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Hochschulen, Berufsakademie und Forschung

Studierender am Tablet © Martin Förster

Hochschulautonomie:
Das Sächsische Hochschulfreiheitsgesetz gesteht den Hochschulen weitgehende Autonomie zu. Daher entscheiden die Hochschulen selbst, welche Festlegungen sie an ihrer jeweiligen Einrichtung bezüglich der Durchführung von Prüfungen und Veranstaltungen treffen. Sie bewerten die Situation anhand des Infektionsgeschehens und gemäß der aktuell geltenden Corona-Schutzverordnung.

Sächsische Corona-Schutzverordnung:
Gemäß der Sächsischen Corona-Schutzverordnung vom 10. Juni 2021 können die Hochschulen im Sinne des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes, die Berufsakademie Sachsen und die für diese Einrichtungen zuständige Prüfungsbehörde anordnen, dass die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen einen Test sowie eine Kontakterfassung erfordert. Das Nähere regelt die zuständige Einrichtung oder Prüfungsbehörde.

Sächsische Corona-Schutz-Verordnung

Sommersemester 2021:
Das Sommersemester 2021 wird grundsätzlich mit digitaler Lehre fortgesetzt und beendet, Präsenzlehrveranstaltungen im Rahmen von Praktika, praktische Übungen, Labortätigkeiten und studienvorbereitende Maßnahmen finden weiterhin in Präsenz statt. Auf der Grundlage der jeweils gültigen Rechtslage werden Öffnungsschritte vorgenommen. Vorgesehen ist, das Wintersemester 2021/2022 – vorausgesetzt die pandemische Lage lässt es zu – weitestgehend wieder im Präsenzbetrieb durchzuführen.

Prüfungen - in Präsenz oder digital?
Die Hochschulen bemühen sich, den Spagat zwischen einem zumutbaren und zugleich vertretbaren Handeln für alle Beteiligten zu meistern. Soweit wie möglich wird auf virtuelle Veranstaltungsmodi, sowohl für Prüfungen als auch für Lehrveranstaltungen, orientiert. Manchmal lassen sich Präsenzveranstaltungen und -prüfungen nicht vermeiden, selbst wenn der virtuelle oder digitale Modus vom Großteil der Beteiligten bevorzugt wird. Die Alternative wäre, ganz auf diese Veranstaltungen und Prüfungen zu verzichten, was für die Studierenden keine geeignete Lösung ist. Damit Studierenden, die diese Präsenzangebote nicht nutzen können oder wollen, kein Nachteil entsteht, gibt es großzügige Regelungen zum Rücktritt von Prüfungen, zum erneuten Ablegen von Prüfungen und zur individuellen Verlängerung der Regelstudienzeit. Diese neuen Veranstaltungs- und Prüfungsformate können nicht den früher normalen Studienablauf ersetzen, aber die Hochschulen versuchen hier ihren Beitrag zu leisten, damit ein Studium fortgeführt werden kann.

Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auch direkt bei den Hochschulen, der Berufsakademie Sachsen und Bibliotheken.

 

 

 

 

 

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