Hauptinhalt

Hochschulen, Berufsakademie und Forschung

Studierender am Tablet © Martin Förster

Hochschulautonomie:
Das Sächsische Hochschulfreiheitsgesetz gesteht den Hochschulen weitgehende Autonomie zu. Daher entscheiden die Hochschulen selbst, welche Festlegungen sie an ihrer jeweiligen Einrichtung bezüglich der Durchführung von Prüfungen und Veranstaltungen treffen. Sie bewerten die Situation anhand des Infektionsgeschehens und gemäß der aktuell geltenden Corona-Schutzverordnung ständig neu und sind sich der damit einhergehenden Verantwortung sehr bewusst.

Derzeit sind die Inzidenzen in Sachsen noch so hoch, dass die Lehre weitgehend digital stattfindet. Es ist nicht davon auszugehen, dass in naher Zukunft umfassende Präsenzlehre möglich sein wird. Bei fallender Inzidenz ist damit zu rechnen, dass die Hochschulen wie im Sommer 2020 auf eine Mischung von Online- und Präsenzlehre umstellen.

Sachsen geht davon aus, dass Labortätigkeiten, Praktika, praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte sowie Prüfungen trotz der Regelungen der sogenannten Bundesnotbremse möglich sind. Dies sind zudem derzeit in Diskussion: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/251112

Sächsische Corona-Schutzverordnung:
Nach der aktuellen Sächsischen Corona-Schutzverordnung sollen Hochschulen im Sinne des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes und der Berufsakademie Sachsen auf Präsenzveranstaltungen verzichten; dies gilt nicht für Labortätigkeiten, Praktika, praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte sowie Prüfungen.

Hochschulen, die Berufsakademie Sachsen und die für diese Einrichtungen zuständige Prüfungsbehörde können anordnen, dass die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen einen Test erfordert. Das Nähere regelt die zuständige Einrichtung oder Prüfungsbehörde. Eine Kontakterfassung oder -nachverfolgung nach § 6 Absatz 1, 6 und 7 ist bei Präsenzveranstaltungen vorzusehen.

Sächsische Corona-Schutz-Verordnung

Prüfungen - in Präsenz oder digital?
Die Hochschulen bemühen sich, den Spagat zwischen einem zumutbaren und zugleich vertretbaren Handeln für alle Beteiligten zu meistern. Soweit wie möglich wird auf virtuelle Veranstaltungsmodi, sowohl für Prüfungen als auch für Lehrveranstaltungen, orientiert. Manchmal lassen sich Präsenzveranstaltungen und -prüfungen nicht vermeiden, selbst wenn der virtuelle oder digitale Modus vom Großteil der Beteiligten bevorzugt wird. Die Alternative wäre, ganz auf diese Veranstaltungen und Prüfungen zu verzichten, was für die Studierenden keine geeignete Lösung ist. Damit Studierenden, die diese Präsenzangebote nicht nutzen können oder wollen, kein Nachteil entsteht, gibt es großzügige Regelungen zum Rücktritt von Prüfungen, zum erneuten Ablegen von Prüfungen und zur individuellen Verlängerung der Regelstudienzeit. Diese neuen Veranstaltungs- und Prüfungsformate können nicht den früher normalen Studienablauf ersetzen, aber die Hochschulen versuchen hier ihren Beitrag zu leisten, damit ein Studium fortgeführt werden kann.

Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auch direkt bei den Hochschulen, der Berufsakademie Sachsen und Bibliotheken.

 

 

 

 

 

zurück zum Seitenanfang