Hauptinhalt

Hochschulen, Berufsakademie und Forschung

Unterzeichnung des Eckpunktepapiers am 13.09.2021 zum Wintersemester 2021/22
Am 13. September 2021 wurde ein Eckpunktepapier zum Ablauf des Wintersemesters 2021/22 unterzeichnet. von links nach rechts: Rektor der HTWK Leipzig, Prof. Dr. Mark Mietzner, Präsident der BA Sachsen, Prof. Andreas Hänsel, Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, LRK-Vorsitzender Prof. Klaus-Dieter Barbknecht und Axel Köhler, Rektor der Hochschule für Musik Dresden  © SMWK

Wintersemester 2021/22:

Die sächsischen Hochschulen und die Berufsakademie Sachsen kehren größtenteils wieder zur Präsenzlehre zurück. Darauf haben sich das Sächsische Wissenschaftsministerium, die Landesrektorenkonferenz Sachsen (LRK) und die Berufsakademie Sachsen (BA) verständigt. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, der Vorstand der LRK und der Präsident der BA Sachsen, Prof. Andreas Hänsel, haben dazu am 13. September ein gemeinsames Eckpunktepapier unterzeichnet.

 Digitale Lehrformate sollen möglichst nur noch dort eingesetzt werden, wo die Präsenzlehre nur eingeschränkt oder gar nicht stattfinden kann. Eine Option sind auch weiterhin hybride Lehrformate, also Präsenzlehre und begleitende Online-Angebote. Ziel bleibt weiterhin ein größtmöglicher Gesundheitsschutz für Studierende, Lehrende sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an den Hochschulen und der Berufsakademie Sachsen – bei grundsätzlich geöffneter Hochschule auch bei steigenden Infektionszahlen in der Bevölkerung.

Die Eckpunkte benennen Handlungsoptionen für die Hochschulen und Studienakademien der BA Sachsen, mit denen sie einerseits den Präsenzbetrieb aufrecht erhalten, andererseits den Gesundheitsschutz unter Pandemiebedingungen gewährleisten können. Bestandteile sind etwa das sogenannte 3G-Prinzip (geimpft, genesen, getestet) sowie eine Kontaktdatenerfassung bzw. -nachverfolgung bei Präsenzveranstaltungen und -prüfungen. Ebenso sind Hygienekonzepte vorgesehen, die jeweils auf Basis der aktuellen Lage und geltender Regelungen angepasst werden.

 

Sächsische Corona-Schutzverordnung vom 24. August 2021:

(1) Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 35, besteht die Pflicht zur Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises und zur Kontakterfassung für
...
2.
die Teilnahme an Veranstaltungen und Festen in Innenräumen,
...
11.
den Zugang zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen der Integrationskurse, Hochschulen, der Berufsakademie Sachsen, Aus-, Fort- und Weiterbildungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen, sowie ähnlichen Einrichtungen, Volkshochschulen, Kunst-, Musik- und Tanzschulen im Innenbereich.

Die Pflicht zur Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises gilt bei Einrichtungen und Angeboten nach Satz 1 Nummer 11 einmal wöchentlich. Die Hochschulen, die Berufsakademie Sachsen, Aus- und Fortbildungseinrichtungen in staatlicher Trägerschaft und die für diese Einrichtungen zuständige Prüfungsbehörde können von Satz 2 abweichende Regelungen für die Teilnehmer an Präsenzlehrveranstaltungen und Prüfungen treffen sowie auch bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 35 von den Teilnehmern einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis für den Zugang vorschreiben.

Das Nähere, insbesondere die Art und Weise der Überprüfung des Vorhandenseins eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises sowie die Gültigkeitsdauer eines Testnachweises, regelt die Berufsakademie Sachsen, die jeweilige Hochschule, die jeweilige Aus- und Fortbildungseinrichtung in staatlicher Trägerschaft oder zuständige Prüfungsbehörde.

Für die Palucca Hochschule für Tanz Dresden gelten hinsichtlich der Testpflicht die Regelungen der Schul- und Kita-Coronaverordnung in der jeweils gültigen Fassung entsprechend.

Sächsische Corona-Schutz-Verordnung

 

Hochschulautonomie:
Das Sächsische Hochschulfreiheitsgesetz gesteht den Hochschulen weitgehende Autonomie zu. Daher entscheiden die Hochschulen selbst, welche Festlegungen sie an ihrer jeweiligen Einrichtung bezüglich der Durchführung von Prüfungen und Veranstaltungen treffen. Sie bewerten die Situation anhand des Infektionsgeschehens und gemäß der aktuell geltenden Corona-Schutzverordnung.

Verlängerung der Regelstudienzeit:
Für alle im Sommersemester 2020 immatrikulierten und nicht beurlaubten Studierenden wird die Regelstudienzeit pauschal um bis zu drei Semester verlängert. Für alle, die ihr Studium erst zum Wintersemester 2020/21 aufgenommen haben, verlängert sich die Regelstudienzeit pauschal um bis zu zwei Semester. Das Sommersemester 2020, das Wintersemester 2020/21 und das Sommersemester 2021 werden damit als „Nullsemester“ gewertet und von der Regelstudienzeit abgezogen. Die Regelung gilt ausdrücklich auch für Staatsexamensstudiengänge.

Hochschulfreiheitsgesetz § 114a Verlängerung der Regelstudienzeit aufgrund der COVID-19-Pandemie

Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auch direkt bei den Hochschulen, der Berufsakademie Sachsen und Bibliotheken.

 

 

 

 

 

zurück zum Seitenanfang