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Hochschulen, Berufsakademie und Forschung

Unterzeichnung des Eckpunktepapiers am 2. Dezember 2021
Am 2. Dezember 2021 wurde ein aktualisiertes Eckpunktepapier zum Ablauf des Wintersemesters 2021/22 unterzeichnet. Von links nach rechts: Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, Rektor der Hochschule für Musik Dresden Axel Köhler, Präsident der BA Sachsen Prof. Andreas Hänsel, Rektor der HTWK Leipzig Prof. Dr. Mark Mietzner, LRK-Vorsitzender Prof. Klaus-Dieter Barbknecht.   © SMWK

Die Zahl der Corona-Neuinfektion in Sachsen hat auch die sächsischen Hochschulen vor neue Herausforderungen in der Organisation ihrer Abläufe gestellt. Das sächsische Wissenschaftsministerium, die Landesrektorenkonferenz (LRK) und die Berufsakademie Sachsen (BA Sachsen) hatten sich daher auf ein erweitertes Eckpunktepapier zum Hochschulbetrieb während des laufenden Wintersemesters Sachsens verständigt.

Diese beinhalten im Wesentlichen:

  • Ausweitung der Online-Lehrangebote
  • Ausweitung der Statuskontrollen am Rande von Präsenzveranstaltungen
  • Ausweitung der Testpflicht
  • Nachschärfung von Abstands- und Hygieneregeln, wo notwendig und geboten

Bereits vor Beginn des Wintersemesters hatten sich Wissenschaftsministerium, LRK und BA Sachsen auf ein Eckpunktepapier zum Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen verständigt. Aufgrund der aktuellen Infektionslage in Sachsen wurden diese Eckpunkte ergänzt. Sie gelten bis zum Ende des Semesters.

Wintersemester 2021/22:

Pandemiebedingt bieten die sächsischen Hochschulen und die Berufsakademie Sachsen verstärkt digitale Lehrformate an. Zu Beginn des  Wintersemesters 2021/22 waren sie größtenteils wieder zur Präsenzlehre zurückgekehrt. Für Präsenzveranstaltungen ist Voraussetzung, dass die Studierenden bzw. Teilnehmenden über einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis verfügen. Ziel bleibt ein größtmöglicher Gesundheitsschutz.

Hochschulautonomie:
Das Sächsische Hochschulfreiheitsgesetz gesteht den Hochschulen weitgehende Autonomie zu. Daher entscheiden die Hochschulen selbst, welche Festlegungen sie an ihrer jeweiligen Einrichtung bezüglich der Durchführung von Prüfungen und Veranstaltungen treffen. Sie bewerten die Situation anhand des Infektionsgeschehens und gemäß der aktuell geltenden Corona-Verordnung.

Sächsische Corona-Notall-Verordnung

 

Verlängerung der Regelstudienzeit:
Für alle im Sommersemester 2020 immatrikulierten und nicht beurlaubten Studierenden wird die Regelstudienzeit pauschal um bis zu drei Semester verlängert. Für alle, die ihr Studium erst zum Wintersemester 2020/21 aufgenommen haben, verlängert sich die Regelstudienzeit pauschal um bis zu zwei Semester. Das Sommersemester 2020, das Wintersemester 2020/21 und das Sommersemester 2021 werden damit als „Nullsemester“ gewertet und von der Regelstudienzeit abgezogen. Die Regelung gilt ausdrücklich auch für Staatsexamensstudiengänge.

Hochschulfreiheitsgesetz § 114a Verlängerung der Regelstudienzeit aufgrund der COVID-19-Pandemie

Das Wissenschaftsministerium bringt nun in enger Abstimmung mit der Landesrektorenkonferenz erneut eine Verordnung auf den Weg, mit der die individuelle Regelstudienzeit für das Wintersemester 2021/22 verlängert wird. Zur Pressemitteilung

 

Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auch direkt bei den Hochschulen, der Berufsakademie Sachsen und Bibliotheken.

 

 

 

 

 

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