälligkeit der Steuer gestellt werden.

Ein Antrag ist schriftlich oder per E-Mail an Ihr zuständiges Finanzamt zu richten. Darin müssen Sie darlegen, um welche Steuerforderung es sich konkret handelt und den Antrag begründen.

Wenn Sie mit der Stundung eine Ratenzahlung anstreben, geben Sie in dem Antrag bitte die Ratenhöhe an.

Es können nur offene Steuerforderungen gestundet werden.

Es ist ab sofort möglich, die Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung für das Jahr 2020 nachträglich bis auf Null Euro herabzusetzen. Demnach können dann bereits gezahlte Beträge erstattet oder mit anderen Zahllasten verrechnet werden. Für die Nutzung dieser Möglichkeit genügt ein Antrag an Ihr zuständiges Finanzamt: formlos oder mit diesem Formular.

Ist absehbar, dass aufgrund der aktuellen Entwicklungen Ihre Einkünfte unter denen des Vorjahres liegen, können Sie bei Ihrem Finanzamt einen formlosen Antrag auf Anpassung Ihrer Vorauszahlungen stellen. Dieser ist zu begründen.

Wenn Sie für das Jahr 2020 eine nicht unerhebliche negative Summe der Einkünfte erwarten, können Sie zudem die Herabsetzung der bereits geleisteten Vorauszahlungen für 2019 beantragen. Die Herabsetzung wird vereinfacht auf der Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustrücktrags aus 2020 abgewickelt. Dieser beträgt 30 Prozent des bisher für die Bemessung der Vorauszahlungen 2019 zugrunde gelegten Gesamtbetrags der Einkünfte ohne Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit. Voraussetzung für die nachträgliche Anpassung der Vorauszahlungen 2019 ist zudem, dass die Vorauszahlungen für 2020 auf 0 EUR herabgesetzt wurden. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, unter Einreichung detaillierter Unterlagen einen höheren individuell ermittelten Verlustrücktrag darzulegen. Der pauschale oder der von Ihnen individuell ermittelte höhere Verlustrücktrag kann maximal bis zu einer Höhe von 5.000.000 EUR oder bei Zusammenveranlagung bis zu einer Höhe von 10.000.000 EUR berücksichtigt werden.

Führt die o. g. Herabsetzung der Vorauszahlungen zu einer Nachzahlung bei der Steuerfestsetzung 2019, können Sie insoweit eine zinslose Stundung bis zum Ablauf eines Monats nach Bekanntgabe der Steuerfestsetzung 2020 beantragen. Der Antrag kann frühesten mit Abgabe der Steuererklärung für 2019 gestellt werden.

Der Antrag auf Anpassung der Vorauszahlungen kann auch über »Mein ELSTER« (www.elster.de) gestellt werden.

Grundsätzlich sind einmal im Bescheid festgesetzte Zahlungsfristen bindend und damit einzuhalten.

Wenn es Ihnen aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich ist, Ihre Steuern fristgerecht zu begleichen, können Sie einen Antrag auf Stundung stellen (vgl. Ausführungen zu »Was kann ich tun, wenn ich aufgrund der aktuellen Situation meine Steuern nicht zahlen kann?«).

Steuerbescheide werden weiterhin von den Finanzämtern versandt.

Sofern Sie gegen einen Steuerbescheid Einspruch einlegen wollen, haben Sie hierfür einen Monat Zeit. Sollten Sie aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus diese Frist nicht einhalten können, besteht auf Antrag die Möglichkeit der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand. Der Antrag ist innerhalb eines Monates nach Wegfall des Hindernisses zu stellen.

Ja, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer dürfen in unaufschiebbaren Fällen aufgesucht werden.

 

Medieninformationen des SMF

Die Sächsische Staatsregierung hat heute den Entwurf des Zweiten Gesetzes zur Unterstützung der Kommunen des Freistaates Sachsen zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie beschlossen.

Insgesamt sollen 156 Millionen Euro an die sächsischen Gemeinden ausgezahlt werden, die der Bund für die Gewerbesteuerausfälle im Jahr 2020 zur Verfügung gestellt hat. Der Gesetzentwurf schafft die Grundlage für die Umsetzung des erst im Oktober von Bundestag und Bundesrat beschlossenen Gesetzes zum Ausgleich von Gewerbesteuermindereinnahmen der Gemeinden in Folge der COVID-19-Pandemie durch Bund und Länder in Sachsen.

Bereits im August hatte der Freistaat Sachsen seinerseits einen Betrag von 226,25 Millionen Euro für den Ersatz von Steuermindereinnahmen an die sächsischen Gemeinden ausgezahlt. Hiervon entfielen rund 170 Millionen Euro auf den Ausgleich von Gewerbesteuerausfällen.

»Gemeinsam mit dem Bund sorgen wir dafür, dass die Städte und Gemeinden in Summe vollständig von den pandemiebedingten Ausfällen bei der Gewerbesteuer entlastet werden. Das schafft Stabilität und sichert die Funktionsfähigkeit der Gemeinden vor Ort, « sagte Sachsens Finanzminister Hartmut Vorjohann.

Wegen der bundesgesetzlichen Vorgabe zur Auszahlung der Mittel an die Gemeinden bis Ende 2020 muss das Gesetz noch in diesem Jahr vom Sächsischen Landtag beraten und beschlossen werden.

Zur Abmilderung der Folgen der Corona-Krise steigt der steuerliche Entlastungsbetrag für Alleinerziehende in den Jahren 2020 und 2021 von bisher 1.908 Euro auf 4.008 Euro. Damit wurde er mehr als verdoppelt. Die Änderung gilt rückwirkend ab dem 1. Juli 2020 bereits für das erste zu berücksichtigende Kind.

Soll der Erhöhungsbetrag bereits im Lohnsteuerabzugsverfahren berücksichtigt werden, ist ein formloser Antrag beim Wohnsitzfinanzamt lediglich dann notwendig, wenn zukünftig erstmals nach Steuerklasse II versteuert wird oder wenn vor Juni 2020 die Voraussetzungen für die Steuerklasse II weggefallen sind. Auch der zusätzliche Freibetrag von jeweils 240 Euro für das zweite und jedes weitere Kind kann weiterhin nur auf Antrag gewährt werden. In allen anderen Fällen setzen die sächsischen Finanzämter bis September 2020 den um 2.100 Euro erhöhten Entlastungsbetrag rückwirkend zum 1. Juli 2020 automatisch an.

Wird der Erhöhungsbetrag nicht im Rahmen des monatlichen Lohnsteuerabzugs berücksichtigt, kann er jedoch - wie der bisherige Entlastungsbetrag - im Rahmen der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden. Dies gilt auch für Alleinerziehende, die keine Arbeitnehmer sind.

Darüber hinaus werden Fragen, insbesondere zu allgemeinen steuerlichen Themen, durch das Info-Telefon der sächsischen Finanzämter beantwortet. Dieses ist von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 bis 17 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 0351 / 7999 7888 (Tarif für Anrufe in das deutsche Festnetz) erreichbar.

Hintergrund:
Im Rahmen des Zweiten Corona-Steuerhilfegesetzes vom 29. Juni 2020, BGBl I S. 1512 wurde beschlossen, dass der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende durch einen zeitlich begrenzten Erhöhungsbetrag in Höhe von 2.100 Euro für die Jahre 2020 und 2021 auf insgesamt 4.008 Euro pauschal angehoben wird. In Sachsen profitieren etwa 43.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von dieser Regelung. Den Entlastungsbetrag können alleinerziehende Steuerpflichtige beanspruchen, wenn zu ihrem Haushalt mindestens ein Kind gehört, für das ihnen Kindergeld oder ein Kinderfreibetrag zusteht.

Finanzminister Vorjohann: »Hilfen können wie geplant ausgereicht werden«

Der Sächsische Landtag hat gestern Abend das »Gesetz zur Unterstützung der Kommunen des Freistaates Sachsen zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie« beschlossen.

»Ich bin dem Parlament dankbar, dass es dem Schutzschirm für die Kommunen zugestimmt hat. Damit können die ersten Hilfen für unsere sächsischen Städte und Gemeinden wie vorgesehen zum 15. August ausgereicht werden. Zusammen mit dem Hilfspaket des Bundes sichert das Gesetz viele Vorhaben, Investitionen und Maßnahmen, die wiederum die lokale Wirtschaft stärken und die Lebensqualität vor Ort sichern«, so Sachsens Finanzminister Hartmut Vorjohann.

Auf den 750 Millionen Euro-Schutzschirm für die sächsischen Kommunen zur Bewältigung der Corona-Krise hatten sich der Finanzminister und die kommunalen Spitzenverbände am 5. Mai 2020 verständigt. Sachsen hatte damals als eines der ersten Länder ein solches Hilfspaket geschnürt und damit den Kommunen Planungssicherheit verschafft.

Die Kommunen können mit den finanziellen Hilfen vor allem den zu erwartenden Einbrüchen bei den Steuereinnahmen - insbesondere bei der Gewerbesteuer - sowie den zusätzlichen Kosten durch die Corona-Pandemie begegnen.

Die erste Tranche zum Ausgleich der Steuerausfälle der Gemeinden in Höhe von 226,2 Millionen Euro wird zusammen mit den Hilfen für pandemiebedingte Mehrausgaben der Landkreise und kreisfreien Städte in Höhe von 147,5 Millionen Euro zum 15. August 2020 ausgezahlt. Die zweite Tranche zum Ausgleich der Steuerausfälle der Gemeinden steht in Abhängigkeit der Ergebnisse der Steuerschätzung im Herbst.

Das Landesamt für Steuern und Finanzen in Dresden (einschließlich der Nebenstelle in der Holbeinstraße 2) sowie die Außenstellen in Chemnitz und Leipzig sind wieder für den Besucherverkehr geöffnet. Um Infektionsrisiken zu minimieren, ist bis auf Weiteres ein Besuch nur zur Klärung dringend erforderlicher Anliegen und nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Termine können mit dem jeweiligen Bearbeiter telefonisch abgestimmt werden. Die Besucher werden an der Pforte abgeholt. Der Zutritt zum Gebäude ist nur mit Mund-Nasen-Bedeckung möglich.

Anliegen können auch weiterhin telefonisch, schriftlich oder per E-Mail mit den Bearbeitern geklärt werden. Die Kontaktdaten konkreter Ansprechpartner und Bearbeiter können der Internetseite des Landesamtes für Steuern und Finanzen sowie den entsprechenden Bescheiden entnommen werden.

Besucher, die Unterlagen persönlich im Landesamt abgeben wollen, werden gebeten, diese per Post an das Landesamt zu übersenden oder direkt in den Briefkasten der jeweiligen Dienststelle zu werfen. Vordrucke, Anträge und auch weitere Informationen stehen auf der Internetseite des Landesamtes zum Herunterladen bereit. Außerdem können diese schriftlich, per E-Mail oder telefonisch beim Landesamt angefordert werden.

Mitarbeiter der sächsischen Finanzämter stehen ab 8. Juni 2020 den Bürgern in den Informations- und Annahmestellen wieder persönlich zur Verfügung. Die Besucherbereiche wurden im Rahmen der geltenden Hygiene- und Schutzvorschriften räumlich angepasst und entsprechend ausgestattet. Um Infektionsrisiken zu minimieren sowie Wartezeiten zu vermeiden, ist ein Besuch bis auf weiteres nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung eines festen Termins möglich. Die dafür eingerichteten Rufnummern sind auf der Internetseite des jeweiligen Finanzamtes zu finden.

Wer die Steuererklärung in Papier einreichen möchte, sollte sich die benötigten Vordrucke weiterhin vom Finanzamt per Post zuschicken lassen. Die Vordrucke können schriftlich, telefonisch oder per E-Mail angefordert werden. Das betrifft vor allem den in 2019 neu eingeführten Vordruck zur vereinfachten »Erklärung zur Veranlagung von Alterseinkünften« für Pensionäre und Rentner.

Bürger, die Unterlagen persönlich im Finanzamt abgeben möchten, werden gebeten diese vor Ort in den Finanzamtsbriefkasten einzuwerfen.

Darüber hinaus steht den Bürgern das 24h-Serviceportal der Steuerverwaltung »Mein ELSTER« (www.elster.de) mit allen Möglichkeiten rund um die Erstellung und Übermittlung der Steuererklärung zur Verfügung. ELSTER bietet einen schnellen, sicheren und papierlosen Zugang zu den sächsischen Finanzämtern. Außerdem können eine unverbindliche Steuerberechnung durchgeführt, aus dem Vorjahr Daten übernommen und der Bescheinigungsabruf (Vorausgefüllte Steuererklärung) genutzt werden.

Antworten auf allgemeine steuerliche Fragen gibt es auch am zentralen Info-Telefon der sächsischen Finanzämter. Dieses ist Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 0351 / 7999 7888 erreichbar.

Kontaktdaten der sächsischen Finanzämter

Mein ELSTER

Info-Telefon

 

Finanzamt finden

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Finanzamt, die telefonische Erreichbarkeit ist gegeben.
Die Kontaktdaten erreichen Sie bei Klick auf die eingeblendete Karte.

 

zurück zum Seitenanfang