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Wissenschaftseinrichtungen

Maßnahmen der Hochschulen, Berufsakademie Sachsen, Bibliotheken und Forschungsinstitute im Umgang mit der Corona-Epidemie

Blick in einen leeren Hörsaal © TU Dresden / Nils Eisfeld

Sommersemester an sächsischen Hochschulen ist digital gestartet

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In einer Telefonschaltkonferenz am 16.03.2020 hatten sich die Landesrektorenkonferenz und das sächsische Wissenschaftsministerium auf weitere Maßnahmen zum Umgang mit der Corona-Epidemie verständigt:

  • Der Beginn von Vorlesungen und anderen Präsenzveranstaltungen wird auf frühestens 4. Mai 2020 verschoben.
  • Die Einrichtungen werden für Veranstaltungen und Besucher geschlossen.
  • Die Lesesäle der Bibliotheken sind geschlossen.
  • Es soll so früh wie möglich mit Lehrformaten begonnen werden, die eine Präsenz der Studierenden und Lehrenden nicht erfordern.
  • Prüfungen werden - soweit sie nicht verschiebbar sind - nur noch unter besonderen Hygienebedingungen durchgeführt. (z. B. Einhaltung von Mindestabständen zwischen zwei Menschen)

Zur Pressemitteilung

 

Bitte informieren Sie sich auch auf den Seiten der Hochschulen, Bibliotheken und BA Sachsen:

 

Die Bundesländer haben sich Anfang April zur Ausgestaltung des Sommersemesters 2020 aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt. Es wird angestrebt, für die Hochschulen die erforderlichen Rahmenbedingungen für einen möglichst reibungslosen Lehr- und Forschungsbetrieb im Sommersemester 2020 zu schaffen.

  • Die Semesterzeiten für das Sommersemester 2020 werden nicht verschoben.
  • Die Vorlesungszeiten für das Sommersemester 2020 können flexibel ausgestaltet werden.
  • Die Termine für das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für grundständige Studiengänge für das Wintersemester 2020/2021 werden angepasst.
  • Die Vorlesungen an Universitäten und Fachhochschulen sollen im Wintersemester 2020/2021 einheitlich am 01.11.2020 beginnen.
  • Die Öffnung der Bewerbungsportale bei der Stiftung für Hochschulzulassung für das Wintersemester 2020/2021 wird verschoben. Die Öffnung sollte frühestens am 01.07.2020 erfolgen. Die Konkretisierung der Bewerbungsfristen erfolgt innerhalb der nächsten zwei Wochen.

Studierende, die keine oder nicht alle vorgesehenen Leistungen aufgrund der Folgen der Covid-19-Pandemie und dem damit eingeschränkten Lehrangebot erbringen können, sollen grundsätzlich keine Nachteile hinsichtlich Regelungen, welche zum Beispiel die Regelstudienzeiten aufgreifen, erfahren.

Zur Pressemitteilung der Kultusministerkonferenz 3.4.2020: https://www.kmk.org/presse/pressearchiv/mitteilung/kmk-sommersemester-2020-findet-statt.html

 

Die außeruniversitären Bund-Länder-finanzierten Forschungseinrichtungen entscheiden über ihre Schließungen bzw. Übergang in den Notbetrieb in enger Abstimmung mit ihren Generalverwaltungen bzw. Zentralen in München und Berlin. Die rein sächsisch finanzierten Forschungseinrichtungen stimmen sich hierzu mit dem SMWK ab.

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