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Eltern, Schüler, Lehrkräfte, Erzieher

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Kitas und Schulen öffnen
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Coronatests für Lehrkräfte
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Schülerin mit Mundschutz

Die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung können mit konsequent einzuhaltenden Corona-Schutzmaßnahmen wieder zu den Regelöffnungszeiten zurückkehren.

Kultusminister Christian Piwarz

Für Kitas wieder Regelbetrieb unter Corona-Schutzmaßnahmen möglich

Eingeschränkter Regelbetrieb gilt weiterhin für Grundschulen, Horte und weiterführende Schulen bis zu den Sommerferien

Alle seit dem 29. Juni verbindlichen Änderungen der Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebes von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen lesen Sie im

Blogbeitrag vom 23. Juni

Diese Regelungen werden bis einschließlich 17. Juli 2020 gelten.

Phase 3: Eingeschränkter Regelbetrieb

© SMK

Die Phase 3 startete am 18. Mai. Die Wiedereröffnung der Kindertagesbetreuung, der Grundschulen und der Primarstufe der Förderschulen im Freistaat Sachsen wird durch ein wissenschaftliches Konzept gestützt:

Konzept zur Wiedereröffnung der Kindertagesbetreuung, der Grundschulen und der Primarstufe der Förderschulen im Freistaat Sachsen

Handlungsempfehlungen mit Anlagen für die Praxis ergänzen das Konzept:

Handlungsempfehlungen für die Praxis zur Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebs ab 18. Mai 2020 in der Kindertagesbetreuung

Handlungsempfehlungen für die Praxis in der Grundschule und der Primarstufe der Förderschule

Kultusminister Christian Piwarz wandte sich in Briefen an

  • die Eltern der Schülerinnen und Schüler in Grundschulen, Förderschulen der Klassenstufen 1 - 4 sowie der Unterstufe im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung:

Brief an die Eltern vom 16. Mai

  • die Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft

Testung auf Infektion mit SARS-CoV-2; Angebot für Lehrkräfte vom 8. Mai

Phase 2: Erweiterung der Notbetreuung, Teilschulöffnung, Kindertagespflege

© SMK

Phase 2 ist abgeschlossen. Betreuungsangebote in der Kindertagespflege waren seit dem 4. Mai wieder möglich.

Zudem konnten nicht nur die Schüler der Abschlussklassen, sondern auch die Schüler aller Vorabschlussklassen der Gymnasien, Abendgymnasien und Kollegs, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen seit dem 6. Mai wieder ihre Schulen besuchen. Ebenfalls geöffnet wurden die 4. Klassen an Grund- und Förderschulen. 

Phase 1: Schließung der Schulen und Kita-Einrichtungen, Notbetreuung

© SMK

Phase 1 ist abgeschlossen.

Fragen und Antworten

Fragen und Antworten

Fragen und Antworten

Fragen und Antworten

Fragen und Antworten

Schülerinnen und Schüler

Für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe der Grund- und Förderschulen (Klassenstufen 1 bis 4), der Unterstufe der Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (Klassenstufen 1 bis 3) findet der Unterricht im Klassenverband statt.

Dies gilt auch, wenn ein Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen den Schülerinnen und Schülern innerhalb des Klassenraums nicht eingehalten werden kann. Der Raum, in dem der Unterricht stattfindet, darf von keiner anderen Person als den Schülerinnen und Schülern des Klassenverbandes, den unterrichtenden Lehrern oder den dem Klassenverband zugeordneten Betreuungspersonal betreten werden. Eine Pflicht, im Klassenraum während des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, besteht für die Schülerinnen und Schüler nicht.

Klassenlehrer haben darauf zu achten, dass der Klassenverband ab der Ankunft der zugehörigen Schülerinnen und Schüler auf dem Schulgelände und in den Schulgebäuden von anderen Schülergruppen getrennt bleibt. Unterrichtsstunden und Pausenzeiten müssen zeitlich so zueinander versetzt werden, dass Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenverbände vor und nach dem Unterricht sowie währender der Pausen sich nicht zugleich außerhalb der Klassenräume aufhalten.

Für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I (Klassenstufen 5 bis 10) und für Schüler der Sekundarstufe II (Jahrgangsstufen 11 und 12) einschließlich der berufsbildenden Schulen, werden im Wechsel von Präsenzunterricht an der Schule und häuslicher Lernzeit unterrichtet. Die nähere Ausgestaltung dieses Wechsel-Modells obliegt der Schulleitung.

Diejenigen Schülerinnen und Schülern , die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, erfüllen die Schulpflicht im Rahmen der häuslichen Lernzeit. Die Schulbesuchspflicht wird insoweit ausgesetzt. Schülern in häuslicher Lernzeit ist es untersagt, das Schulgelände zu betreten oder in sonstiger Weise den persönlichen Kontakt mit der Schule oder den Lehrkräften zu suchen.

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz informierte Schülerinnen und Schüler zum Ablauf der Abschlussprüfungen und zur Teilöffnung der Schulen:

Brief an alle Abiturientinnen und Abiturienten

Informationen zu den Abschlussprüfungen 2020 an Oberschulen und Förderschulen

Informationen zu Abschlussprüfungen 2020 an berufsbildenden Schulen (außer Beruflichem Gymnasium)

Erziehungsberechtigte

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz informierte die Eltern von Schülerinnen und Schülern zum Ablauf der Abschlussprüfungen und zur Teilöffnung der Schulen:

Brief an die Eltern (Deutsch)

Brief an die Eltern (Arabisch)

Brief an die Eltern (Englisch)

Brief an die Eltern (Russisch)

Viele Eltern begleiten im Moment Ihre Kinder beim Lernen, das normalerweise in der Schule stattfindet. Natürlich sollen und können die Eltern die Rolle der Lehrerinnen und Lehrer nicht übernehmen. Es geht vielmehr darum, gemeinsam mit den Kindern passende Tagesabläufe und Arbeitsbedingungen zu organisieren. Das ist für alle Beteiligten eine ungewohnte Herausforderung.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Schulleitung und Lehrkräfte der Schule.

Sollten Sie spezifische Fragen haben, die Sie dort nicht klären können, stehen Ihnen die Expertinnen und Experten des Landesamtes für Schule und Bildung gern zur Verfügung.

Die einzelnen Standorte sind von Montag bis Freitag in der Zeit von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr für Sie telefonisch unter folgenden Nummern erreichbar:

  • Standort Bautzen: 03591 621-555
  • Standort Dresden: 0351 8439-450
  • Standort Chemnitz: 0371 5366-105
  • Standort Leipzig: 0341 4945-669
  • Standort Zwickau: 0375 4444-333
  • Standort Radebeul: 0351 8324-424

Lehrerfortbildung

Der bis zum Schuljahresende 2019/20 ausgesetzte Fortbildungsbetrieb soll zunehmend in reguläre Abläufe überführt werden. Erste Veranstaltungen werden mit Beginn der unterrichtsfreien Zeit in den Sommerferien stattfinden. Mit dem 01.08.2020 ist die Wiederaufnahme von ausgewählten regionalen Fortbildungen geplant.

Die gemeinsamen Aktivitäten des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und des Landesamtes für Schule und Bildung zielen darauf ab, ein umfangreiches sowie der aktuellen Lage angepasstes Angebot sicherzustellen, um Lehrkräfte bei allen Unwägbarkeiten der aktuellen Lage gut zu begleiten und zu unterstützen. Unter anderem wurden die Fortbildungsangebote zum Medieneinsatz ausgebaut. Die Teilnahme an Fortbildungen und damit verbundene Dienstreisen von Lehrkräften sind folglich möglich, sofern nicht ein Umschwung der Infektionslage zu erneuten Einschränkungen führt.

Häufige Fragen und Antworten zur Lehrerausbildung wurden ausgelagert in die

FAQ Lehrerausbildung

Klassenfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen

Schulfahrten sind wieder möglich

Ab 31. August 2020 sind Schulfahrten wieder möglich. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu haben wir im SMK-Blog zusammengefasst.

SMK-Blog: Schulfahrten sind wieder möglich

Eventuell entstehende Kosten durch Stornierungen werden durch den Freistaat Sachsen über die öffentlichen Schulträger erstattet, sofern die entsprechenden Schadensminderungspflichten durch die Schulleitungen eingehalten wurden.

Details zur Kostenerstattung finden Sie hier:

Abwicklung der Stornierungskosten für abgesagte Schulfahrten und schulische Veranstaltungen

Formular zur Übernahme von Stornokosten für abgesagte Schulfahrten

Formular Gesamtübersicht der Stornokosten für abgesagte Schulfahrten

Veranstaltungen in Kita und Schule

Veranstaltungen außerhalb des Kita- oder Schulgeländes

Veranstaltungen, die nicht auf dem Schulgelände stattfinden, unterfallen den allgemeinen Regelungen der Corona-Schutz-Verordnung des Sozialministeriums; die Allgemeinverfügung zum Schul- und Kita-Betrieb findet also keine Anwendung.

Die Corona-Schutz-Verordnung gestattet es Angehörigen eines Hausstandes, sich außerhalb der eigenen Häuslichkeit ohne Einhaltung eines Mindestabstands von anderthalb Metern mit bis zu zehn weiteren Personen zusammenzufinden. Eine solche Gruppe kann dann mit weiteren ebenso zusammengesetzten Gruppen unter Wahrung des Mindestabstandsgebots an einer gemeinsamen Veranstaltung – etwa in ausreichend großen Gaststätten- oder Tagungsräumen – teilnehmen. Die Zahl der Teilnehmer ist auf insgesamt 1.000 beschränkt.

Zeugnisausgaben am Ende des Schuljahres

Eine feierliche Zeugnisausgabe, wie sie vor allem in Abschlussklassen und der Klassenstufe 4 der Primarstufe am Ende des Schuljahres üblich ist, kann unter Beachtung des Infektionsschutzes stattfinden. Die Schulen planen eigenverantwortlich aufgrund der gegebenen räumlichen und personellen Bedingungen. Ggf. sollte ein gestaffelter Ablauf in Gruppen ins Auge gefasst werden. Wenn es dem Brauch an der Schule entspricht, sollte insbesondere den Eltern eine Teilnahme ermöglicht werden.

Elternabende für die Klassenstufe 1 / Elternabende für die Eingangsklassenstufen 5 an weiterführenden Schulen

Die Durchführung der Elternabende zur Vorbereitung auf das erste Schuljahr kann trotz des Betretungsverbotes nach strengen Maßgaben des Infektionsschutzes in Verantwortung der Schule durchgeführt werden, wenn die Gegebenheiten das zulassen. Eine Abstimmung mit dem Elternratsvorsitzenden der Schule wird empfohlen. Sollte die Durchführung der Elternabende aufgrund des Pandemie-Geschehens nicht möglich sein, sollten die Eltern rechtzeitig und umfassend schriftlich informiert werden. Hierfür können die Broschüren „Ein guter Start“ bzw. „Bewährtes neu denken“ genutzt werden.

Diese Hinweise gelten sinngemäß auch für die Elternabende in Vorbereitung des Starts der Eingangsklassenstufen 5 an den weiterführenden Schulen.

Schuleinführungen am 29.08.2020

Den Schulanfängern soll eine feierliche Schulaufnahme mit Zuckertütenübergabe im Beisein naher Verwandter ermöglicht werden. In Verantwortung der Schulleitung soll die Schulaufnahme am 29.08.2020 entsprechend den Anforderungen des Infektionsschutzes verkürzt und gestaffelt im zukünftigen Klassenverband stattfinden. Auf ein umfangreiches musisch-künstlerisches Programm soll grundsätzlich verzichtet werden. Ausnahmen können Einzelbeiträge sein. Dabei müssen die Vorbereitung und das Programm selbst den Anforderungen des Infektionsschutzes entsprechen. Ferner ist hinsichtlich der Vorbereitung zu beachten, dass in den verbleibenden Schulwochen eine Konzentration auf den Unterricht erfolgen soll.

Die Schulleiter können zur feierlichen Schulaufnahme alle notwendigen und verfügbaren Lehrkräfte einsetzen.

Schulfeste, Sportfeste, Tage der offenen Tür

Hierbei handelt es sich um Veranstaltungen, die sich nicht zwingend aus der Sicherung und Aufrechterhaltung des Schulbetriebes ergeben. Der Infektionsschutz ist nur schwer umsetzbar. Daher sollte es bei einer Absage dieser Veranstaltungen bleiben.

Abitur- und Abschlussbälle

Solche Bälle gehören zu den Schultraditionen, ihre Durchführung ist aber im Unterschied zu Zeugnisausgaben nicht über Schulordnungen oder Verwaltungsvorschriften des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus geregelt. In den meisten Fällen sind sie privatrechtlich organisiert und finden in Gaststätten, Hotels oder anderen Event-Lokalitäten statt. Inwieweit solche Veranstaltungen an diesen Stätten durchgeführt werden können, muss der Veranstalter auf der Grundlage der dann gültigen Corona-Schutz-Verordnung entscheiden.

Außerunterrichtliche Veranstaltungen wie Wettbewerbe, Olympiaden, Stipendienfahrten Betriebspraktika, Schüler- und Lehreraustausche werden bis Ende des Schuljahres abgesagt bzw. sind abzusagen.

Sonstige geplante und gebuchte schulische Veranstaltungen, die für die Schüler nach § 26 Abs. 2 SächsSchulG verbindlich sind und außerhalb Sachsens bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020 durchgeführt werden sollten, werden abgesagt bzw. sind abzusagen. Dazu gehören bspw. Projekttage, Betriebspraktika, Theater- und Museumsbesuche. Abgeschlossene Verträge sind unverzüglich zu stornieren.

Die Schülerbetriebspraktika entfallen bis zum Ende des Schuljahres.

In Bildungsgängen an berufsbildenden Schulen bleiben die Regelungen für Praktika unberührt. Für Vorgaben in bundesrechtlich geregelten Gesundheitsfachberufen gilt dies ebenso.

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