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Eltern, Schüler, Lehrkräfte, Erzieher

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Kitas und Schulen öffnen
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Coronatests für Lehrkräfte
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Schülerin mit Mundschutz

Jeder Einzelne von uns trägt eine Verantwortung, um die schnelle Ausbreitung von Corona zu verhindern und damit den Regelbetrieb an Schulen und Kitas zu sichern.

Kultusminister Christian Piwarz

Corona-Update

Während der Unterrichtszeit gibt es einmal wöchentlich eine Übersicht des Kultusministeriums zu den aktuellen Corona-Zahlen an Sachsens Schulen. Die Übersicht bildet den Stand bis einschließlich Freitag der vorangegangenen Woche ab.

grafische Darstellung der Statistik zu Coronafällen an Schulen © SMK

Im Zeitraum vom 12. Oktober bis 18. Oktober 2020 waren 69 von 1.374 öffentlichen Schulen betroffen. Es gab 32 Corona-Infektionen bei Lehrerinnen und Lehrern, 61 bei Schülerinnen und Schülern. 1.238 Mädchen und Jungen mussten in Quarantäne (1.572 Schülerinnen und Schüler befinden sich noch aus der vorherigen Woche in Quarantäne).

Aktuell sind 2.810 Schülerinnen und Schüler zu Hause (von insgesamt 413.000 Schülerinnen und Schülern). Der Anteil der Schülerinnen und Schüler insgesamt beträgt damit 0,7 Prozent. Das heißt: 99,3 Prozent der Schülerinnen und Schüler haben uneingeschränkten Zugang zur schulischen Bildung. Eine Schule musste vorübergehend wegen Corona geschlossen werden.

Blogbeitrag vom 9. Oktober 2020: »Schulen sind und werden nicht die Brutstätten der Infektionen sein«

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen © SMK

Eine Orientierungshilfe für Eltern haben das Gesundheitsministerium und das Kultusministerium vorgelegt.

Aus der Handlungsempfehlung können Eltern, Lehrer und Erzieher ablesen, ab wann ein Arzt aufgesucht werden muss oder bei welchen allgemeinen und unspezifischen Symptomen der Schul- oder Kitabesuch noch möglich ist.

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen

Die Handlungsempfehlungen werden auch in 15 weiteren Sprachen herausgegeben:

Blogbeitrag vom 16. September 2020

Wer sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten hat, darf Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege und Schulen nur mit einem negativen Corona-Test betreten. Alle einrichtungsfremden Personen, wie etwa Eltern, müssen bei Betreten dieser Einrichtungen stets eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Das sieht die Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen vor, die am 31. August in Kraft trat und bis zum 21. Februar 2021 gelten wird.

Allgemeine Bestimmungen

Der Zugang zu Schulen und Kitas ist Personen nicht gestattet, die nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert sind oder mindestens ein Symptom erkennen lassen, das auf eine SARS-CoV-2-Infektion hinweist oder innerhalb der vergangenen 14 Tage mit einer nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierten Person persönlichen Kontakt hatten. Gleiches gilt nun auch für Personen, die sich in den vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben und keinen negativen Corona-Test vorlegen können.

Für Schulen gilt:

  • Es besteht Schulbesuchspflicht.
  • Eltern und externe Partner sind grundsätzlich verpflichtet, während ihres Aufenthaltes auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Wer in Schulgebäuden oder auf dem übrigen Schulgelände keine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen hat, ist verpflichtet, eine solche Bedeckung zumindest bei sich zu führen.

Für Kitas gilt:

  • Eltern sind verpflichtet, täglich gegenüber der Einrichtung schriftlich zu erklären, dass ihr Kind kein typisches Symptom der Krankheit Covid-19 (Fieber, Husten, Durchfall, Erbrechen oder allgemeines Krankheitsgefühl) aufweist. Wird die Erklärung nicht vorgelegt, wird das Kind an diesem Tag nicht in Betreuung genommen.
  • Eltern müssen während des Aufenthaltes in Gebäuden der Einrichtung und auf dem übrigen Einrichtungsgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und einen ausreichenden Abstand zu anderen Personen einzuhalten.

Für Horte gilt:

  • Eine schriftliche Erklärung über den Gesundheitszustand des dort betreuten Kindes müssen Eltern nicht abgeben.
  • Einrichtungsfremde Personen müssen grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung in der Einrichtung tragen.

Fragen und Antworten

Fragen und Antworten

Klassenfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen

Individuelle Auslandsaufenthalte

Individuelle Auslandsaufenthalte, z. B. sogenannte Highschool-Jahre, werden in der Regel privatrechtlich zwischen den Sorgeberechtigten und einer Austauschorganisation vereinbart. Die Schulleitungen sprechen gemäß den Regelungen in den einschlägigen Schulordnungen bzw. der Schulbesuchsordnung die Beurlaubungen aus. Bei vor dem Schulleiterbrief vom 19. August 2020 abgeschlossenen Vereinbarungen steht einem Auslandsaufenthalt sächsischer Schülerinnen und Schüler nichts entgegen.

Das Risiko des Auslandsaufenthaltes liegt bei den Sorgeberechtigten bzw. den volljährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das schließt auch ihre Verantwortung für eine gegebenenfalls notwendige Testung bzw. Quarantäne nach Rückkehr nach Deutschland ein.

Sofern seit dem 19. August 2020 neue Vereinbarungen mit Austauschorganisationen getroffen worden sind oder noch getroffen werden, wird empfohlen, in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung den Termin der Ausreise auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2021 zu legen.

Anfallende Kosten, z. B. für eine vorzeitige Rückholung oder bei Abbruch des Aufenthaltes aufgrund von Schulschließungen im Ausland infolge der Corona-Pandemie, werden durch den Freistaat Sachsen nicht erstattet.

Aufnahme ausländischer Gastschülerinnen und -schülern

An sächsischen Schulen ist eine Aufnahme ausländischer Gastschülerinnen und -schüler grundsätzlich möglich, wenn die Vereinbarung vor dem 19. August 2020 zwischen der Austauschorganisation, den Gastfamilien und der aufnehmenden Schule getroffen wurde. Über die Aufnahme an sächsischen Schulen entscheidet der Schulleiter/die Schulleiterin auch unter Beachtung der geltenden Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung bzw. Allgemeinverfügung. Danach kann es notwendig sein, dass ein negativer Corona-Test vorgelegt wird bzw. eine Testung bei Einreise nach Sachsen erfolgen muss. Sofern ein positives Testergebnis vorliegt, trifft das zuständige Gesundheitsamt die erforderlichen Anordnungen. Kostenerstattungen durch den Freistaat Sachsen sind auch hier nicht vorgesehen.

Neue Vereinbarungen zur Aufnahme von ausländischen Gastschülerinnen und -schülern dürfen vorerst bis zum Ende des 1. Halbjahres des Schuljahres 2020/2021 einschließlich der Winterferien nicht getroffen werden.

Veranstaltungen in Kita und Schule

Veranstaltungen außerhalb des Kita- oder Schulgeländes

Veranstaltungen, die nicht auf dem Schulgelände stattfinden, unterfallen den allgemeinen Regelungen der Corona-Schutz-Verordnung des Sozialministeriums; die Allgemeinverfügung zum Schul- und Kita-Betrieb findet also keine Anwendung.

Elternabende für die Klassenstufe 1 / Elternabende für die Eingangsklassenstufen 5 an weiterführenden Schulen

Die Durchführung der Elternabende zur Vorbereitung auf das erste Schuljahr kann trotz des Betretungsverbotes nach strengen Maßgaben des Infektionsschutzes in Verantwortung der Schule durchgeführt werden, wenn die Gegebenheiten das zulassen. Eine Abstimmung mit dem Elternratsvorsitzenden der Schule wird empfohlen. Sollte die Durchführung der Elternabende aufgrund des Pandemie-Geschehens nicht möglich sein, sollten die Eltern rechtzeitig und umfassend schriftlich informiert werden. Hierfür können die Broschüren „Ein guter Start“ bzw. „Bewährtes neu denken“ genutzt werden.

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